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Das Sub-40-Projekt

Husum, 10. August 2013

Der Duschraum ist leer, als ich ihn betrete. Ich bin allein und körperlich am Ende. Als der nächste Läufer reinkommt und mich fragt, wie es gelaufen ist, antworte ich erschöpft: „Das war mein letzter Zehner. Das tu ich mir nicht noch mal an.“ Daraufhin wird er ganz mitfühlend und will Trost spenden.

Die Vorgeschichte zu dieser Szene beginnt allerdings schon vor vier Monaten.

Freiburg, 15. April 2013

Seit sechs Monaten nehme ich an einem Laufkurs teil, der sich am „Natural running“ orientiert. Einmal wöchentlich Training in der Gruppe, monatlich bekomme ich einen individuellen Trainingsplan. Und ich habe mich sechs Monate akribisch an diese Pläne gehalten, auch an die anfangs ungeliebten Lauf-ABC-Einheiten. Vor einer Woche hatte ich meine persönliche Halbmarathon-Bestzeit von 1:31:27 auf 1:27:41 geradezu pulverisiert. Das entspricht einer Pace von 4:09min/km.

Heute schreibe ich meinem Trainer: „Meine derzeit recht schnellen Beine würde ich gerne im Juni noch einmal nutzen: Hältst du einen flachen 10er am 09.06. in 0:39:59 für ein realistisches Ziel für mich?“. Seine Antwort war: „Möglich ist das, aber es wird kein Selbstläufer. Ich baue es dir in deinen Trainingsplan ein.“

Ratekau, 9.Juni 2013

In Ratekau gibt es am 9. Juni einen flachen Zehner auf komplett asphaltierter Strecke. Ich habe im Mai sehr viele schnelle, harte Einheiten gemacht, aber seit Anfang der Woche kränkele ich etwas. Halsweh, Schnupfen, Husten – alles nicht schlimm, aber ich bin nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. Vor Jahren habe ich in ähnlicher Situation mal an einem Wettkampf teilgenommen und hatte danach eine eitrige Kehlkopfentzündung. Das soll mir nicht noch einmal passieren. Ich blase den Start Zähne knirschend ab.

Plan B (falls das Unternehmen Ratekau scheitert) ist der Emmendinger Stadtlauf am 21. Juni.

Emmendingen, 21. Juni 2013

Emmendingen ist mein südbadischer Heimatort. „Das Tor zum Schwarzwald und Kaiserstuhl“ – so der Werbeslogan. Dort ist es nicht ganz flach, in der Innenstadt gibt es viel Kopfsteinpflaster und es ist auch zur abendlichen Startzeit um 20 Uhr noch ziemlich warm. Aber ich fühle mich gut und ich habe meine Hausaufgaben gemacht.
Die Strecke umfasst vier 2,5-Kilometer-Runden. Leicht zu rechnen, für jede Runde habe ich 10 Minuten Zeit. Das geht auch ohne Sauerstoff im Hirn. Als ich nach der ersten Runde eine 9:48 auf meiner Uhr sehe und mich super fühle, bin ich voller Zuversicht.

Zweite Runde nach 19:52, ich bin im Soll, ich fühle mich noch ganz gut. Ein leiser Zweifel: für die Runde hatte ich 10:04 gebraucht. Noch mal ein bisschen beschleunigen? Es geht leicht bergauf, in den Oberschenkeln beginnt das Laktat zu brennen. Dann wieder die doofe, enge Wendestelle um einen Pfosten, Tempo fast auf Null runter und wieder beschleunigen. Aua! Dritte Runde 30:08. Oh weh, die vergangene Runde in 10:16. Ich fühle mich nicht mehr gut, aber es ist ja nur noch eine Runde. Ich MUSS noch mal so schnell sein wie in der ersten. Aber ich kann ja jetzt auch alle Körner aufbrauchen. Bei jedem Schritt mache ich Druck aufs Tempo, saubere Lauftechnik beibehalten, ökonomisch laufen, aber es läuft alles nicht mehr rund. Zielspurt, viel geht nicht mehr. Zielzeit: 40:07.

