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Zuletzt scheint es hier auf Jogmap ziemlich angesagt zu sein, mittlere oder längere Triathlondistanzen zusammenzu basteln. Cocobolo hier und fazerBS hier haben ja schon geradezu eine Tradition aufgemacht.

Gefühlt bin ich jetzt auch an der Reihe, aber wie ihr schon am Titel erkennen könnt, muss ich da ein wenig schummeln. Ich habe mir das System der Disziplinpunkte ausgedacht um guten Gewissens behaupten zu können an diesem Wochenende innerhalb von 28 Stunden eine Langdistanz absolviert zu haben. 3,8km Schwimmen gibt einen Disziplinpunkt, ebenso wie 180km auf dem Rad und ein Marathon. Insgesamt braucht man drei Disziplinpunkte.

Mein Wochenende bestand daraus offiziell 5,8km zu schwimmen (als bekennender Nichtschwimmer und Freiwasser-Orientierungslegastheniker waren es definitiv 6 plus x Kilomenter). Das wären also schon mal über 1,5 Disziplinpunkte (DP). Dann die vollen 180km auf dem Rad (=1 DP) und ein Halbmarathon (= 0,5DP). Macht in Summe 3DP, also habe ich eine Langdistanz absolviert.

Aber im einzelnen:
Am gestrigen Samstag stieg im Langener Waldsee das Testschwimmen für den Ironman Frankfurt. Dies sollte das Schlüsselelement in meinem Schwimm-Notfallprogramm werden. Monatelang habe ich das Schwimmen in meiner Langdistanzvorbereitung stiefmütterlich behandelt und mir immer gut zugeredet, dass ja noch Zeit ist. Irgendwann wird der Knoten schon platzen. Bis mir dann irgendwann transparent wurde, dass ich den Knoten schon selber zum platzen bringen muss - also raus aus der Komfortzone. Als vor 3 Wochen endlich der Sommer ausbrach also das erste Freiwasserschwimmen 2013 - es wurden 2,4km im Eixer See in Peine. Dann hatte ich für die olympische Distanz in Peine gemeldet, die Mitteldistanz in Bad Bodenteich war sowieso schon gemeldet und dann sollte es halt noch das Testschwimmen sein.

Ironman-Testschwimmen im Langener Waldsee

Ich mache es mal kurz - sonst wird dieser Blog ein unendlich langer Roman. Ich habe es geschafft - und das war wohl Gold wert für meinen Kopf. Ich habe einfach mal versucht den Kopf auszuschalten und zu schwimmen... Das Motto lautete "von Boje zu Boje denken". Und so bin ich irgendwie durchgekommen. Die Ironmanstrecke besteht ja aus zwei Schleifen. Die erste eher so 2,0-2,2km lang - dann ein kurzer Landgang und die restlichen 1,6-1,8km. Meine Erkenntnis: Der See ist der schönste für Freiwasserschwimmen, angenehm klares Wasser, gute Temperatur und wenn die Sonne scheint, wird der See fast Karibik-türkis. Und: ich schwimme zwar langsam, aber ich scheine kein Ausdauerproblem zu haben. Nach 47 Minuten kam ich zum Landgang aus dem Wasser - nach 1:29 Std. war ich im Ziel und ich fühlte mich nicht total überanstrengt. Ich war stolz wie Bolle.


Karbibik? - Nein, der Langener Waldsee südlich von Frankfurt

Negativ war höchtens die Tatsache, dass ich irgendwo an Land oder dem Weg aus dem Wasser mir einen kleinen Schnitt am rechten Fuß-Ballen zugezogen habe. Und die Erkenntnis, dass auf die Distanz doch der Halsauschnitt des Neo am Hals eine Scheuerstelle hinterlassen hat.

Radstrecken-Besichtigung in Frankfurt

Naja und damit sich die Fahrt nach Frankfurt auch richtig lohnt, war dann der Plan geboren am nachmittag die zweimal zu durchfahrende Schleife der Ironman-Radstrecke einmal abzufahren. Es sollte eigentlich eine langsame, gemütliche GA1-Ausfahrt werden. Aber die Auswertung meiner GPS-App zeigte hinterher, dass ich schneller unterwegs war, als gedacht.

