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Schon seit einigen Tagen schwirren mir zwei Blogs im Kopf rum, die ich schon längst runtergeschrieben haben wollte. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Boston sind es jetzt 2 1/2 oder 3 oder was auch immer Blogs. Da ich nicht die halbe Liste der "Neueste Blogeinträge" hier für mich allein beanspruchen möchte, schreibe ich alles mal in einem Blog zusammen.

Wer "A" bloggt, muss auch "B" bloggen

Große Teile des letzten Jahres bestanden für mich in diesem Blog daraus davon zu berichten, dass es mein Jahresziel und Traum ist, mich für den Boston-Marathon zu qualifizieren. In meiner Altersklasse bedeutet dies eine sub3:10. Obwohl meine Vorbereitung und die hochgerechneten Zielzeiten aus Testrennen (u.a. Berlin-Halbmarathon 1:29) recht vielversprechend waren, scheiterte ich an dem Ziel erst in Hamburg um 2 und später dann auch in Köln um gut 3 Minuten.

Für 2013 habe ich mich vom Ziel Boston komplett gelöst und befinde mich gerade in der Vorbereitung auf meine erste Triathlon-Langdistanz, diese soll der Ironman Frankfurt am 7.7. werden. Vor gut einer Woche bin ich dann mehr just for fun erneut den Berliner Halbmarathon mitgelaufen. Da ich eigentlich nur auf Ausdauer und nicht auf Tempo trainiere, hatte ich keine Vostellung, wie schnell ich sein kann. Völlig überraschend lief ich in 1:26:59 ein - 3 Minuten schneller als im Vorjahr. Und plötzlich musste ich mit mir im Kopf ausmachen, was ich aus dieser Zeit mache und ob ich den Gedanken Boston nicht wieder reaktivieren möchte.

Im Blog zum Berliner-HM habe ich hier von meinem Start aus Startblock "A" erzählt und allerhand Spökes rund um die Bedeutung des "A" in die Tastatur gehackt. Ich habe jetzt für mich entschieden, dass ich die offensichtlich vorhandene Form nutzen möchte und riskiere am kommenden Sonntag beim Hamburg-Marathon einen erneuten Angriff auf meinen "Traum 2012": die "B"oston-Qualifikationszeit. Ich habe keine Ahnung, ob es klappt. Aber falls ja, dann hätte sich allein schon die IM-Vorbereitung gelohnt. Wenn ich beim Ironman nach 3,4km von der DLRG aus dem Wasser gefischt werde, vorher aber eine PB im Halbmarathon gelaufen bin und mich für "B"oston qualifiziert habe, dann wäre es jede einzelne Trainingssekunde wert gewesen.

Eigentlich wollte ich dazu noch allerhand weitere Überlegungen schreiben, z.B. wie ich mein IM-Training kurzfristig auf das modifizierte Ziel angepasst habe, was ich in Sachen Pre-Wettkampf-Ernährung noch neu ausprobieren möchte etc. Aber da ich noch viel anderes zu schreiben habe, erspare ich mir diese Inhalte an dieser Stelle mal.

JETZT ERST RECHT!!!

Jetzt sind wir zwangsläufig bei den aktuellen Entwicklungen. Bis gestern abend hätte ich nicht gedacht, dass "B"oston eine völlig neue Bedeutung bekommen wird. Dies ist ja nun aber traurige Gewissheit.

Ich bin nicht besonders gut darin mich jetzt in die Diskussion um die Anschläge einzuschalten. Fakt ist, ich bin geschockt und trauere. Aber ich tue so etwas in der Regel lieber für mich alleine. Nur damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich es nicht angemessen würdige: Ich verurteile heftig die Anschläge gegen unschuldige Opfer. Wir als Läufer sind sicher besonders getroffen, was aber m.E. diese Anschläge nicht von anderen, wie z.B. den ganzen Schul-Amokläufen oder generell dem Terror unserer heutigen Zeit abhebt. Ganz besonders schlimm finde ich als Marathon-Läufer und Vater, dass es einen 8jährigen Jungen tödlich getroffen hat, der wohl gerade seinem Vater vor der Ziellinie abgeklatscht hat und nun unterwegs zurück zu seiner Mutter war.

