Irgendwie bin ich am Sonntag in Hamburg aus Versehen meinen zweiten Marathon gelaufen. Geplant war der absolut nicht und gut vorbereitet auch nicht, aber oft sind genau solche spontanen Aktionen die besten.
Wie ich da rein geraten bin? Das ist ne längere Geschichte...

Mein Ziel für das Frühjahr war schon seit letztem Herbst gesetzt: Der Hermannslauf! Dafür hatte ich in den letzten Wochen und Monaten trainiert und darauf war alles ausgerichtet. Für mich ist dieser Lauf von großer Bedeutung, weil ich aus der Nähe von Bielefeld stamme und dieser Lauf als Kind quasi der erste Kontakt zum Laufzirkus darstellte. Damals sagte ich mir, dass wenn ich groß bin (groß ist in meinem Fall relativ ;)), irgendwann mal den Hermann mitlaufen werde. Im Frühling 2013 sollte es so weit sein. So viel zu Vorgeschichte.

Am vergangenen Wochenende wurde ich als Aussteller auf die Hamburger Marathonmesse geschickt. Da ich Hamburg als kleines Kind das letzte Mal gesehen habe und so gut wie keine Erinnerung mehr daran hatte, entschied ich mich zwei Tage eher anzureisen und mir die Stadt etwas anzusehen. Die Hotelpreise entsprachen nicht gerade dem, was mein Studentenportemonnaie hergab und so entschied ich mich fürs Couchsurfen. Eine nette Hamburgerin war schnell gefunden, die mich bei sich aufnahm und mir zudem auch noch "ihr" Hamburg zeigte. Das Wetter war klasse und wir liefen zwei Tage kreuz und quer durch die schöne Elbstadt. Ich war hin und weg, hätte nicht gedacht, dass mir eine Großstadt mal so gut gefallen könnte. Eigentlich bin ich das totale Landei und überhaupt kein Fan von großen Städten.
Für den zweiten Tag bei ihr hatte ich mir eine knapp 20 km umfassende Laufrunde durch den Stadtpark und entlang der Alster zurecht gelegt. Es war warm, also wollte ich meinen Trinkgürtel mitnehmen, meine Couchsurferin meinte aber, dass es an der Alster Trinkbrunnen gäbe, weswegen ich den Gürtel nicht bräuchte. Also trabte ich ohne los. Ich genoss die wärmende Sonne, die gut gelaunten Menschen, die tolle Architektur Hamburgs, die Natur. Kurzum: Es war klasse und ich begann immer mehr mich in die Stadt zu verlieben! Und auf einmal hörte ich diese kleine fiese Stimme in mir, dieses kleine Teufelchen auf meiner Schulter:
"Jetzt bist du schon in Hamburg, wie cool wäre es, wenn du doch den Marathon mitlaufen würdest!" -
"Nein, das ist bekloppt, in einer Woche ist der Hermannslauf, riskier jetzt nichts. Außerdem wirst du zwei Tage durch Hamburg gelatscht sein, zwei Tage lang je 9 Stunden auf der Messe gestanden haben, was meinst du, wie fertig deine Beine dann sein werden?! Vergiss es. Lauf doch nächstes Jahr in Hamburg mit." -
"Nächstes Jahr... wer weiß was dann ist. Außerdem soll jetzt am Sonntag das Wetter perfekt zum Laufen sein." -
"Aber das ist total unvernünftig. Lass den Scheiß! Du wirst dich nur tierisch ärgern, wenn du dir durch den Marathon den Hermann versaust." -
"Ok, Vorschlag: Carla-Santana hatte doch neulich online ihren Startplatz angboten, wenn sie den noch nicht los geworden ist, dann nimmst du ihn. Wenn er weg ist, dann ist er halt weg und die Sache ist entschieden." -
"Na gut, so machen wir es. Aber beschwer dich hinterher nicht, dass ich dich nicht gewarnt hätte." -
"Jaaaa, Klappe jetzt!"

