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Noch 12 Tage bis zum Zugspitz Ultratrail. Und ich weiß immer noch nicht, ob ich starten soll. Der Grund: vier Defizite.

1. Knie
Nach sechs nervtötend schmerzvollen Monaten kann ich erst seit ein paar Tagen wieder Strecken von 20-30 Kilometern im Gelände überwiegend schmerzfrei laufen. Gut ist die Lage deshalb aber noch nicht. Ab und zu sind noch Schmerzen da. Und die Belastung für die Knie werden beim ZUT verdammt hoch sein.

2. Ausdauer
Wegen der Knieschonung war an längere Läufe in diesem Jahr kaum zu denken. Bei ein paar kombinierten Einheiten aus Rennrad / MTB und Laufen brachte ich es in Einzelfällen auf gerade mal 4 Stunden Ausdauertraining am Stück. Nach der Komplettpause im April standen im Mai lediglich 256 Lauf- und 320 Radkilometer auf der Uhr. Die rund 15 Stunden Kraft- und Muskellängentraining waren zwar hilfreich, allerdings nichts für die Verbesserung der Ausdauer.

3. Technik
Nachdem ich im letzten Jahr für den TAR viel an meiner Lauftechnik im Gelände gewerkelt hatte, laufe ich jetzt wieder mit der Geschmeidigkeit eines Roboters durch die Gegend. Für die Bodenverhältnisse beim ZUT auch nicht gerade von Vorteil.

4. Streckenkenntnis
Während ich schon seit Wochen alles VPs und markanten Punkte für den UTMB 2013 in Reihenfolge und mit Kilomterangabe (La Balme 38,8 km, Les Chapieux 49,4 km, Grand Col Ferret 99 km ...) so intensiv pauke, wie mein Sohn aktuell die Lateinvokabeln vor der letzten Klausur des Halbjahrs, habe ich von der ZUT-Strecke exakt Null Ahnung. Zugegeben, sicher das kleinste der vier Defizite.

Und dann ist da noch die große Frage: Wie viele große Läufe erlaubt mir mein Knie überhaupt noch? Wenn's nur noch einer ist, soll's auf jeden Fall der UTMB sein. Aber den UTMB ganz ohne großen Vorbereitungslauf im Hochgebirge sozusagen als Lucky Punch wagen? Auch doof. Zumal ich nach den Absage von Brocken Challenge, Tramuntana und Rennsteig überhaupt noch nix Langes in diesem Jahr gemacht hab'. Lauf' ich aber den ZUT und schieß mich dabei ab, ist der UTMB auf jeden Fall gestorben. Kürzere Strecke an der Zugspitze macht auch wenig Sinn, weil mir halt die Nachterfahrung in den Bergen wichtig ist.

Und so werde ich wohl noch bis Mitte der nächsten Woche überlegen, ob ich nun starte oder nicht.

Aber hey, ich hab' jetzt immerhin den auch von Schalk schon vorgestellten Salomon Sense Ultra mit Vergnügen laufen können. Nachdem ich beim ersten Test Schwierigkeiten mit der Passform hatte, hab' ich den Schuh jetzt einfach eine Nummer größer als für meine Mauken sonst üblich genommen. Bingo! Definitiv der beste Schuh, den ich je gelaufen bin. Wenn ZUT, dann mit diesem Ding.

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Mhm, was würde ich tun?

Ich würde den UTMB angehen und mir den ZUT "sparen" (hab ich mir jetzt so vor Deinem Hintergrund überlegt). Dafür vielleicht lieber ein WE im Gebirge mit ein paar kleineren Läufen und entsprechende Höhenakklimatisierung vor dem UTMB; dazu verschärft mentales Training.

Ich wünsche Dir gute Besserung und einen tollen Lauf - wie auch immer Du Dich entscheidest.

Weniger ist mehr!

Genau das, liebe fazerBS ...

... schwirrt mir auch im Kopf herum. Ach ja: Und das "Weniger ist mehr" beruhigt mich jetzt schon ein bisschen ;-)

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

abgeschossen?

