Fast hätte ich bei der Themenwahl für "Neuanfang" entschieden, aber das war selbst mir zu dramatisch. Das Drama mache ich mir schon selber.
Begonnen hat der erste Akt schon Ende Januar diesen Jahres als ich nach einer WK-Serie immer mal wieder diffuse "Beinschmerzen" im Unterschenkel bemerkt habe. Selbst aber hoch motiviert und -Frau ist ja hart im nehmen- bin ich munter weiter gelaufen. Auch wenn es nur für ein Humpeln reichte, eine kleine Runde um den See ging immer.
Warum habe ich mich eigentlich gewundert, dass mit mit dieser Taktik auch nach Monaten die Schmerzen nie komplett weggingen???
Verändert hat sich dafür meine Stimmung zunehmend, nämlich immer weiter abwärts.
Im September den ersten Marathon gemeldet, die Zeiten auf den Unterdistanzen gerade verbessert und jetzt länger als einen Tag Pause machen? Geht ja gar nicht...
-das war meine Meinung-
Auch im Mai war noch kein entspanntes Laufen möglich und so verschrieb mir dann ein Orthopäde (nach drei Minuten Vorstellungszeit) Sporteinlagen. Allerdings ohne (zumindest für mich) plausible Erklärung.
Nach meiner dritten Runde mit diesen dann starke Knieschmerzen (Kniegelenk an der Außenseite-->Läuferknie??) und zwei Tage kaum Spazieren-gehen möglich. Totale Frustration...
Jetzt starte ich also doch mal den Versuch ein paar Tage die Füße vom Asphalt zu lassen. Ich gehen fleißig schwimmen und radfahren (kann es bitte mal aufhören zu regnen?!?!?) aber letzter Lauf vor ...Tagen zu sehen fällt mir so schwer! Ich bin eine Zumutung für mich und meine Mitmenschen.
Ich habe mir vorgenommen am Sonntag den nächsten Lauf zu starten (dann wäre eine Woche Laufpause rum). Das Knie war schon viel besser geworden, aber (zumindest beim letzten Lauf) habe ich nach ca 15 min doch gemerkt, dass "es noch da ist".

Über ein paar aufmunternde Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich unendlich dankbar!
Ich versuche ganz fleißig meiner Lage auch Positives abzugewinnen und freue mich über zunehmende schwimmerische Fähigkeiten und ein neues Rennrad - aber "I want to run" :-S

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Oh, oh, kenn ich...

Falls es das ist, was ich hatte - ITBS (Iliotibiales Bandsyndrom, im Volksmund auch Läuferknie), dann hilft Dir eine Woche Pause leider nix, entzündete Sehnen heilen nämlich sehr langsam.

Ich bin damit 2011 meinen ersten Marathon gelaufen - der Physio hat's "erlaubt", aber die erlauben Läufern ja immer alles, weil sie wissen, wie stur die sind. Danach war aber erstmal Schluss: drei Monate, in denen ich immer wieder getestet habe "ob es noch da ist". Es war noch da, nie beim Loslaufen, aber nach wenigen Kilometern, und dann so schlimm, dass nichts mehr ging. Der Preis für den ersten Marathon war also ganz schön hoch, denn wer mag schon monatelange Laufpausen.

Was Du tun kannst: immer sehr ordentlich dehnen, jeden Tag, nicht nur ein bisschen nach dem Laufen (google mal Übungen ITBS - ich finde zum Beispiel die Yoga-Übung "Taube" super).

Ich hoffe, dass Dein Knie nicht in so bösem Zustand ist, wie meins war, aber eins ist sicher: mit Schmerzen laufen ist Mist und macht alles nur schlimmer und langwieriger.

Tut mir Leid, dass das jetzt nicht so aufmunternd war, aber vielleicht muss ja nicht jede denselben Fehler selber ausprobieren...

Gute Besserung fürs Knie wünscht
yazi

Hast Du jetzt noch...

... Unterschenkel oder Knie oder beides?

Fürs Knie hat bei mir eine einfache Bandage mit Klettverschluss geholfen.
Für den Unterschenkel wäre es sinnvoll, wenn vielleicht mal ein Physio danach schaut. Da Du nicht genau schreibst wo und wie es weh tut, habe ich auch keinen Plan, was es sein könnte.

Zur Aufmunterung: Ich bin genauso... höre auch erst auf, wenn gar nichts mehr geht, meistens mit dem Ergebnis, dass die Pause länger dauert. Aber wenn es wieder gut ist, ist man soweit sensibilisiert, dass es einem nicht noch einmal passiert :-)

"Taube"...

...hab ich grad mal gegoogelt...
Wenn man das kann - Respekt :-).
Aber sicher eine echt sehr gute Übung auch für den Hüftbeuger :-)!

Mein Tipp zu deinem Problem: Dehnen, dehnen, dehnen.
Und versuch mal genau die Stelle zu lokalisieren, die den Schmerz verursacht.
Sehr gut hilft, die Muskeln in dem Bereich mit dem Backroller zu bearbeiten! Ist zwar sehr schmerzhaft aber ES HILFT!!

Ich hatte letztes Jahr Probleme mit dem Hüftbeuger. Konsequentes dehnen
und bearbeiten mit dem Backroller haben dem Leid ein Ende bereitet!

Aktuell war der Adduktor rechts verspannt. Da ich da schlecht selbst
dran komme, hat mein Freund ihn mit dem Nudelholz bearbeitet :-).
Nun - nach nur ein paar Tagen - bin ich zu 90% beschwerdefrei.

Aber mit Schmerzen laufen - dadurch wirds nur schlimmer.

Gute Besserung!

_________________________

Wenn Marathon einfach wäre, hieße es Fußball!

Nun ja,

bekannt kommt mir das auch ein bisschen vor. Vor allem dein Besuch beim Orthopäden - zack, paar Einlagen und fertig. Damals hab ich das etwas hinterfragt, da wurde der gleich bockig. Kurzum empfehle ich dir einen Besuch bei einem Mediziener der selbst läuft, die können nach meiner Erfahrung deutlich besser auf die Probleme eingehen und auch helfen. Schwimmen und Radfahren ist vorerst ok, aber kraulen - beim Schwimmen meine ich. Vielleicht mal in die Muckibude bisschen Oberkörper bauen, eventuell ist´s nur ne leichte Disbalance aus der einseitigen Laufbelastung. Ansonsten, wie schon oft erwähnt, das Knie kann sehr nachtragend sein. Da bin ich jetzt sehr wachsam und empfehle das auch jedem mit solchen Anzeichen. Im guten Laufladen kriegt man auch öfters ganz gute Tipps. Ansonsten, Kopf hoch - es wird wieder besser.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Oha: nochmal "Taube"

Die hatte ich jetzt selber nicht gegoogelt. Meine Physio hat sie mir nur bis dahin gezeigt und empfohlen, das hintere Bein lang zu lassen, nicht auch noch den Fuß fassen und hochziehen. Es gibt da Varianten, und man muss sicher nicht aus dem Stand die fortgeschrittenste wählen...

yazi

geh doch mal zu

Active Laufshop
Ludgeriplatz 11-13
48151 Münster
Tel. 0251 524034

die haben meistens Ahnung oder kennen welche die welche haben.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

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