Damit war die Sache vorerst entschieden. Aber durstig war ich inzwischen, denn kein Trinkbrunnen weit und breit zu sehen. Als ich kurz vor der Binnenalster anhielt, um die Aussicht zu genießen, hielt in meiner Nähe ein etwa 50-jähriger Mann, der mit seinem Rad unterwegs war und scheinbar ebenfalls etwas die Sonne und die Kulisse aufsaugen wollte. Ich ging zu ihm rüber und fragte ihn, ob er wisse, wo sich an der Alster Trinkbrunnen befänden. Er wusste es nicht, bot mir aber an, mir ein Wasser zu kaufen. Etwas peinlich berührt nahm ich sein Angebot an, ich selbst hatte kein Geld dabei, war aber inzwischen wirklich verdammt durstig. Nach dem Wasserzwischenstopp stellte sich heraus, er selbst auch Läufer war und schon 4 Mal den HH-Marathon mitgelaufen war. Er wollte mit dem Rad in die gleiche Richtung wie ich und so liefen/fuhren wir zusammen. Er erzählte mir vom Marathon und wie toll er ihm immer gefallen hat. Verdammt, das hörte das Teufelchen auf meiner Schulter nur zu gerne. Ich erzählte W., dem Radfahrer, von meinen Überlegungen. Als wir uns verabschiedeten, sagte er, dass wenn ich mitlaufen wolle und noch eine Übernachtungsmöglichkeit suchte, ich mich bei ihm melden könne. Er wohnt mit seiner Frau etwas außerhalb der Innenstadt, sie hätten ein großes Haus mit Gästezimmer. Ich steckte dankend seine Karte ein und sagte, dass ich es mir überlegen und mich melden würde.
Zurück bei meiner Couchsurferin sprang ich unter die Dusche und schrieb dann direkt Carla-Santana eine SMS, ob sie den Startplatz noch abzugeben hätte. Hatte sie!!! Okay, damit war die Sache entschieden. Ich schwankte zwischen Euphorie und "Scheiße, das ist eine verdammt dumme Idee." Meine Couchsurferin konnte meine sich alle paar Minuten ändernden Gefühlsregungen wohl nicht so ganz nachvollziehen, nahm es aber einfach lachend hin.
Dann rief ich W. an und sagte ihm zu. Auch die Sache war risikoreich: Im Grunde kannte ich diesen Mann gar nicht und ich würde einfach so bei ihm im Haus übernachten. Wenn ich das meiner Mutter erzählen würde, die würde die Krise bekommen... Auf der anderen Seite mache ich seit einigen Jahren Kampfsport, was mir eine gewisse Sicherheit gibt und zudem hatte ich ein kleines, aber scharfes Messer dabei, das ich notfalls auch hätte einsetzen können. Also verabredete ich mit W., dass ich zwei Tage später, nach der Arbeit auf der Messe zu ihm fahren würde.
Die zwei Messetage waren für die Beine und Füße ziemlich anstrengend. Hinzu kam der Schlafmangel der sich immer weiter aufsummierte, weil ich es nie so früh ins Bett schaffte, wie geplant. Die Nacht zwischen den beiden Messetagen verbrachte ich im Hotel, das wurde vom Chef bezahlt.
Wie geplant fuhr ich nach Messeende am Samstag zu W. Es stellte sich heraus, dass seine Frau einige Tage nicht zu Hause war. Shit. Ich schluckte. Oha, alleine mit einem fremden Mann in einem Haus, niemand weiß wo ich bin, nicht mal ich weiß es so genau. Mir wurde doch etwas mulmig. Im Nachhinein betrachtet war es völlig unbegründet.
W. hatte mich vorher gefragt, ob er Nudeln machen sollte, damit ich noch etwas Kohlenhydrate zu mir nehmen würde. Das war eine gute Idee und so aßen wir zusammen. Danach zog ich mich zurück. Wie angekündigt hatte ich ein Gästezimmer und sogar ein Bad für mich allein. Richtig genial. Ich versuchte zu schlafen, was mir wegen der Aufregung aber nicht wirklich gelang. Am nächsten Tag wachte ich um kurz nach 5 auf. Marathontag. Und mir taten die Beine weh. Oje, das kann ja lustig werden. Nach einem Frühstück, bei dem ich bis auf 1/2 Brötchen nichts runter bekam, gings in die Stadt Richtung Start. W. hatte mir angeboten mich zu begleiten, was ich dankend annahm. Zudem hatten wir verabredet, dass er bei km 31 auf mich warten würde. Ich war total dankbar dafür, zumal ich sonst niemanden hatte, der an der Strecke oder im Ziel auf mich wartete. Klar, es waren einige Jogmapper/Ruhries vor Ort, aber ich wusste nicht, wann sie wo sein würden und ich hatte nicht mehr die Nerven gehabt diesbezüglich rumzutelefonieren. Eine gute Freundin war ebenfalls für den Marathon in Hamburg. Sie hatte mir Carla-Santanas Unterlagen vorbei gebracht. Ich wusste aber, dass sie schneller laufen würde als ich, insofern wäre ich ohne W. auf mich allein gestellt gewesen. Umso schöner, dass es nicht so war.