Im Zielraum kann ich keinen Schritt mehr gehen, muss mich setzen, mit Wasser übergießen. Besorgte Blicke, aber es sind nur Minuten, dann kann ich wieder aufstehen. Projekt Sub-40 nicht geglückt, obwohl ich wirklich ALLES gegeben hatte. Die Renneinteilung war vielleicht nicht ganz ideal, etwas zu schnell losgelaufen. Am Ende 8 Sekunden langsamer als meine Zielzeit. Das muss diese Wendestelle gewesen sein. Vier Runden. Das hatte bestimmt jede Runde zwei Sekunden gekostet.

Ein Trost: ich bin AK-1. geworden (von 28), Gesamt-27. (von 230), aber leider gibt es keine Altersklassensiegerehrung. Immerhin ein Achtungserfolg.

Plan C (falls das Unternehmen Emmendingen scheitert) ist der Husumer Hafentagelauf am 10.August.

Am nun geht es erst mal für zwei Wochen in den Urlaub nach Südfrankreich. Dort trainiere ich nicht viel. Regeneration, ein paar ruhige lange Einheiten, regelmäßig Lauf-ABC, täglich kleine Sporteinheiten (der Streak!), aber keine Tempoeinheiten.

Freiburg und Ahrensburg, Juli 2013

Irgendwie ist die Luft raus. Ein Hitzemonat. Schwierig für Intervalle. Zweimal raffe ich mich dennoch auf: am 17. Juli mit 2 km in 7:45 gefolgt von zehn 300m-Intervallen in jeweils 65 Sekunden und am 19. Juli mit 8x1km in je 3:59. Anstrengend aber machbar. Auch sonst orientiere ich mich im Juli nur wenig an meinem Trainingsplan. Ich kann mich abends nach der Arbeit bei mehr als 30 Grad einfach nicht mehr zu Bergaufsprints, Steigerungen oder gar Tempodauerläufen aufraffen.

Husum, 10.August 2013

Nach Husum fahre ich mit dem unguten Gefühl, dass meine beste Form dieses Jahr schon hinter mir liegt. Meine Frau und meine jüngere Stieftochter begleiten mich. Durchwachsenes Wetter, mal sonnig, mal Regen, böiger Wind. Start ist um 17.30 Uhr. Die lange Gerade mit Start und Ziel ist gepflastert.

Ich laufe mich ein bisschen warm, ein paar ABC-Übungen (Anfersen, Kniehebelauf, Fußgelenksarbeit, jeweils zweimal), zwei Steigerungen und um 17.20 Uhr bin ich im Startblock. Da es keine Nettozeitnahme gibt, reihe ich mich ziemlich weit vorne ein. Wieder sollen vier Runden gelaufen werden. Diesmal allerdings nicht so leicht zu rechnen, denn das Ziel ist gegenüber dem Start etwa 250 Meter nach hinten versetzt. Ein schöner Rundkurs um den Binnenhafen und die Altstadt. Einige 90-Grad-Kurven, wo man etwas verlangsamen muss, aber keine enge Wendestelle.

Die Temperaturanzeige an einer Apotheke zeigt 24 Grad. Es ist jetzt sonnig und von der Nordsee kommt eine angenehm kühlende Brise. Jede Runde hat etwa 5 Anstiegsmeter – also fast flach. Nach dem ersten „Garmin-Kilometer“ (Kilometerschilder gibt es leider keine) zeigt meine Uhr 3:30. Das kann nicht stimmen. Also Garmin-Angaben vergessen und auf das Körpergefühl hören. Am Startbogen vorbei, meine Supporterinnen feuern mich an. Dann das erste Mal der Zielbogen nach 10:45. Das ist gefühlt okay, denn es sind ja 2,7 oder 2,8 Kilometer und eine Orientierung für die nächsten Runden. Ich muss also jede Runde gut 15 Sekunden näher an die runde Minutenzahl kommen.

Die zweite Runde läuft sehr gut, rund und flott. Immer wieder ermahne ich mich zu sauberer Technik. Schritt vorne kurz hinten lang, Fersen hoch, Knie vorschnellen lassen, guter Abdruck. Es macht richtig Spaß. Durchgangszeit 20:23, bestens im Soll.

