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Meine Vorbereitung auf den Mainz-Marathon ist im Wesentlichen abgeschlossen. Immerhin habe ich insgesamt doch noch drei 30er zusammenbekommen, allesamt allerdings ohne einen Kilometer zu viel. Der letzte am Samstag lief immerhin sehr gut. Aber insgesamt bin ich einen Marathon noch nie mit so wenig Vorbereitung angegangen. Aber das wird schon. Ich habe ja (noch) kein Zeitziel.

Heute fand ein „Lauf in den Mai“. Sehr gut! Dann musste ich wenigstens nicht in den Mai tanzen. Außerdem war es ein letzter 10-km-Test vor meinem großen Lauf. Ich hatte noch überlegt, ob ich es gemütlich angehen lasse oder doch versuche, unter 45 min. zu bleiben, entschied mich dann für die zweite Variante. Ist ja schließlich ein Rennen.

Im Training waren meine Tempoeinheiten eindeutig zu kurz gekommen. Zweimal 8x400m-Intervalle waren die einzigen Einheiten seit Anfang März. Ein Tempodauerlauf im eventuellen MRT (5:30 min/km) war noch dabei. Und das war’s.

Das Wetter ist schön, aber kalt und etwas windig. Der Sportplatz liegt in einer Senke, so dass zunächst erst mal 5 Hm (die einzigen weit und breit) zu überwinden sind. Aber die werden einem ja zum Schluss ja wieder geschenkt. Zu Beginn laufe ich noch etwas unrund. Der 1. Km geht in 4:32 min. weg. Der Wind weht von hinten, das muss man nutzen. Es läuft. 4:19, 4:20, dann gegen den Wind 4:25. So geht es weiter. Sollte es etwa möglich sein, dass…?

Es geht wieder zum Sportplatz. Die fünf negativen Höhenmeter treiben mich dem Ziel entgegen. 43:59 min. = Neue PB. 9 Sekunden schneller als vor vier Jahren.

Ich frage mich nur: Warum?
Ich fasse zusammen:
Das Tempotraining hat eigentlich gar nicht stattgefunden.
Die Trainingsumfänge waren schon mal erheblich höher.
Jünger bin ich nicht geworden.
Und dann noch eine Bestzeit auf einem 10er.

Woher gommt denn nun das Dembo???

fragt sich

Sirius
…der in 20 Jahren wohl noch schneller rennt.

0

Vielleicht ...

... ist es ja ganz einfach?
Schließlich werden die Meister des Frühlings auch im Winter geboren.
Die km-Basis dürfte für die Sprintdistanz jedenfalls nicht nachteilig sein.
Glückwunsch! Egal wo's nun genau herkam.
;-)
PS: Beim M funktioniert da aber dann eher nicht so... ;-))

ach...

ist doch wurscht, im grunde
freu dich einfach :)
und : wer ist nun besser drauf für mainz ?
die frage ist ja wohl hiermit beantwortet !!
bis denne
g,c

Wenn du den Trick mit dem

Wenn du den Trick mit dem Jünger werden gefunden hast, dann verrate ihn ;-)
Bestimmt bist du die Sache ohne Druck angegeangen und warst gut erholt.
Einfach drauf loslaufen und wenn es am Anfang schwer ist, Tempo raus nehmen.
Schneller wirst du dann wieder von alleine.
Glückwunsch zur neuen PB und in Mainz gibt es eine neue PB!
Häng dich da einfach an strider dran :-)))

LG, bis Mainz

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

auf gar keinen Fall hängst du dich an strider dran!

die war ja schon mit ihrer 47:48 total glücklich und ist damit VOLL ZU LANGSAM für dich!!! Also wenn ich dich auf der Strecke in Mainz erwische, setzt es aber was ;-)))

Edit. Glückwunsch!! Kenne ich aber auch, Bestzeiten kommen meist dann, wenn man sie nicht erwartet. Und wahrscheinlich genau aus dem Grund!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Feine Zeit!