Bei meinem ersten Marathon war ich 4:17 h gelaufen, jetzt hatte ich grob etwas um die 4:30 h anvisiert, hätte ich länger gebraucht, wärs auch in Ordnung gewesen. Immerhin taten mir schon im Startbereich die Beine weh, sodass ich mich am liebsten überall hingesetzt hätte. Zudem war ich bisher nur zwei 30km-Läufe in Vorbereitung auf den Hermann gelaufen. Also auch etwas wenig für einen Marathon. Am Limit laufen wollte ich auch nicht, eben wegen des nahemnden Hermanns. Und der Schlafmangel aus 4 Nächten steckte mir auch noch in den Knochen. Daher war mein Ziel einfach nur durchzukommen und die Strecke zu genießen. War ja eh ein Überraschungsmarathon, warum sollte ich mir da stress machen.
Dann gings los. Ich war direkt auf den ersten paar Kilometern gefühlt zu schnell. Ich versuchte das Tempo zu drosseln, aber es gelang mir nicht richtig. Ich entschied einfach nach Gefühl zu laufen, mich treiben zu lassen und alles auf mich zukommen zu lassen, wie im Grunde fast während meiner gesamten Zeit in Hamburg. Das tat ich dann auch die nächsten Kilometer. Die Leute an der Strecke waren der Hammer! Sie haben dermaßen Party gemacht und ich habe einfach mitgemacht. Unzählige Kinderhände abgeklatscht, mitgejubelt, den Leuten geantwortet, wenn sie "meinen" Namen riefen. Es war klasse! Irgendwann merkte ich, dass sich mein Tempo bei einer Pace von ca. 6 einpendelte. Es fühlte sich genau richtig an und ich beschloss das Tempo möglichst ungefähr zu halten. Unterwegs gabs viele kleine Anekdoten, wie es sie wohl immer bei einem Marathon gibt: Lustige Sprüche, witzige Verkleidungen, Situationskomiken,... Ein paar Mal Gänsehautgefühl, wenn man Blick auf die Läufermassen hatte, die sich die Straßen entlang schlängelten. Das Wetter war perfekt, hätte für mich nicht besser sein können.
Ab etwa km 25 bemerkte ich, dass sich meine Beinmuskulatur lockerte. Wurde aber auch mal Zeit! Die ganzen Kilometer zuvor fühlten sich Beine und Füße hart und schwer an, nun wurds endlich etwas runder.
Beim km 31 stand W. wie verabredet. Ich sagte ihm kurz, dass es super lief, ich den Lauf einfach nur genieße und hoffe nicht noch auf den letzten Kilometern einzubrechen. Den Einbruch hatte ich bei meinem ersten Marathon etwa bei km 35/36 erlebt. Je näher ich nun dieser Marke kam, desto größer wurde meine Angst. Aber es lief. Ich musste mich zwar etwas bemühen die Pace aufrecht zu erhalten, aber es war okay. Kein Einbruch. Juhuu! Auf den letzten Kilometern gab ich noch mal etwas Gas, es war tatsächlich noch Sprit im Tank. Ich hab noch zig andere Läufer überholt, denen es nicht mehr so gut ging. Endspurt mit Gänsehaut und nach 4:15 h im Ziel. Der Hammer!
So habe ich meine bisherige Marathonzeit um 2 Minuten unterboten, obwohl ich doch eigentlich gar nicht mitlaufen wollte.
Im Ziel traf ich noch 4 Jungs wieder, die ich auf der Messe kennen gelernt hatte. Sie sprachen mich an und nahmen mich mit aus dem Zielbereich raus und holten mir was zu Trinken, weil mein Kreislauf ziemlich absackte. Kurz berappelt, fast vor Freude geweint (aber vor den Jungs unterdrückt), kurz unsere Begeisterung über den Lauf ausgetauscht. Dann ging ich duschen. Dummerweise kam ich nicht an den An-Knopf für die Duschen. Hallo?! Wer baut denn bitte Duschen, die für kleine Leute nicht zu aktivieren sind?! Ich musste immer meine Duschnachbarinnen bitten oder hoch springen, um an den Knopf zu kommen.
Danach traf ich W. wieder und wir fuhren zurück. Etwas gedehnt und dann 1 1/2 h Fahrradtour über den Ohlsdorfer Friedhofspark. Scheinbar genau das Richtige, denn am nächsten Tag merkte ich so gut wie gar nichts mehr von dem Marathon.
Inzwischen bin ich wieder zurück im Münsterland und freue mich auf den Hermann. Meine einzige Sorge ist gerade die linke Achillessehne, die nach dem Marathon angefangen hat etwas rumzumeckern. Ich hoffe das aber noch in den Griff zu bekommen. Ansonsten regeneriere ich jetzt schön vor mich hin. 6 Tage zwischen Marathon und Hermann sind dich gerade viel. Aber mir macht es nichts, wenn ich dann beim Hermann einige Minuten langsamer sein werde, aber ins Ziel bringen möchte ich ihn doch gerne. Wenn die Achillessehne hält, habe ich hoch gepokert und gewonnen. Wenn nicht... dann habe ich mir selbst das Versprechen gegeben, mich nicht im Nachhinein darüber zu ärgern. Als ich damals zusagte unseren Marathon auf der Hamburger Marathonmesse zu vertreten, hätte ich niemals gedacht, dass ich in der Zeit in Hamburg so viele tolle Erfahrungen machen würde und so viele netten Leute kennen lernen würde. Selbst wenn ich den Hermann nicht finishen sollte, dann war Hamburg es allemal wert. Inzwischen hat sich meine Sichtweise darauf einfach etwas verändert.