Da kann ich mitreden. Ich habe mich in Frankreich so richtig abgeschossen und meine ganze Saisonplanung 'leidet' aktiv darunter. Hätte ich den zweiten Tag nicht gemacht, dann... ja, dann wäre jetzt vielleicht schon mehr im Sack. Und deshalb bereue ich, dass ich nicht die Bremse gezogen habe. Das zu mir und nun zu Dir! Du hast ja eigentlich schon deinen Saisonhöhepunkt definiert. UTMB! Also spar dir den ZUT, mach das, was dir wirklich wichtig ist. Das geht bei dir auch ohne Generalprobe. Halt die Gräten zusammen und dann schaust halt, wie du unbeschadet 'durchkommst'. Vermeide im Vorfeld Gefahrenzonen wie deine Küche. Vergiß das Laufen auf Schotter, mach nix Außergewöhnliches, keine neuen Dehnübungen, nix Seltsames essen...dann wird alles gut.
...keep it simple...

Tja Klada ...

wahrlich eine echte Aufgabe ...
Ich denke auch gerade darüber nach was ich tun würde...
Aufgrund diverser Mallaiste mit mit meinen Laufgräten konnte ich auch nur eingeschränkt trainieren und hab auch meinen Start mehrfach in Frage gestellt. Von daher kann ich deine Überlegungen nachvollziehen.

1. das Risiko ZUT ist für dich kaum kalkulierbar. Die Gefahr dich endgültig abzuschießen ist größer als der potentielle Nutzen.

2. du bist ein fleißiger Trainierer. Du kannst dich auch ohne ZUT auf den UTMB vorbereiten. Du weißt genau was dafür nötig ist.

3. du gibst dem Knie Zeit und dir die Sicherheit damit umzugehen.

4. deine fehlende Alpine Nachterfahrung:
Hömma Klada! Du kennst soviele völlig durchgeknallte Leute. Telefonier dich mit denen zusammen und schliess dich mit drei vier Kumpels für'n langes WE in ne Alpenhütte ein. Dank GPS Tracks solltet ihr ne 40-50 kilometerrunde finden, die ihr Nachts laufen könnt...
Am Tag dann auch knackige Runden drehen und das ganze als Intensivtraining deklarieren ...

Ich glaube, so würde ich das angehen...
Und UTMB als Lucky Punch setzten ...

If you see me collapse,
pause my Garmin...

Alternative:

"Härtetest" für den UTMB auf der 68km-Strecke, falls eine Ummeldung möglich ist.
Wenn das Knie hält,OK; und Du ärgerst Dich daß Du umgemeldet hast.
Aber jetzt ist noch etwas Zeit Dich mit längeren Läufen auf Dein Hauptziel vorzubereiten.
Hält das Knie nicht,kannst Du evtl. noch finishen, aber den UTMB vergessen und endlich das Knie wirklich auskurieren, d.h. auch: keine Anmeldungen für Extremläufe tätigen und wieder die Frage "Soll ich oder soll ich nicht?"

Hmm...

... ich sehe das ein bisschen anders! Berge laufen kannste ja! Du willst doch nur wissen ob dein Knie hält!?
Warum machst du keine 24STd Läufe!? Du hast bespaßung rund um die Uhr und kannst dein Knie mal richtig fordern...
Geht's in die Hose, hmm, muss ich dir ja wohl jetzt nicht noch aufschreiben...
Alles andere wäre meiner Meinung unproduktiv.

Jetzt mal unter uns, ich habe mir vor einem halben Jahr einen Sehnenabriss unter dem Fußballen(jetzt bin ich auch noch Vorfußläufer) zugezogen, war schlecht für mich im Gelände, aber formen konnte ich den Mist auf langen Strecke und auf Asphalt!
So blieb meine Grundausdauer erhalten und mein Bergläufchen habe ich auch so in den Griff bekommen...

Wie gesagt, Berge laufen kannst du ja :0)
Gruß,
Kaw.

Jan, ja laufen muss ich ...,

... ganz klar. Fragt sich nur, was ;-). Mein Doc meint, ich sei auf dem richtigen Weg. Sein verordnetes Aufbauprogramm mit inzwischen 34 Einheiten Kraftübungen und 8 Einheiten Muskellängentraining, dazu mir selbst verordnete 10 Triggerpunktmassagen haben die Lage deutlich verbessert. Von richtig Scheiße zu leicht Scheiße. Vom ZUT würde er mir sehr wahrscheinlich noch abraten, wenn ich ihn beim nächsten Termin danach frage.