Was ich mal so richtig positiv fand war, das die komplette Strecke fest ausgeschildert ist. So wurde es fast eine Art RTF und ich musste insgesamt nur einmal in Frankfurt City nach dem Weg schauen. Ansonsten war das Motto "einfach rollen lassen". Letztlich war ich nach 2:52 Std. wieder zurück am Auto. Und da waren schon ordentlichen Verzögerungen in der Frankfurter City mit drin, denn da war natürlich normaler Straßenverkehr und ein Haufen roter Ampeln.


Hinweisschilder der Frankfurter Ironman-RTF

Die Radstrecke ist nicht besonders aufregend. Aber die zum Teil doch sehr negativen Kommentare im Internet teile ich nicht. Es geht durch einige ganz schnuckelige Ortschaften und dazwischen jeweils durch Wiesen und Felder, zum Teil mit schönen Ausblicken auf den Taunus am Horizont. Vielleicht lebte meine Tour vom schönen Wetter und der klaren Sicht. Aber ich fand die Strecke durchaus attraktiv. Sie hat kaum nennenswerte Höhenmeter, auch wenn die paar Hügel die es gibt gerne angepriesen werden, damit sich dort Stimmungsnester mit vielen Zuschauern bilden.

Gegen 18 Uhr war das Rad wieder verstaut, ich halbwegs gestärkt - also konnte es zurück nach Braunschweig stehen. Schließlich war ich ja für meine Mitteldistanzpremiere mit Start am nächsten Morgen um 9:10 Uhr in Bad Bodenteich gemeldet. Im Gegensatz zur Freitag-nachmittag-Fahrt nach Frankfurt, verlief die Rückfahrt komplett staufrei und so konnte ich um 21:15 Uhr daheim noch eine Pizza in den Ofen schieben und bei herrlichem Wetter auf dem Balkon nochmal für mich überlegen, wie stolz ich auf die Schwimmleistung des Tages bin.

Auf nach Bad Bodenteich

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 6 Uhr. Natürlich hatte ich miserabel geschlafen. Weniger die Nervosität vor der Mitteldistanzpremiere war schuld, sondern das aufgewühlt sein vom Tag und die noch verbliebe Wärme in der Wohnung. Mein Gott, habe ich mich aus dem Bett gequält. Und dabei war der Wecker schon eher knapp gestellt, damit ich jede sich noch bietende Minute Schlaf mitnehmen konnte. Ich versuchte mit Hilfe eines Kaffee wach zu werden und vertilgte ein Porridge mit Erdbeeren. Beides hat nicht wirklich geholfen und so kam ich dann letztlich noch 15 Minuten später als der "Knapp-ankommen-Plan" endlich auf die Straße. Zum Glück kalkuliert Google-Maps ja immer großzügig und so sollte ich die verlorene Viertelstunde auf den 75km Landstraße nach Bad Bodenteich wieder rausholen.

Auf der Fahrt erlebte ich aber zwei Schocks, die mich besser aufweckten, als der Kaffee eine Stunde zuvor. Erst fiel mir ein, dass ich keierlei Wettkampfverpflegung gepackt hatte. Eine Inventarisierung meiner Sporttasche ergab immerhin ein Gel und ein paar Müsliriegel, die ich mir tags zuvor in Frankfurt gekauft hatte. Das ist zwar sicher nicht optimal, sollte aber helfen - und irgendwas an Wettkampfverpflegung sollte der Veranstalter ja auch anbieten (ich bereite mich sonst besser auf Wettkämpfe vor - aber mein Fokus liegt gerade einzig und allein auf Frankfurt - Bad Bodenteich spielte da nur eine untergeordnete Rolle).

Noch mehr ärgerte mich, dass ich kein Startnummernband dabei hatte...das würde die Sache deutlich erschweren. Ein paar Sicherheitsnadeln würde ich wohl noch finden, aber die Peinlichkeit wollte ich mir nicht geben. Ich behaupte eigentlich ganz gut in der vierten Disziplin, dem Wechsel zu sein. Aber auf die fertig eingeklickten Radschuhe aufzuspringen, nachdem ich mir vorher die Startnummer mit Sicherheitsnadeln befestigt hatte - das passt nicht zusammen. Meine allerletzte Hoffnung bestand darin, dass der Veranstalter vielleicht Startnummernbänder verkauft - so wie es in Peine der Fall war. Aber bei Abholung der Startunterlagen wurde ich da sehr schnell enttäuscht.

Aber der Kölsche würde sagen "et hätt noch immer jot jejange". Als ich mich dann mit meinem Startunterlagenbeutel beschäftigte, fand ich als erstes das enthaltene Startnummernband - große Erleichterung. Und als die Wechselzone fast fertig eingerichtet war, entdeckte ich noch die zwei enthaltenen Gels. Diese machte ich noch zum dritten am Rad fest und dann sollte es erst zur Wettkampfbesprechung und von dort aus gleich zum Start gehen.

