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Geschafft!

Das ist das alles zusammenfassende Fazit, das ich zu diesem Lauf geben kann.
Lange habe ich gebraucht, meine Gedanken, meine Emotionen zu sammeln. Ja, es war ein sehr anstrengender und emotionaler Lauf. Ja es war schön so viele Jogmaper wieder zu sehen, das auf jeden Fall. Es war auch super mit dem Ultra-Snob zusammenzulaufen.

Gerne habe ich die packenden Berichte all der Anderen gelesen, mich teilweise darin wieder gefunden, so brauche ich all das nicht noch einmal zu wiederholen. Auch ich hatte Momente, da habe ich ans Aufhören gedacht, einfach weil der Kopf nicht mehr wollte. Zum Glück war ich nicht alleine auf der Strecke!

Ob ich nächstes Jahr wieder kommen werde, ich weiß es noch nicht. Ich würde gerne, ein Satz der mir vorige Woche noch nicht über die Lippen gekommen wäre, aber nicht noch einmal so schlecht vorbereitet. Der Lauf als solches war ein Erlebnis, das Ankommen sowieso. Aber so ein Lauf sollte auch den eigenen Ansprüchen Rechnung tragen und das tat er bei mir nicht. Die Berge zu steil, die Strecke ewig lang. Eigentlich war ich der Meinung relativ gut vorbereitet gewesen zu sein, zumindest was die gelaufenen KM betraf. Höhenmeter hatten definitiv gefehlt. Wie es sich herausstellte hatte ich die Strecke und die Berge einfach unterschätzt und mein Leistungsvermögen überschätzt.

Aber ich bin angekommen und das nicht allein, das zählt!

Danke

4
Gesamtwertung: 4 (1 Bewertung)

gut vorbereitet

denn du bist angekommen!!! Überschätzt habe ich mich auch - aber ich bin steckengeblieben ;-)

Ob man das nochmal haben muss ist eine ganz andere Frage. Für mich bist du ein Held. Definitiv.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ja, Du hast es geschafft!! :o)

Du glaubst zwar, nicht den optimalen Lösungsweg für diese Aufgabe genommen zu haben, aber dieser Lauf hat ja mehrere Reize, die locken.

Die vielen Jogmappis,
die wunderbare Umgebung,
das Unkalkulierbare
und der Schwierigkeitsgrad an sich
sind schon Anreiz genug.

Die Erfahrung, beim ersten mal einen sehr guten Laufpartner mit Orts- und Streckenkenntnis zu haben, durfte ich auch zu meinem Glück machen.
Die ist Gold wert!

Beim zweiten Mal jetzt wusste ich, was kommt, aber es hätte aber auch ganz anders kommen können und da muss man jeder Zeit mit rechnen.
Ich glaube schon, dass Du unter diesen Voraussetzungen diese Herausforderung bestmöglich gelöst hast!!

Nächstes Jahr wird es, wenn es Dich wieder reizen sollte, eine neue Herausforderung mit neuen Anforderungen, aber eben auch mit wertvoller Erfahrung, die Dich weiter führen werden, vielleicht aber auch nicht.
Das ist das Unkalkulierbare...Du siehst, wir drehen uns im Kreis...mal in einem kleineren oder größeren, ganz egal.

Jedenfalls hast Du da ein Hammerteil gestämmt und Deine bessere Hälfte und wir alle sind megastolz auf Dich!!
Es war sehr sehr schön mit Euch da in Grainau! :o)

Lieben Gruß auch an Deine ganze Familie
Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Erst mal Glückwunsch zum Finish!

Wir als Flachlandtiroler sind auf solche Läufe IMMER schlecht vorbereitet! So viel Urlaub in den Bergen kann man gar nicht machen, um nur halbwegs hinter den Bergziegen herhecheln zu können. Vielleicht musst Du einfach Deinen Anspruch an Dich selber runterschrauben - und alles wird gut.

Jedenfalls scheint es ein schöner - und erfolgreicher! - Lauf für Dich gewesen zu sein in netter Begleitung. Und DAS ist es was zählt!

Ja, auch das "Wie" ...

... ist ein wichtiger Aspekt. Und ich kann genau die Schlußfolgerung sehr gut nachvollziehen. Was sagte ich direkt nach dem Zieleinlauf in St.Denis? Der Kern der Worte war dieser. Die Gründe andere.
Die Stecke zu lang? Die nächste wird lang. Zu lang wird sie nun nicht mehr. Ein Ultra in den Bergen benötigt andere Zeitdimensionen als einmal um die Müritz laufen.
Die Berge zu steil? Nein! Das geht nicht. Die sind so steil wie sie sind und wir brauchen in aller erster Linie das Gefühl um den jeweiligen Anstieg im jeweiligen Gelände bei der vorhandenen Verfassung und der noch folgenden Streckenlänge richtig anzugehen. Wenn du sagst dieses Gefühl hast du noch nicht, OK. Aber ich denke nicht, dass es "nur" fehlende Kraft für die Anstiege aufgrund fehlenden Bergtrainings war. Nein! Ganz sicher nicht. Es funktioniert schon sehr gut sich unbewußt in den ersten An- und auch Abstiegen für den Rest des Laufs so auszuschießen, dass man die Gesamtansprüche reduzieren darf.
Und welche Ansprüche sind zulässig bei so einem Lauf? Wie will man diesen Erleben? Was muß man dafür investieren? Was will man?
Bergläufe erleben? Vielleicht geht das auch auf ner kürzeren Distanz?
Viele, viele Fragen.
Eins ist aber keine Frage. Du warst nicht schlecht vorbereitet und du hast diesen hammerharten Lauf beendet! Du wolltest schneller? Gemach! Erstes Ziel bei einem solchen Lauf ist "Ankommen in Würde". Die Ankunft war würdig!
Für die Beantwortung deiner (!) Fragen hast du viel Zeit. Und laß dich bloß nicht von den falschen Leuten beeinflussen! Janz jefährlich!
Ich hab oft an euch beide beim Lauf gedacht. Das WE war klasse!
Ach ja: Du auch!
;-)

Ich hätt ja gern....

das "gestämmt" noch repariert, aber fazer war mal wieder schneller!
Jetzt mußt Du den gräääässlichen Rääääächtschreibfehler behalten! ;o)

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Kurz, knackig,

EHRLICH und dennoch (oder gerade deshalb) ein Gänsehautblog, denn der Leser wird nachdenklich...
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!! DU BIST ANGEKOMMEN UND DAS IST GROSSARTIG !!!

Lieben Gruß
Tame

ach riggo...

...vorbereitung ist die eine sache, den lauf dann zu wuppen, die andere!
nicht jeder 'brocken' schmeckt gleich gut und manchen verdaut man eben länger.
aber wenn am end nen gesundes finish bei raus kommt, dann war´s doch allemal gut genug!
____________________
laufend gratuliert dem riggo herzlich: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegen kommt." (theodor fontane)

Du bist angekommen

und das ist das, was für mich bei solchen Debüts in erster Linie zählt. Glückwunsch zum Finish. :-)
Es ist ganz bestimmt ein Wahnsinnsgefühl, welches sich da in dir breit macht... Gedanken daran, wie es mit anderer Vorbereitung gelaufen wäre... Aber: Du hast das Ding gerockt, beim nächsten Mal sieht wieder alles anders aus. Dann profitierst du von den Erfahrungen, die du heuer sammeln konntest.
Und schon mal einige Läufer auf der Strecke zu kennen, ist *unbezahlbar* wie Tame schon bei meinem Blog bemerkte.


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.

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