Hallöchen...

nach dem Winter habe ich wieder angefangen zu laufen. Im Vorjahr hatte ich mich auf 30 min ohne Pause hochgearbeitet und wollte gleich schauen, ob das noch möglich ist. Nach zwei Läufen, die ich vorsichtiger anging, hab ich das auch geschafft und war mächtig stolz. Beim nächsten Lauf habe ich es dann allerdings übertrieben: 45 min in ungewohntem Gelände mit Höhenunterschieden.
Ich hatte vorher schon leicht ziehende Schmerzen vom rechten Knöchel bis in die Wade, habe das allerdings ignoriert. Und so kam, was kommen musste. Nach dem Lauf war normales Gehen nicht mehr möglich und Treppen schon gar nicht.
Nach zwei Wochen Pause und Schonung war ich einigermaßen beschwerdefrei und versuchte erneut langsam zu starten...aber nach kurzer Zeit trat das Ziehen wieder auf.
Inzwischen sind weitere Wochen vergangen aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich schon wieder starten kann. Wenn es wieder los geht, dann sicherlich sehr langsam auch wenn es wirklich deprimierend ist, wieder beim "Uhrschleim" anzufangen.

Wie lange kann so etwas dauern?
Und wie starte ich nach längerer Pause ohne ganz vorn anfangen zu müssen, mich aber nicht zu überlasten?

Vielen Dank schon mal :)

erst einmal

kannst du bisschen schwimmen oder Rad fahren - das hält die Grundlagenausdauer wenigstens etwas oben. Dann stellt sich die Frage ob eventuell die Schuhe nicht so ganz das Richtige sind. Da gibts in Leipzig einen netten Laufladen mit kompetentem Personal und gleich drüber sitzt der Sportorthopäde der Leipziger Handballer, einer der auch selbst läuft. Im Zweifel kann der sicher was genaues zu deinem Knöchel sagen. Das sind zumindest meine Anlaufpunkte mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht hab.
Viel Glück

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Wie lange Pause??

Das soll Dir hier irgend jemand beantworten können???!!
Was hast Du denn?
Warst Du beim Arzt?
Wünsche Dir auf alle Fälle gute Besserung.
VG, KS

Wichtig: Ursache finden!

Vielleicht liegts an den Schuhen?
Ansonsten kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung sagen, dass wiederanfangen beim "Urschleim" nicht auszuschließen ist.
Schwimmen und radfahren als Ergänzung fände ich auch gut.
Aber so eine überlastete Sehne kommt wieder, wenn die Ursache nicht beseitigt wird.
Koordinations- und Stabilisierungs- Übungen können hier unterstützen, google mal nach "Lauf-ABC".
Alles Gute!

Habe ähnliche Problematik

Habe ähnliche Problematik hinter mir:

Ich habe mit Nordic Wlking angefangen. Kann es wärmstens empfehlen.
Bin nach den Plänen von Steffny gelaufen und ich konnte aktiv genesen.
Weil nichts tun ist keine Lösung und beim Laufen mit Stöcken kann man die Knie ganz gut entlasten.
Gute Besserung!

Das Problem liegt eindeutig

Das Problem liegt eindeutig hier:
Ich hatte vorher schon leicht ziehende Schmerzen vom rechten Knöchel bis in die Wade, habe das allerdings ignoriert

Schmerzen ignorieren?!?!

Und wenn ich das richtig gelesen habe, hast du letztes Jahr angefangen und dich auf 30 Minuten am Stück hochgearbeitet und nun bist du nach dem Winter (der dauerte dieses Jahr extrem lange!) nach nur 2 Läufen direkt 45 Minuten gelaufen - da ist es wohl kein Wunder das deinen Körper mucken macht.

Da hilft leider nur PECH und anschließend wieder fast von vorne beginnen, auch ich hab diese saudämliche Erfahrung durchlaufen (herrliches Wortspiel)! Das wichtigste ist daraus zu lernen und auf seinen Körper hören und das allerwichtigste seine Grenzen erkennen/kennen - das Problem ist: das mehr geht aber der Körper (Sehnen, Bänder) länger brauchen um das auch zu können ...

