Hallo,

mich würde interessieren, wie sich der Alterungsprozess auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Wahrscheinlich kann man da nicht genau sagen, pro Jahr ab 50 ein paar %
schlechter. Ich bin 58, kein Genußläufer, sondern kämpfe mit den Pfunden, daher laufe ich. Vor 10 jahren hab ich für 10 km 53.00 Min gebraucht, jetzt schon 1 Stunde. Ich bin bei 174cm, 85 kg schwer, hatte vor 10 J. auch 7 kg weniger.
Vielleicht könnt ihr mir ein paar Angaben machen, wie sich Eure Zeiten mit zunehmenden Alter entwickelt haben. Ich hab vor 10 Jahren mit dem Joggen begonnen,
aber als Begleiter meiner Frau, selber aktiv Fußball gespielt und keine Wettkampfambitionen gehabt.
Würde mich über Antworten freuen,

Grüße

Steve

Bei mir macht sich das Alter jetzt noch nicht bemerkbar

.... aber bald wurde mir vergangene Woche bei der sportmedizinischen Untersuchung gesagt.
Habe vor 5 Jahren, mit knapp 50 und 100 kg (jetzt 70 kg), mit dem Laufen begonnen und konnte mich dieses Jahr sowohl beim Halbmarathon (von 1:39 in 2011 auf 1:32 h) und beim 10er (von 44:40 in 2011 auf 41:40 min) verbessern. Hoffe, dass ich - bevor es altersbedingt nachlässt - noch die 1:30 auf den halben und 40 Min auf dem 10er schaffe.

Auch dafür gibt's einen Rechner...

und zwar bei Greif: http://www.greif.de/laufzeiten-im-alter-berechnen.html

Ich begann 2006 mit 50J, 96kg und 10km Zeiten um die 55min. 2008 ersten HM, 2010 ersten Marathon mit 4:17. 2011 Freiburg (4.07)und NY Marathon 4.01, 2012 in Frankfurt mit 3:53:08 persönliche Bestzeit erreicht und mich entschieden, nicht mehr schneller laufen zu wollen sondern weiter. Nächten Samstag daher erstmals beim Rennsteig Supermarathon dabei. Ach ja, mit 82kg, da ich immernoch zu gern esse ;-)

Ich würde das mit dem Tempo nicht überbewerten sondern mit realistischen persönlichen Genusszielen laufen. Ansonsten wie gesagt die eigenen Zeiten mit dem Greif Rechner auf Alter von 20j umrechnen :-)

Schönen Tag noch und weiter viel Spass beim Laufen!
meint meino

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Es reicht nicht, keine Ahnung zu haben, man muss auch unfähig sein sich gut auszudrücken.

Mach Dir mal...

keine Sorgen wegen dem Alter!

Ich bin am Freitag hier in Bad Oeynhausen beim Stadtlauf mitgelaufen. Amtlich vermessene Strecke, Rundkurs à 2,5km durch die City, viermal zu durchlaufen, also insgesamt 10km.

Diese Daten habe ich in der Ergebnisliste gefunden:

Jahrgang 1953 - M60: 00:41:14 Std
Jahrgang 1948 - M65: 00:49:39 Std
Jahrgang 1935 - M75: 01:01:07 Std

Wenn wir das auch noch schaffen - und mit einem bißchen Glück, Gesundheit und regelmäßigem Training schaffen wir das - mache ich mir um unser Alter keine Sorgen.

Läuferische Grüße

Jörg

mein Verein: non-stop-ultra

Ich sag dir was..... das

Ich sag dir was..... das sind die 7kg. Ich merke auch jedes Kilo was ich mehr oder mal uch weniger habe am meiner Leistung. (55J / 1,78 / 93kg) Habe vor 5J mit den rennen angefangen und nadann nach ca 6 Mon meinen esten 1er gelaufen. Wollte unter einer Std bleiben und hab das auch knapp geschaft. Aber wirklich viel schneller bin ich nicht geworden. Mir fehlt eifach dazu die Motivation bzw ein gewisser Anreitz. Nur wenn mein Gew. so um die 87-90 kg wiege merke ich die bessere Zeit.Aber dann muß ich mir wieder sagen lassen das ich krank aussehe.....ein Teufelskreis.

Sach ich auch

Edeldockers Aussage trifft komplett zu : Je leichter desto schneller! Alter wird doddal überbewertet. Auch für mich späten Läufer reicht es regelmäßig zu PBs, weil das Gewicht stimmt (die Frau sagt nur noch "Knochenmännchen" zu mir ... ;-) )

Die Motivation allein über schnellere Zeiten zu ziehen genügt unter Umständen nicht. Deshalb einfach dran denken, was man seinem Körper Gutes tut und wie schlecht einge der Altersgenossen daherkommen.

Ist das mit den Bestzeiten ...

... Nicht viel mehr eine Funktion des aufgewendeten Trainings?
Klar, du meinst jetzt bei konstantem Trainingseifer. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Gewicht und Intensität einen vielfach höheren Einfluß als das Alter haben. Natürlich gilt auch das nur, wenn an den beiden Schrauben nicht schon an den Anschlag gedreht wurde. Das klang hier aber eher nicht so. Und das gilt natürlich auch nur, wenn die PB nicht schon in irren Höhen schwebt. Aber auch danach klang das nicht.
Gewicht reduzieren, Plan schnappen, langsam (!) Aufsatteln und dann purzeln noch mal Zeiten. Ganz bestimmt. Du mußt das nur wollen.
;-)

Je oller, je doller...?

Hallo,
ich laufe seit über dreißig Jahren, sehr viele Jahre nur so fünf bis 20 km die Woche. Mit 45 Jahren ist es dann schleichend mehr geworden, mit 50 bin ich dann den ersten Marathon gelaufen (Trollinger 3:56h. Dieses Jahr, mit 60 Jahren, habe ich den Trollinger in 3:48h geschafft. Langsamer bin ich noch nicht geworden, aber ich muss mehr dafür tun. "Objektiv messbar": mit 50 war mein Maximalpuls bei 175, jetzt mit 60 bei 172.
Ehrgeiz, schneller als meine "MitläuferInnen" zu sein, hat mich eigentlich nie getrieben. Wichtiger war mir mir, die Strecken zu verlängern - schauen, was nach den 42km noch geht... Bei den "Ultras" ist der Altersdurchschnitt höher, als auf den "kurzen" Strecken. Da sieht man auch regelmäßig richtig zähe "alte Säcke"...

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