Die dritte Runde wird deutlich härter. Laktat in den Oberschenkeln. Überholmanöver einzelner langsamer überrundeter Läufer, noch problemlos. Am Startbogen motivierende Anfeuerung (dieses Wort ist sehr gut gewählt, es hat meinen lahmenden Kessel wirklich noch mal angefeuert). Durchgangszeit 30:10. Mann, ist das heiß! Ich werde langsamer. Laktat-Alarm in den Muskeln. Mist. Das darf nicht sein! Jetzt wird auch noch die Strecke voller. Viele Überrundungen, teils laufen sie auf der schmalen Strecke zu dritt nebeneinander. Ausweichen auf die Grasnarbe, Heckenkontakt. Aua! Soll ich aufgeben und einfach mittraben? Es geht mir mies.

Kilometer 8,5. Der Akku ist leer, ich spüre, dass ich anfange, mit der Ferse aufzusetzen. Das ist nie und nimmer ein Vierer-Schnitt. „Garmin-Kilometer:“ 3:58. Ein Hoffnungsschimmer. Zumindest nicht der gefühlte Einbruch. Zwei Läufer überholen mich. Nein! Nein! NEIN! Los, dranhängen - und wenn du Blut kotzt! Beißen. Kämpfen. Luft holen kannst du nachher. Ist das heiß! Rempelei bei einer Überrundung. Adrenalin vor Ärger. Danke! Ja, Adrenalin. Es geht wieder schneller. Endlich die lange Zielgerade. Noch mal Anfeuerung. Schon eine 39:xx auf der Uhr.

Jetzt gibt es nur noch eins: Rennen, rennen, rennen. Es tut weh. Lange Schritte, Spurt, es zieht sich, nicht aufhören zu spurten. Einbiegen in den Zielkorridor. Zieldurchlauf. Auf Stopp gedrückt. Blick auf die Uhr: 39:58 – Wahnsinn!

Und dann ins Gras fallen lassen. Durchatmen. Ich brauche Wasser. Zehn Meter weiter geschleppt zur Verpflegungsstelle. Fix und fertig. Wasser über den Kopf. Wasser in den Rachen. Ein paar Schritte gehen.

Meine Supporterinnen sind da. Ich werde umarmt, obwohl ich triefe vor Schweiß – das ist Liebe!
Danke Maren. Danke Aurelia. Ich widme den Lauf euch beiden.

Ein kleiner Schluck Cola, aber der Magen will noch nichts. Mann, bin ich fertig. Die letzte Unsicherheit: Hat die handgestoppte Zeit des Orga-Teams auch eine 39 vorne? Es ist soooo knapp. Wenn eine 39 vorne dran ist, muss ich mir das nie wieder antun. Nie wieder zehn Kilometer an der Kotzgrenze. Lieber ein oder zwei Minuten langsamer und mit Genuss.

Der Duschraum ist leer, als ich ihn betrete. Ich bin allein und körperlich am Ende. Als der nächste Läufer reinkommt und mich fragt, wie es gelaufen ist, antworte ich erschöpft: „Das war mein letzter Zehner. Das tu ich mir nicht noch mal an.“ Daraufhin wird er ganz mitfühlend und will Trost spenden. Was mir denn passiert sei?

Aber es ist mir nur eines passiert: Ich habe mein Ziel erreicht: einmal im Leben einen Zehner Sub-40.

Ich werde Plan D nicht brauchen: Falls das Unternehmen Husum scheitert, am 08.September den Hamburger Alsterlauf. Und auch nicht die letzte Chance, Plan E: Falls das Unternehmen Alsterlauf scheitert, die „Schnelle Zehn“ in Eschbach am 21.September.

Nach der Dusche geht es mir wieder gut. Sauerstoffdusche für Hirn und Muskulatur. Ein Spaziergang (statt des Auslaufens), um das Laktat aus den Beinen zu pumpen: Zum nächsten Brauhaus. Ein frisches, kühles, alkoholfreies Weizen. Alles ist gut. --- Oder? Ist auch die offizielle Zeit unter 40 Minuten? Bitte!

Um 20 Uhr Siegerehrung. Vorher noch die Startnummer in die Lostrommel. Der Moderator: ein echtes Nordlicht. Kein Wort zuviel. Es wird straff durchgezogen. Bald heißt es: „… und dritter in der Klasse Senioren-M45: Uli Luther“. Ich gehe nach vorne. Mein erstes Mal! Händedruck. Gratulation. Beifall. Ich bekomme eine Urkunde: offizielle Zielzeit: 39:55. Jetzt ist wirklich alles gut.

