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Ursprünglich war geplant in Herrieden den 10km-Hauptlauf und in Rothenburg den Halbmarathon zu laufen. Dann kam aber ein Rheumaschub und machte meine Pläne zu nichte. Immerhin ist der Schub nicht so stark wie im Winter, sodass mein Körper kurze Läufe toleriert. So konnte ich in Herrieden die 5,5km und am Wochenende in Rothenburg die 10km laufen.

Am Dienstag habe ich mich trotz Rheumaschub und sonstiger Laufpause getraut zum Vereinstraining zu gehen und was soll ich sagen, die 7 x 1000m gingen in unerwartet schnellen 3:35 - 3:45 super flott von den Füßen. Am Ende wäre noch Luft nach oben gewesen. Gut die Trabpausen von 600 Meter auf den letzten 4 x 1000m waren vielleicht ein bisschen zu lang, aber das blenden wir jetzt mal aus, es lief gut. Klar am nächsten Tag tat es wieder ein bisschen mehr weh, aber das war mir vorher schon klar.
Vor dem Lauf
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In Rothenburg ob der Tauber angekommen, wie immer zu spät, hatte ich noch Glück, für den Halbmarathon war schon kein Nachmelden mehr möglich, aber für den 10km-Lauf war die Nachmeldestelle gerade noch offen.

Danach hieß es erst einmal warten und meine Vereinskollegen Andreas May, der auch über die 10km starten wollte, suchen. Eigentlich hatte ich mit Andi schon gar nicht mehr gerechnet, da er auf meine Nachrichten nicht reagierte, doch dann stand er quasi plötzlich vor mir. Somit war für ordentlich Motivation fürs Rennen gesorgt.

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Bisher war ich immer schneller als Andi, doch im Gegensatz zu mir, hat er einen Leistungssprung gemacht und müsste mir mindestens ebenwürdig sein. Beim gemeinsamen Einlaufen, wollte er dies nicht zugeben und mich als Hase nutzen (hinter mir herlaufen).

Die Zeit bis zum Start verging schnell und von den Mitläufern war mir nur Maxi Nichterlein als schnellerer Läufer bekannt. Aber der Rothenburger Halbmarathon hat ein großes bis Würzburg reichendes Einzugsgebiet, sodass ich mir sicher war, dass da noch der ein oder andere schnelle Läufer dabei wäre.

Bereits kurz vor dem Start des Halbmarathon viel aufgrund des Windes eine Fahnenstange ins Starterfeld direkt auf den Kopf eines Läufers. Er startete trotzdem, sah aber ein bisschen benommen aus. Kurz vor dem Start viel dann die zweite Fahnenstange in den Startbereich. Dieses Mal traf es zum Glück niemand. Nun endlich baute der Veranstalter die beiden Fahnenstangen der Sponsoren ab, was uns beruhigt in die Startaufstellung gehen lies.

Der Lauf
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Wenige Sekunden vor dem tatsächlichen Start tauchte dann noch Jürgen Seibold auf. Damit war für mich bereits im Vorfeld der Sieger bekannt und ich sollte recht behalten.

Das Wetter war bereits um 10:30 bei schwül warmen 22°C, was mich aber nicht weiter zur Besorgnis führte, denn auf der etwas profilierten Laufstrecke sind keine Bestzeiten drin. 80 Höhenmeter hören sich zwar nach nicht so viel an, wenn man aber weiß wie diese zustande kommen, denkt man anders darüber.

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Wir starteten von der ersten Reihe und Andi lief vom Start weg direkt hinter mir. Der erste Kilometer ging in flotten 3:27 Minuten. Wir hatten uns recht weit vorne positioniert und liefen auf Platz 6 und 7 durch die Altstadt Rothenburgs.

Der zweite Kilometer führte raus aus der Altstadt rein in ein Wohngebiet. Auch der zweite Kilometer ging noch in schnelle 3:37 Minuten. Auf diesen Kilometer wurden wir durch einen Läufer eingeholt und holten aber selbst noch einen Läufer ein, sodass wir weiterhin auf Platz 6 und 7 liefen.

Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass ich dieses Tempo nicht werde halten können, denn es war bereits in diesem frühen Rennverlauf sehr anstrengend. Das Tempo ging etwas zurück.

