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Ich sitze im Flugzeug auf der Reise von Berlin nach Ulanbaatar in der Mongolei. Es ist die Reise, der erste “Plan” einer neuen Zeit. Der Zeit nach dem Ironman, der doch nicht unerheblich meine letzten 8 Monate mitbestimmt hat.

Vor mittlerweile über 2 Tagen bin ich also am Römerberg in Frankfurt über die Ziellinie ge… ja was eigentlich? Gelaufen bin ich ja eigentlich nicht, gefeiert, geschritten, gewürdigt. Ich wollte ganz diesen Moment genießen. Und das Gefühl ist sogar jetzt noch present, wenngleich ich auch merke, dass jetzt wieder Platz für etwas neues ist, für den bevorstehenden Urlaub, für all die Dinge, die in den letzten Monaten liegen geblieben sind. Für all die Freunde und Familie, die ich mir zwar alle Mühe gegeben habe nicht ganz zu vernachlässigen. Die aber “mehr” von mir verdient haben – und das jetzt auch wieder bekommen sollen.

Der letzte Blog hat ziemlich ausführlich die gesamte Entstehungsgeschichte und die Vorbereitung zusammengefasst. Danach kam eigentlich nur noch das Hibbeln. Das Warten auf den Moment, auf den ich mich doch jetzt so lange vorbereitet habe. Ein paar Trainingseinheiten waren natürlich noch dabei, aber sowohl die Umfänge, als auch die Intensität gingen doch erheblich zurück. Die ganze Übung war es Kraft zu sammeln, aber dennoch immer wieder für kurze Momente die Muskulatur daran zu erinnern, was ich doch am 7.Juli von ihr erwarte.

Das letzte Wochenende vor Frankfurt habe ich mir frei gehalten und es mit meinem Sohn verbracht. Die folgende Woche sollte leider nochmal stressig werden. Viel los im Job und mir wurde klar, dass das Wochenende zwar traumhaft schön war, dass es mich aber auch allerhand Energie gekostet hat es für Janek so schön wie möglich zu gestalten. In Verbindung damit, dass ich dann am Montag noch eine koffeinfreie Woche ausgerufen hatte um beim Ironman mit Cola zum Ende des Marathons nochmal die letzten Energiereserven zu mobilisieren, war ich am Montag erstmal zu nichts zu gebrauchen. Dienstag/Mittwoch verging dann schnell und es wurde Donnerstag – der letzte Arbeitstag vor “Tag X”.

Ursprünglich wollte ich mal gleich Donnerstag abend nach Frankfurt fahren. Aber es bot sich noch die Chance zum dritten Mal beim Schwimmtraining des Triathlonvereins teilzunehmen, dem ich wenige Wochen vorher beigetreten war. Und da mir jede Schwimm-Trainingssekunde weiterhelfen würde, wollte ich diese noch mitnehmen.

2,25 ziemlich harte Trainings-Kilometer wurden es – im ewig lang erscheinenden 50m-Becken und ohne jede Hilfe wie Pullbuoy oder gar Neo. Wenige Stunden später drohte ich diese Einheit zu bereuen. Ich lag im Bett – wollte doch die ganze Woche den Rhythmus auf früh schlafen wechseln – hatte furchtbare Halsschmerzen und das Gefühl, dass mich eine handfeste Erkältung erwartet. Letztlich habe ich wohl so gegen 2 Uhr geschlafen…der Plan war anders. Aber am nächsten Morgen um 9 Uhr sollte es Richtung Frankfurt gehen. Um 14 Uhr war Wettkampfbesprechung – und die war verpflichtend für alle Teilnehmer.

Ironman ist mehr als nur “der längste Tag des Jahres”

Ich hatte mich ja durchaus öfter mal kritisch zur WTC, der ausrichtenden privaten Gesellschaft der Marke “Ironman” geäußert. Immer wieder hatte ich Sorge, dass hier mehr der Kommerz und der Mythos im Mittelpunkt stehen sollte, als der eigentliche Athlet. Diese Kritik möchte ich hochoffiziell zurück nehmen. Es waren wahnsinnig tolle Tage, die ich für die über 500 EUR Teilnahmegebühr erleben durfte.

Genau das Gegenteil trat nämlich ein. Plötzlich drehte sich alles nur um mich. ICH war derjenige, den sie über die Ziellinie bringen wollten, und zwar mit allen Mitteln und Support. Das galt natürlich für die anderen über 3000 Teilnehmer auch. Aber solange ich für mich den Eindruck hatte, haben sie alles richtig gemacht.

Da ich gut durchkam, hatte ich noch Zeit mir vor der Wettkampfbesprechung die Startunterlagen abzuholen. Ich bekomme einen ganzen Rucksack mit allem Kram, den ich die nächsten Tage benötigen werde. Außerdem gibt es ein grünes Bändchen ans Handgelenk, welches mit als Athlet ausweist und mir Zugang zu allen Eventstätten des Wochenendes gewährt.

