... steh ich zwar noch nicht aber die Beanspruchung der letzten „ersten“ Trainingswochen ist nun deutlich spürbar! Hier ersteinmal eine kurze Zusammenfassung der Daten:

KW 29: 22,5km (22) - 2:31:36 - 6:44 (Ruhewoche nach dem 2. Trainingszyklus)
KW 30: 34,5km (32) - 3:36:34 - 6:17
KW 31: 38,1km (35) - 4:06:27 - 6:28
KW 32: 40,7km (38) - 4:20:39 - 6:24

Zu jeder Trainingswoche gehörten jeweils 1 langer Lauf, ein Fahrtspiel und 2 kürzere Läufe. Die Langen habe ich mit steigendem Umfang (17,6 – 18,5 – 19,7 km) gut durchgehalten und zum Schluss auch im Tempo halten können (bin nicht mehr so oft schneller geworden); die Fahrten wurden mit kürzeren Steigerungen sowie etwas längeren, bereits intervallartigen Teilstücken verziert; und die kurzen „Hupferl“ bin ich, je nach Tagesform und Wohlbefinden, mal etwas schneller (5:05 in Vorbereitung auf zukünftig geplante Tempoläufe) mal langsamer (8:05 als Regenerationslauf) gelaufen. Einmal musste ich Situationsbedingt meine Laufwoche auf Montag ausdehnen, was die darauf Folgende um einen Tag verkürzt hat. Aber das habe ich ganz gut weggesteckt. Meine Ermahnung steter zu bleiben, bekam ich ja auch gleich hier im Blog und habe diese in der vergangenen Woche umgesetzt. Da bin ich trotz der Konzertbegleitung meiner Frau am Mittwochabend standhaft geblieben, habe nur den langen Lauf ans Ende der Woche verschoben (also auf gestern Abend) und dafür das Fahrtspiel bereits am Donnerstag abgehalten. Mit etwas Planung lässt sich beim Laufen eben deutlich flexibler Trainieren als in anderen Sportarten!
Nach dem letzten langen Lauf gestern, der wieder einmal ein paar Meter länger war als geplant (19,7 zu 18), sind die Rückseiten der Oberschenkel und die Waden heute nun doch mal etwas härter als sonst. Ich kann zwar immer noch unauffällig Gehen, das Aufstehen nach längerer „im Bürostuhl sitzenden Tätigkeit“ fällt aber schon deutlich schwerer. Die Belastungswochen sind nun aber rum und so ganz langsam kommt das Hibbeln wieder. Jetzt ist erstmal eine läuferisch ruhigere Woche geplant (24km) und dann geht’s in die Aufbau- und Vorbereitungstage für meinen ersten 10er, der am 25.08. ansteht.
Vorgenommen habe ich mir für den Ivenacker Eichenlauf nichts Konkretes, außer auf dem 2. Teilstück ein bisschen schneller zu sein als auf dem Ersten und eventuell einen Schlussspurt durchzuziehen! Um das zu realisieren, versuche ich bis zum Verpflegungspunkt (km 4,5) ein gleichmäßiges Tempo zu finden (3er Atmung vielleicht) und hoffe ab dort auf den folgenden KM jeweils etwas steigern zu können.
Die Zeit soll vorerst egal sein. Anständig durchkommen und vielleicht nicht letzter meiner Altersklasse werden, sind das Leitbild! Anhand der Endzeit werde ich dann mein Ziel für den Saisonhöhepunkt im Oktober stecken und das dann eher Tempoorientierte Training organisieren, denn dort will ich mir schon etwas vornehmen.

Aber bis dahin werde ich sicherlich über den anstehenden Wettkampf berichten und Euch zur weiteren Ziel- und Trainingsplanung um Rat bitten!

Bis dahin wünsch ich Euch ein paar schöne Läufe
Angus Schuan.

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

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