Wir bleiben noch ein paar Minuten. Bei der Verlosung bin ich dann wieder unter 40 – meine Startnummer ist eine der 40 Nummern, die aus der Trommel gezogen werden. „Die Nummer 165, Uli Luther, - der war doch eben schon hier vorne.“ Ein Einkaufsgutschein im Husumer Sportgeschäft. Ende gut – alles gut.

Ein langer Blog über einen kurzen Lauf – danke für’s Lesen.
Schöne Grüße
Uhrli

5
Gesamtwertung: 5 (12 Wertungen)

ach uhrli...

...jetzt hab ich glatt pipi inne augen! was freu ich mich für dich! richtig ganz dolle!
du hast so diszipliniert trainiert die ganzen letzten monate und diesen lauf so tapfer und bis zum letzten meter gekämpft, da hast du das einfach verdient! sowohl die tolle zeit als auch den schönen gewinn zum schluss.
du bist für mich einer der vorbildlichsten läufer hier, weiß du das?!
lass dich mal aus der ferne knuddeln...
____________________
laufend bewundert immer wieder uhrlis ruhige, disziplinierte art: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ein super Blog.

Ich habe total mitgefiebert und -gezittert. Klasse! Herzlichen Glükwunsch zu deinem letzten Zehner! ;)

Wahnsinnig gut!!!!

Lieber Uli,
schon oft wurden Blogs zurecht mit dem Hinweis kommentiert, dass man sich gut in die Gefühlswelt des Verfassers hineinversetzen kann, Dein Bericht ist hier absolut Spitzenklasse - Wahnsinn!
Aber vor allem Glückwunsch zur Leistung, Glückwunsch zur Disziplin und Ernsthaftigkeit, mit der Du Deine Ziele verfolgst, Glückwunsch zu der richtigen Einschätzung Deiner sportlichen Möglichkeiten und zu Deiner Physis, die dir das Erreichen der Ziele erlaubt – Wahnsinn!
LG, Reinhard

So ein Tag so wunderschön

wie der Bericht! Du hast meine volle Hochachtung!!!! Ich freu mich für dich!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Herzlichen Glückwunsch

und meinen allergrößten Respekt
vor dieser deiner Laufleistung Uli.

Und ein Bericht, der unter die Haut geht ;-))

Langsamer Grüße vom Lurch

Glückwunsch!!!

Toller Bericht. Hab mit Dir gefiebert, bis die Urkunde da war.

Den Blog les ich mir nochmal durch, bevor ich am 1.9. die sub50 versuche.

LG krowil

01.Sept Kö-Lauf 10km
08.Sept Herbstlauf des TG 81 10km
29.Sept Grafenberger Waldlauf
13.Okt Köln HM

Lieber Uhrli,

jetzt musste ich auch gerade ein paar Tränchen wegblinzeln. Ich gratuliere dir von ganzem Herzen und freue mich mit dir über deinen grandiosen Erfolg!
Du hast es geschafft! 10km in 39:55min, das ist der helle Wahnsinn!
Genieße das breite Grinsen, dass sich einstellt, sobald du an dieses Erfolgserlebnis denkst, noch ganz ganz lange!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Dramaturgisch wertvoll!

Boah, war das spannend! Sehr elegant, wie Du vom "nie wieder" am Anfang zum erreichten Ziel führst.
Toll, dass Du das nie wieder tun musst - aber noch viel toller, dass Du es geschafft hast.
Herzlichen Glückwunsch von
yazi

"....und wenn du Blut kotzt.." *kicher*...

....so kenne ich dich ja gar nicht;-) Mösch Uli, welch eine beeindruckende und verrückte Leistung!!! Jetzt gehörst du tatsächlich zu den Außerirdischen;-) Ganz fetten Glückwunsch!!! Hart erkämpft nach mehreren Anläufen, aber letztendlich hat alles gepasst, ein absolut verdienter Sieg!!! Und so lieb empfangen im Ziel....besser als jede Urkunde;-)

Lieben Gruß
Tame

Der Wahnsinn!