Unter 45 auf 10km ist mein Wunsch für das zweite Drittel dieses Jahres -- Dein Bericht stimmt mich zuversichtlich, dass Grundlagenausdauer etwas damit zu tun haben könnte... =)

Ich denke aber auch, dass dieser Lauf "aus dem Bauch raus" einfach hervorragend gepasst hat. Chance genutzt - super!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Im Grunde könntest du ein

Im Grunde könntest du ein Marathontempo von 4:50 angehen bei deiner 10'er Zeit.
Was dir, wie du es geschrieben hast, fehlt sind einfach die langen Läufe.
Für einen Marathon sind sie, genauso wie der Tempodauerlauf die beiden wichtigsten Einheiten. Die schnellen Intervalle bringen dir wenig. Wichtig ist die Fähigkeit lange und gleichmäßig zu Laufen ohne dass dein Puls zu stark noch oben geht. Das Tempo hast du ja schon ganz gut drauf!
Wenn du einen Marathon in 3:30h laufen willst dann schau dass deine langen Läufe auch annähernd in dieser Zeit sind nur eben viel langsamer. Dein Körper muss daran gewöhnt sein so lange zu Laufen.
Die Tempodauerläufe machst du dann in deinem Marathonrenntempo, bzw. einen Tick schneller. Wichtig ist es nicht mit der Brechstange dran gehen. Lieber etwas Tempo raus nehmen und an dem entscheidenden Tag klappt es dann.
Mir haben zu Anfang auch die langen Einheiten gefehlt, bzw. bin ich sie zu schnell gerannt weil sie mir zu langsam vorkamen. Die Quittung bekam ich dann beim darauf folgenden Training. Mein Körper war es einfach nicht gewöhnt lange zu Laufen, ich bekam oft Krämpfe da ich kaum länger als 3h auf den Beinen war. Bedingt auch daher weil ich meine langen Einheiten viel zu schnell absolviert hatte.

Viel Glück in Mainz, das wird dein Tag

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Nicht in Mainz!

An der 3:30 h hatte ich mich (auch vor vier Jahren) schon mal mit weitaus längeren Trainingsumfängen versucht. Mann, was habe ich über die letzten 20km gelitten. War damals aber auch total überambitioniert und außerdem unerfahren.

Perspektivisch sehe bei mir auf der Marathonstrecke noch Potential. Und deine Ratschläge führen sicher in die richtige Richtung, gerade die TDL im MRT und natürlich die langen Kanten.

Für Mainz gilt dies jedoch nicht. Auch nicht für eine PB (3:42). Und auch nicht für Striders Tempo (sub 3:45h?). Dafür habe ich halt zu wenig trainiert. Beim Marathon muss ich mich vorher entscheiden, was ich so ungefähr erreichen will. Wenn's super läuft, kann ich vielleicht noch 3 Minuten rausholen. Mehr aber nicht. Dafür habe ich zuviel Respekt vor der Strecke.

Ich werde wohl grob die sub4 anpeilen, aber mich auch gerne ablenken lassen. Mainz wirbt ja damit, den lustigsten Marathon Deutschlands zu veranstalten. Da bin ich ja mal gespannt.

Man sieht sich in Mainz!

@nicksdynamics

Oder mach's wie ich: Abwarten und einfach weniger trainieren.

@strider

Du wirst mich nicht erwischen. Du läufst ja vor mir!

no way!

Strider kann zwar eine gewisse Beklopptheit nicht abstreiten aber in Bezug auf ihre Möglichkeiten ist sie doch sehr realistisch: die sub 3:45 werde ich definitiv nicht angehen. Sub 3:50 wäre Bestzeit, aber auch ich kenne Mainz, und das war 2008 ein ziemliches Sterben auf der Strecke (obwohl das erste Mal nach Plan trainiert und mit 4:30 auch ein realistisches Ziel angepeilt).
Der lustigste Marathon? Nun ja, wie bei allen zwei-Runden-Marathons wird es auf der zweiten Runde und vor allem nach km 28 sterbenslangweilig, aber das ist eben so. Und Mainz ist meist heiß, das ist für mich nicht gut. Aber wir nehmen, was kommt (was bleibt uns auch anderes übrig)!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

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