4.636365
Gesamtwertung: 4.6 (11 Wertungen)

Haaaaaa.....:o))

Perfekt, perfekt, perfekt!!!!! :o))
Ganz schön was riskiert, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und dieses Mal hast Du richtig viel gewonnen, kleine Frau Gummibaum!!! ;o))
Ich habs im Netz verfolgt und bin sooooo stolz auf Dich!!
Aber ich wusste auch, dass Du das ohne Probleme schaffst und auch den Hermann wirst Du richtig genießen!
Soooo schön kann Laufen sein!!! :o))
Danke für diesen sensationellen sehr emotionalen schönen Bericht und für die perfekte Vertretung in Hamburg!!

Lieben Gruß Carla
P.S. Ich wusste immer, dass in der kleinen jungen Dame was ganz Großes steckt!!! :o)
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Mein Mann hat immer gesagt:

Hüte dich vor kleinen Frauen... Stimmt, sowas mutiges und zähes wie du ist mir noch selten untergekommen! Schön dich kennen gelernt zu haben und schön, dass mein ursprünglicher (Wander-)Startplatz noch eine so große Freude bereitet hat! Mit mir wäre die Startnummer nicht so früh ins Ziel gekommen... Toller Blog, vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr in Hamburg dann mit allem drum und dran, Jogmap Pastapary etc.

zausel

>

*brüll*...

