Hallo zusammen,
bin am Sonntag beim Zugspitzlauf gewesen und hätte eine Frage bzgl. der Höhenmeter.
Weis jemand wie man die Höhenmeter (es waren ca. 2000 Hm, weil "nur" bis aufs Platt gelaufen wurde - zu viel Schnee) auf seine "normale" Wettkampfzeit umrechnet.
Beispiel: Marathonzeit flacher Strassenlauf 3.30 h, mit welcher Endzeit kann man rechnen bei + 1000 Hm?
Bin für jeden Denkanstoß dankbar!

Gruß

@Run67: vielleicht hilft dir

@Run67:
vielleicht hilft dir das:
http://www.lauftipps.ch/lauftraining-tools/hoehenmeterrechner/

time waits for no one ...

Büdde!

http://www.greif.de/hoehenmeter-laufzeit-rechner.html

mal rechnen

3:30 für den Marathon macht rund v= 12 km/h
Gesamtenergieverbrauch ca. 1200 W, davon Grundumsatz von
85 W abgezogen und Wirkungsgrad berücksichtigt macht
(1200-85)*0,2 = 223 W für das Laufen auf der Geraden.
Angenommen du wiegst etwa 75 kg und läufst 1000/42,195= 23,7 Höhenmeter pro km. Energieaufwand P= m*g*h/t=
75*9,81*23,7/(5*60)= 58 W. Die brauchst du nun zum überwinden der Höhenmeter und gehen von der Geschwindigkeit ab.
223-58= 165 W --> 165/0,2+85= 910 W entspricht ca. 9,1 km/h auf der Geraden --> Zielzeit etwa 4:38
Kommt eben bisschen drauf an wie schwer du bist.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Na sag mal, Don...

...warst Du heute vielleicht ein bisschen zu lange in der Sonne?
;-)
Nachtrag: Nee, warst Du nicht. *staun*

@www.conny

na ja, ich glaube - das war so eine Rechnung aus der Hüfte geschossen, ich kontrolliere das mal nach, so irgendwie stimmt da was nicht.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Hmm, also die Physik ...

... mag ich ja auch. Allein bin ich am Grübeln wo da der Trainingszustand und vor allem das Vermögen Berge auch schnell laufen zu können, einfließt.
Mag sein, dass ich da falsch liege. Aber ich würde an solche Rechnungen mal getrost nen Hacken machen. Die Marathongeschwindigkeit auf ner Flachstrecke hat doch unter anderm etwas mit der vorhandenen Grundschnelligkeit zu tun. Ich kenne Leute die laufen M 20min schneller als meine Bestzeit auf der Distanz ist. Wenn es in die Berge geht, sind die jedes Mal hinter mir im Ziel. Nicht beim Rennsteig. Da sind ja auch "nur" Hügel. Aber in den Alpen schon. Ich denke das hängt mit dem Körpergefühl zusammen, das man im Berg bzgl. Tempo haben sollte oder eben nicht so hat. In welche Formel willst du das pressen?
;-)

Noch mal anders

Noch mal anders gerechnet:
Ein 75 kg schwerer Läufer verbraucht etwa 75 kcal/km bei v= 12 km/h,also 75000 cal in 5 Min.
1 cal= 4,1868J; 1W= 1J/s
75000 cal/(5*60s)= 314010J/300s= 1046,7W ≈ 1050W

58W werden für die Überwindung der Höhe pro km benötigt. Das entspricht 5,5% der 1050W à 12 km/h-5,5%= 11,34 à Zielzeit neu etwa 3:37 h für den Marathon.

Klingt zumindest plausibler bei 23,7 m Steigung auf 1000 m, das sind ja praktisch nur 2,37 cm/m

@Schalk: Hast natürlich recht, ist ja auch bloß mal so bisschen gerechnet. Kommt ja auch noch das Gewicht der Schuhe mit rein als beschleunigte Masse am Ende vom schwingenden Bein keine unwesentliche Größe. Dicke Waden sind da quasi auch nicht besonders förderlich. Dann noch Außentemperatur und Bodenbeschaffenheit wegen Schlupf. Schrittzahl pro km, da kann man sich dumm und dusslig rechnen. Am Besten also ausprobieren.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

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