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Wo HalbMarathon drauf steht, ist nicht immer nur ein Halbmarathon drin – beim EVL-HalbMarathon 2013 hier in Leverkusen gab es auch die 10km-Variante, und bei der bin ich heute gestartet. Ursprünglich wollte ich gemeinsam mit ragnarök die 21,1km laufen, allein schon weil es so awesome ist, bei einem Halbmarathon mal von A nach B zu laufen und nicht nur dieselbe Strecke über x Runden zu wiederholen. Allerdings steht für mich am Mittwoch schon der nächste Wettkampf an: der UniLauf in Köln, wieder über 10km, zusammen mit einigen Kollegen aus der Firma.

Ergo gab’s heute nur den 10er und den auch nicht mit maximaler Belastung. Es ist für mich das erste Mal, dass ich innerhalb so kurzer Zeit zwei Wettkämpfe absolviere, und ich will am Mittwoch ja nicht vollends versagen. ;-)

Der Startschuss fiel zu einer Uhrzeit, um die sich Otto Normalverbraucher sonntags genüsslich im Bett auf die andere Seite dreht – um 9 Uhr.

Der EVL-Lauf im Juni 2012 war übrigens mein erster Wettkampf gewesen; die Strecke war in diesem Jahr die gleiche. Der Start gestaltete sich verbesserungsbedürftig: los ging es auf dem Gelände der Kurt-Ries-Anlage, aber schon kurz nach dem Antraben staute es sich, weil sich die ganze Läufermasse durch ein verhältnismäßig schmales Tor in Richtung Strecke fädeln musste. Ärgerlich, dass hier dann schon etliche Sekunden draufgingen.

Die weitere Strecke ließ sich dann aber gut abspulen. Im Neuland-Park feuerten uns Samba-Trommler an, es gab regelmäßig Verpflegungsstände mit Wasser und Tee und selbst das Wetter spielte diesmal mit: 16°C und ein überwiegend bedeckter Himmel im Vergleich zu Regen und 13°C im letzten Jahr. Perfekte Bedingungen.

Wie gesagt, wollte ich mich in Hinblick auf den UniLauf etwas zurückhalten und peilte eine 1:05 an. Unterwegs einen Kilometerschnitt von round about 6:30 einzuhalten, klappte ganz gut, auch wenn ich diesmal niemanden hatte, an dessen Tempo ich mich orientieren konnte. Ich überholte so viele Läufer, dass ich zwischendurch Sorgen hatte, zu schnell zu sein. Aber nein, die Uhr beruhigte mich.
Nach knapp 8 Kilometern wollte dann der berühmt-berüchtigte Sauerberg erlaufen werden, der sich seinen Namen redlich verdient hat. Zwar ist dieser Anstieg einigermaßen steil und erfordert durch etliche größere Steine auf dem Waldweg einige Aufmerksamkeit, dafür ist er immerhin aber recht kurz.
Tja, und dann kam das Ziel auch schon näher und ich erlaubte mir auf den letzten paar hundert Metern einen Zielsprint – sowas macht ja irgendwie am meisten Spaß. :D

Eine 1:04:42 ist es geworden, was einen Pace von 6:28 bedeutet. Zum Vergleich: im letzten Jahr bin ich die Strecke in 1:07:48 gelaufen; ingesamt bin ich heute auf Platz 148 von 261 Frauen gelandet und 29. von 59 Läuferinnen in der Altersklasse W20 geworden. Auch wenn das auf 10km keine superduper Zeit ist und ich diese Distanz auch schon mal eine Ecke schneller gelaufen bin, bin ich in Anbetracht meiner Zielsetzung damit zufrieden und sonderlich k.o fühle ich mich auch nicht. :)

3.666665
Gesamtwertung: 3.7 (3 Wertungen)

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