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Liebe Jogmaper(innen)

Bin letzten Sonntag meinen dritten Halbmarathon gelaufen,und meinen ersten im heurigen Jahr. Der Halbmarathon war mittelschwer,weil er hat pro Runde (zwei Runden zu je 10,55km) zwei kurze aber doch steile Anstiege gehabt. Bist jetzt habe ich immer an Halbmarathons teilgenommen,die immer flach waren. Diesmal hatte ich folgendes Problem: meine Kondition war bestens,aber meine Beine waren schwer b.z.w. konnten mich kaum tragen.
Nach ca. 14-15 km wurden meine Beine so schwer auch wo es flach war, dass ich kaum das Tempo halten konnte. Von der Kondition her, wollte ich an Tempo zulegen,und hätte es können, nur meine Beine haben da nicht mitgespielt! Wie ich ins Ziel gekommen bin, war ich kaum erledigt, und hätte von der Kondition her noch mehr km absolvieren können, nur meine Beine waren am Ende.
Ich hatte keine Krämpfe oder Muskelkater am nächsten Tag. Woran lag das? Hab eine Woche vor dem Halbmarathon kaum trainiert, um mich zu schonen! Habe ich zu wenig Kraft in den Beinen,und sollte mehr Kraftübungen machen,oder woran lag das? Hat von Euch schon jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?

Lg Andreas

Hast du...

...vielleicht zu wenig trainiert und keine ausreichenden Reize mehr gesetzt?

war im Jahr 2013 schon fast

war im Jahr 2013 schon fast 800 km Laufen! Hatte so was noch nie,weder beim Wettkampf noch im Training. Meine Halbmarathon Zeit liegt so um die 1:40:00! Kann es vielleicht von einen Übertraining kommen?

Was...

...ich meine: hast du in der Woche vor dem Wettkampf ggf. zu wenig gemacht? Ich muss eine gewisse Quantität und Qualität beibehalten. Wenn ich zu stark rausnehme, dann habe ich auch schwere Beine und fühle mich wie eingerostet.

Ich weiß nicht ob man so

Ich weiß nicht ob man so etwas erklären kann,ich kenne das auch.

Mir ist das beim letzten Mara(nicht mein erster) passiert ab km 10 hatte ich das Gefühl Blei in den Beinen zu haben... trainiert hatte ausreichend,ich war hinterher nicht mal KO, nur die Beine eben.. die wollte ich am liebsten wegschmeißen. :-(

Was hast du denn für

Was hast du denn für Intervalle und Tempodauerläufe in den letzten 6-8 Wochen vor dem Wettkampf gemacht?

Schon am Berg trainiert?

Das könnte vielleicht wirklich an den ungewohnten Bergen liegen - für solche Anstiege muss man auch mal im Training am Berg ordentlich Gas geben, ansonsten gehen diese Anstiege im Wettkampf im wahrsten Sinne des Wortes schwer in die Beine. Ich kenne den Effekt als "Flachlandtiroler"...

Dass du es in der Woche vor dem Lauf ruhiger hast angehen lassen, ist absolut richtig, lass dir da nur nichts anderes einreden. Ein Drittel bis die Hälfte der sonstigen Umfänge, dabei höchstens mal ein paar kurze Steigerungsläufe, das ist ganz normal. Es gibt auch zig Beispiele, dass Leute Bestzeiten liefen, obwohl (weil?) sie in den letzten ein, zwei Wochen überhaupt nicht gelaufen sind. Motto: lieber zu wenig als zu viel in der letzten Woche.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://nichtnocheinlaufblog.wordpress.com/

Du hast bei den Anstiegen

Du hast bei den Anstiegen für deine Verhältnisse überpaced und bist versauert... Danach musstest du wieder rausnehmen, was dann das Laktat wieder aus den Muskeln gezogen hat, deshalb hast du ja keinen Muskelkater ;)

Gruß
Sven

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In den letzten

In den letzten Wochen-Monaten habe ich sehr oft Tempodauerläufe gemacht, je nach Tagesverfassung über 8 bis 13,5 km!

In der ersten Runde war mein Tempo schon hoch auch bei den Anstiegen, dass es gut sein kann,dass ich dann später die Rechnung dafür bekommen habe. Obwohl mir selber das Tempo nicht so hoch vorgekommen ist,weil ich ja kaum außer Atem war während dem Rennen und wie ich im Ziel angekommen bin. Aber meine Beine waren halt zum vergessen im Ziel. Aber deine Erklärung klingt logisch für mich,und ich werde das nächste mal bei den Anstiegen ein wenig Tempo rausnehmen. Vielleicht klappt es dann besser!

Versuch es mal bei dem

Versuch es mal bei dem nächsten HM mit einem 6 wöchigen Intervalltraining im Vorfeld. Gerade die Intervalle könnte die "Schmerzschwelle" verschieben.

In was für ein Tempo bist du denn die TDL`s gelaufen? Also im geplanten Wettkampftempo oder 10 KM Tempo, etc.?

es verschiebt die

es verschiebt die Grundschnelligkeit nach oben oder es verschiebt die Maximale Sauerstoffaufnahme. Die Schmerztolleranz bleibt die Gleiche ;) ist ja auch etwas was man nicht messen oder verändern kann, das es individuell ist und nicht trainierbar.

Das du Tempodauerläufe machst ist doch ok. Du kannst es ja mal nach Greif versuchen und die Tempodauerläufe in HMRT machen. Ich persönlich finde das ok es so zu machen, andere mäckern es sei zu hart. Aber hey wenn es zu hart ist, dann läuft der jenige es im Sauerstofflimit und dann sollte er sein Ziel nach unten korrigieren. Da ja HM an der berühmten L-Schwelle gelaufen wird, zumindest wenn man es richtig macht...

Gruß
Sven

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