Ganz herzlichen Glückwunsch, auch von mir!
Das ist einer dieser Momente für dich, die einem immer aufbauen und Freude bereiten, wenn man sich mal wieder an sie erinnert. :)

5 Sekunden

sind in der Liga ein echt komfortables Zeitpolster!
Ganz fetten Glückwunsch zu dieser Laufleistung am Rande der BKG*
Ich freu mich mit dir, dass Du diese Schallmauer durchbrochen hast!

Bleiben noch zwei Fragen:
Da du jetzt nicht mehr unter Erfolgsdruck stehst: wie wär's in Plan D und E diese Zeit zu bestätigen? ;-)
Und darf man mit 10ern wirklich erst bei Erreichen von sub40 aufhören? Da bin ich nämlich weit weit weg von...

Beste Grüße, Dominik

*BlutKotzGrenze

___________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Boah Uhrli!! :o)

Ich trau mich schon lange nicht mehr an einen flotten 10er...genau darum! ;o))

Jetzt hast Du es ja endlich mit Bravour geschafft *gratulierendvirtuelldiehandschüttel* :o)

Kannze mit Recht sehr stolz drauf sein!!!
Verdiente Belohnung für sehr gute Vorarbeit!
Echt Klasse! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

herzlichen Glückwunsch!

Super Uli!

Meine Hochachtung.
Voller Disziplin, mit gesundem Ehrgeiz und der nötigen Vernunft Deine Gesundheit nicht zu gefährden, hast Du dieses unglaubliche Ziel erreicht.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du darauf keinen Bock mehr hast.
Was für eine Schinderei!

Herzlichen Glckwunsch zu dieser grandiosen Leistung!
...und nun gibt's nur noch "gemütliche" Zehner!
Viel Spaß dabei! :-)

Liebe Grüße!
Michaela

Genial

Eine tolle Erfolgsstory. Du hast ganz schön was drauf.
Ich glaube, von diesen Blogs werden wir noch einige zu lesen bekommen.

" Die PB verbessern muss nicht mehr sein."

So hörte es sich vor nicht allzu langer Zeit an - allerdings bei einer Rückschau auf die Marathons, die Uli gelaufen war.

Kein Wunder, denn wenn er sich nun bei den Zehnern so in´s Zeug legt, "und wenn du Blut kotzt", dann hat er ein neues Ziel gefunden - und nun auch erreicht! Und wieder heißt es: "Ich habe mein Ziel erreicht. Einmal im Leben sub 40."

Da bleibt neben der respektvollen Gratulation natürlich nur noch die Frage: Welches Ziel folgt nun???

Lieber Uli, haste toll hinbekommen; und dein Bericht ist eine Wucht; er reißt einen förmlich mit und lässt deinen Laktat-Schmerz, aber auch deine Kampfkraft ganz deutlich spürbar werden.

Weiter so!

Volker



Jogmap Schleswig-Holstein - neongelb beflügelt

Gratulation!

mensch Uli,

was für eine Schinderei!Ich kann gut verstehen, das es für dich einfach sein "musste". Und wenn der Spaß am Laufen dabei nicht auf der Strecke geblieben ist, war es auch genau richtig!

Genieß deinen Erfolg.

Wahnsinn, und das in diesem

Wahnsinn, und das in diesem Sommer! Alleine die Aussicht, es fünf bis sechsmal überhaupt probieren zu wollen (und immer an der K-Grenze...), hätte mich schon vorher völlig erledigt. Gut, daß Du es schneller geschafft hast, ich habe schon beim Lesen mitgelitten ;) Riesenleistung, Riesen-Glückwünsche!
LG Britta

Was ein dramatischer Bericht!

Nie wieder Blut-K-Grenze - sicher? Ich glaub so im Nachhinein hat es Dir auch Spaß gemacht - und das Startgeld hast Du quasi auch noch rausbekommen :grins:

Diesen netten Empfang möchtest Du doch bestimmt nochmal haben :lach: Nassgeschwitzt werde ich von meiner Tochter nur weggeschubst - "ih, bist Du nass".

schnell !