Der letzte konfuse Absatz zeigt sicherlich, dass ich das ganze noch verarbeite. So mit das beste um meine eigenen Gefühle zu beschreiben, finde ich ein Statement, was Sabrina Mocknhaupt nach ihrem 10.Platz beim gestrigen Rennen auf Facebook gepostet hat:

"Eine Sache muss ich noch los werden, bevor ich versuche irgendwie Schlaf zu bekommen... Warum realisieren die Menschen nicht, das wir nur Gäste auf dieser Erde sind und total kleine Lichter! Geld können wir bekanntlich auch nicht mit ins Grab nehmen, also lebe doch bitte jeder sein Leben und lasse andere sein Leben leben, aber bitte lasst unschuldige Kinder nicht Teil von politischen Kämpfen sein! Bitte nicht!" (Sabrina Mockenhaupt)

Ich weiß auch noch nicht so ganz, was ich aus diesen Anschlägen für mich mitnehme. Grundsätzlich bin ich aber immer ein Freund davon, so schnell wie möglich wieder zur Normalität überzugehen - damit nimmt man am ehesten den Anschlagsverursachern die Präsentationsplattform.

Wie gesagt - Langzeitwirkung noch offen, aber ein steht für mich jetzt schon fest: letztes Jahr habe ich immer gesagt, dass ich sportlich die Boston-Quali laufen möchte. Ob ich dann tatsächlich auch an den Start gegangen wäre, ist eine andere Frage gewesen. Seit heute nacht weiß ich, dass ich definitiv vor Ort sein werde. Ich möchte dazu beitragen, dass der Lauf im nächsten Jahr ein noch fröhlicheres und bunteres Ereignis wird, als die vielen vielen Jahre zuvor. Und ich werde in der Vorbereitung und Vorfreude auf das Event so viele Freunde, Verwandte und die Öffentlichkeit mit einbeziehen, wie es nur geht. Vielleicht lasse ich mir auch etwas für den Lauf selber einfallen... Aber mal sehen, vorher erstmal überhaupt qualifizieren...das wird schwer genug.

Die-18h-Woche

Nachdem ich das jetzt geschrieben habe, erscheint mir mein dritter...oder eigentlich zweiter...oder was-auch-immer-Blog noch viel unwichtiger. Aber nachdem ich vor 4 Wochen hier beschrieben habe, wie es mir nach Vollendung meines Grundlagen-2-Mikrozyklus ging, ist es nur konsequent meine Gedankengänge runterzuschreiben, da ich die umfangreichste aller Trainingswochen im Plan, die 18 Stunden der letzten Grundlagen-3-Woche, absolviert habe.

Es geht mir nicht darum hier zu posen, was ich für ein "doller Trainingshecht" bin, dazu weiß ich auch genau, dass es hier viel zu viele Community-Mitglieder gibt, die noch umfangreicher und/oder härter trainieren. Aber ich empfinde die Vorbereitung auf die Langdistanz als ein derartiges Projekt, als das es für potentielle Nachahmer interessant sein könnte zu erfahren, was dabei so in meinem Kopf abgeht. Im Zweifel schreibe ich es einfach für mich selbst runter - damit ich es in ein paar Jahren nochmal nachlesen kann.

Als ich Ende letzten Jahres den Trainingsplan mit Hilfe der Trainingsbibel von Joe Friel hergeleitet habe, kamen mir fast die Tränen, als ich sah, das da was von einer 18,5h-Woche drin stand. 18,5h in den ganz normalen Alltag eingebaut, d.h. neben dem Vollzeit-Job, meinem Sohn, dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags und meiner neuen Beziehung. Damals habe ich nicht wirklich daran geglaubt in einer Woche 18,5 Stunden für Training entbehren zu können.

Die Situation hatte sich dergestalt noch weiter dramatisiert, als das ich dann bei den steigenden Umfängen schon körperlich Probleme hatte deutlich über die 10 Stunden-Grenze drüber zu kommen. Ich musste anerkennen, dass es nicht nur reicht 3 Stunden nach Feierabend zu blocken, sondern dass der Körper nach einer 3h-Einheit gerne auch so etwas wie Regeneration wahrnimmt und das auch der Bedarf an Schlafenszeit zunimmt. Also eigentlich noch weniger Zeit für Training.

Aber der Begriff sagt es ja schon...Training. Wenn jeder aus dem Stand heraus eine Langdistanz absolvieren könnte, dann würde es ja jeder tun. Die Herausforderung ist es doch Körper und Kopf auf die bevorstehende Herausforderung vorzubereiten. Über die Wochen habe ich dann gemerkt, wie mein Körper immer besser mit den wachsenden Trainingsstunden umgehen konnte. Das Highlight war dann die 16-Stunden-Woche am Ende des Grundlagen-2-Mikrozyklus.