Die Startbesprechung findet auf den Tribünen an der Ziellinie statt und wir Teilnehmer gewinnen einen ersten Eindruck dessen, was wir die nächsten Tage erleben warden. Es ist z.B. Mike Reilly, der Ziellinienmoderator der Ironman-WM in Hawaii eingeflogen worden, der diesen Job erstmalig außerhalb Nordamerikas übernehmen wird. Auch in Verbindung mit dem Starterfeld und dem ganzen Rahmenprogramm wird uns immer wieder präsent gemacht, dass wir hier auf dem nach Hawaii zweibedeutendsten Ironman der Welt agieren. Es gibt noch einige nützliche Informationen zum Ablauf der nächsten Tage und dann heißt es für mich zwei Tage zum maximalen Runterkommen zu nutzen, Energie zu tanken und zu beobachten, was mit meiner Erkältung im Anflug ist…sie fühlt sich definitiv noch präsent an.

Freitag abend findet die Pasta-Party in einem riesigen Zelt direkt am Main statt. Es gibt üppig Essen und Freigetränke und ein umfangreiches Bühnenprogramm, u.a. mit Vorstellung der Topathleten. Das diese vor Ort sind, sehe ich schon beim Betreten der Veranstaltung: als ich gerade stolz wie Oskar mit meinem Athletenbändchen durch die Eingangskontrolle gehe, stehe ich fast mitten in der Fernsehaufzeichnung eines Interviews mit Sebastien Kienle, Pete Jacobs, Michael Raelert und Daniel Unger. Da sitzen ganz gepflegt 4 Triathlon-Weltmeister (davon 2 aktuelle) und die werden am gleichen Rennen teilnehmen wie ich. Insgsamt werden es übrigens 5 Weltmeister sein, hinzu kommt noch die aktuelle Hawaii-Siegerin Jodie Swallow – doch dazu später mehr.

Ich versorge mich mit Essen und Geträken und setze mich an einen Tisch, wo noch freie Plätze sind. Es sitzen dort u.a. drei Englisch sprechende Gäste und wir kommen locker ins Gespräch. A propos Englisch. Die ganze Zeit schon merkt man, dass man auf einer Europameisterschaft unterwegs ist. Das ganze Event ist super international und man hat das Gefühl, dass kaum noch deutsch gesprochen wird. Ich bin ganz dankbar, dass ich am Tisch nicht so die Standardfragen gestellt habe “hast Du schon einen Ironman gemacht?”, “welche Zeit peilst Du an?”. Etwas später steht nämlich eine der drei Engländerinnen auf und geht auf die Bühne. Es ist Jodie Swallow. Tja, beim Triathlon schwimmen Profis und Age Grouper also nicht nur im gleichen See, sondern sitzen auch gemeinsam am Dinnertable – sehr sympathisch.

Die Veranstaltung endet kurz nach 21 Uhr und ich gehe zu meiner Unterkunft, die zum Glück nur wenige Minuten zu Fuß von der Eventlocation entfernt ist. Und endlich gelingt mir auch das Vorhaben der letzten 4 Nächte…schlafen! Es werden 9,5 Stunden und als ich wach werde bin ich so dankbar. Ein guter Start in den Samstag.

Wechselzonenschach von daheim in Beuteln

Dieser beginnt mit ein paar letzten Erledigungen (u.a. Halstabletten – die Halsschmerzen sin dimmer noch da) für den Wettkampf und einem schönen Frühstück in der Frankfurter City. Dann wieder “heim” und und die letzte Trainingseinheit. Geplant waren 30 Minuten Rad, es werden fast 50, dafür aber sehr gemütlich. Ich fahre die ersten Kilometer der Wettkampfstrecke und die einzige echte Belastung ist der erste Berg, bedrohend vom Veranstalter “The Beast” genannt. Dann geht es aber auch schon wieder zurück und gleich in die Laufschuhe. 15 Minuten Lauf mit 3 Steigerungen waren geplant. Ich laufe zur Wettkampfstrecke und diese für knapp 4km ab. Es werden insgesamt 24 Minuten – aber auch hier total gemütlich.

Anschließend Sachen packen und zum Römer. Von dort fahren die Shuttlebusse zur ersten Wechselzone. Als ich am Langener Waldsee ankomme erfasst mich die Ehrfurcht. Ich gehe mit meinem Rad – dank des grünen Athletenbändchens in die Wechselzone. Das ist der Bereich, an dem ich ein Jahr zuvor noch am Zaun stand und ein paar Blicke auf die Profis erhascht habe. Ich mache meine Wechselzone fertig, stülpe die bereitgestellte Folie über das Rad, hänge meinen ersten Wechselbeutel an den Ständer und gebe den zweiten Wechselbeutel mit meinen Socken und Laufschuhen beim Lkw ab. Dann bin ich auch schon wieder aus der Wechselzone raus und erinnere mich an letztes Jahr. Gut 3000 Fahrräder stehen dort – Durchschnittspreis: geschätzt 3500 EUR, könnte durchaus auch mehr sein. Fakt ist – mit meinem Alu-Renner bin ich in der Materialschlacht in den untersten 2%. Aber das wusste ich vorher schon und macht mich eher stolz.

