Hallöchen,
wahrscheinlich ein leidiges Thema. Nach jedem Lauf ist man glücklich und freut sich, dass man wieder laufen war. Doch wie bekommt ihr es hin, eine Regelmäßigkeit in eure Laufaktivitäten zu bekommen? Es gibt Wochen da geh ich 4 mal, manchmal gar nicht :(
Bin für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße

Organisation ist alles

Ich hab die Zeiten zu denen ich laufe fest in meinen Wochenplan drin. Da werden nur ausnahmsweise andere Termine angenommen.

Wenn Du regelmäßig...

...laufen willst, dann MACH es einfach!
Die andere Variante wäre, sich einfach damit abzufinden, dass es mal mehr und mal weniger ist. Wen stört das?
Die Motivation kann nur aus Dir selbst kommen.
Grüße, WWConny

Laufe früh

Laufe einfach direkt nach dem Aufstehen. In den Sommermonaten mache ich das ziemlich konsequent, außer es pisst in Strömen. Zwischen 05:45 und 06:00 geht es auf die Piste. Morgenrunde knapper 9er und gegen 06:35-06:45 geht es unter die Dusche. So komme ich schon mal mind. auf 3 Einheiten. Und Du gehst ganz anders in den Tag. Am Wochenende noch einen 19er oder 14er und eine knackige Rennrad-Tour am Sonntag früh mit einem Kumpel. Somit sind es dann mind. 4 x Woche Sport.
Euer Runningbeanie

Morgens

Ich versuche auch mindestens 3 Mal morgens vor der Arbeit laufen zu gehen. Kind in den Schulbus und ich direkt auch weg.Perfekt,man hat es den ganzen Tag aus dem Kopf und fühlt sich super.Habe wenig Hunger,wenn ich morgens laufe und bin fitter für den Arbeitstag.Im Sommer laufe ich ausschlieslich morgens.Die langen Läufe Samstags oder Sonntags.

Ich persönlich bin ehr der

Ich persönlich bin ehr der Verfechter des nach der Arbeit laufen und hasse Frühsport. Ich verfolge gewisse Ziele mit dem Training und das ist es mir popel egal, ich will das erreichen und nehme deshalb dieses "Opfer" gern auf mich. Ist halt eine Motivationsfrage (speziell bei mir).

Ansonsten ist es so wie Conni sagt, es so hinnehmen oder wenn du nicht grade an einem Ziel feilst solltest du kein schlechtes Gewissen haben.

Gruß
Sven

Blog auf www.SchnelleGurke.de
tweet me @SchnelleGurke

Einfach machen! ...

... Und am besten ist wirklich feste Tage im Kalender eintragen. Da gibt es dann kein schlechtes Wetter oder zu viel Wind oder weiß ich was nicht. Struktur und Konsequenz. Ist wie im richtigen Leben.
Irgendwann ist es dann ein Bedürfnis und ein Selbstläufer aber bis dahin Termin in den Kalender.
;-)

Schaff Dir nen Hund an, ne

Schaff Dir nen Hund an, ne lauffreudige Rasse aus der mittleren bis oberen Gewichtsklasse und erzieh ihn nicht - dann biste froh, wennste ein paar Mal in der Woche mit ihm laufen darfst anstatt von ihm durch die Wallachei geschleift zu werden!

Die mit dem Hund läuft

P.S.: Laufen macht aber auch mit anständig erzogenem Köti nen Heidenspass! Vielleicht kannste Dir ja irgenwo einen ausleihen - und die Besitzer sind Dir sogar noch dankbar?

Lauftreff suchen

Ich kann noch empfehlen sich einen Lauftreff zu suchen oder sich sonst zum Training verabreden.
Außerdem hilft bei mir regelmäßiges Anmelden zu Laufwettkämpfen. Wenn man ein Ziel vor Augen hat geht man auch regelmäßiger auf die Strecke.