Seither haben sich zwei Dinge noch wesentlich verändert. Erstens macht mein Körper nicht mehr "nur" 16h Training mit, sondern selbst die 18, die ich vergangene Woche absolviert habe, machen mir körperlich schon nicht mehr viel aus. Es bleibt zwar dabei, dass ich eher eine Stunde pro Nacht länger schlafe. Aber ich kann immerhin gleich nach einer 3 oder 4-Stunden-Einheit - egal ob Laufen oder Radfahren - sofort wieder mit "normalen" Dingen weitermachen.

Der zweite Aspekt ist - und der ist ziemlich neu - das mir die langen Einheiten im Kopf nicht mehr viel ausmachen. War zuletzt immer noch der Schweinehund mit im Spiel, der vor oder am Anfang einer solchen Einheit lautstark fragte "Was soll der ganze Scheiss eigentlich?" - so ist dieser mittlerweile kaum noch präsent. Ich schiebe diesen Effekt auf zwei Ursachen:

1) Die Wetterbesserung - ich habe Stunden um Stunden Indoor trainiert. Wochen von über 10/12 Stunden bestanden ausschließlich aus Hallenbad, Indoor Cycling und Laufband. Erst habe ich es mir antrainiert auch Laufbandeinheiten von über einer Stunde zu "verkraften". Aber zuletzt war auch da die Luft raus. Der Wendepunkt war eigentlich der Celler Wasa-Lauf bei minus 4 Grad und Schneegestöber. Ich war gemeldet, also laufe ich. Und danach war mir dann klar, dass ich lieber draußen bei widrigen Bedingungen laufe, als Indoor 1,5 Stunden die Wand anzugucken.

2) eine modifizierte Grundüberlegung bei langen Einheiten - bis vor wenigen Wochen habe ich Trainingseinheiten akribisch geplant. Genaue Strecke recherchiert, km-Markierungen und Meilensteine rausgesucht und abgearbeitet. Dadurch hatte ich ab Sekunde 1 immer den Gedanken: "noch 3 Stunden, dann bist du da". Das kann ganz schön ermüden. Jetzt habe ich gute Erfahrungen damit gemacht einfach loszulaufen oder zu radeln. Ich kenne meine Umgebung und die potentiellen Strecken mittlerweile so gut, dass ich es einfach auf mich zukommen lassen kann, wo es lang geht und ob ich noch eine Schleife einbaue oder nicht. Jetzt schaue ich mir viel mehr die Natur und Umgebung an, als mich schon während des Trainings mit den harten Fakten der Analyse zu beschäftigen. Das tut richtig gut und macht die langen Einheiten deutlich einfacher.

Aber a propos Analyse. Ein wenig muss schon sein - erst recht jetzt nach der Trainingseinheit, wenn man seine Erfolge dann nochmal visualisieren kann. In der vergangenen Woche bin ich 104,8km gelaufen, 173,1km rad gefahren und 3,0km geschwommen - und zwar (außer schwimmen) alles Outdoor! Der vergleichweise hohe Anteil an Lauf-km ist der Tatsache geschuldet, dass ich diese Woche im Hinblick auf den Hamburg-Marathon nochmal meinen Trainingsschwerpunkt auf das Laufen verschieben wollte. Diese Woche ist ja sowieso Regenerationswoche und ab übernächste Woche wird das Laufen dann signifikant reduziert und dann werde ich ohne Ende Rad-km machen.

Schlüsseleinheiten in der Woche waren...

...am Dienstag nach der Arbeit ein recht flotter 34,6km-Lauf in durchschnittlich 5:08-Pace. Besonders bemerkenswert fand ich die Endbeschleunigung auf den letzten 4km, erst auf 4:45-Pace und den letzten km so um die 4:35, was aber primär daran lag, dass ich einen 600m-Endspurt in 4:19-Pace hingelegt habe

...die beiden Schwimmeinheiten, auf die ich mit gemischten Gefühlen zurückblicke. Einerseits merke ich deutlich Fortschritte - ich werde tatsächlich schneller beim Schwimmen, in einzelnen Trainingsübungen kann ich sogar schon fast mit den Mittrainierenden mithalten. Aber ich bin mir nicht sicher, ob meine Fortschritte schnell genug sind. Nach 1,6km, bzw. nach 1,4km war dann auch Ende. Erstens will der Kopf dann nicht mehr - Kacheln zählen macht mir keinen Spaß und mit Natur erleben hat das ja nichts zu tun. Zweitens sind meine Arme dann auch müde. Während ich bei erstem Problem optimistisch bin das beim Ironman wegignorieren zu können - schließlich muss ich die 3,8km schwimmen um endlich zu den Spaßveranstaltungen Radfahren und Laufen übergehen zu können. Sorgen macht mir der Arm, denn auch wenn der Kopf dann vllt. will, wenn ich mich ab 3,4km nicht mehr vorwärts bewegen kann, dann kommt die DLRG und fischt mich aus den Langener Waldsee.

