Die erste Woche Marathontraining verlief quasi nach Wunsch. Ich bin in der Regenerationswoche nach dem HM einige km weniger gelaufen als geplant, denke aber, das hat mir sogar gut getan und nicht geschadet.

Ein lockeres 5km Läufchen zum Wochenstart hab ich zwar auch ausfallen lassen, aber als dann Mittwoch die erste härtere Einheit und somit der Beginn des Marathontrainings auf dem Plan standen, lief es gut. 12km MRT gingen gut durch, der Puls könnte noch ein wenig runter im Laufe der nächsten 10 Wochen, vielleicht gehe ich dann aber auch die TDLs in 4:30 statt 4:36 an, um ein Polster zu "erwirtschaften".

Freitag altbekannte 3x3000m und am schönsten der erste Lauf signifikant über 2h seit meinem ersten M-Training im Frühjahr 2012. 25km zum Start, die gingen leicht in knapp 2h18 und in den nächsten 3 Wochen sollen es Sonntags 28km sein, wo ich schonmal über 2h30 unterwegs bin.

Überhaupt lief das Laufjahr bisher recht perfekt. Langsam aufgebaut und in Summe jetzt bei nahezu beschwerdefreien fast 1000km. Damit komm ich, da ich die erste Jahreswoche lauffrei machte, auf knapp 40 Wochenkilometer...Tendenz schwer steigend, diese Umfänge gehe ich erst seit April an, wo meine Zeit in Osnabrück losging und ich vom Doc direkt super eingestellt und beraten wurde. Sollte es mit dem Marathon was werden, hat der Mann einen guten Anteil daran!

Der Marathon ist in 10 Wochen und laut Plan stehen bis dahin noch ca 650km auf dem Plan. Die Jahreskilometer vom letzten Jahr fallen wohl Ende August. Ich übertreibe gerne Vorausplanungen und mache mir schon meine Gedanken, was der Laufherbst nach dem Marathon bringen soll. An ein Scheitern denke ich erstmal nicht, darauf reagiere ich dann gegebenenfalls spontan. Momentan denke ich also daran Ende September noch einen 10er und Ende Oktober wieder den HM in Braunschweig zu laufen.

Dann beginnt die dunkle Jahreszeit und was ich da treibe steht noch völlig in den Sternen. Hängt schwer davon ab, wie gut mir Marathon gefällt und ob ich in der Richtung weiter intensivieren will (Traumziel sub3 spuckt natürlich im Kopf, wenn man abdriftet) und zB auch mal den Herrmann mitlaufe oder den Teutolauf oder ähnliches.

Spannend scheint mir auch die Herausforderung Triathlon zu sein...vielleicht über den Winter mal Kraulen lernen und parallel laufen geht ja recht wetterunabhängig...macht das Schwimmen Spaß, krieg ich mich ab Frühjahr auch noch aufs Rad und dann wäre 2014 wohl mit einem Motto versehen und wenn dann die olympische Distanz Spaß macht und der Aufwand noch nicht am Maximum ist...so ne Mitteldistanz als langfristiges Ziel (2015)...könnte ich mich mit anfreunden, aber 2 Jahre muss man vielleicht auch doch nicht vorausplanen! :)

3.5
Gesamtwertung: 3.5 (4 Wertungen)

im Normalfall ergibt sich

im Normalfall ergibt sich nach mehreren Tempoläufen, (bei mir) dann ein Negativsplitt in der HF. Lass dich beim TDL nicht von der HF so dolle leiten, gucke erstmal auf die Pace, das du da ein Gefühl für bekommst. TDL in MRT ist eigentlich lässig(finde ich). Schlimm wäre es nur wenn du die 12 km extrem Keulen müsstest, dann wäre das Ziel für dich wohl etwas zu utopisch...

Gruß
Sven

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Nein, keulen muss ich nun

Nein, keulen muss ich nun wirklich nicht. Ich merke am Ende der 12 schon, dass die Muskeln was getan haben, aber nächste Woche guck ich mir die 15 erstmals an. Auch da hab ich keine Bedenken, mir gehts hier nur darum, dass ich Angst habe, dass der Puls im Mara zu früh ansteigt. Ein bisschen Sorgen muss man sich ja auch machen vor der Premiere auf einer solchen Strecke, das Training ansich gibt nicht wirklich Grund zur Sorge! ;)

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