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An diesem Tag war mein Ziel nicht das erreichen einer Persönlichen Bestzeit sonder mit zwei Freunden zusammen die 21km zu laufen und deren Zeit zu verbessern (wenig training). Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, einfach im ruhigen Ausdauerbereich mitzulaufen und die Gegend sowie Mitläufer intensiv wahrzunehmen. Auch mal Zeit Fotos zu machen :-). So habe ich dieses noch nie erlebt, da ich sonst nach vorne schauend lieber auf Anschlag gehe.
Die letzten 2km haben wir schon zwei Läufer um die 40 sportlich Aussehend auf Tragen abtransportierend gesehen und dann....
Freudiger Erwartung ins Stadion laufend kommen wir rein und dann auf der rechten Seite der Strecke, ein Arzt per Herzdruckmassage am Reanimieren. Die Freude war wie verpflogen.
Mit einer gedrückten Stimmung sind wir ins Ziel zusammen gelaufen.
Muss man auf verdei und verderb das äußerste geben????

Meine Freunde haben sich im vergleich zu einem halben Jahr um 5min verbessert.
Werden sicher öfter nochmal zusammen laufen, obwohl wir 600km auseinander wohnen.
Für mich war es gut zu merken, dass ich den Lauf auch ruhig genießen kann. Natürlich ist es auch schön mit vortraining mehr aus sich raus zu holen.

Grüße Björn

2.333335
Gesamtwertung: 2.3 (3 Wertungen)

Ich schließ mich da mel72 an...

Ich musste auch schon bei dem ein oder anderen Lauf miterleben, wie die Sanis zum Einsatz kamen. Bisher waren es Gott sei Dank nur weniger dramatische Ereignisse (Kreislaufkollaps, der durch Infusionen und Ruhe schnell vergessen war). Aber man denkt natürlich auch über sich selber und sein Laufverhalten nach. Ich sag mir auch immer, dass ich aufhöre bzw. runterschalte, wenn ich merke dass heut nicht viel geht. Aber merkt man wirklich immer rechtzeitig, dass dieser Punkt gekommen ist??

manchmal merkt man es nicht

ich wurde mal Zeuge eines Zusammenbrechens eines Arztes und Trainers: Die Obduktion ergab schließlich einen Hinterwandinfarkt, er war wohl schon tot bevor er auf dem Boden aufschlug. Gerettet hätte ihn nichts und niemand mehr, er wäre an dem Tag auch beim Zeitunglesen in der Wohnung gestorben.
Fazit: wir erkennen, dass wir nicht alles vorhersehen, regeln und bestimmen können. So bitter es ist.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Eine schlimme Nachricht.

Eine schlimme Nachricht. Seine Eltern saßen in der Tribühne.
Für mich war es ein sehr aufregender Tag. Es war mein erster Wettkampf, 7 km.
Erst zuhause habe ich davon erfahren. Schon sehr bittere Angelegenheit. Wie schon geschrieben wurde, könnte es eben alles Mögliche sein.

Aber es gibt viele Untrainierte, die einfach an so einem Wettkampf teilnehmen. Das musste ich feststellen.

Gesundheitscheck

Vieleicht müsste man wirklich schauen, dass Teilnehmer einen Gesundheitscheck machen! Kann es nicht verstehen das sogar bei einem langsammen 10er Schnitt schon so mancher mit einer bedenklichen Atmung am Laufen sind und das schon bei km 4.
Ein mal pro Jahr zum Check wäre doch eine vernünftige Sache.

Finde es sehr traurig einen toten zu beklagen.
Hätte auch unter normalen Umständen passieren können, aber so wie einige es übertrieben haben, denke ich die Gefahr wäre geringer gewesen.

das löst nicht das Problem...

...falls es überhaupt als "Problem" zu bezeichnen ist. Das eigene Körpergefühl zu stärken - DAS wäre auch meiner Sicht die einzig sinnvolle Lösung.
Jeder ist für seine Gesundheit zunächst mal selbst verantwortlich. .
Ein o.k. vom Arzt gaukelt doch auch eine möglicherweise falsche Sicherheit vor.
Beispiel: Selbst wenn ich Mittwoch vom Arzt ein o.k. bekomme, darf ich dann Samstag trotzdem nicht (am Anschlag) laufen, falls es mir dann ggf. nicht mehr so gut geht wie am Mittwoch.

@wwconny

Sicher hast du recht, dass jeder sich nach seiner Tagesform belasten soll. Find ich auch so!
Gebe ja zu, dass wenn ein längeres Training vorher war, die Motivation um so stärker ist sein Bestes zu geben.
2011 habe ich einen Lauf mit 29km und um 600HM gemacht und zwei Tage später mich auf der Arbeit zu Trainingszwecken für meine Kollegen zum EKG schreiben zu Verfügung gestellt. Mir ging es gut, nur das EKG hatte Abweichungen und unser Arzt empfahl wegen positiver Familien Amnanese zum Kardiologen zu gehen.
Dort war alles Bestens mit Belastungs EKG und Doppler des Herzens.
Sein statemant war: achten sie darauf das es eine Wissenschaftliche Studie gibt , das die Sterblichkeit bei einen Marathon um das 2,5 fache erhöht ist.

Für mich das Resüme: ich habe trotzdem vor dieses Jahr Marathon zu laufen, aber passe nach meiner Tagesform das Tempo an. Das Gefühl für den Körper wird auch besser je mehr KM gesammelt werden. Training ist a und o !!

letzte woche mittwoch

war bei uns mittsommernachtslauf. start 19 Uhr gesamtstrecke ca. 18km ohne zeitnahmen. da es an diesem tag sehr drückend (bei wohl immer noch 28 - 32°C) war, hatten wir beschlossen erst bei km 5 einzusteigen. beim letzten stop nach gelaufenen ca. 9km) merkte ich wie mein kreislauf nach unten ging. Also: den netten Feuerwehrmann gefragt ob ich in seinem Bulli mitfahren dürfte. Na klar, noch ist Platz. Aber der wird eh gleich voller. Und so mhabe ich diem letzten 4 km auch noch geniessen können :o) .....
nenenenene......wenn der Körper sagt es geht nicht mehr....dann ist Ende im Gelände

bei so warmen wetter muss

bei so warmen wetter muss wirklich sehr aufpassen;-)

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