Dann Teil 3 der Wettkampfvorbelastung. 15 Minuten Freiwasserschwimmen stehen im Trainingsplan. Auch hier werden es eher 20. Aber das Gefühl nach dem Testschwimmen vor 2 Wochen an gleicher Stelle nochmal im Wettkampfsee zu schwimmen, gibt mir Beruhigung. Der Rest des Tages ist relaxen, (koffeinfreien) Kaffee trinken, eine Pizza essen, zum Friseur gehen und die totale Langsamkeit. Und auch mein Körper dankt es mir – der Hals zwickt zwar noch, aber ich habe keine Bedenken mit dem Start am nächsten Morgen ein Gesundheitsrisiko einzugehen.

“Der längste Tag des Jahres”

Und nochmal schlafe ich vergleichsweise gut. Zu oft habe ich Stories von erfahrenen “Ironmännern” gehört, dass man die Nacht vor dem Rennen ganz schlecht schläft. Ich habe es glaube ich richtig gemacht und mir die Aufzeichnung des am Samstag stattfindenden ITU-Weltcuprennens in Kitzbühel angesehen. Dadurch bin ich abgelenkt und mache mich nicht mit dem bevorstehenden Sonntag verrückt.

An selbigen klingelt um 4:00 Uhr der Wecker und der Tag startet mit 3 weißen Brötchen mit Honig, einer Banane und einem Glas Multivitaminsaft. Dann werden auch schon bald die ganzen bereitgelegten Sachen eingepackt und um 5 Uhr bin ich am Shuttlebus, der mich zum Start bringt. Dort ist die Hölle los und jetzt wird mir nochmal so richtig klar, was ich da eigentlich an dem Tag vorhabe. Alle mit grünem Bändchen gehen IN die Wechselzone, alle anderen sind Freunde, Begleiter und Fans und drücken sich die Nase am Zaun platt…genau so wie ich es ein Jahr zuvor getan habe. Aber diesmal habe ich ein grünes Bändchen und werde gleich in den Langener Waldsee steigen.

Zum Glück holt mich die Warteschlange an den Dixiklo’s schnell runter und verhindert, dass ich auf die letzte Sekunde doch noch nervös werde. Das ist ein Gesetz…egal wo wir Sportler sind. Es gibt vor dem Start immer zu wenig Dixies. Also passt meine Zeitplanung genau. Ich ziehe meinen Neo an, schmiere mich mit 1cm dich 50er-Sonnencreme ein (natürlich vorher ;-) und dann noch ein paar Stellen mit Vaseline, wo mich beim Testschwimmen dann doch der Neo gescheuert hat.

Ich stehe am See, als die Natinalhymne gespielt wird und dann geht es auch ganz schnell. Start der Profis, einsteigen ins Wasser und ein Knall und es geht auch für mich los. Keine Chance um nochmal nervös zu werden. Keine Zeit zum Nachdenken – einfach machen…das soll genau so perfekt sein und sich als Motto durch den Tag ziehen.

3,8km Schwimmen als bekennender Nichtschwimmer

Ich habe mich wie geplant ganz links an den Rand gestellt und entgehe so der größten Prügelei beim Start. Irgendwie sagt jeder, dass er am Rand startet. Aber dann tummelt sich doch alles genau in der Mitte. Ich bin sehr dankbar dafür und finde schnell meinen Rhythmus.

Die erste Schleife ist ein Dreieck von 2,1km Länge. Beim Testschwimmen habe ich hierfür 47 Minuten gebraucht und war damals schon sehr stolz. Als ich diesmal aus dem Wasser steige zeigt meine Uhr 43 Minuten. Wow, das war schonmal eine schöne Überraschung. Und jetzt kommt der Landgang. Beim Testschwimmen bin ich dort langsam gegangen und dachte ohne die Ruhepause an Land würde ich die zweite Schleife nicht schaffen. Diesmal habe ich eigentlich gar nicht nachgedacht. Ich bin in einem Wettrennen und da ist keine Zeit für gemütliche Spaziergänge. Also kurzes Joggen an den Landgangspaziergängern vorbei und rein ins Wasser.

Auch die zweite Schleife geht eigentlich ganz gut. Der entscheidende Unterschied zum Testschwimmen ist, dass ich weitgehend Ideallinie schwimme. Keine Ahnung, ob es an den Teilnehmern um mich herum liegt oder ob ich doch spontan noch Orientierung gelernt habe. Ein anderer Vorteil ist, dass man aufgrund der 3000 Leute, die dort im Wasser sind, eigentlich immer einen Wasserschatten hat und so wichtige Energie spart. Das habe ich doch noch glatt bei den letzten Trainingseinheiten im Tria-Verein mitgenommen.

Als ich aus dem Wasser steige zeigt meine Pulsuhr 1:22 Std. an. Besser hätte der Tag nicht starten können. 8 MInuten besser als das, was ich mir als Best-case-Schwimmzeit erhofft hatte. Die Ergebnisliste beweist mir später, dass knapp 1000 Schwimmer nach mir aus dem Wasser steigen. Nix mehr mit “Last-but-one-man-out-of-the-water” wie noch 3 Wochen zuvor in Peine. Mein Schwimm-Notfallprogramm hat tatsächlich gewirkt.