2km Schwimmen im Moor

Das Wasser fühlte sich verdammt kalt an. Es sollten 18,6 Grad sein, die fühlte sich aber deutlich kühler an, als die 16 Grad letztes Jahr beim Hamburg-Triathlon. Und ein paar Kraulzüge vor dem Start offenbarten mir das Gegenteil vom Langener Waldsee am Vortag. Statt klarem Wasser in Karibik-türkis befand ich mich in einem Moor. Mit anderen Worten sobald die Augen unter Wasser waren, war es stockdunkel. Manch einer, der Freiwasserschwimmen nicht mag könnte sich glücklich schätzen. Denn so sieht man nicht, was unter einem so rumschwimmt. Aber da mich weder Fische, noch Wasserpflanzen, noch rumtreibende Äste, noch stockdunkles Wasser aus der Ruhe bringen, konnte es los gehen.

Es war 9:07 Uhr und ich wollte gerade noch an den Rand der Startlinie schwimmen um der üblichen Prügelei aus dem Weg zu gehen. Doch plötzlich zählte der Starter die Sekunden runter und es ging los...3 Minuten zu früh. Und ich war mitten in der Prügelei. Aber es zieht sich durch mein Notfall-Schwimmprogramm, dass die ganzen Elemente des Freiwasserschwimmens, vor denen viele Angst haben, mich nicht besonders beeinträchtigen. Ich schwimme einfach nur saulangsam...basta ;-).

Der Rest des Schwimmens ist wieder schnell beschrieben - es gibt ja auch nicht viel zu erzählen. Es gab ja absolut nichts zu sehen. Lediglich was zu fühlen gab es, denn an einer Stelle hatte man sogar beim Kraulschwimmen Grundkontakt - so flach war das Wasser. Und was ich auch positiv fand war, dass ich nicht in die Kategorie "Nachzügler" einzuordnen war. Insbesondere beim zweiten Wendepunkt nahm ich wahr, dass doch einige weitere Athleten hinter mir unterwegs waren. Nach 47 Minuten für die 2 km stieg ich aus dem Wasser. Nachdem ich weniger Probleme mit der Orientierung als in Peine und Langen hatte, hatte ich sogar mit etwas schnellerem gehofft. Aber das ist so gerade mein mir mögliches Tempo. Ach ja, und positiv fand ich, dass meine dicke Schicht Vaseline am Hals dazu führte, dass ich meine Scheuerstelle vom Vortag gar nicht störend wahrnahm.

Die Ergebnisliste testiert mir Platz 174 von 197 Finishern beim Schwimmen. Damit sind ja knapp 15% langsamer als ich geschwommen - ein voller Erfolg für mich als Nichtschwimmer ;-)

Auf dem Rad - meine Stärke heute als Schwäche

Mein erster Gedanke aus dem Wasser war wieder mal traditionell: "Jetzt beginnt der Spaß". Aber es sollte ganz anders kommen. In Peine über die olympische Distanz bin ich noch einen sensationellen 36,4-Schnitt gefahren und war im Feld der Landesmeisterschaften und Landesliga im ersten Drittel dieser Teildisziplin. In Bad Bodenteich gestalteten sich die 90km zur totalen Qual. Ich hatte mir zwar vorgenommen nur 80% zu fahren, aber realistisch gesagt, wurden es eher 90% und ich weiß nicht, ob ich - wenn es um Leben und Tod gegangen wäre - auf 100% noch etwas zulegen hätte können.

Wahrscheinlich hatte ich noch schwere Beine vom Vortag - oder es war einfach nicht mein Tag. Die Ergebnisliste zeigt dies knallhart. Für beide Wechsel und die 90km Rad benötigte ich indiskutable 3:01 Std. - Platz 149 der 197 Finisher. Also im letzten Drittel. Was war das denn? Hinzu kam auch noch, dass ich am Ende mal gar keine Lust hatte mich jetzt noch für einen Halbmarathon zu motivieren. Aber auch da gestaltete sich die Realität anders als meine eigene Erwartung.

