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seit ich meine Pulsuhr habe, laufe ich auch damit. Macht ja Sinn, wenn man sowas im Haus hat, es auch zu nutzen. Eigentlich gucke ich während des Trainings an sich wenig auf die Pulsuhr, höchstens um mal die Uhrzeit zu checken, habe sie jetzt aber mal mitlaufen lassen, um einfach mal auszumessen, wie gut oder schlecht ich im Puls liege.

Nach dem Training der Schock: Durchschnittspuls von 170, Höchstpuls von 189.
Dabei laufe ich immer so, dass ich mich dabei auch noch unterhalten könnte. Manchmal singe ich beim Laufen ganze Lieder mit. (Auf Feldwegen stört das keinen.) Trotzdem bin ich weit über einem angemessenen Trainingspuls hinaus.

Naja, das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und startete einen Versuch. Ich wollte gucken, wie ich so laufen kann, dass es niedriger wird. Und... naja. Ich komm nach den ersten 20 Minuten nicht mehr niedriger als 160. Egal wie langsam ich laufe, wie sorgfältig ich abrolle. Laufe ich eine Steigung hoch, schwingt sich der Puls direkt auf 170-180 und fällt bergab dann wieder auf 165. Und es geht mir gut dabei.

Achja, Erholungs-Puls hab ich auch mal getestet. Es heißt ja, daran könnte man sein Fitnesslevel ablesen. Ich hab an einer Parkbank Pause gemacht bei einem Puls von 182, innerhalb von einer Minute war der Puls auf 143 abgesackt. Nach dieser Minute hab ich allerdings nicht weitergeguckt, sondern etwas Stretching gemacht und mich nach 2 Minuten Gesamt-Pause wieder auf den Weg gemacht.

Ich denke, demnächst werde ich mal den Maximalpuls messen und dann mal sehen. (Eventuell red ich da vorher mit meinem Arzt drüber?) Vielleicht gehör ich einfach zu den Menschen, auf die die Faustregel 220-Lebensalter einfach nicht zutrifft. Das wäre bei mir nämlich 194... einen Puls, den ich mit einem Endspurt locker hingekriegt hätte.

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Vergiss blos

die olle Faustformel.

Die taugt gar nichts. Mach lieber eine Leistungsdiagnostik. Das sind gut investierte 90 €. Dann kennst Du Deine Pulsbereiche.

Oder lauf einfach weiter nach Gefühl. Das passt dann meistens auch, solange es Dir gut geht dabei. Nur nichts verkomplizieren!

Alles Gute! :-)

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Vergiss diese blöde Formel,

Vergiss diese blöde Formel, die stimmt bei den Allerwenigsten.
Ich zum Beispiel sollte nach dieser Formel nur einen Maximalpuls von 182 haben, schaffe es aber bei einem Belastungslauf mit Intervallen oder bergauf locker auf einen Puls von 204 laut meiner Garmin, also über 20 Schläge mehr, und ich glaube nicht, dass das schon mein komplett ausgereizter Maximalpuls ist, da geht vermutlich noch was :).
Ich richte mich bei den längen Läufen auch eher danach, wann ich mich noch gut unterhalten kann, und das ist bei mir bei einem Puls von über 160 sogar noch der Fall.
Also, mach dir keinen Kopf, entweder laufe weiter so nach Gefühl, oder wenn du nach Puls laufen möchtest, dann finde deinen tatsächlichen Maximalpuls heraus, sonst macht das keinen Sinn.

Die Formel gilt

für einen Durchschnittswert an Menschen. Nur sind Menschen halt unterschiedlich. Im Durchschnitt sind Menschen vielleicht 1,78 m groß, Frauen 1,65 (sind auch Menschen). Das trifft auf viele zu auf viele aber eben nicht. Dein Maximalpuls kannst du nach 15 Min. Einlaufen auch selbst ermitteln. Nach den 15 Min. zügig laufen und dann über etwa 1 km mal ans Limit gehen, laufen was geht, 1 km austraben und wieder ans Limit. Das Ganze 3x und dann in Ruhe auslaufen und gucken welchen max. Wert du erreicht hast. Meiner liegt bei 196 und dürfte nur 172 sein, ich bin aber auch 1,92 groß was allerdings auch nichts mit dem Puls zu tun hat. Man kann auch nach Gefühl laufen, der Brustgurt stört mich sowieso immer bisschen.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Hallo!Die Formel mit 220

Hallo!

Die Formel mit 220 ./. Lebensalter bezieht sich auf Männer.

Für Frauen gilt 226 ./. Lebensalter.

Grüße

PS:

"Die Studien des Kriminologen zeigen, dass ein langsamer Herzschlag ein eindeutigerer Vorbote für kriminelles Verhalten ist als das Rauchen für Lungenkrebs."

http://www.newscientist.de/inhalt/genetik-kriminalitaet-hat-biologische-wurzeln-a-901669.html

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