...Irgendwie bin ich am Sonntag in Hamburg aus Versehen meinen zweiten Marathon gelaufen ich schmeiß mich wech! du bist der oberhammer, du rennriesin!
danke für diese story! es hat mir ein lachen auf´s gesicht gezaubert weil ich mich einfach ganz dolle für dich freue! du hast alles richtig gemacht, einschließlich, dass du dich in hamburg verliebt hast. es IST einfach eine liebenswerte stadt.
und um den hermann mach dir nach DER vorbereitung jetzt keinen kopp mehr. lauf einfach genauso locker los wie in hamburg. und die achillessehne, die hat gefälligst ruhe zu geben. (tu ma diese übung machen tun ;-) )
____________________
laufend freut sich auf yggi in bielefeld: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegen kommt." (theodor fontane)

He junge Dame

du hast den Münster- Marathon vorgestellt? Dann weiß ich wer du bist. ;-) Du kanntest einige von den Jogmapern um mich rum. Super Bericht!! Hamburg ist zum Verlieben schön. Gratuliere zu deinem super Lauf! Perfektes Laufwetter war es für mich auch. Jetzt lässt du deine Sehne noch ein bisschen ausruhen und dann gehst du ganz entspannt den Herrmann an. Dafür drück ich dir die Daumen.
----------------------------------
LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

Jetzt biste vorbereitet

Moin,
War doch ne dolle Idee vom dir, ich weiß gar nicht waste hast.
Für den Hermann biste jetzt fit. Viel Spass dabei und mach dir nicht zu sehr Panik und lass die Sache auf dich zu kommen.
Denk vor allem nicht an deine Wehwehchen, sonst hast du die Garantiert.

Gruß Jürgen

Glückwunsch zu deinem

Glückwunsch zu deinem genialen ausversehen Marathon :-).. und schön dich mal kennen gelernt zu haben..

Hi,Du solltest Dich lieber Mammut-Baum nennen!

Welch abenteuerlicher Hamburg-Aufenthalt für Dich, und wie hast Du Dich selbst fürDeinen Mut belohnt! Große Gratulation!
Merkwürdig, daß Du toughe Person nicht noch zur Pasta-Party gekommen bist! Aber W.s Nudeln waren wohl doch spannender? :)
Alles Gute für den Hermann, kleine Buddy-line!

href="http://www.jogmap.de">

Toller Bericht


und so schön geschrieben! ich bin auch in Hamburg gelaufen und war von der Stimmung an der Strecke ebenso begeisert! Vom Lauf selber war ich für mich auch begeistert! Hamburg ist einfach Klasse!
LG

Na das war

Na das war ja ein Wochenende, von dem du noch lange erzählen kannst. Ganz schön mutig, das mit W., aber wirklich verrückt finde ich die Fahrradtour nach dem Marathon. Auf so eine Idee käme ich überhaupt nicht. Beine hoch und sich bedienen lassen ist da eher meine Devise. Und am nächsten Tag mal sehen, ob das mit den Treppen noch geht.
Gut gemacht. Toller blog und das mit dem Herrmann klappt auch.

Gruß
good news

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
leben muss man es vorwärts.
Sören Kierkegaard

Phantastisch !

Was für eine coole Aktion. Herzlichen Glückwunsch zum Finishen dieses phantastischen Marathons.

Ich wünsche dir einen ebenso gelungenen Hermann.
Und ich wünsche mir mehr Blogs von dir!

Schöne Grüße
Uhrli

Oh diese Jugend von heute

Couchsurfen und bei fremden Männern mit verreisten Frauen im Einfamilienhaus übernachten - für so etwas wäre ich viel zu vorsichtig und vernünftig ;-)
Aber dass du aus Versehen deinen 2. Marathon läufst, das ist schon irgendwie genial! Glückwunsch dazu!
Ich wünsch dir alles Gute für die Achillessehne und freu mich aufs Kennenlernen am Samstag.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Couchsurfen

kannte ich auch noch nicht. Zu meiner Zeit waren das Jugendherbergen, aber das ist bestimmt noch billiger!

Einfach ein geniales WE - und Radfahren nach dem Lauf ist genau richtig.

Schade nur, dass wir uns nicht getroffen haben!

Und nach HH wird der Hermann doch ein Kinderspiel mit genau derselben Einstellung angegangen wird das ein perfektes Erlebnis! Viel Spaß.

Cooles Wochenende!