Bändchen sammeln macht Spaß

Die schweren Radfahrerbeine stellten deutlich schneller als befürchtet in den Laufmodus um. Es galt eine 2,6km-Runde insgesamt 8mal zu umrunden. Die Laufstrecke war sehr abwechslungsreich, vom unterschiedlichen Belag (Asphalt, Schotter, Wald&Wiese), es gab einen kleinen Teil mit Wendepunkt, wo man den Mitläufern mal in die Augen gucken konnte und auf jeder Runde einen empfindlichen Anstieg, der in fortgeschrittenem Rennverlauf von vielen Teilnehmern nur noch gehend bewältigt wurde. Wegen der Kürze der Runde, aber auch weil parallel noch zwei weitere Distanzen unterwegs waren, war die Laufstrecke sehr voll. So konnte ich also sehr schnell mit meinem beliebten Hobby, dem Einsammeln anfangen.

Der erste km ging dann auch gleich mal in 4:41 Minuten raus - und es fühlte sich nicht zu schnell an. Dann kam allerdings auch der besagte Anstieg und mir war klar, dass ich nicht jeden km in 4:41 laufen werde. So pendelte sich eine Pace knapp unter 5:00 ein - und die reichte um massenweise Mitläufer zu überholen. Völlig überrascht war ich, dass die Zeit total schnell verging. Ich befürchtete nach der Radrunde eine Qual über 21,1km. Aber das Prinzip der kurzen Runde mit fleißigem Rundenbändchen zählen und kontinuierlich Leute überholen machte Spaß. Eh ich mich versah hatte ich auch schon die Hälfte absolviert und fühlte mich gut. Auch die letzten 10km liefen flüssig. Zugegeben, es waren dann auch ein paar km in je über 5:00 Minuten mit dabei. Aber das lag gefühlt gar nicht so sehr an meiner Erschöpfung, sondern eher daran, dass alle Teilnehmer der kürzen Distanzen, als auch die Top-Finisher der Mitteldistanz im Ziel waren und damit das Prinzip "Einsammeln" immer schwieriger wurde.

Ratz-fatz hatte ich dann also meine 7 Bändchen zusammen und begab mich auf die letzte Runde. Mittlerweile war ich wohl der einzig verbliebene auf der Strecke, der den Anstieg hoch lief. Ich sah sonst nur noch "Spaziergänger" und auch die paar Zuschauer oben verfielen jedesmal wenn ich hoch lief in extatischen Beifall. Dann - so ca. 1,5km vor dem Ziel kam der Wendepunkt-Teil. Und da deutlich weniger Läufer unterwegs waren, konnte man schon einschätzen, wer wohl auch auf der letzten Runde sein würde. Und obwohl ich zuletzt immer weniger Überholvorgänge hatte, sah es so aus, als ob dann doch noch ein Grüppchen vor mir darauf wartete eingeholt zu werden. 5 Akteure schätze ich noch im Bereich des Möglichen ein und gab nochmal einen zusätzlichen Schub Tempo.

Besonders Spaß machte der Überholvorgang des ersten Läufers. Er hatte sich schon am Gipfel des Hügels nach mir gesehen und empfand wohl den Abstand als ausreichend groß, als das er diesen ins Ziel bringen würde. Jedenfalls kam ein sehr zufriedener Blick und ein überschwenglicher Freundentanz an der Verpflegungsstation. Als ich ihn dann doch passierte folge ein lautstarkes "so ein Scheixx". Ich freute mich ein wenig und schätzte den Abstand zum nächsten Läufer ein. Das ging dann die besagten 5mal so und ich hatte allesamt noch überholt. Dann bog ich in den Zielkanal ein und für die kurze Distanz erschien der Läufer, der dasselbe vor mir tat nicht mehr einholbar. Ihn hatte ich auch gar nicht auf der Rechnung - am Wendepunkt hatte ich ihn gar nicht gesehen. Als der Zielkanal dann aber immer länger und länger wurde, gleichzeitig der Abstand kürzer und kürzer, gab ich nochmal Gas. Der Zielkanal hätte keine 10 Meter kürzer sein dürfen, aber ich lief tatsächlich noch eine Sekunde vor ihm ins Ziel. Damit hatte ich das Maximum rausgeholt, denn laut Ergebnisliste kam der nächste Akteur vor mir genau eine Minute zuvor über die Ziellinie...den hätte ich wirklich nicht mehr einholen können.