...die 115km-Radausfahrt am Sonntag mit anschließender 8km-Laufrunde um die Alster. Da waren gleich drei wesentliche Erfolgserlebnisse enthalten. Erstens bin ich zum ersten Mal seit dem 3.Oktober letzten Jahres wieder Rennrad gefahren...und es hat Spaß gemacht! Zweitens bin ich erstmals eine RTF gefahren. Es war die Elbe-Classic ab Hamburg-Harburg und das Format hat mir sehr gut gefallen. Keine akribische Streckenplanung, sondern einfach auf das Rad setzen und den Hinweisschildern hinterher fahren. Da ich Samstag abend in Hamburg noch aus war, ging ich etwas später auf die Strecke und musste die komplette Strecke alleine im Wind fahren. Aber das muss ich ja in Frankfurt auch und der 31er-Schnitt von Sonntag macht Mut für Frankfurt. Drittens habe ich durch die anschließende Laufrunde erstmals in meinem Leben die 100km pro Woche voll gemacht. Und nicht nur das, der Lauf hat mir gleich im Anschluss an die RTF keine Probleme bereitet. Es hätte auch deutlich länger gehen können. Also hat es Spaß gemacht ;-)

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Danke an alle, die bis hierher durchgehalten und gelesen haben. Es ist ganz schön viel Text geworden - aber es hatten sich auch einige Gedanken aufgestaut und wollten endlich in die Tastatur gehackt werden.

Ich freue mich auf ganz viele jogmapper-Gesichter am kommenden Wochenende beim Hamburg-Marathon beim Vorabend-Treffen und nach dem Rennen.

Bis dahin!

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

He, keine Rechtfertigung...

... für solche Blogs - ich habe Deinen Eintrag sehr gerne gelesen und fühle mich bereichert, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt. Und zwar gilt das für alle drei Teilblogs. Ich finde es toll, dass Du die Boston-Quali angehst, und wünsche Dir alles Gute dafür. Ja genau: jetzt erst recht! Und Trainingserfahrungen finde ich immer interessant, auch wenn es um Vorhaben geht, die für mich im Leben nicht in Frage kommen.

Herzliche Grüße
yazi

Und wieder einer,....

der aus guten Grundlagen heraus neue PBs läuft!! :o)
Gratuliere ganz herzlich dazu!

Boston schaffst Du und es wird ein wunderbarer Lauf werden!

Meine Vorbereitungen für mein großes Vorhaben dieses Jahr werden
leider immer wieder von meinem Dickschädel oder meinem Körper boykottiert.

Grade haut mich schon zum zweiten Mal dieses Jahr so ne blöde Virusgrippe ziemlich zeitraubend aus den Latschen, wo mir doch vor 2 Wochen bester Ausdauerzustand und Gesundheit attestiert wurde. :o(

Mein Training dafür wird auch irgendwo in die Woche gepackt, wo es grade rein passt und Luft ist oder auch nicht.
Geplant ist da gar nix, nur eine grobe Vorstellung und ich hab keine Ahnung, wieviele Stunden es in der Woche sind oder sein sollen/können.

Aber eines weiß ich!

Genau, wie Du an Deinem tollen Ziel Boston und LD arbeitest, werd ich auch an meinem großen Ziel arbeiten, da können noch so viele Grippen und Tiefschläge und auch gegenteilige Meinungen kommen, ich werd das durchziehen!!
Basta! :o)

Bitte schreib weiterhin solche schönen Blogs.
Sie bestärken auch andere in ihren Vorhaben!!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Eine Sorge kann ich dir nehmen

du wirst nicht von der DLRG aus dem Wasser gefischt werden. Ich war 2011 über 2 Stunden unterwegs (2:06 standen am Ende da), ich wurde noch ermuntert, ich sei bei weitem nicht letzte (15 Schwimmer noch hinter mir), eine spanische Schwimmerin durfte sich öfters am DLRG Brett festhalten und ausruhen. Mach dir darum keinen Kopf! Im Neo schaffst du 3,8km locker, ich bin im Training NIE über die 1,8km hinausgekommen (Bonn 3,8km war a) im Neo und b) mit der Strömung).