Hund geht aber erfahrungsgemäß auch gut. ;-)

2-3Monate regelmässig und locker entspanntes Training + Ziel(e)

Hi,
meine Motivation war die Gewichtreduktion und zwei laufende Mitbewohner.
Habe Anfangs jeden 3. Tag eine halbe Stunde gehen und Laufen je 1min trainiert. Dann über 4Monate die Gehpausen pro Woche reduziert, bis ich ne halbe Stunde am Stück laufen konnte. Dann hab ich dass jeden zweiten Tag gemacht und irgewndwann festgestellt, dass mir feste Tage lieber sind. Dann bin ich Mo,Mi und Fr regelmässig 30-40min gelaufen.
Wenn Du dich an so eine Regelmässigkeit nach zwei bis drei Monaten gewöhnt hast, fühlst Du dich schlecht wenn du mal nicht Laufen gehst und holst es bald möglichst nach. Nach inzwischen 5 Jahren mehr oder weniger regelmässigen Laufens, gehe ich damit völlig flexibel um, aber die Grundstrucktur von mindestens drei mal pro Woche ist erhalten geblieben. Ich laufe wenn es mir am besten passt Morgens, Mittags, Abends oder Nachts, da ich im Dreischichtdienst tätig bin.
Als dann nach drei Jahren Wettkämpfe dazu kamen und ich eine Stunde am Stück Laufen konnte, habe ich angefangen nach Trainingsplänen ganz gezielt zu trainieren. Damit ist für mich genug Motivation vorhanden, um dabei zu bleiben und meine Ziele zu erreichen.
Ich denke Du solltest dir Ziele setzten und dich nicht überfordern, also Langsam machen. Aus diesem Grund sehe ich eine Laufgruppe eher kritisch, wenn Du da eine findest, in der Du dein Tempolaufen kannst bringt es sicher eine gewisse Regelmässigkeit. Aber wenn sie dich überfordert wird es eher zum Gegenteil führen.
Warum willst Du regelmässig Laufen? Was sind deine Ziele?

der Trick mit der AU

Ich mache es so: an Tagen, an denen ich wirklich krank bin (also vom Arzt krank geschrieben oder, wenn ich frei habe, zählt quasi nur Fieber oder richtige Schmerzen) laufe ich nicht.

Letztes Jahr waren das nur wenige Tage (ab Mai habe ich hier angefangen, das festzuhalten, um endlich mal zu sehen, was ich so "leiste" hihi). Dadurch wird Laufen einfach Teil der Routine und des Lebens. Der Schweinehund verschwindet irgendwann fast völlig. Und wenn er doch auftaucht, sage ich immer: ach, nur mindestens 3 km schaffen, damit sich die Dusche lohnt...und wenn ich dann erstmal unterwegs bin, ist meistens mehr drin.

Jeder muß natürlich selber wissen, was ihn anspornt oder auch hemmt. Bei mir hilft es, wenn ich nicht "entscheiden" muß zu laufen, sondern die "default"-Einstellung ist, daß ich es einfach tue.
Wünsche Dir ganz viele tolle Läufe,
jea

**Ich glaub, ich muß mal zum Psychopathen.**

Da ich Weltmeister im

Da ich Weltmeister im Ausredenfinden bin, schaffe ich es durch feste Termine, die ich wirklich nienieniiiieee ausfallen lasse (es sei denn, ich bin krank).

Die Variante mit dem Hund

funktioniert auf jeden Fall bei moderaten Temperaturen. Obwohl mein Hund ein Morgenmuffel ist kommt er nach einigem Zögern aus der Hütte und trabt ordentlich mit. Nach etwa 5 km ist er auch munter und man kriegt teilweise ordentlich schnelle Einheiten zustande, vorausgesetzt ein Reh ist bereits aus dem Schlaf gerissen. Bei Temperaturen über 20°C funktioniert das kaum noch, da ist Hund klimatechnisch eine Fehlkonstruktion. Alternativ gibt es vielleicht bereits eine Hunde-App, quasi wie einst den Tamagochi. Wenn Bewegung fehlt fängt es an zu quängeln und stirbt dann irgend wann.
Ansonsten kann man 4:30 ab und an den Briefträger gut erschrecken.
Volksläufe sind natürlich auch ein Argument und funktioniert, zumindest bei mir. Dann kommt noch der innere Zwang, wenn man in den Kalender guckt und keine km eingetragen sind. Wenn dann alles zusammen kommt, sind nur noch Ausnahmen wo man nicht läuft.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

noch'n Tipp

Du könntest Dich z.B. fragen, warum oder in welchen Situationen es dir leicht fällt zu laufen, oder eben in anderen Situationen nicht. Erinnere Dich am besten an die guten Momente beim Laufen.
Welche Gedanken hattest Du, als Du nicht gelaufen bist? Finde für diese demotivierenden Gedanken gute Gegenargumente (z.B. die guten Momente, in denen Du gelaufen bist und wie sich das angefühlt hat).