Jetzt stehe ich am steilen Anstieg durch tiefen Sand hoch zur Wechselzone. Mein erster Gedanke ist, dass ich immer diesen Moment vor Augen hatte, wenn ich an den Ironman denke – nicht den Zieldurchlauf. Ich wusste immer, dass wenn ich das Schwimmen vor dem Cut-Off schaffe, dann bringe ich das Ding auch ins Ziel. Jetzt war ich 58 Minuten vor dem Cut-Off aus dem Wasser. Unglaublich – ich schreie einen Jubelschrei raus.

Der nächste Gedanke geht wieder zurück ans Testschwimmen, wo ich an gleicher Stelle nach 1:29 Std. stand und das Gefühl hatte “Jetzt müsste ich nicht sofort auf das Rad springen und 180km fahren”. Aber wieder blende ich den Gedanken sofort wieder aus und jogge den Berg hoch. Das Laktat quillt mir aus den Ohren, aber ich weiß ja, dass ich gleich einen Moment sitzen werde um im Wechselzelt den Neo loszuwerden.

Neo ausziehen, ein paar Salzbeutelchen, die ich mir am Vortag bei McDonalds stibitzt habe in meinen Zweiteiler, Neo, Kappe und Schwimmbrille in den Wechselbeutel. Diesen in die Dropzone werfen und zum Fahrrad. Dort fummelt auch gerade der Teilnehmer rum, der eine Startnummer neben mir ist und den ich schon am Vortag beim Check-in getroffen habe. Ich frage ihn wie das Schwimmen gelaufen ist. Er antwortet: “super, 1:16” und bastelt weiter an Sonnenbrille und Helm rum. Selbige habe ich in der Zwischenzeit schon aufgezogen, wünsche ihm weiterhin viel Glück, erzähle von meiner 1:22, schnappe mein Rad und renne deutlich vor ihm aus der Wechselzone. Fünfeinhalb Minuten habe ich dort verbracht und allein dort viel Zeit auf die Konkurrenten in meiner Leistungskategorie gewonnen.

180km Rad im Tiefflug

Um den Radsplit hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Die Frage war nur wie schnell ich sein würde. Die Antwort vorweg…ich sollte schnell sein. Schon auf den ersten Kilometern kam ich in einen emotionalen Tunnel. Ich überholte im sekundentakt Teilnehmer. Das einzige, was ich dabei noch wahrnahm war, dass so gut wie jedes Rad, was ich überholte in die Kategorie fiel “möchte ich mir auch irgendwann mal leisten können”.

In den letzten Monaten habe ich mir immer die Frage gestellt “was wird die wohl 5,5 bis 6 Stunden lang auf dem Rad durch den Kopf gehen”. Jetzt zurückblickend weiß ich gar nicht, wo die Zeit geblieben ist. Mein Eindruck ist, dass man sich von Event zu Event hangelt und dabei die ganze Zeit drumherum überhaupt nicht mehr wahrnimmt. “Event” bedeutet dabei im Wesentlichen entweder ein Hügel, wo man mal aus dem Sattel gehen musste oder die insgesamt 8 Verpflegungsstationen, auf denen ich begann meine Wettkampfernährungsstrategie umzusetzen.

Wobei gerade auf der Radstrecke die ganze Stragegie ziemlich für die Füße war, denn wenn man zwischen 35 und 40km/h auf eine Verpflegungsstelle zuradelt und vllt. auf 30 km/h abbremst. Dann bleibt nicht viel Zeit um genau auszutarieren, von welchem Helfer man denn jetzt die Isoflasche, Regel, Gel oder doch lieber Banane greifen soll. Schon ab der zweiten Verpflegungsstelle lautete das Motto jeweils “Wasserflaschen am Anfang ignorieren, dann eine Isoflasche greifen – das wichtigste für mich – und schnell in den Flaschenhalter, dann bei Riegel, Gel, Banane nicht wählerisch sein und alles greifen, was man in die Fingerbekommt. Schnell die Beute in die Rückentasche und eine Wasserflasche am Ende der Verpflegung greifen.” Die Wasserflasche wurde dann über Kopf und Trikot geschüttet, die Isoflasche in die Aero-Trinkflasche am Lenker umgefüllt und dann die Feste-Nahrung-Beute vertilgt. Und wenn die dann weg war wieder in Aerohaltung zur Tiefflugphase übergehen. Und wieder bis zum nächsten Event warten – halt Berg oder nächste Verpflegungsstelle.

Zum Thema Berg ist der letzte Anstieg in Bad Vilbel zu erwähnen. Hier waren Zuschauermassen, die die Strasse auf weniger als 2 Meter Breite reduziert haben und einen den Berg hochgebrüllt haben. Das war echt Gänsehautstimmung und hat einem den Endorphinschub erteilt, dass man den eigentlichen Anstieg gar nicht mehr wahrgenommen hat und dann auch schon auf der langen Abfahrt nach Frankfurt rein war.