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An der ersten Versorgungsstelle am Anfang des dritten Kilometers schnappte ich mir einen Becher Wasser zur Kühlung. Ein unterschätzter Geheimtipp. Wenn man gut hydriert an den Start eines 10km-Laufes geht, braucht man nichts während des Rennens trinken. Bei den Laufgeschwinkigkeiten ist es ohnehin nur schwer möglich und wenn dann eher in hömeopathischen Mengen als Alibifunktion. Viel sinnvoller ist es das Wasser über den Kopf oder Shirt zu schütten. So sparst du Energie der Schweißproduktion, die in deinen Füßen gerade eher gebraucht wird.
Keine 20 Meter nach der Versorgungsstelle zieht Andi an mir vorbei. Er scheint deutlich fitter zu sein. Aber jetzt bereits ziehen lassen kommt gar nicht in Frage. Nun sollte meine besondere Qualitäten zum Vorschein kommen, nämlich meine Wadenbeisermentalität. Ich lies Andi zwar vorbei aber nicht mehr aus den Augen…

Zu dieser Zeit liefen wir noch in einer Vierergruppe. Andi zog kurz darauf an dem auf Platz 5 laufenden Läufer vorbei, der aber weiterhin in unserer Gruppe blieb. Ich zweifelte immer mehr  das Tempo halten zu können und wurde von hinten nochmals überholt und lief nun als Vierter (Gesamt 8) in dieser Gruppe.

Nachdem die langgezogene Aufwärtspassage vorbei war, löste sich Andi von der Gruppe ab. Nun hieß es beisen und auch ich zog an den beiden Läufern vorbei und versuchte auf Andi wieder aufzuschließen. Es dauerte fast einen ganzen Kilometer bis ich wieder an Andi dran war.

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Inzwischen haben wir weit über die Hälfte geschafft und ich lief im Windschatten von Andi. Obwohl von Windschatten kann eigentlich nicht die Rede sein, denn Andi warf keine Windschatten, obwohl er deutlich größer als ich ist und ich direkt hinter ihm lief. Vielleicht lag es daran, dass der Wind schräg von der Seite wehte.

Hinter uns klaffte bereits ein größere Lücke, aber vor uns ein noch größere. Es waren nur noch Halbmarathonis in der Nähe, die wir bereits seit dem dritten Kilometer überholten. Verwechselungsgefahr bestand aber nicht, denn dazu waren die Laufgeschwindigkeiten einfach zu unterschiedlich.

Es verdammt hart Andi zu folgen. Selbst die aller kleinste Tempoverschärfung hätte ich nicht mehr gepackt. Aber der härteste Teil der Strecke lag nun in Sichtweite. Bei Kilometer 7 kommt ein Anstieg von 40 Höhenmetern, verteilt auf 700 Metern Laufstrecke und dann noch in tiefen feinen Kies. Da war die Vorfreude groß...

Bevor es aber den "Berg" hochgeht, nochmals an der Verpflegungsstelle einen Becher Wasser über mein Haupt geschüttet. Ich habe mich weiter fest an Andi verbissen und versuche nur auf dessen Füße zu starren, den er Anblick der nie enden wollenden Anstiegs ist sehr demotivierend. Bis ca. 3/4 des Anstiegs kann ich die Vorgabe von Andi halten, dann fällt es mir sehr schwer. In dem Moment merke ich, dass wir die ganze Zeit neben einer Spur mit nicht zu tiefen Kies liefen. Ich bin sofort rüber gewechselt, habe dies aber Andi nicht zugerufen. Ich war in dem Moment einfach zu sehr mit mir beschäftigt.

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Oben angekommen, bin ich immer noch an Andi dran, der das Lauftempo gleich wieder anzog und mir keine Zeit zur Erholung lies. Langsam wurde mir klar, dass ich das Tempo nicht bis zum Ende halten kann. Trotzdem gehe ich solange mit wie es nur geht.

Nun sind schon 8 Kilometer geschafft, aber beim nächsten Anstieg kann ich nicht mehr Andis Tempo halten und lasse abreisen. Nach Ende des Anstiegs hat Andi einen Vorsprung von 40 Metern raus gelaufen.

Nun sind es noch gute 1,5 Kilometer bis zum Ziel. Beim Gedanken an die bereits gelaufene Strecke und ans Ziel steigt meine Motivation wieder an und ich kann den Abstand zu Andi konstant halten. Am letzten Verpflegungspunkt nochmals einen Becher über mich geschüttet und weiter gehts.