Ich glaube auch, dass (wie oben schon gesagt) es unglaublich hilft, wenn man weiß, dass Laufen (ersetze wahlweise durch: Sport, Nicht-Rauchen, etc.) nur für sich selbst ist: sich selber einen Gefallen/Gutes tun und sich nicht fremdbestimmen lassen. Es ist Deine Wahl...
Feste Ziele (Wettbewerb, xxx Kilometer diesen Monat, etc.) und Laufen als "echten Termin" (Trainingsplan) und andere Tricks helfen natürlich auch...
Viel Erfolg!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

So lange du daran Spass hast

So lange du daran Spass hast ist doch alles im grünen Bereich. In dem Moment wo du dir es zur Pflicht machst kann der Spass am Laufen(Sport)auch schnell mal zu Depressionen führen. Feiwillig heißt für mich immer noch wenn ich Lust dazu habe und nicht weil es auf den Wochenplaner steht. Ist wie beim Sex..... immer Mitwoch oder Samstag..... oder ich muß heute wieder... da geht der Spass auch mal schnell den Berg runter.
Also habe Spass und mach es so wie du Lust hast.

Zum Wetkampf anmelden

Je nach Deinem Trainingsstand such Dir einen Wettkampf der in 2 Monaten statt findet, über 5 oder 10 km und dann mach/such Dir einen Trainingsplan.

Das funktioniert als Motivation sehr gut. Da reicht für nen Hobbyläufer auch 3 x die Woche laufen, aber das halt konsequent.

Und erzähl allen von dem Termin, damit sie Dich bejubeln kommen.

Angekommen ist alles!

Sarossis Blog lesen

Falls Du es nicht sowieso schon gelesen hast: Das ist ein tolles Beispiel, warum es prima ist, einfach loszulaufen ohne lange drüber nachzudenken, ob ich gerade Lust dazu habe.

yazi

Das gute Gefühl hinterher ....

... motiviert doch enorm! Ich halte es aber auch so, mindestens 3x pro Woche Ausdauer, die meisten Einheiten laufend (zwischen 7 und 10 Kilometer jeweils), wenn es sich anbietet Mountainbike mit einer Freundin. Das nimmt dann aber locker doppelt so viel Zeit in Anspruch, ist aber kommunikativer. Das ist auch ein Tipp - Laufpartner suchen. Meine musste krankheitsbedingt das Laufen komplett drangeben. Mit meinem Mann passt es terminlich in der Woche nicht, nur am Wochenende laufen wir öfter gemeinsam. So habe ich mir nach der Erkrankung meiner Freundin einen Hund zugelegt. Gut für die Seele und ein prima Laufpartner. Dadurch komme ich neben der Joggerei auch spazierengehenderweise jeden Tag noch einige Kilometer an die frische Luft. Dann mache ich noch Stepaerobic und so oft es geht, gehe ich Tanzen.
Eines noch - seit ich regelmäßig jogge, bin ich viel weniger krank. Ich merke gleich, wenn mal was im Anflug ist, und steuere dann mit viel frischer Luft und langsamen Training dagegen.
Bleib dabei, denn: LAUFEN MACHT DEN KOPF FREI!

Das "gute Gefühl hinterher"...

... ist für mich das allerstärkste Gegenargument - nicht nur beim Laufen, bei allem!

Es weckt in mir Trotz, Widerspruch und die Befürchtung irgendetwas unangenehmes nur für einen höheren Zweck tun zu SOLLEN. Das funktioniert bei mir gar nicht.

Wenn ich nicht irgendwann festgestellt hätte, dass das Laufen ganz im Gegenteil in erster Linie schon währenddessen Spaß macht, würde ich mich wohl immer noch für die klassische Sportverweigerin halten.

Meine Motivation: Laufen macht froh - und zwar schon währenddessen!
yazi

Da haste uneingeschränkt ...

... Recht!
Deshalb machen wir das ja.
;-)

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