Ansonsten bewundere ich deine Vorbereitung und deine Gedanken. Offen gestanden spiele ich gerade seit dem Anschlag in Boston mit dem Gedanken - sollte ich jemals die Quali schaffen - meinen alten Traum von Chicago zugunsten von Boston aufzugeben. Denn jetzt erst recht!

Alles Gute für dein Vorhaben in Hamburg und natürlich für die weitere Ironman Vorbereitung!!!!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Boah lang, aber lesenswert!

Du machst wunderbare Fortschritte und wie ich im vergangenen Jahr schon mal angemerkt habe, du wirst das Freiwasserschwimmen in diesem Jahr souverän beherrschen! Schalt beim Schwimmtraining einfach mal dein Hirn ab und lass es laufen (schwimmen!). Schwimme einfach mal eine Stunde durch, das ist kein großes Ding und bestimmt nicht schlimmer als einen 35Km Lauf nach der Arbeit.

Die RTF`s hier im Süderelbe Raum sind alle super schön und lohnen sich, es kommen noch viele.

Ich bin total beeindruckt wie konsequent du trainierst, dass wird wohl der Schlüssel zu deinem Erfolg sein.

CU in HH

Ich lese Deine Blogs sehr gern,

weil sie auch einen guten Teil meiner Zweifel und Gedanken enthalten. Und ich es einfach toll finde wie die Anpassung dann bei Dir verläuft. Danaben noch PBs am "laufenden Band" sozusagen.

Boston-Quali hin oder her (die Zeiten sind ein Witz gegen die NY-Quali): den Spaß gönnst Du Dir in HH!

deinen blog...

...hab ich sehr gern und sehr interessiert gelesen! danke dafür!
es ist schon fasazinierend, was ein körper schaffen kann, wenn man ihn richtig trainiert.
ich stell das auch grad fest. hab nen rennsteig-trainingsplan mit bis zu 120 wochen-km und konnte mir anfangs beim besten willen nicht vorstellen, es bis zu solchen umfängen zu schaffen, vor allem ohne beschwerden.
aber es geht doch. mit ensprechender regeneration und horchen nach innen. auch haben mir die "langen kanten" am wochenende endlich die lang ersehnte lockerheit gebracht, mir den kopf richtig eingestellt.
ich wünsche dir ganz viel erflog bei deinem plan und dass du 2014 unbeschwert in boston läufst...
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laufend hofft, in hh ein paar worte mit dfrobeen wechseln zu können: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

Spannend zu lesen,

welche Forschritte du machst! Für Sonntag drück ich dir beide Daumen!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Vielen Dank

für das Teilen Deiner Gedanken.

Boston wirst Du ordentlich rocken.

PBs aus dem Grundlagentraining sind auch nicht verwunderlich, wenn man Deine Fortschritte sieht. Gratulation und Hamburg wird sicher ein Spaß.

Langdistanz ist glaube ich - ohne es ausprobiert zu haben - wohl hauptsächlich Kopfsache. Aber erstaunlich wie sich die Stunden in die Woche einfügen lassen.

Für alle weiteren Aktivitäten wünsche ich viel Erfolg.

Auch wenn ich es ja schon

Auch wenn ich es ja schon gesehen hatte: 18 Stunden so in der Auflistung bzw. den Kilometern dahinter beeindrucken mich doch. Klar, physisch: Hut ab!, aber vor allem die ganze Organisation neben Job und dessen Nebenwirkungen (also sowas wie Familie, Arzttermine, Geburtstage, sonst. Feiern, Vereinsleben, täglich Abendessen kochen, Einkaufen, Autos warten lassen, Fahrrad zur Inspektion bringen, Handwerker,...) würde mich gedanklich Körner kosten, die mich dann sicher auch physisch beeinträchtigen würden. Gut, daß Du das im Griff hast bzw. Dich davon nicht aus der Konzentration bringen läßt, das scheint mir eine ganz elementare Eigenschaft für ein IM-Training zu sein. Und vom "Rest" für den 7.7. gehe ich bei Deinem Einsatz, Deiner Planung, Deinem schon jetzt gezeigten Duchhalte- und Leistungsvermögen und Deiner Zielstrebigkeit fest aus. Die Ergebnisse auf dem Papier bestätigen nur.

Auf das, was Du zu Boston schreibst, war ich gespannt, aber auch diese Einstellung spricht nur für Dich. Und Hamburg scheint Dir am Sonntag mit 14 Grad und leichter Bewölkung beste Voraussetzungen für Deinen Plan "B" bieten zu wollen. Eine Einladung geradezu :)

LG Britta

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