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Mit großen Erwartungen, wie das meist bei einem Zweitstart so ist, machten strider und ich auf den Weg zum Keep on Running in Alzenau – Mömbris.
Wie auch schon in den Jahren zuvor setzte sich das Wochenende aus mehreren Unterschiedlichen Etappen zusammen.
Die einzelnen Etappen setzten sich zusammen aus:

Tag 1: City Night Sprint über 2,5 km
Tag 2: Hahnenkamm-Trail von Alzenau nach Mömbris über 27,3 km mit 956 HM
Tag 3: Kahlgrund-Trail von Mömbris nach Alzenau über 22,6 km mit 561 HM

Um uns einen Überblick über die Strecke zu machen absolvierten wir gemeinsam eine Runde bereits vor dem Start. Es ging über Treppen hinauf, hinunter, durch ein Parkhaus, über Baumstämme, Strohhindernisse, eine Burg hinauf, kurze knackige Anstiege, die nur auf allen Vieren zu meistern waren kreuz und quer durch die Stadt.
Und wenn man einmal tempo aufgenommen hatte ging es wieder um die Ecke, oder über Treppen. Die Läufer wurden alle 10 Sekunden ins Rennen geschickt.
Unser Läufe waren für 19:28:10 und 19:28:40 angesetzt. Also machten wir uns knapp 10 Minuten vor dem Start auf den Weg in die Start Box. Dort angekommen wurden wir sofort nach vorne gewunken und es wurde losgezählt. Und los…..
Hääääh was geht den hier ab. Viele Leute hatten ihren Start beim Sprint abgesagt, oder sind zu spät gekommen und somit wurde unser Start spontan nach vorne geschoben. Na gut somit startete strider jetzt vor mir und ich direkt danach. Es waren anstrengende 2,5 Kilometer. Der Marathon der letzten Woche steckte jedem in den Knochen. Zum Glück war der Lauf nur so kurz und somit schnell vorbei gewesen. Da es mittlerweile wieder stark regnete wurde das Briefing für den nächsten Tag in einen kleinen bestuhlten Raum verlegt. Nach 15 min beschlossen wir zu gehen da es doch sehr ungemütlich dort war.
Am zweiten Tag war dann der Hahnenkamm Trail angesagt. Gefühlt ging es nur hoch, die Beine waren immer noch schwer wie Blei und es lief einfach nicht so rund. Ich war zwar weit mit vorne dabei, aber locker Laufen war das nicht. Meine Wahl fiel heute auf die Speedcross 3. Das war auch richtig so. Die Strecke war sehr matschig und ohne diese Schuhe wäre es noch schwieriger geworden überhaupt durchzukommen. Es gab viele Stürze vor und hinter mir, ich blieb zum Glück verschont. Das Wetter spielte heute auch wieder total verrückt, kalt, windig und zwischendurch immer wieder einmal kräftige Regenschauer. Die Verpflegung auf der Strecke war auch nicht so dolle. Drei Verpflegungspunkte. Zu weit auseinander und Nüsse wurden mir nach 7 Kilometer schon gereicht, die gehören ins Ziel oder zu einem Ultra! Aber nicht nach 7 Kilometern da brauch der Körper Flüssigkeit, aber Wasser war Mangelware und nur auf Nachfragen gab es einen Becher. Nach meinem Zieleinlauf machte ich mich auf die Suche nach den Duschen und fand sie dann in einem Kilometer Entfernung auf einem Berg gelegen. Frisch der Dusche entsprungen machte ich mich wieder auf zum Ziel und begleitet nun strider noch bei ihren Zieleinlauf. Auch sie hatte diese harte Strecke geschafft und es ging zum Ausklang zur Pastaparty.
Tag 3 war gekommen. Heute stand der Kahlgrund-Trail an. Er war zwar kürzer als der Lauf von gestern aber er hatte viele Höhenmeter die verteilt auf wenige Berge doch recht steil waren und somit oft nur mit Einsatz auf allen Vieren zu bewältigen waren. Die Schuhwahl fiel heute auf die Saucony Peregrine, dies war auch wieder Gold richtig. Teilweise war es matschig aber es ging auch mehre Kilometer über festen Boden, auch kam später die Sonne heraus (da war für mich das Rennen schon beendet). Für viele andere Begann da der Leidensweg, die erste Verpflegungsstelle kam zu früh und die zweite und zugleich letzte war 12 Kilometer vor dem Ziel aufgebaut. Das war für den größten Teil der Läufer nicht ausreichend da heute der letzte Teil der Strecke komplett in der Sonne lag. Die letzten Meter der Strecke waren zudem schlecht ausgeschildert. Auf dieser Etappe hatte ich die letzten 8 Kilometer mehrere Mitläufer. Somit wurde es auch nicht langweilig und gemeinsam waren wir 2 Kilometer vor dem Ziel auf der Suche nach der Strecke und mit einem Umweg gelangten wir ins Ziel. Glücklich und müde machte ich mich auf den Weg und ging strider noch Entgegen um sie auf den letzten 1,5 Kilometer ins Ziel zu begleiten. Auch sie kämpfte mit den Kräften, zu wenig Flüssigkeit bekommen, verlaufen, aber mit viel Willen hat sie es auch geschafft. Da kann *Mann* stolz sein auf ihre Leistung.
Fazit: Mit viel Kraft eine recht gute Platzierung erreicht. Von Tag zu Tag ging es weiter nach vorne. Die Organisation war unausgereift. Durch die zwei unterschiedlichen Startorte musste das Auto in 10 Kilometer Entfernung geparkt werden, diese wurde dann mit der Bahn bewältigt. Für uns wird es der letzte Start in Alzenau – Mömbris gewesen sein. In St. Wendel jederzeit wieder, da gab es das bessere Gesamtpaket. Die Strecken in St. Wendel waren viel schöner, reichlich Zuschauer an der Strecke, bestens abgesperrte Strecken und nach dem Lauf trafen sich alle wieder zentral an einem Ort zur Pasta Party.
Vielleicht waren wir zu verwöhnt vom letzten Jahr? Aber viele mit denen ich an diesem Wochenende, während und nach den Läufen, sprach waren auch der Ansicht dass hier einiges schief gelaufen ist und der Austragungsort von den letzten vier Veranstaltungen besser war als dieser hier.
Trotz all dem Negativen haben wir das Wochenende abseits des Alltages doch sehr genossen und zusammen gemeistert.