Endlich tönt der Rundenton meiner Garmin und läutet damit den letzten Kilometer ein. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass Andi mich besiegt hatte, doch dann sehe ich ihn 800 Meter vor dem Ziel kurz in eine Gehpause fallen. Er lief gleich wieder weiter. Er hatte zwar immer noch gute 30 Meter Vorsprung, trotzdem war mir in diesem Moment klar, dass ich ihn auf jeden Fall noch packen werde.
Der Endspurt
Andi lief sofort wieder im gleichen Tempo wie ich, aber nur ein paar Meter weiter die nächste kurze Gehpause. Ich kommt auf bis 15 Meter ran. Andi läuft wieder an und fällt wieder in den Gehschritt.

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In diesem Moment tat mir Andi leid. Ein so gutes Rennen ist er bisher gelaufen, war mir ein top Tempomacher und dann zum Dank ihn auf den letzten Metern zu verblasen?!? Schließlich bin ich mir sicher, dass ich bei weitem nicht diese Tempo gelaufen wäre, wenn er nicht vor mir gewesen wäre... Nein, ich muss Andi motivieren weiterzulaufen und rufe ihm von hinten auflaufend zu: "Auf geht´s weiter! Keine Gehpause!" Andi läuft an und brabbelt irgendwas unverständliches. Egal! Wir laufen nebeneinander weiter Richtung Ziel. Ich schreie Andi zu, jetzt musst du beisen und sage die zu laufenden Meter im 50 Metertakt an. Andi stönt immer lauter hält aber das Tempo konstant hoch.
laufpokal-schuh
100 Meter vor dem Ziel frage ich Andi, ob wir gemeinsam ins Ziel laufen oder ob er einen Endspurt machen will. Er stönt nur "keinen Endspurt!". Ich nehme Andi´s Hand und genieße dem gemeinsamen Zieleinlauf. Wir belegen in einer Zeit von 39:05 Minuten den 5 und 6 Gesamtrang und in unser Altersklasse den 2. und 3. Platz. In der Wertung erscheint Andi auf Platz 5. und ich demnach auf Platz 6, was mir aber egal ist, denn das gute Gefühl der gemeinsam erbrachten Leistung überwiegt. Natürlich habe ich mich über den schönen Pokal für die Alterklassenplatzierung sehr gefreut.
Mein Fazit

Ähnlich wie letztes Jahr wieder ein sehr gelungenes Event. Rund um den Lauf wird in Rothenburg immer was geboten. Besonders toll finde ich, dass für Kids immer was kostenlos angeboten wird. Im letzten Jahr war das eine aufblasbare Rießenrutsche und in dieses Mal eine Hüpfburg. Aber auch die Läufergeschenke, eine Trinkflasche und ein kleines Duschgel, finde ich Klasse. Es ist einfach ein Event, bei dem das Gesamtkonzept passt und das ohne amtlich vermessener Strecke.

Ich war jetzt das zweite Mal dabei und freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr, dann hoffentlich wieder beim Halbmarathon.

Sport frei!
Thomas

siehe auch:

2.333335
Gesamtwertung: 2.3 (3 Wertungen)

Ich finde nicht ok, dass du

Ich finde nicht ok, dass du in deinen Berichten ständig andere Läufer mit Vor- und Nachnamen erwähnst. Ich glaube, die anderen Blogger verwenden die Jogmap-Nicks oder maximal manchmal die Vornamen von guten Freunden. Leider ist Datenschutz heutzutage geradezu utopisch, sobald man einen Beruf ausübt oder sogar, wenn man einfach ein Hobby wie Laufsport hat.

Am Anfang fand ich schon krass, dass der Verzicht auf Datenschutz Bedingung für die Teilnahme an jedem kleinen WK ist. Veranstalter verlangen Daten, die sie wirklich nicht bräuchten und viel zu viele Daten von den Teilnehmern werden automatisch in Internet veröffentlicht und man gibt dem Hobbysportler (obwohl 99% von uns gar keinen Leitungssport betreiben) gar keine Chance, dass einige von diesen persönlichen Daten nicht veröffentlicht werden. Ich kenne 2 Freunde, die nur aus diesem Grund nicht an WK teilnehmen, weil sie sich -aus verschiedenen persönlichen Gründen- diesen Verzicht auf Datenschutz wirklich nicht leisten können. Sonst würden sie gerne an Volksläufen teilnehmen. Da sehe ich leider keine Lösung. Das kann man nicht ändern und wird so bleiben.