Ich kann ruhig, wirklich. Echt gezz ;-). Hat beim TAR prima geklappt.

Technik macht bei mir runterwärts sehr viel aus. Ein Beispiel: Vor 12 Tagen lief ich meine Hausrunde von 18,5 km mit 430 Höhenmetern und einigen Trailpassagen in 1:59:40. Bei gleichem Anstrengungsgrad war ich heute 4 Minuten schneller (trotz Pinkelpause). Beim Vergleich fiel mir sofort auf, dass ich nahezu die komplette Zeit nur in den Abwärtspassagen gewonnen hatte. Weil es Tag für Tag etwas besser wird. Aber eben immer noch nicht gut ist.

Im Prinzip bin ich natürlich für Überraschungen. Allerdings bevorzuge ich die positiven ;-).

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Frau mainrenner: Wirklich wichtig ist nur der UTMB ...

... keine Frage. Unabhängig davon, ob ich das Ding auch finishen kann, aber ich will Ende August unbedingt in Chamonix am Start stehen. Okay, wenn ich dann erst mal losgelaufen bin, werde ich wohl auch finishen wollen, denke ich mal ;-). Seit 2008 geistert mir dieser Lauf im Hirn herum und noch länger halt ich's nicht aus.

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Thor, was den Nachtlauf angeht ...

hast du natürlich insofern recht, als dass sich sowas hier im Handumdrehen mit ein paar Leuten realisieren ließe. Mit der Einschränkung, dass es halt nicht Hochgebirge ist, wo wir dann langlaufen ;-). Aber das wäre tatsächlich zu vernachlässigen. Rund um Ennepetal nachts laufen ist auch schon ein echter Kracher mit 60 km, 1.500 Hm und einigen Trails.

Und in Punkt 1, 2 und 3 stimme ich dir sogar uneingeschränkt zu ;-).

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dietzrun, ich glaube ...

... unter anderen Umständen wären die 68 km tatsächlich ein Option. Aber der Supertrail ist andersherum auch so anspruchsvoll, dass die Gefahr nicht wesentlich kleiner ist als beim 100er.

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Mensch kaw ...

... am Donnerstag war ich mit zwei Kumpels ein kleine Tour im Gelände unterwegs bei der wir Rund um Schwelm gelaufen sind. Und beide haben mir unterwegs gut zugeredet, es doch mal mit 24-Stunden-Läufen zu versuchen. Der eine von beiden war übrigens vor vier oder fünf Jahren mal Vizeweltmeister über 24h. Klar, dass der das Kreiseln gut findet. Und der andere rennt auch ständig so schwindelige Sachen. Aber vielleicht hast du recht und ich sollte das wirklich mal ausprobieren.

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also ich kann Latein

deutlich besser als laufen, aber das hilft dir auch nicht weiter, oder?

1) Knie
jep, kenne ich. Auch mein Defizit.

2) Ausdauer
Ok, habe ich. Aber das ist auch schon alles. Ob für 70km wird sich zeigen...

3) Technik
Hatte ich noch nie. Nirgends. Roboter klingt gut.

4) Streckenkenntnis
Habe ich (wohlweislich) nicht. Sonst würde ich zu Hause bleiben.

Hilft dir das? Nein. Ich werde es probieren. Aber für mich wird es der Höhepunkt sein. Für dich sollte er danach kommen. Ich würde mich freuen dich beim ZUT zu sehen. Aber ich freue mich noch mehr beim UTMB von dir zu hören und zu lesen!

Egal wie du dich entscheidest: ich drück dir alle Daumen.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ne du,...

..du verstehst mich falsch! Ich laufe auch lieber von A nach B, aber wenn die Gesundheit einen Ausbremst, sollte man improvisieren können ;0)...
Und über Berge wandern, hat ja auch nix mit Laufen zu tun ;0)...

Jeder findet für sich was ihm gut tut

Kawi hat Recht

Denk an den 24h Lauf in Rüningen, ist ja auch bald (24.8.). Da kannst mit der Family anreisen, ist bestimmt auch was für deinen Sohn. Er wird dort sicher gern mit dir ein paar Runden drehen. Und soweit ich informiert bin, haben sie die Bahn letztes Jahr komplett erneuert.

