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Hallo Leute,

am Sonntag bin ich meinen 8. Marathon in Würzburg gelaufen und ich habe immer wieder das selbe Problem und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen oder zumindest Tipps geben.

Ich laufe jetzt bereits seid 11 Jahren und laufe meist einen Marathon im Jahr. Ich bin in einem Verein und bereite mich immer mit einem Trainingplan von 12 Wochen auf die Marathons gut vor. Dieses Jahr war ich sogar im April für eine Woche im Trainingslager.

Am morgen vor dem Marathon nach dem Aufstehen bin ich immer total aufgeregt und das geht immer soweit, dass mir total übel wird. Das geht oft soweit, dass ich bereits das Frühstück erbreche. Wenn ich dann erneut esse, kann ich dieses zumindest bei mir behalten. Dann ist meist erstmal alles ok. Wenn ich dann beim Marathon in der zweiten Hälfte bin, geht das ganze von vorne los. Oft muss ich mich dann auch wieder übergeben, oder ich bin sehr damit beschäftigt dies zu verhindern. Dies kostet mich leider immer meine Zeit, weil dann auch die Beine schwer werden.
Noch zur weiteren Info ich nehme beim Mrt nur Gels welche im Traning getestet sind, Frühstücke das was ich immer Frühstücke und trinke meist nur Wasser. Im Training habe ich auch nie dieses Problem.

Wer kennt dieses Problem und kann mir Tipps geben.
Hoffe bald von Euch zu hören.

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Probleme mit dem Magen

Hallo,
frag' doch mal Deinen Arzt nach einem " Managermagen" gibt es Med. gegen.
Mir hat Ingwer auf Brot vor dem WK geholfen ( beruhigt), gern auch Ingwer Tee ( sowieso täglich).

Hoffe, konnte Dir helfen.

Gruß aloahe

Jep, auch 10 Maras,

davon die Hälfte mit großer Übelkeit gekämpft. Es ist einfach die große Belastung des Körpers. Ich verhindere es jetzt, indem ich im Vorfeld mehre Longjogs mache, als man sie für den Mara benötigt. Mein Körper ist jetzt an die langen Kanten gewöhnt und muss während des Wettkampfs "nur noch" schneller laufen und nicht "schneller und weiter". Dadurch konzentriert sich die Kraft nur noch auf Geschwindigkeit, nicht mehr auf Länge. Mir wurde meist bei km 25 stark übel. Habe alles Mögliche ausprobiert. Geholfen hat eben nur, den Körper LANGSAM an die Anstrengung zu gewöhnen. Letztes Jahr in München wollte ich es nochmal wissen und habe mein Ziel zu hoch gesteckt, bin den Mara schneller angegangen, als mir gut tat und wieder kämpfte ich ab km 25 mit der Übelkeit... Allerdings hatte ich nie schon Probleme beim Frühstück, also nicht vor dem Lauf.
Toi, toi, toi für dich beim nächsten Mara!!!

Lieben Gruß
Tame

Hallo, für mich hört sich

Hallo,

für mich hört sich das überhaupt nicht nach einem Belastungsproblem an. Du schreibst, die Übelkeit und das Erbrechen kommt teilweise bereits morgens nach dem Aufstehen und vor dem Wettkampf. Ich tippe daher eher auf große Nervosität. Du solltest dich vielleicht mehr auf deine Stärken konzentrieren. Offensichtlich hast du ja schon einige Marathons erfolgreich beendet. Deine Ängste und Sorgen sind daher vollkommen unbegründet. Mach dir klar das du es kannst und setze dich nicht unnötig unter Druck. Freue dich auf den Lauf und genieße jeden Kilometer. Mit deiner Erfahrung und einer vernünftigen Vorbereitung bist du für die nächsten Herausforderungen bestens gerüstet.
Glaube an dich!!! Viel Erfolg und alles Gute!

Evtl. könnte Cola den Magen

Evtl. könnte Cola den Magen beruhigen - die übliche 'Für-Kinder-Übelkeits-Medizin' Cola+Salzstangen könnte evtl. auch Verluste ausgleichen. Ist zwar ein etwas unübliches Frühstück, aber wenns hilft...
Gruß
Christine

Das mit dem Ingwer werde ich

Das mit dem Ingwer werde ich mal Probieren.

Wie lange sind Deine Longjogs? Ich bin diesmal einen 30er und zwei 35 gelaufen und hatte eigentlich im Training schon das Gefühl, es war zu wenig, da ich sonst immer mind. 5 Laufe.

Mit der Nervosität könntest Du recht haben. Mein Mann spricht mich am morgen vom Mrt schon gar nicht mehr an, weil er weiß, dass ich total am "durchdrehen" bin. Werde versuchen in Zukunft mich auf meine Stärken zu konzentrieren.