Ansonsten fände ich schon grundsätzlich wichtig, dass nur jede/r selbst entscheidet, ob und auf wieviel Datenschutz er/sie verzichten möchte. Prinzipiell finde ich viel zu viel Datenschutz besser als zu wenig, aber das sollte jeder für sich entscheiden. Dass du ständig Läufer mit Vor- und Nachnamen benennst, manchmal sogar dazu andere Daten wie ihre Stadt, Leistungsniveau, Altersklasse, und was weiß ich veröffentlichst ist meiner Meinung nach nicht ok. Das hier ist keine geschlossene Facebookgruppe von Freunden, die alle einander kennen. Jeder einzelne Satz hier wird weltweit veröffentlicht, d.h. absolut jeder hat Zugang zu diesen Daten.

Es klingt vielleicht übertrieben, weil man denken würde, dass diese Daten absolut harmlos sind. Und jedoch können Menschen sehr gute Gründe haben, warum sie nicht möchten, dass Informationen über sie veröffentlicht werden. Vor allem sollte jeder selbst das entscheiden. Ich weiß nicht was die anderen meinen und was die Nutzungsbedingungen von Jogmap vorschreiben aber auf jeden Fall fände ich besser, dass andere Läufer anonym oder mit Nick benannt werden.

@Laufloser + @realfila:

Laufloser:
Ich muss Dir da uneingeschränkt recht geben.
Mal abgesehen davon, dass sich das auch total merkwürdig anliest mit diesen kompletten Namensnennungen - da denkt man unwillkürlich, man wäre bei BILD gelandet *schauer*, fehlt nur noch die Altersangabe in Klammern: Peter Petersen (44) mit Gattin Petra ... ;-)
Und das wichtigste, Du hast es ja schon genannt: Einwilligungen zur kompletten Namensnennung wird er wohl kaum eingeholt haben ...
Ich für meinen teil halte das so, dass ich nur Nicknames oder "ein Freund" o. dergl. schreibe und
@realfila:
so solltest auch Du das besser halten - zumal Du das ja nicht nur hier in halbwegs kleinen Hemisphäre von jogmap postest, sondern auch noch in deinem Blog.

By the way:
Warum gehst Du eigentlich grundsätzlich zu schnell an? So jedenfalls mein bisheriger Eindruck.
Nichtsdestotrotz: Schicke Zeit für eine anscheinend nicht so einfache 10er-Strecke.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

Aber die Eltern,

..deren Kinder auf dem Foto drauf sind, waren bestimmt alle einverstanden.
Boah, wenn das meine wären, ich würde ausrasten!

Ich danke euch für die

Ich danke euch für die Hinweise. Ich muss auch gestehen, dass ich als Blogbetreiber das Thema Rechte Dritter bisher zu unbedarft angegangen bin. Ich war der Meinung, dass ich durch Verwendung ausschließlich eigener Fotos bzw. von Fotografen mit ausdrücklicher Genehmigung auf der sicheren Seite zu sein. Das ich die Persönlichkeitsrechte bzw. Rechte Dritter im Allgemeinen verletzten könnte kam ich bisher nicht.

So habe ich mich jetzt erst einmal in die Thematik einlesen müssen...

Zum Thema Namensnennung. Im konkreten Fall handelt es sich meiner Meinung nach um einen befreundeten Vereinskollegen, der sich tatsächlich über die Namensnennung beschwert hat, aber nur weil ich Andi anstatt Andy schrieb.. ;-)
Dennoch hat Laufloser recht, dass ich oftmals Namen nenne, ohne deren Einverständnis einzuholen.
Rechtlich gilt es hier das persönliche vom öffentlichen Interesse abzuwägen. Da ich in meinen sportlichen Erlebnisberichten niemanden an den Pranger stelle und es sich hier um eine öffentliche Veranstaltung handelt sehe ich konkret keine Rechtsverletzung.
Allerdings hat du mich mit der Geschichte über deine Lauffreunde neugierig gemacht. Kannst du das etwas genauer erläutern, damit ich deren Beweggründe besser erfassen kann um die Erkenntnis auf Andere reproduzieren zu können?