Gesehen habe ich dich auch als Du kurz an den (neongelben) Jogmap-tisch in der Messe kamst...
Danke für diesen sehr netten Bericht!
Ich lerne daraus:
1. Ich muss meine Mädchen unbedingt dazu bringen, rechtzeitig genug mit Kampfsport anzufangen!
2. Spontan ist genau richtig, wenn man was erleben will.
3. Lauf-Engelchen und -Teufelchen gibt's also auch bei anderen Menschen.
4. Man bekommt viel gute Energie zurück, wenn man sie selber ausstrahlt!

Für den Hermann wünsch ich dir genau die Leichtigkeit, mit der du Hamburg gerockt hast!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Das ist 'ne Story, die ewig bleibt ...

toll, mutig, klasse ...

Hast Du W. zum Schluss mal von deinem Messer erzählt? Oder liest er bei JM mit?
Danach spricht er niemals mehr fremde Läufer/-innen an, hahaha ...

Herzliche Gratulation, vor allem, weil Du aus einem eigentlich drögen Job (Messeauftritte, bäh!) etwas tolles gemacht hast.

Viel Spass beim Herrmann, da wirst Du sicher viele wiedertreffen, die Du am Tisch auf der Messe kennengelernt hast.

Let's roll together!

Wie geil war das denn....

Hey Britta,
so etwas tolles habe ich selten gelesen - habe deinen Bericht sogar ein zweites Mal genossen! Genial! Und ich freu` mich schon, dich am Wochenende zu treffen und dein - immer noch- breites Grinsen zu sehen.

Sonntag laufen wir - alt und jung - gemeinsam den Teuto mit vielen lieben Ruhries entlang.

LG
Many

uff

du hast mut und anscheinend ne gute menschenkenntnis.
oder einfach riesenschwein gehabt. sag mir mal, was es dir hilft, ein messer dabeizuhaben
und kampfsport zu machen wenn dir einer k.o.-tropfen unterjubelt ?

ja, ich unke. dennoch.

glückwunsch aber zum tollen mara und viel spass beim hermann !
wenn er dir nicht mehr wichtig ist wird´s ein entspannter super lauf :)
c.

Hummel, hummel - Mors, mors!

Wow, danke für die vielen, lieben Rückmeldungen! Hätte gar nicht mit so vielen Kommentaren gerechnet, weil der Text doch recht lang geworden ist.
Inzwischen glaube ich, dass die Achillessehe halten wird. Ist ja schließlich auch ihr Job, die soll mal nicht so auf Drama-Queen machen.
Ich freue mich sehr auf den Hermann und darauf, viele von euch dort kennen zu lernen.
Meine Fresse, ist Laufen ein geiler Sport!

echt toll

hallo echt super dein Bericht und ich denke, dass ich den Hermann nicht vor nem Hm laufen kann. Aber, morgen ist in Bielefeld Nachtansichten, da werde ich dann schon mal laufen und dann stehe ich beim Hermann bei ca. km 25 - Eiserner Anton - an den Stufen mit vermutlich abgerührter Cola ;-)
Viel Spaß m Teuto
Renate die Schnecke der Füchse ;-)

Moin Moin, Glückwünsche

Moin Moin,
Glückwünsche zum spontanen Marathon und der Form halber: Fremde Männer anquatschen und übernachten ist todall unvernünftig und solltest Du nicht Mutti erzählen. Schön dich heute kennengelernt zu haben.
VG beeker

Ich liebe spontane Leute :-)

Alles richtig gemacht, sowohl beim Mara als auch beim Hermann;-) Ganz fetten Glückwunsch zu beiden Läufen!!!

Lieben Gruß
Tame

Glückwunsch zur PB ...

... und MAMA's müssen ja nicht alles wissen ...

Wenn man nicht wir den Marathon-WK beschreibt, sondern das ganze schöne Hamburg-Marathon-WE,
dann darf ein Bericht auch schon mal etwas länger sein. ;-)

Irgendwie bin ich am Sonntag in Hamburg aus Versehen meinen zweiten Marathon gelaufen. Geplant war der absolut nicht und gut vorbereitet auch nicht, aber oft sind genau solche spontanen Aktionen die besten. - 100% Zustimmung !!!

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links