Und “Ups”, dann kam schon die Linie, vor der ich das Rad verlassen musste. 5:22 Stunden habe ich auf dem Drahtesel gesessen. Wieder 8 MInuten gegenüber meiner Best-Case-Berechnung gewonnen. Das war ein 33,6km/h-Schnitt im 180km-windschattenfreien-Einzelzeitfahren. Und unterwegs habe ich rund 1200 Teilnehmer überholt. Und zwar diesmal in echt, da es keinen Wellenstart gab und ich “virtuelle Überholvorgänge” auswerten muss.
In der zweiten Wechselzone ging es dann ganz schnell. Ein Helfer nahm mir das Rad ab, im Vorbeilaufen den Wechelbeutel vom Ständer genommen, im Wechselzelt Socken und Laufschuhe an, Radhelm und Brille in den Beutel und weiter. 1:33 Minuten hat das gedauert. Die Profis haben es teilweise in unter einer Minute geschafft, bei den Age Groupern waren durchaus auch Zeiten so um 5 Minuten und drüber dabei. Ich war aber plötzlich auf der Laufstrecke und am Anfang eines Marathonlaufes. Ganz ehrlich…darüber hatte ich im Rennen keine Sekunde zuvor nachgedacht. Dazu hatte ich ja jetzt genügend Zeit.

Ironmanweltmeisterüberholvorgang

Es brauchte ca. 2-3km, bis ich realisierte, dass ich auf der Laufstrecke war. Dann kam mal ein kurzer Gedanke was ich wohl sagen werde, wenn ich nach der ersten Laufrunde erstmals meinen Fanclub sehen werde. Die Antwort sollte sein “bislang perfekt, aber der Lauf hier…der wird hart”. Erstmals an diesem Tag hatte ich kurz Sorge vor dem, was noch kommt. Aber auch diese Sorge sollte wenig später wieder verschwinden.

Bei km7 kam nämlich so ein magischer Moment. Es war so etwa an der Stelle, wo man sein Armbändchen erhält, welches eine geschaffte Laufrunde dokumentiert. 4 davon musste ich sammeln und dann erhielt ich Erlaubnis in den Zielkanal abzubiegen. Und als ich das erste Bändchen hatte, erreichte mich wieder eine totale Leichtigkeit und die ganze Angst vor dem Marathon verflog. Bis dahin war ich die km so zwischen 5:10 und 5:30 gelaufen, aber ohne bewusst zu beschleunigen, war ich jetzt ziemlich genau bei 5:00 Minuten/km. Und das beste war – die waren nicht gequält, sondern verflogen wieder einer nach dem anderen.

Nach 10,5km war dann die erste Runde geschafft und ich freute mich wahnsinnig erstmals meinen Fanclub, bestehend aus Annette, ihrem Vater, meiner Schwester und Mutter zu sehen. Es machte mir große Freude locker vorbei zu laufen, Annette einen kurzen Kuss zu geben und die anderen abzuklatschen.

Dann kam der große Moment, den ich leider erst nach Analyse der Ergebnisliste so richtig wahrnahm. Bei meinem km13 nämlich überholte ich den aktuellen Ironman-Weltmeister Pete Jacobs. Dieser war natürlich schon 2 Runden mehr als ich gelaufen, dann aber bei den 28 bis 30 Grad Außentemperaturen total eingebrochen. So rannte ich einfach an ihm vorbei. Letztlich sollte ich meinen Marathon tatsächlich 22 (!) Minuten schneller laufen als er.

Nur um 9 Minuten habe ich es sogar verpasst ihn gleich nochmal zu überholen, also zweimal innerhalb einer seiner Runden. Aber leider durfte er in den Zielkanal abbiegen, während ich noch 2 Runden vor mir hatte.

Der Halbmarathon ging dann in 1:50Std. weg und ich fühlte mich immer noch gut. Dank der Salzbeutel, die ich auf Rad und beim Laufen vertilgte konnte ich trotz der Temperaturen jegliche Krämpfe verhindern. Und auch die gefürchteten Magenprobleme einer Langdistanz holten mich erst 2-3km vor dem Ziel ein. Auch an den Verpflegungsstellen an der Laufstrecke (insgesamt 28 (!)) galt das Motto: “alles greifen und verwerten was geht”. Also immer einen Becher greifen, gucken was es ist und verwerten. Entweder trinken oder über den Kopf schütten. Dann bei jeder zweiten ein Gel greifen und schnell rein, damit ich noch ein Wasser greifen konnte um es runterzuspülen. Das mit den Gels war am Ende schon ein Kampf, weil man das Zeugs einfach nicht mehr schmecken will. Aber die Vernünft hat gesiegt – ich brauchte die Kohlenhydrate um nicht auf den letzten km des Tages noch einzubrechen. Den Abschluss der Verpflegungsstellen bildeten immer die Schwämme und da nahm ich auch immer 2-4 und stopfte sie mir überall hin, wo sie kühlen konnten.

Naja, und dann ging es schon auf die letzte der 4 Runden. Zugegeben, ich hatte etwas Pace verloren, konnte aber immer noch kontinuierlich laufen. Erst so ab km 33 wurde es dann nochmal richtig schwer und ich muss gestehen darüber nachgedacht zu haben auch kurze Gehpausen einzulegen. Aber mein Wille siegte und ich bin das Ding tatsächlich komplett durchgelaufen. Der zweite Halbmarathon dann zwar nur noch in 2:05, aber damit war ich immer noch unter der 4 Std. Grenze geblieben und im ersten Viertel aller Teilnehmer im Laufsplit.