A propos Ergebnisliste. Die testiert mir den Halbmarathon in 1:44:47 Std. gelaufen zu sein. Platz 62 dieser Teildisziplin, also im ersten Drittel...wo ich mich auf dem Rad auch gerne gesehen hätte. Insgesamt blieb die Uhr bei 5:33:47 Std. stehen. Für die erste Mitteldistanz und den Umstand, dass ich diese aus dem vollen Training heraus absolviert habe, bin ich zufrieden. Das ich beim Schwimmen langsam bin, weiß ich. Der Radsplit war eine Katastrophe, aber die Laufzeit gefiel mir ganz gut - erst recht vor dem Hintergrund, dass ich das Tempo wahrscheinlich noch einige weitere Kilometer hätte laufen können. Im Ziel benötigte ich nur wenige Minuten der Erholung, sammelte mein Rad und Zeugs aus der Wechselzone ein und fuhr heim. Dort habe ich sogar ganz kurz nachgedacht noch den fehlenden Halbmarathon für die echte Langdistanz an einem Wochenende zu absolvieren. Soll nicht überheblich klingen, aber die Beine hätten wahrscheinlich sogar mitgespielt. Aber vom Kopf her war ich dann auch froh mit einem Teller Nudeln auf dem Sofa zu sitzen und meine Langdistanz-Vorbereitung für beendet zu erklären. Jetzt kommt echtes Tapering - das habe ich mir spätestens nach diesem Wochenende verdient. Und heute in 2 Wochen kommt dann mein "Längster Tag des Jahres". Ich hoffe dann in diesem Blog von einer "echten" Langdistanz erzählen zu können.

Fahrt nach Bad Bodenteich

Bevor ich diesen Blog jetzt veröffentliche noch kurz ein Wort zum Bad Bodenteicher Triathlon. Dieser war mit Abstand der sympathischste, an dem ich bislang teilgenommen habe. Ich hatte gemeldet, weil ich vor Frankfurt noch eine Mitteldistanz absolvieren wollte, alle anderen aber gerne auch mal so 150-200 EUR kosten. Hier habe ich 45 EUR bezahlt und ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis erhalten. Das Buffet im Zielbereich war SENSATIONELL. Es gab jedes Obst, was es aktuell im Supermarkt gibt. Mundgerecht zugeschnitten und dazu noch Spieße um sich sein Wunsch-Obst-Schaschlik zu erstellen. Dann gab es Kuchen, Kekse, Kräcker, Müsliriegel, allerhand verschiedene Säfte, Cola, Iso und Kistenweise Eis am Stiel von Schöller. Die Verpflegungsstationen auf der Rad- und Laufstrecke waren sehr gut und reichlich ausgestattet. Im Ziel gab es noch ein hochwertiges Polo-Finisher-Shirt und eine sehr ordentliche Massage mit weniger als 5 Minuten anstehen. Also wer für nächstes Jahr noch nach einem sympathischen Triathlon für kleines Geld sucht...FAHRT NACH BAD BODENTEICH!!! 100% Empfehlung!

4.5
Gesamtwertung: 4.5 (2 Wertungen)

Ich lese deine "Romane" sehr gern

Es gibt dir sicher eine enorme Sicherheit, jetzt im Vorfeld zu wissen, dass auch das Schwimmen klappen wird. Da hat sich das Rausbewegen aus der Komfortzone ja voll bewährt.
Und Glückwunsch zur MD!
Aber jetzt wünsch ich dir frohes Tapern! Und am Tag X sitze ich vor dem Fernseher und halte nach dir Ausschau ;-) ( und nach meinem Trainer).

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Klasse

Psssst, verrate hier doch nicht meine Lieblingstriathlons, dass ist schon der Zweite, den du hier anpreist ;O). Schreib wenigstens dazu, dass die Radstrecke, nicht flach und Bestzeit tauglich ist und das Wasser ist dort immer seeehr kalt,... nicht schön.

Eine Woche nach Peine und einen Tag nach deinem Training, da wunderts mich nicht, dass die Beine etwas müde waren.

Wir sind alle nur bekloppt!

Aber für den Kopf war das doch genau richtig! Leider hab ich von Steinbeck noch keine Ergebnisse - das war aber "nur" eine OD nach der "periodisierten LD" am WE davor. Aber die lief auch erstaunlich gut - besser als letztes Jahr.

Hey, Frankfurt wirst Du rocken! Die Vorbereitung stimmt, jetzt noch richtig tapern und alles wird gut! Ich schwör: Du wirst nicht mal als Letzter aus dem Wasser kommen!

Schon jetzt: viel ERFOLG, jede Menge SPASS und ein grandioses FINISH wünsche ich Dir. Immerhin wirst DU IRONMAN!

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