Drück dir die Daumen das du schnell wieder starten kannst!

time waits for no one ...

Das kommt darauf an

was du dir am Knöchel/Bein mittlerweile "kaputt" gemacht hast, weil die anfangs die Schmerzen einfach ignoriert hast. Wenn du Pech hast, kann sich das noch Wochen hinziehen, weil du Sehnen/Bänder völlig überlastet hast und dann wirst du nicht umhin kommen, gaaanz von vorne zu beginnen. Wenn du Glück hast, kannst in ein paar Tagen wieder laufen.

... aber das kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen, denn nur du spürst, wann und wie dein Fuß schmerzt und vielleicht wäre es auch ratsam, dass ein Arzt seinen Blick darauf wirft.

Kann aus eigener Erfahrung nur sagen: wenn vor langer Zeit (also vor einer Winterpause) gerade mal 30 Min. am Stück laufen konnte und dann binnen so kurzer Zeit das Pensum auf 45 Min. raufschraube, dann streiken meine Beine auch und zwar gewaltig. So eine rapide Belastungsveränderung mögen die gar nicht leiden und dann zicken sie an allen möglichen Stellen mit Schmerzen und Wehwehchen herum und sind dann auch erstaunlich lange wehleidig, so dass ich nur "laufen" denken brauch und schon zwickt es irgendwo.

Ich habe mich den ganzen Winter sehr fleißig bewegt und war beim Skilanglauf, da kamen rund 150 km im Monat zusammen und die langen Strecken waren dann immer über 20 km. Nun ist der Schnee leider weg, aber ich kann deshalb nicht einfach in Laufschuhen 20 km losrennen. Die Ausdauer ist ganz prima nach dem Wintertraining, aber rennen ist für die Gelenke eine ganz andere Belastung als das gelenkschonende Vorangleiten auf Langlaufski. Mein erste Laufversuch ging über schlappe 3,4 km, ich musste sehr langsam laufen, weil sonst die Knie sich gleich meldeten und 2x Gehpause musste ich auch einschieben, damit sich die Gelenke etwas erholen konnten ---> ich werde auch noch wochenlang schön langsam machen müssen, nur 1 höchstens 2 x die Woche laufen und ansonsten walken und lange Wandertouren machen, bis sich die Gelenke ohne Schmerzen mit der Lauferei wieder angefreundet haben.

Wenn es dumm läuft für mich, wird es auch am Ende der Sommersaison noch so aussehen, dass nur 1-2x die Woche laufe, schön langsam und nicht weiter als 5-7 km. Wenn irgendetwas schmerzt, muss halt andere sanftere Bewegung her - radfahren, schwimmen, walken, wandern.....

Lausche achtsam auf deinen Körper und hänge das sportliche Wollen nicht zu hoch !!!

KOR WhiteTara

Meine Empfehlung:

wie immer gibt es hier einige die Ihren Ton nicht im Zaun halten können und wieder nen Shit-storm anfangen müssen. Jeder hat mal angefangen...

ich würde dir empfehlen mache dich IMMER vor dem Laufen ordentlich warm. Einmal mit paar Übungen von hier http://www.prellball-ntb.de/Training/Dehnen/Dehnen_1/dehnen_1.html

und dann machst du noch Situps, Kniebeugen und Liegestütz, aber nur so viele, dass es keinen Muskelkater verursacht. z. B. 10-15 Situps, 15-20 kniebeuge und 10-15 Liegestütz. musst du mal probieren...