Zieleinlauf am Römerberg

Dafür gibt es einen separaten Absatz. Natürlich hatte ich oft im Vorfeld an den Moment gedacht. Er ist die ganze Motivation für den Ironman. Aber ziemlich genau bei km32 wurde es dann konkret. Mir fiel auf, dass ich all die Stellen, an denen ich ab jetzt vorbei laufe ja nicht mehr wiedersehen würde und überlegte, was wohl im Ziel mit mir passieren würde. Erst überkam mich fast schon ein Heulkrampf beim Gedanken, gleich geschafft zu haben, worauf ich seit 8 Monaten hinarbeite. Aber das wäre 10km früh gewesen und am Ende sollte es doch ganz anders kommen.

Die letzte Runde war echt hart und ich hoffte auf die Stelle wo ich mein viertes Bändchen bekam und auf den Kraftschub, den ich die 3 Runden vorher jeweils dort bekam. Aber jetzt kam auch der nicht mehr. Es wurde Zeit, das es jetzt zu Ende geht. Mein Magen stellte die Arbeit ein und began zu krampfen. Und meine Beine signalisierten mir ganz klar: “lang machen wir nicht mehr mit”.

Nur noch über die letzte Brücke und dann sind es nur noch gut 1km…das ist Schaulaufen. Tatsächlich began das Schaulaufen aber erst 200m vor dem Ziel. Der rote Teppich des Zielkanals mobilisierte die allerletzten Kräfte. Toll, das mein Fanclub nicht auf der Tribüne direkt an der Ziellinie war, sondern am Beginn des Zielkanals. Das war für mich der emotionalste Moment. Hier wusste ich, dass ich es geschafft habe. Ich brüllte kurz meine Freude raus und streckte meine Arme nach rechts und links aus um jeden der hunderte Zuschauer nochmal abzuklatschen. Kurz vor der Ziellinie dann die Tribünen, die mit tausenden Zuschauern gefüllt waren. 3 Meter vor dem Ziel blieb ich stehen, drehte mich nochmal um, brüllte nochmal laut und die Zuschauer gingen es mit. Ich wurde noch von zwei Teilnehmern überholt, aber das war mir total egal. Das war MEIN Moment. Ich drehte mich um und ging über die Ziellinie. Ich hatte es geschafft – in 10:47:30 Std. .

Die Zeit danach

Die Zeit danach – ein Großteil meines Lebens war ja genau auf diesen Moment ausgerichtet – begann also genau jetzt. Sie startete mit einem persönlichen Betreuer, der einen in Empfang nimmt und checkt, wie es einem geht. Die machen das toll, gratulieren einem, schauen einem in die Augen, statt zu fragen “ist alles ok?” oder so. Aber es ging mir tatsächlich gut. Ich bedankte mich für seine Unterstützung, bekam die Finishermedaille und ein Handtuch und war schon im Athletes Garden. Dort nahm ich ein Bad in Eiswasser zur Regeneration, habe ein wenig gegessen…aber wie gesagt, mein Magen fand Essen nicht mehr so ansprechend (das kam erst zum Frühstück des nächsten Tages wieder), Finisher-Shirt und Urkunde abgeholt, geduscht und dann auch schon wieder raus zu meinem Fanclub.

Tja, und jetzt sitze ich noch im Flieger. Seither bin ich Sonntag abend heim nach Braunschweig gefahren, Montag gearbeitet, Urlaubsübergaben gemacht und die vielen, vielen tollen Glückwünsche entgegengenommen und beantwortet. Es ist phantastisch zu sehen, wie viele Menschen am Sonntag doch “bei mir” waren, egal ob vor Ort, am Fernseher auf hr3 oder am live-Ticker in der Ergebnisliste.

Ich bin immer noch total happy. Aber jetzt kommt der Urlaub um total runterzukommen. Ich habe übrigens keine Laufschuhe dabei, kein Fahrrad und keine Badehose. 2 Wochen keinen Sport. Obwohl es wohl gehen würde – denn auch wenn es mir keiner glaubt. Ich hatte und habe keinen Muskelkater. Phantastisch…wie alles rund um das Ironman-Wochenende!!!

4.87097
Gesamtwertung: 4.9 (31 Wertungen)

Total platt

vom Lesen...

Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu dieser Wahnsinnsleistung! Diszipliniert trainiert und verdient den Erfolg eingefahren. Was für ein Rennen!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

herzlichsten glückwunsch

...Was für eine Leistung - für mich unvorstellbar!!!
Und dann noch so ein toller Bericht hinterher...
Genieß den Urlaub. Ehrfurchtsvolle Grüße,
hkp

Fette Gratulation

zu dieser Wahnsinnsleistung...
Erhol dich gut im Urlaub und weiche den Hunden aus ;-)

Gruß stachel

Take your time and remember slow is the new fast ...

Da springt die Freude ...

... Ja geradezu aus dem Bericht! Freude pur. Klasse.
Herzlichen Glückwunsch zu DEM Ironman.
;-)

Was für ein WE!!!!