Colatrinken bringt mir manchmal ein wenig Linderung der Übelkeit. Ich denke, diesmal hat mir auch die Sonne zu schaffen gemacht.

Danke für all Eure Tips. Werde es im Oktober für München ausprobieren.

Longjogs

Ich schaue jetzt nicht mehr auf die Kilometer, sondern auf die Zeit. Dabei versuche ich so pö a pö an die 4 bis 4 1/2 h zu kommen. Aber schön laaaaaangsam und gechillt. Ja und solch lange Läufe mache ich auch mal zwischendurch, nicht nur in der Mara-Vorbereitung. Dann aber noch viel langsamer, mit Pause am Kiosk und auch zwischendurch mal GEHEN. Also einfach mal son Vormittag in Laufschuhen unterwegs sein, ohne Kilometerdruck und Stress.

Lieben Gruß
Tame

kandierter Ingwer

hilft bestimmt. Anstatt Gels nimm einfach ne Tüte Ingwer mit, alle paar km lutscht du ein Stückchen weg- ist lecker und hilft.
...keep it simple...

tja...

du beschreibst eine extreme stresssituaion, in der sich viele z.b. bei wichtigen prüfungen o befinden. denn du sagst, es geht dir morgens vorher schon schlecht, nicht nach z.b. 28 km, wenn dein körper schon einiges geleistet hat. und nicht im training !

bevor du irgendwas einwirfst wäre mal zu fragen, warum dich ein -sorry- lächerlicher marathon, an dem wahrlich nix hängt( nicht dein leben, keine wichtige lebensentscheidung, keine berufliche riesensuperduperchance...) dich dermassen stresst. einen möglichen grund gibst du selbst : im profil beschreibst du dich als " leistungsläufer", bereitest dich akribisch und sogar mit einem trainingslager vor. gar nix gegen zu sagen, besser zumindest, als nur " mit leidenschaft" zu versuchen, zu finishen. aber vielleicht baust du dadurch viel zu viel druck auf, willst auch was " bekommen" für deinen anstrengungen im vorfeld, hast vielleicht auch eine vereinskameradin, der du beweisen willst, wie klasse du bist...und da streikt dein körper, schon bevor es losgeht.
so kommst du nicht weiter, das problem wird bleiben wenn du nix änderst.
bevor du irgendwas einwirfst oder mentale küchenpsychologie praktizierst ( das unterbewussteein lässt sich sehr schlecht betrügen...) meine vorschläge :

mach doch mal einen lauen mara, begleite und hilf jemanden, der froh ist, nach 5 std ins ziel zu kommen. anderer sinn des ganzen, andere sichtweise helfen enorm.

oder : trainier genau die wk-situation. mach drei mara im jahr, dann sind pb.s eh wurscht und du kannst auch mal ein sattes dnf oder sonstwas hinlegen. wen kümmert´s, wenn´s nicht heute klappt, dann morgen .

im vorfeld meines ersten maras hat mir jemand gesagt :
du bist gut, wie du bist. auch ohne mara.

man kann es auch andersrum sehen :
du bist nicht besser, weil du nen mara läufst pro jahr.

und als letztes sprüchliein des abends :
nur weil man schneller läuft, kommt man nicht unbedingt schneller ans ziel.

amen ;)

relax, sonst haste bald nen herzkaschper

nix für ungut
c.

Ich halte es mit Christine

zwar gehöre auch ich zur Front der Magen-Darm-Geplagten bei Marathons und Co, aber das kommt bei mir eben erst während des Laufs bzw. hinterher. Liegt offenbar am Laktat bzw. einfach einer übersensiblen Darmperistaltik. Das Magenproblem konnte ich ausschalten als ich herausfand, dass ich das L-Carnithin nicht vertrage, was in den meisten Isos, Gels usw. drin ist. Löslicher Tee vom Aldi, Cola und notfalls carnithinfreies Gel (High5, Ultrabar) helfen.

Aber dass du schon vor dem Wettkampf erbrichst kenne ich von Wettkampfschwimmern, und das ist ein Nervositätsproblem! Da helfen LongJogs im Training gar nichts, die machst du nämlich nicht unter Wettkampfstress! Christines Tipps finde ich gut, besonders den mal einen Marathon als Pacemaker/Begleitperson zu machen. Oder such dir einen Landschaftsmarathon mit Höhenmetern raus, Zeit ist egal. Macht Spaß und nimmt den Stress! Eventuell wäre auch Yoga hilfreich oder Entspannungsübungen. Klingt alles doof. Hilft aber.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

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