Zu dem von WWConny angesprochenen Foto, bin ich der Meinung hier nicht gegen die Persönlichkeitsrechte zu verstoßen, denn:
"Diese Ausnahme erlaubt Bilder von öffentlichen Veranstaltungen wie Straßenfesten, Demonstrationen oder Versammlungen. Allerdings dürfen dabei in der Regel nicht gezielt einzelne Personen herausgerückt werden, sondern die Abbildungen müssen das Gesamtgeschehen dokumentieren. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass es beim Karneval erlaubt ist, ein Foto mit einer Gruppe von Jecken zu veröffentlichen. Will man dagegen einzelne, besonders originell kostümierte Teilnehmer zeigen, braucht man deren Erlaubnis." Quelle:http://www.heise.de/ct/artikel/Fotofallen-1711494.html

Abschließend möchte dazu erwähnen, dass ich jederzeit bereit bin Fotos von meinem Blog zu nehmen, sofern sich jemand daran stört, ganz gleich wenn hier gar keine Rechtsverletzung stattgefunden hat.

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mich auf das heikle Thema aufmerksam gemacht habt und werde ernsthaft überlegen, wie ich dieser Problematik in Zukunft ausweichen kann.

Sport frei!
Thomas


Läufer-blog.de

Hallo Realfila,ich (als

Hallo Realfila,

ich (als Laie) sehe kein rechtliches Problem da. Zu 90% wird es niemand stören, dass man googlen kann, wo man wann war oder ein Hobby betrieben hat. Aber es kann wirklich jede Menge Gründe geben, warum man nicht möchte, dass es zu sehr auffällt, z.B. wo man am Wochenende war oder wo man Fotos von jemand finden könnte.

Im Falle von meinen Freunden, handelt es sich einmal um ein Mobbing-Opfer (möchte von den Tätern nicht gefunden werden) und jemand der nicht möchte, dass sein Chef von seinen Freizeitaktivitäten erfährt (es würde Ärger mit dem Job geben). Das wird sicher nichts mit deinem Blog zu tun haben, zeigt aber dass es Millionen von möglichen Gründen geben kann, warum es jemand unangenehm sein könnte, dass man generell Infos zu Personen im Internet finden kann. So spontan würde mir z.B. einfallen:

-Du bist ein Opfer von häuslicher Gewalt, bist ausgezogen und möchtest partout nicht, dass der Täter herausfindet, in welcher Gegend du jetzt wohnst. Oder du wurdest aus welchem Grund auch immer Opfer von Gewalt oder wurdest bedroht (Stalking, Mobbing, Erpressung…).

-Du möchtest nicht, dass dein Ehepartner, dein Chef, irgendein Amt, Freund, Bekannter oder wer auch immer erfährt, dass du an dem Wochenende nicht da warst wo du gesagt hast, dass du sein würdest…

-Du möchtest nicht, dass man im Internet leicht herausfinden kann, wann deine Wohnung leer ist oder wann deine Kinder oder andere Verwandte alleine zu Hause sind etc.

Es gibt einfach sehr viele mögliche Gründe dafür, warum man möglichst viel Datenschutz auch im Internet haben möchte. Heutzutage wird das Ganze einfach ignoriert und jedoch ist es jetzt für Verbrecher verdammt einfach im Internet zu erfahren, wo jemand wann ist, wann Wohnungen leer sind, wer wie viel Geld haben könnte, welche Familienmitglieder man entführen könnte… Zum Glück leben wir in einem ziemlich sicheren Land aber in den Ländern, in denen Kidnapping verbreitet ist, holen sich die Verbrecher die ganzen Informationen aus dem Internet, vor allem zwecks Kinderentführung.

Ich weiß nicht. Ich bin prinzipiell dafür, dass man im Internet nur über sich selbst und nicht über Dritte spricht.

Was Kinderfotos anbelangt, kann ich Conny nur zustimmen. Ich bin diesbezüglich sehr empfindlich geworden, seitdem ich erfahren habe, dass es kranke Leute gibt, die Kinder fotografieren um diese Bilder zu manipulieren (mit sehr kranken und kriminellen Absichten). Ich selbst passe jetzt auf, dass keine fremden Kinder auf meinen Fotos sind.

Danke für die Hinweise. Das

Danke für die Hinweise. Das Bild mit den anderen Kindern hatte ich bereits nach Connys Kommentar entfernt...

Ich werde in Zukunft nur mit den entsprechenden Personen vorher reden, bevor ich Sie mit vollem Namen erwähne oder eben nur den Vornamen erwähnen...

Sport frei!
Thomas

Läufer-blog.de

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