Ich kann diese Leistung nicht nachvollziehen, als NURläufer.
Jedenfalls fantastisch, und am Ende "nur" total happy gewesen zu sein ist wohl die totale Untertreibung.
Herzlichste Gratulation!!!!
Ich war nur kurz am Main zum Marathon, da ich direkt aus Thüringen vom 100km Lauf kam und auch etwas müde war.
Den Rest vorm TV gesehen.

Congrats

Perfekt gelaufen! Und natürlich auch geradelt und geschwommen. ;-) Und die Zeit ist ja auch noch überragend! Ich hoffe, in ein paar Tages so etwas ähnliches berichten zu können. Hibbelnde Grüße!

@robind

Hi, bist Du in Roth????
Ich werde zum Anfeuern da sein.
Wenn ich Deine St.Nr. weiss und Deine anvisierte ~~~~Zielzeit, könnte ich Dich beim Laufen evtl. erwischen.
Uwe

Total schön.

Genau so habe ich es mir vorgestellt,... als ich vor einem Jahr schrieb, dass du ganz souverän einen Triathlon durchschwimmen wirst.

Du hast Triathlon im Blut!

Danke!

Ich hatte Gänseheut beim lesen.

Glückwunsch zu Deinem super Wettkampf!

Gruß Nicole

Oh man, ist das spannend zu lesen!

Herzliche Gratulation an Herrn "Ironman". Der Wettkampf hat Deine Erwartungen in allen Punkten übertroffen und Dein Training bestätigt. Im Prinzip hatte Carla-Santana das ja mal sinngemäß geschrieben: "Das Training macht einen zum Ironman" - der Wettkampf dann offiziell. Du musstest es "nur" noch machen!

Ich bin tief beeindruckt und freue mich riesig mit Dir - aber Dein Schwimmnotfallprogramm musst Du mir dringend (!) nach dem Urlaub verraten - bitte!!!

Soll nochmal jemand abfällig auf meinen Alurenner schauen - Kohle und Carbon sind nicht alles! Kondition statt Carbon - yeaaaahhh. So viele überholt auf dem Rad - in einer für mich unvorstellbaren Zeit. Bevor Du also Kohle in so'n Carbonrad steckst könntest Du besser trainieren :grins:. Wobei: noch besser? Geht doch wohl gar nicht!

Erhol Dich gut und genieße den Urlaub - und dann: auf zu neuen Taten!

Boah dfrobeen!!! :o)

Das ist ja voll superglatt gelaufen bei Dir!!!
Wie am Schnürchen, astrein!! :o)

Ganz fette Gratulation Mr. Eisenmann!!!

Und tiefe Verbeugung vor dieser richtig genialen Zeit!

Ich muss das gleich noch mal lesen und verinnerlichen...sowas brauch ich jetzt!
Danke für diesen sehr ansprechenden ausfühlichen Bericht und auch vielen Dank, dass Du uns hast an Deinen Vorbereitungen teilhaben lassen.
Werde versuchen, mir da so viel, wie möglich für Sonntag abzuschneiden.

Geht schon gut los bei mir.
Eben durfte ich noch mal Schlauchwechsel üben.
Als ich das Rad vom Wandhalter nahm, um es für die morgige Abfahrt bereit zu stellen, war es vorne platt! :o(
Ok, Übung macht den Meister, aber da kann ich auch gern drauf verzichten!!

Ich werds jetzt noch mal lesen...:o)

Erhol Dich gut!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Gänsehaut pur

Eine unvorstellbare Leistung, gandios gemacht und ebenso toll geschrieben.
Allerherzlichsten Glückwunsch und erhol Dich gut.

LG,
Anja

mir fehlen...

...die worte. außer: herzlichsten glückwunsch und meinen allergrößten respekt!
klasse! genieß den urlaub...
____________________
laufend bewundert die tolle leistung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegen kommt." (theodor fontane)

Atemberaubend!

Riesenglückwunsch! Und schönen Urlaub!
Für mich ist das seit einer gefühlten Ewigkeit der beste Wettkampfbericht hier.
Danke fürs Aufschreiben - das Lesen war ein großes Vergnügen!

Großartig

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung und Danke für diesen tollen Blog (und für den davor auch).

Waaahhhhnsinnn

Respect, Respect.!!
Das wahr eine super Leistung.
Sportlich wie Schriftlich.

toll !!

toller bericht, toller ergebniss !! gratuliere !!
vor ein paar jahren hatte eine freundin ihr debut ffm, auch sie war total begeistert. bei deinem blog kamen viele
erinnerungen hoch- die stimmung am waldsee, das sirren der räder, die 4 laufrunden mit dem irgendwann
doch fiesem brückenanstieg.. und der zielkanal. gänsehaut !
erhol dich und vielleicht doch mal kurz ins fitti des hotels ? ;)
g,c

Der Stoff

... aus dem die Träume sind ...
wie stolz muss einen DAS machen ?
Was für eine Leistung !!! gxxl !!!

Riesige Gratulation zu deinem Wahnsinnserfolg
und herzlichen Dank für diesen HAMMER Bericht !!!

Erhol dich gut und genieße die Ruhe !

VG
Uwe

Bin ganz außer Atem vom Lesen

Ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Bericht und natürlich zu dem tollen Ergebnis! Dein Trainingsfleiß hat sich ausgezahlt.

