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Irgendwie vermisse ich schon meine bewegungsreiche Skilanglaufsaison, aber es scheint der richtige Weg zu sein, mich in Geduld zu üben und zu lauschen, was mein Körper an Bewegung akzeptiert und wo er mahnt, dass es zu viel wird.
Mit dem Laufen war es noch nicht weit in diesem Jahr - 2x eine winzige Runde mit 3,4 km und das nur langsam und mit Gehpausen. Dafür war ich eifrig am Walken, bin sogar einen schönen Sonntag die 5 km zur Arbeit statt mit dem Rad zu marschiert und gönnte mir gerade 1 Woche Wanderurlaub in den Cinque Terre.

Was soll ich sagen: die anstrengenden Wanderungen mit vielen, vielen Treppenstufen haben die Beine gut gemeistert. Keine Verletzungen, keine Schmerzen, nur der zu erwartende normale Muskelkater, wenn man eben jeden Tag lange auf den Beinen ist und ungewohnt viele Treppen steigt. Daheim dann 2 Tage sozusagen die Füße hochgelegt und dann gleich im heimischen Schwarzwald weiter gewandert.

Heute reichte die freie Zeit nicht für eine Wandertour und zum Walken schien mir das Wetter zu unbeständig, also flugs in die Laufschuhe, denn für eine halbe Stunde würde das Wetter wohl noch trocken bleiben. Es lief als hätte ich Flügel - ich brauchte keine Gehpause auf meiner kleinen Runde, die Gelenke muckten nicht auf, die Puste reichte bestens und der Blick auf die Uhr zurück an der Haustür sagte dann auch noch, dass ich tatsächlich geflitzt bin, wie schon seit Jahren nicht mehr.
Wenn morgen dann auch nichts in den Gelenken zwickt, kann ich sagen, ich habe die Richtige Taktik erwischt und werde mich weiter in Geduld üben: 1x die Woche laufen, viel walken, Alltagswege radeln und dann Stück für Stück die Laufstrecke verlängern und dann noch vielleicht einen 2. Lauftag die Woche einschieben, aber dann sollte ich langsamer als heute laufen.

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