Riesige Gratulation zur "einmal im Leben sub40min" !
Respekt, wie du das durchgezogen hast: geplant, vorbereitet, darauf hingearbeitet und mit Erfolg abgeschlossen - alles gut :-)
Aber ... muss das das Ende gewesen sein ?
Ich wünsche dir auch weitere schöne Ziele, die du erreichen und dich dann darüber sooo mit deinen Supportern freuen kannst ! Was gibts schöneres (beim Sport) ?
Viele Grüße
Uwe

Und das einen Tag nach dem Geburtstag!

mein lieber Mann; du schaffst es doch immer wieder, mich tief zu beeindrucken.
Doppelten Glückwunsch an den "Willenskönig".

PS: Durch Deine gute Vorbereitung, war das "Blutkotzen" keine wirkliche Option.
Ausserdem soll einen das eher langsamer machen...

Bis demnächst
Jürgen

In 2013 hast du nur "Blut geleckt" auf die Jagt nach PB's

... den wie Joggi555 schon schrieb ...
kannte ich von dir bisher auch nur die Aussagen. "... mit Spass und Freude / Zielzeiten sind irrelevant ..."

In 2013 scheinst du jedoch auch die Freude an der PB-Jagt wiedergefunden zu haben !
Die HM-PB in Freiburg von dir war schon irre ! ... und nun hast DU es auch geschafft ...
dir DEINEN TRAUM (so steht es in deinem JM-Profil) selbst zu erfüllen!

Ich konnte es so gut nachvollziehen, wie es dir nach dem Zieldurchlauf ergangen sein musste ...
Diese Gedanken ... hat es gereicht ? Ist es eine SUB 40 geworden ???
Bis man(n) dann endlich die "offizielle" Bestätigung hat und sich nur noch freut.

Man kann dich einfach nur zu deiner/deinen wahnsinns PB-Leistung/en beglückwünschen !!!

Ich freue mich schon darauf im Sept. mit dir auf deine 10er- und unsere HM- PB's anzustossen.
Lieben Gruss, auch an den Rest der Familie, Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch Uhrli!!!!!! :)
Das ist ja eine hammer Zeit!

Vielen Dank euch allen für die Glückwünsche und die Anteilnahme

@happy: Es war wirklich bis zum letzten Meter spannend und ohne den Schlusssprint hätte ich es nicht geschafft. Jetzt ist auch bei mir erst mal Laufen ohne Plan angesagt.

@yggdrasil-bt: Vielen Dank – vielleicht nicht mein letzter Zehner, aber mein letzter Quäl-Zehner.

@heiner1960: Ja, ich brauche irgendwie immer ein Ziel. Und Ziele sollten erreichbar sein. Aber dieses Mal war es wirklich hart. Nach der Pace von 4:09min/km im Halbmarathon, hatte ich mir die 3:59min/km irgendwie leichter vorgestellt.

@strider: Vielen Dank – in der Tat ein wunderschöner Tag. Ein Meilenstein für mich.

@langsamer Lurch: Danke für die Glückwünsche. Mein Tempoehrgeiz ist erst mal wieder befriedigt J

@krowil: Ich freue mich, wenn ich dich zum Durchhalten und Quälen motiviert habe ;-)
Viel Erfolg bei deinem Sub-50-Versuch.

@Sonnenblume: Es ist ja schon ein paar Tage her, aber die Freud ist bei den Gedanken an Husum noch groß. Und die entspannten ruhigen, langen Läufe (mit Hörbuch), die ich jetzt wieder machen „darf“ kommen meiner Laufleidenschaft wieder mehr entgegen.

@yazi: Meine ersten Gefühle nach dem Lauf waren wirklich das „Nie wieder“ und es hat auch ein bisschen gedauert, bis ich wieder genug Kraft hatte, glücklich zu gucken.

@Tame: Maren und Aurelia haben mich wirklich motiviert. Das waren bestimmt die fehlenden Sekunden. Du hast recht, so ehrgeizig bin ich beim Laufen selten. Aber ich wollte es diesmal WIRKLICH.

@Tinaa: Das ist auch ein Grund für mich, solche Blogs zu schreiben. Ich habe es schon ein paar Mal erlebt: Wenn man sie selbst wieder liest, dann ist dieses Hochgefühl noch mal ganz frisch.

@nicksdynamics: Zu deinen Fragen: Also zum Alsterlauf habe ich mich schon mal ganz genüsslich NICHT angemeldet. Ich denke, mein nächster Zehner wird der Timmendorfer Ostseelauf im nächsten März/April sein – der hat bei uns schon Familientradition.
Und nein, man darf natürlich auch schon vorher aufhören, aber nach meinem Temposprung, den ich im Winter 2012/13 nochmal erlebt habe, dachte ich: wann, wenn nicht jetzt.