Du hast das ganz richtig gemacht, Badehose und Fahrrad braucht man in der Mongolei nicht. Und als Läufer wird man bei den Nomaden bestaunt, in einem Land, in dem die Kinder quasi auf dem Pferderücken zur Welt kommen. Schönen Urlaub in der fremden Welt!

Alle Achtung

für die SuperTop Leistung.
Danke fürs lesen.

ganz schön lang

aber es war kein Wort zuviel!
Danke für die tolle Morgenlektüre!!
VG, KS

Wahnsinn. Ich habe Dich ja

Wahnsinn. Ich habe Dich ja den ganzen Tag am PC verfolgt und mir immer Gedanken gemacht, was so in Dir los sein könnte. Schwimmen: Super, 1a, als ich Deine erste Zeit (also die nach dem Schwimmen) gesehen habe, habe ich mich sowas von für Dich gefreut! Daß Du ins Cut-Off fallen könntest, war spätestens nach Deinen ersten Freiwasserschimmzeiten des Notfallprogramms ein Ding der Unmöglichkeit. Aber so viel schneller als beim Testschwimmen... wow. Beim Radfahren hatte ich keine Sorgen um Dich, und die Zeiten zeigten nicht nur Deine Superform sondern auch (Gott und guter Vorbereitung bzw. Fehleranalyse sei Dank) haltendes Material. Und beim Laufen habe ich für Dich gehofft, daß alle vielleicht negativen Gedanken Dich hier nicht mehr beeinflussen können. Und so war es ja auch. Trotz großer Hitze (die unseren Vereins-Teilnehmer wohl ziemlich aus der Hawaii-Bahn geworfen hat) scheinst Du sowas von unbeeindruckt durchgekommen zu sein - Gigantisch. Dein Genießen auf der Ziellinie möchte ich mir auch jetzt im Nachhinein gerne ausmalen und vorstellen, auch wenn ich es sicher gar nicht so richtig kann. Aber, wie schon direkt nach Deinem Zieleinlauf geschrieben: Jetzt weiß ich, WIE gut mein Plan für Köln mich vorbereiten wird.

Jetzt hast Du es nicht mehr nur perfekt vorbereitet sondern auch krönend durchgezogen, und WAS für ein schöner Bericht ist das hier, ich werde ihn mir gut aufheben.

Euch einen Traum-Urlaub, noch einmal Riesen-Glückwünsche und ansonsten bis bald auf meinen Heimstrecken,
LG Britta

Sowas von beeindruckt!

Sowas von beeindruckt! Toller Bericht. Danke!

Chris-Aluradfahrer-tian

Wow! Riesen Reschbeggt und

fette Gratulation!
:-)

GRATULATION!!! Super

GRATULATION!!!
Super Leistung.
Dein Bericht fesselt mich regelrecht. Im letzten Absatz krieg ich Gänsehaut, der Hammer. Du bist echt zu beneiden und hast dir den Urlaub wirklich verdient.
Schönen Urlaub

Ich werde nie begreifen ...

... wie man 3,8 Kilometer Schwimmen überhaupt nur denken kann. Um danach 180 km im 33er Schnitt zu fahren und einen Marathon unter 4 Stunden draufzusetzen. Aber wenn ich lese, wie du das erlebt hast, dann denke ich plötzlich für einen Moment sogar über Schwimmtraining nach. Und das soll was heißen.

Glückwunsch zu deiner Leistung, vor allem für die 8 Monate Vorbereitung, bei der du vieles richtig gemacht haben musst, um am Ende so ein Rennen abliefern zu können.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Ein echter Oberhammer!!! Ich

Ein echter Oberhammer!!!

Ich wünsche dir einen schönen, erholsamen und sportfreien Urlaub, ob mit oder ohne Badehose.

Hammer

Hammer, Hammer, Oberhammer!!!

Daniel du bist ein Freak.

Daniel du bist ein Freak. Daniel herzliche Glückwünsche und Daniel bitte schreibe weiter Blogs, ich liebe es das zu lesen!

Gruß
Sven

Blog auf www.SchnelleGurke.de
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don't feed the Troll >XXX°>

Wie schön,

dass du deinen Flug in den Urlaub noch für das Schreiben dieses so grandiosen Blogs nutzen konntest. Und auch auf diesem Wege noch mal meine respektvollen Glückwünsche zum genialen Wettkampf mit großartigem Finish in irrer Zeit!

Du hattest einen Plan, du hast ihn durchgezogen, du hast viel trainiert und viel gelernt, und jetzt bist du IRONMAN.
Und wenn ich deinen Bericht so lese, dann könnte ich auf die Idee kommen, so ein irres Ziel selbst mal ins Auge zu fassen.

Du hast den "längsten Tag des Jahres" zu deinem ganz persönlichen Höhepunkt werden lassen. Danke für deinen Blog, danke für deine Gedanken und die Schilderung deiner Emotionen!
Erhol dich gut!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Bericht verpasst

...weil ich selober im Urlaub war -- aber dennoch will ich es mr nicht nehmen lassen Dir zu dieser Glanzleistung zu gratulieren!
Wille, Disziplin und ganz in der Sache aufgehen -- das war wohl der Schlüssel für deinen Erfolg!
Riesen Respekt!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

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