dann läufst du halt wieder deine 30 Min, manchmal ist zurück der bessere Weg. Du solltest deine Umfänge nicht mehr als 10 % je Woche steigern, heisst je Woche höchstens 6 Min mehr ich gehe davon aus du läufst 2 mal je Woche. Wenn du mehr möchtest wäre es erstmal sinnvoller auf 3 Einheiten je Woche zu steigern und dann nach ca. zwei Wochen wenn eine Gewöhnung eintritt, eine Einheit auf 40 Min steigern verträgst du diese gut, machst du die Woche drauf 45 Min draus und behälst erstmal die zwei anderen 30 Min Läufe...ja und so steigerst du immer mehr..am Tempo bitte noch nicht feilen, immer schön in Wohlfühlgeschwindigkeit laufen. Feilst du gleich noch am Tempo, verträgt sich das nicht mit deiner gleichzeitigen Umfangsssteigerung, könnte wieder neue Probleme machen.

Gruß
Sven

Blog auf www.SchnelleGurke.de/blog
tweet @SchnelleGurke

Irgendwas zwackt immer, aber...

... solange nicht immer das Gleiche zwackt, ist es nicht so schlimm!

Du hast es schlicht und ergreifend übertrieben. Es war zu viel und jetzt tut es halt weh. Als Laufneuling oder Noch-nicht-solange- oder So-viel-Laufende wirst Du wahrscheinlich immer wieder mal solche Rückschläge einstecken müssen.

In den 5 Jahren von 2002-2006 bin ich 16790 km gelaufen und habe 468 Tage Lehrgeld bezahlt, von 2007-2011 waren es 30011 gelaufene Kilometer, aber nur 79 Tage Lehrgeld. Du siehst, es wird besser, wenn Du lange genug dabei bleibst ;-)

Mit der Zeit wirst Du erste Anzeichen besser deuten können und entsprechend gegensteuern können. Du wirst dann auch wissen, was Du tun kannst, damit es nicht schlimmer wird, sondern wieder besser.

Ich laufe jetzt 13 Jahre und habe das auch alles durchgemacht... habe auch öfters beim „Urschleim“ wieder angefangen. Inzwischen weiß ich meistens, wenn es irgendwo klemmt, wie ich es wieder hinkriege. Ein Arzt hat mir dabei allerdings noch nie geholfen, bestenfalls ein Physiotherapeut. Manchmal hilft es auch dem Schmerz davonzulaufen, als zu pausieren. Das kann natürlich auch gewaltig in die Hose gehen und ist einem Neuling nicht zu empfehlen.

Letztes Jahr hatte ich ab Anfang Februar Probleme mit dem Oberschenkel... keine Ahnung was es war. Ich habe es ignoriert mit dem Resultat, dass ich von Ende Februar bis Anfang April (34 Tage) Laufpause hatte (passiert also auch alten Hasen).

3 Versuche zwischendrin wieder anzufangen, haben mir nur wieder eine Pausenverlängerung eingebracht. Mit 3 Kilometer habe ich dann wieder angefangen, was zu dem, was ich sonst so laufe einfach lächerlich ist, aber ich war froh, dass es überhaupt wieder ging. Die Form und das Tempo waren da vollkommen egal. Nach den 3 Kilometern hat es zwar wieder weh getan, aber nicht mehr so schlimm und ich habe mich dann langsam wieder gesteigert, teilweise auch mal ausgesetzt, wenn es zu weh tat (nennt man Vernunft und ist eigentlich bei mir kaum vorhanden).

Wenn heute der Oberschenkel an besagter Stelle muckt, mach ich zwar nicht gleich Pause, bin aber äußerst wachsam und unternehme alles, damit es nicht schlimmer wird.

Dir würde ich raten, wenn Du der Meinung bist, dass es wieder geht, fang mit einem Kilometer an, wenn es vorher weh tut, höre auf... taste Dich langsam wieder an das alte Niveau heran. Suche Dir einen Physio, manchmal reicht ein bisschen Muskulatur lockern und massieren, um das Problem zu lösen.

Kopf hoch, das wird wieder. Ich mach vielleicht ein bisschen langsamer, damit der Abstand nicht so groß wird ;-)

Kopf hoch, das wird!