@Carla: Du bist weiter als ich, was das Laufen angeht. Deine schwierigen Ultras (Zugspitze, etc.) sind für mich derzeit nicht erreichbar. Aber in einem habe ich jetzt aufgeschlossen: an einen schnellen 10er werde ich mich jetzt auch nicht mehr ran trauen.

@yakimas: Es war eine Schinderei – aber ich bin dennoch froh, dass ich es gemacht habe. Das Tempo wird mir wohl in nächster Zeit auch bei längeren Läufen noch zugute kommen.

@stewi65: Es wird sicher noch ab und zu einen Blog geben. Ich hoffe, von einem flotten Marathon im Herbst. Und natürlich von Genussläufen in den kommenden Jahren.

@joggi555: Du zitierst mich richtig. Allerdings ist diese Aussage vom Herbst 2010. Und es folgten immerhin zwei Jahre ohne Bestzeitenjagd. Aber seit Herbst 2012 habe ich wieder Lust auf Tempo. Mein nächstes Ziel ist der Marathon unter 3:20. Dazu muss ich meine PB immerhin um 7 Minuten verbessern. Ich denke, danach werde ich wieder ruhiger ;-)

@evchen: Manchmal war der Spaß tatsächlich dem Ehrgeiz untergeordnet. Aber JETZT macht es wieder richtig Spaß.

@cocobolo: Ich bin auch sehr froh, dass es nicht fünfmal sein musste. Aber ich hatte mich schon mental darauf eingestellt. Und es war gar nicht so gut, denn auf der letzten Runde in Husum, hat mir ein kleines Teufelchen ins Ohr geflüstert: „Komm, ruh dich aus, versuch’s beim nächsten Mal.“ Und viel hat nicht gefehlt, dass ich es getan hätte.

@fazerBS: Klar hat es auch Spaß gemacht, sonst hätte ich es auch nicht durchgehalten. Und für den Empfang hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

@RitterEd: Keine Sorge, es wird weiter Ziele geben. Aber man wird ja auch nicht jünger und ich so wie ich es derzeit einschätze, ist schon recht aufwändig, auf kurzen Strecken noch schneller zu werden. Aber meine 100km-Zeit will ich schon noch einmal verbessern ;-)

@barto: Nein, eine echte Option war das „Blutkotzen“ nicht. Aber es waren einfach krasse Emotionen auf den letzten 2-3 Kilometern. Ich habe auch nicht wirklich „Mist!“ gedacht, so wie ich geschrieben habe. Das was ich wirklich gedacht habe ist aber nicht jugendfrei.

@runner_hh: Genau so ist es. Ich habe dieses Jahr wieder Spaß an der Bestzeiten-Jagd. Wie es nächstes Jahr wird, weiß ich noch nicht. Das hängt auch ein bisschen vom Verlauf des Herbstmarathons ab. Vielleicht trage ich auch wieder einmal Luftballons durch die Städte.

@proteco: Es war wirklich hart und auf Kante. Aber eine gute Erfahrung und es hinterlässt eine Menge stolz. Du brauchst kein längeres Alphabet. Einfach vorgehen, wie du in deinem Laufmotto schreibst („step-by-step“)
Hier meine 10er-Bestzeiten: 04/2005: 50:56; 12/2005: 48:20; 01/2007: 45:42; 04/2010: 43:00; 09/2010: 42:05; 05/2013: 41:38 (hügelige Strecke); 06/2013: 40:12 - der Rest ist bekannt.

@misbis: Danke für die Glückwünsche. Du hast ja noch ein riesiges Potential. Wenn ich nur daran denke, dass du mal eben zum Ausprobieren 4km kraulst.

Liebe Grüße
Uli

Spät aber von Herzen, ich

Spät aber von Herzen, ich habe deinen Block eben erst entdeckt. Dicke Gratulation zu dieser genialen Leistung und deiner Disziplin dieses Ziel zu erreichen.
Ich reihe mich in die ein die Pipi in den Augen haben, vor lauter mit gefreue und dem tollen Bericht.

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