Lieben Gruß
Tame

Nee kaw, ich ...

hab' dich schon richtig verstanden. 24 h als Notlösung. Und richtig, über Berge wandern hat auch nix mit Laufen zu tun. Einer der beiden, mit denen ich Donnerstag unterwegs war, hat auch schon mehrmals den UTMB gefinisht. Er hat das Rennen mal ungefähr so beschrieben: "Während die Elite vorne eindrucksvoll ins Ziel stürmt, schleppen sich die meisten anderen wie versprengte Gruppen der geschlagenen Truppen Napoleons rein." Das ist dann nicht mal mehr wandern ;-).

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Rüningen am 24.8. geht leider nicht ...

... weil ich da entweder in den Alpen oder im Elbsandsteingebirge im Urlaub/Trainingslager bin. Also Tame, müssen wir uns noch etwas gedulden bis wir uns endlich mal wiedersehen ;-).

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Schnee? Immer noch?

Verdammt waxl, ich liebe Schnee. Hmm, das bringt mich jetzt noch schlimmer ins Grübeln ;-).

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strider, du sagst es ...

... für einen Höhepunkt geht man auch mal ein höheres Risiko ein. Mein Höhepunkt liegt Ende August. Ohne Knie wäre alles ja sowieso ganz einfach, da wäre ich übernächstes WE in Grainau.

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Muskelfaserriss ...

... ist doof. Aber mel72, das wird schon wieder.

Ich würde die Zugspitze in jedem Fall versuchen, wenn es mein Jahreshöhepunkt wäre. Und ich hatte die ganze Zeit auch gehofft, dass nach den vielen Absagen in diesem Jahr wenigstens der ZUT als Vorbereitungslauf klappt. Natürlich würde ich auch gerne hin, weil so viele Spaßbremsen von jogmap da sein werden, mit denen die Tage vor Ort bestimmt total langweilig werden sollten ;-).

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Da will ich mal auch noch ...

... meinen Senf dazu geben.
Vorbereitung für den UTMB geht auch ohne ZUT. Klar ist das mit ZUT besser. Aber mir ginge das Knie da vor. Wie lange braucht man, um sich von nem 100er zu erholen - selbst wenn es nur nen Trainingslauf ist? Und wie lange braucht die Knoche, um wieder in Schwung zu kommen, wenn sie angeschlagen ist?
Bergauf ist nicht das Thema. Das geht. Da schrotet man sich die Knochen nicht.
Ich habe aber dunkel auch Bergabpassagen im Kopf. Und das sind ein paar. Wenn du es dir vorstellen kannst den ZUT im Wettkampf auch vor Grainau aus Vernuft zu beenden, würde ich drüber nachdenken. Das Mantra muß lauten: "ZUT ist Training!"
Ansonsten komm rum. Bei der BC war ich auch dabei und es war schön die Bekloppten zu treffen. Ja, mag sein dass dich auch mal ein etwas emotionaler Moment erwischt. Aber auch das geht vorbei.
Ich hoffe dich zu sehen. Ob nun zum Läufen oder nicht.
;-)
PS: Gestern hab ich mich dann auch mal angemeldet. Ich werde laufen. Und obiges Mantra steht über allem.

Boah Klada, das ist aber jetzt ganz schwer! :o(

Punkt 1 ist der meines Erachtens bei Dir alles entscheidende.
Die anderen kannst DU mit Deiner Erfahrung ziemlich vernachlässigen im Vergleich dazu!

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, sehr groß, dass Du Dein Knie wieder zerschießt, wenn Du den 100er durchziehst und ich befürchte, das wirst Du, wenn Du den startest.

Bezüglich des Supertrails, der zwar für Dich nicht so den großen Reiz hat, aber trainingstechnisch alles für Dich drin hat (auch Nachtlauf, wenn Du es vorsichtig knieschonend mit Stöcken und genießerisch angehst) sehe ich einen eventuellen Sinn und Trainingseffekt.
Da würdest Du die Spaßbremsen UND den Lauf haben, aber am Ende vielleicht auch nur ein angefressenes, aber nicht ganz geschrottetes Knie.

