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Zum ersten Mal nach dem Marathon in Hamburg habe ich mich an einem Wettkampf versucht. Von HH-St. Pauli ging es ins Stadtzentrum von Rahlstedt. Dort, in der Fußgängerzone, wurde der 15 Kilometer-Lauf (tatsächlich 14,7 Kilometer) pünktlich um 10:30 Uhr gestartet. Mag es am Wetter gelegen haben, jedenfalls nahmen in diesem Jahr deutlich weniger Sportler und Sportlerinnen an diesem Traditionslauf teil. Waren es 2011 noch 160 Läufer/innen, die das Ziel erreichten, so waren es 2012 gar 167; in diesem Jahr gerade einmal 138.

Mit einer Zeit von einer Stunde und 21 Minuten sowie 48 Sekunden schaffte ich nur den 90. Platz. Naja, es lief in den ersten beiden 5-Kilometer-Abschnitten recht gut. Eine Pace von 5,12/km durchlief ich die ersten fünf Kilometer für meine Verhältnisse sehr gut. Danach blieb ich mit 5,36/km weiterhin in einem recht guten Schnitt, doch nach einer kurzen Pause (im Busch ...) kam ich bei Kilometer 11 irgendwie aus dem Tritt. Zwar hatte ich keine Schmerzen, doch irgendwie lief es nicht mehr.

Mit einer Pace von 6,05/km erreichte ich das Ziel und freute mich, erstmals nach dem Marathon wieder Wettkampfluft geschnuppert zu haben. Diese Luft war glücklicherweise auch hauptsächlich trocken. Während es jetzt (17:54 Uhr) immer noch regnet (es begann gegen Mittag), verlief der Vormittag fast durchweg trocken.

Der Lauf führte vom Stadtzentrum einmal durch die Fußgängerzone, ehe es über Fußwege und einem sehr matschigem Weg in das Gelände des Höltigbaums ging. Hier gab es befestigte Wege, die sehr gut zu belaufen waren. Zweimal musste eine lange ansteigende Strecke bezwungen werden, ehe es dann in Richtung Rahlstedt wieder bergab ging. Über die 14,7 Kilometer belief sich der gesamte Anstieg auf 462 Meter. Am Getränkestand vorbei ging es zurück Richtung Star/Ziel. Hier erhielten alle Finisher ihre verdiente Medaille, einen Riegel, Wasser und Energiegetränke, Obst und eine Urkunde.

Fazit: Zwar nur auf Platz 90 erreicht, durchgehalten und erkannt, dass ich im Hinblick auf die kommenden Wettkämpfe mein Training anziehen muss. Die Erholung nach dem Marathon war o.k. und sicherlich auch richtig. Gleichzeitig freue ich mich auf die nächsten Läufe, am kommenden Sonntag in Hamburg einmal um die Alster gegen Rechts!

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