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da fehlen

nur deine Zeiten und dass du dich von Tag zu Tag weiter nach vorn gearbeitet hast in der Ergebnisliste. Für dich waren die Strecken eh zu kurz ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ein Grund dort nicht zu laufen...

..war, dass mir die Veranstaltung zu teuer war.
Wenn ich jetzt lese, dass die Orga eher mies war gibt es im Nachhinnein einen 2.Grund.
Hoffentlich teilt Ihr Euren Unmut dem Veranstalter mit.

Die Beschreibung der Strecken hört sich wiederum für einen Trail ganz hübsch an.
Wettermässig wärt Ihr mal lieber ins Elsass gefahren....

Wenn Du mit Deiner Leistung zufrieden bist, hat sich´s ja diesbezüglich wenigstens gelohnt.

Na, jetzt bin ich...

doch ein bisschen beruhigt!!
Was Deine liebe Partnerin da schrieb machte mir schon etwas Sorgen,
aber das erklärt doch einiges.

Sach ihr mal, se soll sich keine Sorgen machen, an der Zugspitze gehören
1,5 Ltr. am Start zur Pflichtausrüsting und die VPs sind essenstechnisch
auch bestens ausgerüstet!!
Wobei die Zeitabstände zwischen den VPs wirklich nicht zu unterschätzen sind.
Das kann auch schnell mal 1,5-2h dauern, bis man am nächsten VP ist, auch wenns nur 10-12 km sind.
Sie kann Trail und wenn da so ein paar blöde Begebenheiten zusammen kommen, kann man auch mal etwas schwächeln. Dann weiß man wenigstens, wie sichs anfühlt und dass es trotzdem weiter geht!!
Denn kämpfen kann se ja, unsere strider!!! :o)
Ich würde sagen, als Vorbereitung und Erfahrung gar nicht so verkehrt.
Guter Coach!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hey, das läuft ja super bei Euch beiden!

Selbst widrige Umstände wie fehlendes Trinken bei Hitze oder schlecht ausgeschilderte Wege können Euch nicht am Finish hindern! Das wird beim ZUT.

Ihr seid ja beide ...

... echt schon voll im Wettkampfmodus.
Klasse!
;-)

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