Basetrail wäre, wenn ich es richtig verstehe, dem momentanen Stand entsprechend kein großes Problem mit gewisser Zurückhaltung im Tempo gerade bergab, wobei der gewiss auch nicht zu unterschätzen ist.

Auf 100%ige Sicherheit wäre natürlich, gar nicht dort zu starten!

Ganz ehrlich, ich habe vollstes Verständnis, wenn Du dort startest.
So sind wir eben.

Mein Rat:
Mach wirklich einen so schonend wie möglichen 70er Genusslauf ohne Tempo draus und ich glaube, Du wirst mit einem breiten Lächeln ins Ziel kommen und zufrieden sein.

Man soll ja immer die Mitte finden, oder wie war das noch?! ;o)

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, Dich dort auch wieder zu sehen!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Da sind ja ne Menge konstruktiver Ideen bei ...

.... Klada, der Tip vom Kawi mit dem Notstopfen 24h ist, wie ich finde echt nicht verkehrt... auch wenn schwindelig kreiseln nicht deine Stärke ist. Dennoch bist du in der Lage entsprechend deines Zustandes zu dosieren und jederzeit die Reißleine zu ziehen, wenns kippt... das kannste beim ZUT nur bedingt. Bis zum nächsten VP und runter aus den Hügeln musste irgendwie ...

Vielleicht suchste dir im Juni noch nen 24er irgendwo aus und testest wie weit die Kilometer laufen. Im Juli dann 10. - 13.7. die 4Trails... (nur als Idee...)

und/oder am 27.7. den TRW (85km mit 3.000 HM) ...

Dann hätte dein Knie noch 4 Wochen Schonfrist bis zu den 4-Trails und du könntest im Juli trotzdem intensive Vorbereitung betreiben. und der Nachtlauf wird überbewertet... siehste doch eh nix! Is dunkel... also was willste da vorbereiten? ;-)

Und mit dem ZUG zum ZUT kommste trotzdem und heizt uns so richtig ein auf der Strecke ...

Gruß Thorsten

If you see me collapse,
pause my Garmin...

Zum TRW ...

... (ich will immer RTW sagen, hoffentlich kein schlechtes Omen ;-)) hatte ich heute ganz früh mal eine Anfrage ins Forum gestellt. Das klingt für mich nach einer sehr attraktiven Lösung, Thor. Hatte das Ding ohnehin schon im Hinterkopf. Jetzt ist es im Vorderkopf.

Und Carla, ja, Basetrail würde einigermaßen problemlos funzen, denke ich. Aber dafür nach Grainau düsen? Hmm. Der Supertrail, den du als Alternative vorschlägst, ist dann schon wieder so hart, dass ich das Risiko fürs Knie ähnlich hoch einschätze wie beim 100er. Wenn 67 klappen, dann klappen wahrscheinlich auch 100. Andersherum wäre es auch Hupe, ob ich beim 67er oder 100er aussteigen muss, denn das würde, ziemlich sicher, schon deutlich vor der 50er Marke passieren, wenn's denn passiert.

Schalk, würde mich auch auf ein Wiedersehen freuen. Aber nach unserer gemeinsamen BC-Supporternummer will ich vor allem mal wieder mit dir am Start stehen und loslaufen können. Vor allem am 30.8. in Chamonix.

An alle: Noch einmal danke für eure Mühe. Hilft mir in meinen Überlegungen wirklich weiter, was ihr da so alles vorschlagt. Mein Kommentar klingt jetzt vielleicht wie ein Abschluss, soll aber natürlich nicht von weiteren Vorschlägen und Gedanken abhalten ;-)

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Der Rtw steht auch auf meinem Wunschzettel

... ;-)

If you see me collapse,
pause my Garmin...

auch auf meinem

vor allem weil ich beim TRW vermutlich den RTW bräuchte ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ooch Ulrike! ...

... Für das bissl Zeugs brauchst'e doch keinen RTW.
;-)
@Klada: klar stehen wir in Chamonix zusammen am Start! Da gib's kein Taktieren. Da wird gelaufen bis Ende im Gelände; in Chamonix! ;-))

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