Benutzerbild von merlin1198

Moin,
am 17.04 bin ich in Bangkok meinen ersten nichteuropäischen Marathon gelaufen.Die Startzeit war 4 Uhr morgens Ortszeit, Zielzeit 6 Stunden, 34 C° beim Start.
Es war reiner Selbstmord, weil vorbereitet war ich nicht die Bohne, max 15 km bin ich in der Zeit vorher nur gelaufen. Aber bezahlt ist bezahlt. Also bin ich an den Start gegangen, und dafür war ich besser gelaufen als erwartet. Im Ziel hatte ich 4:3x:xx auf der Uhr. Genauer geht zur Zeit nicht blöder weise liegt meine Garmin zu Hause im Schrank ;-). Ich muss nun auf das offizielle Ergebnis warten, was mein hiessiger Sportverein im Phichit zugeschickt bekommt. Vom Lauf wollte ich mich dann auf Kho Samui erholen, wollte sagte ich. Leider machten mir Zufall und Schicksal ( zu große Fresse) eine Dicken Strich durch die Rechnung. Am 20. auf der Insel angekommen. 2 Stunden später die Fresse nicht halten können, am 21. um 6 Uhr im Startbereich im Wasser. Einen Triathlon bin ich noch nie vorher gestartet, keinen Großen zumindest, trainiert ja. Einen kleinen wollte ich machen vielleicht 1,5/40/10
aber das was mir nun bevor stand wollt ich mit Sicherheit nicht. 3,8/180/42 lagen nun vor mir. und ich bis zum Hals im Meerwasser. Augen zu und durch. Den Marathon hatte ich gut überstanden, der aber lag aber erst 4 Tage zurück, scheiße!!! mehr viel mir nicht dazu ein. Ok, es ging los und ein zurück gab es nicht. Schwimmen konnte ich, aber etwas langsamer als sonst, die Handbremse angezogen und den 2. Gang rein. Klappte ganz gut Die Wendemarke bei knapp 25 min. hinter mir gebracht. die zweite Hälfte mit 27 auch noch gut überstanden. Aber schon aus dem Wasser kam ich nur sehr schleppend raus. Das war aber bei mir eher normal, auf dem Rad angekommen, einem Montainbike, ging es weiter, auf eigenen Wunsch hin eine schönen bequemen breiten Sitz, ich hab mir noch keinen Lederhintern angelegt, langsam anfahren schnitt 20km /h wollt ich fahren, die Strecke ist hier leicht profiliert. Ging ganz gut, aber schon nach 3 Stunden fing ich mich an zu Quälen. -das Knie machte sich bemerkbar, die Bergaufstrecken waren zwar sanft aber lang und das hasste ich. Radfahren war auch das einzigste wo ich immer schon Problem hatte und traíning in Deuschland war vorher kaum möglich. Ok, aussteigen war nicht, dazu war das noch zu harmlos, Gang runter, ich war auch noch sehr gut in der Zeit. Weiter den höchsten Punkt hatte wir bei bei guten 100km hinter uns 5:30 Std. war ich schon zu diesem Zeitpunkt unterwegs, es sollten noch etlich dazu kommen. Zum Glück hatten sich die Schmerzen wieder verzogen, die Sprunggelenke hatten sich auch noch nicht gemeldet. Je länger ich auf dem Rad war dseo weniger konnte ich mir vorstellen aufrecht ins Ziel zu kommen. Die Vidieo´s kamen mir in den Sinn, wo sich die Athleten kriechend ins Ziel schleppten, alles wollt ich mir antun, nur so etwas gewiss nicht. ich versuchte mich abzulenken, nicht auf km zu achten, mehr auf meinen Rhytmus, Konzentration, war in diesen Stunden das Stich Wort. Nur nicht dran denken wie weit noch, die Gedanken ausschalten, nur auf den Vordermann achten. Gesagt getan, irgend war auf das Radfahrn hinter mir. Fast 11 Stunden war vorbei, die ersten sollten nun im Ziel angekommen sein und ich hatte noch 42.2 km vor mir.

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Moment mal, was Du schreibst

Moment mal, was Du schreibst klingt etwas surreal. Also ich musste mir gestern schon zum wiederholten Male anhören, dass ich meinen Körper unvernünftig überfordere, weil ich in der laufenden Langdistanz-Vorbereitung den Hamburg-Marathon über die volle Distanz gelaufen bin. Und Langdistanz-Vorbereitung heißt bei mir ein detaillierter 42-Wochen-Plan mit Trainingsumfängen von bis zu 18,5h pro Woche.

Du läufst einen Marathon ohne mehr als 15km am Stück gelaufen zu sein und tust Dir 4 Tage später eine Langdistanz an? Also ich habe ja in den letzten 2 Tagen lang und breit für alle gekämpft (im Forum: "Pacemaker gesucht"), die irgendwie einen Marathon oder vergleichbaren Wettkampf finishen. Aber Deine Story klingt nicht nach gesund. Ich bin gespannt auf Teil 2 und wünsche Dir von Herzen, dass Du alles gut überstanden hast und wirst. Deine Kategorisierung "Runners High" macht mir Hoffnung. Aber ganz ehrlich - ich werde Deine Story für mich nicht als Vorbild nehmen.

Überforderung

Moin,
sicher habe ich meinen Körper an die Grenze der Belastbarkeit getrieben.
In der Letzten Zeit bin ich nicht weiter als 15 km gelaufen an einem Stück gelaufen. Es gib aber auch andere Möglichkeiten von Ausdauertraining außer laufen. Meine gewalkten und marschierten Strecken erwähne ich hier nicht. Da kommen bei mir so manches mal 10 Stunden und mehr zusammen. In der Woche kommen bei mir mehr als 20 Stunden Ausdauertraining zusammen, in der Vorbereitung bei weitem mehr.

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