Hi!

Ich glaube nicht, dass Du Dir was kaputt gemacht hast. Du hast Dich überfordert.
Kenne ich auch sehr gut aus meinen Anfängen.

Zum laufen gehört auch, die Muskeln zu kräftigen.
Darum hätte ich folgenden Vorschlag:
Such dir ein Sportzentrum, dass von Physiotherapeuten betreut wird und wo auch Verletzte ihre Reha machen. Da sind wir auch Mitglied. Ist vielleicht nicht ganz so stylisch, aber sehr effektiv.
Sie schauen sich dein Zipperlein an und werden sicher zu einen Arztbesuch raten wenn es nötig ist, aber eher werden sie dir Übungen zeigen, die dich wieder "auf die Beine bringen".
Wenn nötig auch mit Massagen, etc.

Informiere Dich über die "Blackroll".
Hilft mir sehr, Dir vielleicht auch. Einfach googeln.

Und kaufe Dir ein Laufbuch. Hier kann ich dir die "Laufbibel" von Matthias Marquardt sehr empfehlen. Sie berücksichtigt neben dem Laufen auch die Koordination, Rumpfstabilität und hat sehr gute Tipps zum gesunden Laufen.

Nur mit "Schuhe an und einfach drauflos" ist es in den meisten Fällen eben nicht getan. Grade als Laufanfänger gibt's ne Menge Fehler, die ja nicht jeder zwingend wiederholen muss. ;)

Gute Besserung!

Ja ja, Gazelle

lese ich doch immer wieder gerne *grins*. Aber Recht hat er - ein bisschen zwicken darf´s schon mal, aber nur ein bisschen. Es beruhigt natürlich zu hören wenn auch solche Dauer(b)renner wie Gazelle auch Probleme hatten. Nicht aus Schadenfreude, sondern es zeigt, daß der Körper doch ein recht sensibles Gebilde ist und man die Signale achten sollte. Letztes Jahr hatte ich im August plötzlich ein labriges Knie bekommen. Nun gut dachte ich, wollen doch mal sehen wer hier der Chef ist. Ich nehm´s vorweg: Der Chef war das Knie. Ich war der Meinung da muß es nun mal durch und bin weiter getrabt, nur noch etwas härter und länger. Letztendlich folgte ein Monat Zwangspause und dann gaaanz sacht wieder eingestiegen. Also im Zweifel lieber einen
Therapeut, Arzt oder Orthopäden aufsuchen. Aber einen der was davon versteht. Mein erster Arztbesuch war ernüchternd. Laufen ist wohl nicht mehr ihr Sport lautete seine Diagnose. Hallo? Der Mensch ist doch zum Laufen gebaut. Würde man ein Tier so halten wie sich eine Vielzahl von Menschen selbst unterbringt, also vom Bett ins Auto zum Büro, dann wieder ins Auto zum Sofa, von da wieder ins Bett. Wir hätten bald einen Tierschützer auf der Matte wegen nicht artgerechter Haltung.
Also probier mal etwas vorsichtiger oder laß dir einen Fachmann empfehlen. Nur aufgeben wäre das verkehrteste, wegen der nicht artgerechten Haltung.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

@puke

Zu dem Zeitpunkt vor einem Jahr war ich sogar froh über die Verletzung... ich hatte einen Grund nicht laufen zu müssen!

Der Akku war ziemlich leer und von selbst hätte ich keine Pause gemacht. Nur das es dann so lange gedauert hat, war schon blöd.

Suchtverhalten

Verlust der Steuerungsfähigkeit.
Gefährlich.
Aber solange der Rest-Körper kompensiert was das Gehirn nicht auf die Reihe bekommt, ist es ja nochmal gut gegangen.

meine Pause

ist seit heute zu Ende :-))
Nach 4 Wochen ohne laufen bin ich halt ein bisschen bissig gewesen...
Alles wird gut - auch bei Dir :-)
VG, KS

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