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Hallo zusammen,

einen Tag nach dem Marathon ein kurzes Feedback - glücklich und zufrieden liege ich auf der Couch.

Vorbereitung nach Steffney, leider unterbrochen durch eine 14-tägige Auszeit in den Wochen 7 und 8 durch einen Hnadbruch beim Windsurfen, aber dann beschlossen es mit Manschete doch zu versuchen. Ostern dann im Schnee einmal schön hingeflogen, dickes Knie, Marathon ade?

In der Woche vor dem Marathon alles versucht: Kino-Tape, Kühlen, Beten, Voltaren-Salbe, Hochlegen - und am Donnerstag entschieden, ja es muss einfach gehen. Nachmeldung und 3 Tage Spannung.

Samstag: Knie hält nach den 3 km Einlaufen, aber habe ich schwere Beine? Was ist mit der Wade los? Schnupfen? Einmal blick ins Buch und die Gewissheit, dass man einen Tag vor dem Start wohl hypersensibel ist, also Augen zu und schlafen.

Sonntag: Alles gepackt, los geht's. Umziehen bisserl schwierig, aber naja. Pünktlich stehe ich in der Schlage, die 4:00 Dame neben mir. Hier will ich mich festbeißen und dann schauen, wie lange ich es packe.

Ziele:
1. Spaß haben
2. Durchkommen
3. Nicht zu schnell angehen
4. Ich mache es nur für mich - daher genieße die Strecke
5. Wenn s denn geht, dann um die 4:20 laufen

Es geht los. Die nette 4:00 Dame läuft moderat los, prima. Letztes Mal habe ich alleine auf der ersten Brücke meine Körner verloren, diesmal freue ich mich über Beuel, die erste Wechselmarke und zurück. Bekannte Gesichter machen das Laufen leichter... Rüber über den Rhein, hoch nach Godesberg, naja, hier könnte mehr los sein, aber die Gruppe ist beisammen, Wendemarke (15,16) bislang läuft doch alles gut. Schön dranbleiben. Ab in die City, Halbmarathon mit 1:59, voll im Plan. Wieder nach Beuel, Knie ziept nach der Brücke - bisschen Eisspay drauf und weiter - klasse, hier war beim letzten Mal Zeit zum Abschiednehmen vom Ballon. Ich bleib dran, durch Beuel, Wendemarke, Brücke, sauber. Da ist die 30, fett, immer noch dran. Bei 33 dann Redbull, man oh man, warum sagt mir denn keiner, dass es das Zeug auch in Klein gibt. Die Dose krieg ich kaum runter, komm bisserl raus und verpass vor lauter Suche nach den Flügeln die Abfahrt der netten 4:00 Dame.
Shit, weg ist sie. Naja, 12km länger drangeblieben als beim letzten Mal, das ist doch was. Also - Flügelchen, wo seid ihr. 2-3 schlechte km, ab der Wendemarke in Godesberg (36) weiß man: Jetzt muss ich ja umfallen, um nicht anzukommen! Und hey, puh, joaahhr, Müdigkeit ist schon da, aber denk mal an die Leute im Ziel... Jetzt gehts lange geradeaus, da kommt die 40, whhhoop whhooop, das ist doch zu packen. Nochmal schick machen für die letzten 2km, da stehen dann auch wieder Leute.

Die letzten Meter durch die Straßen sind herrlich, Winken, Klatschen, Rufe, Strahlen - geil, dafür bin ich hier. Deshalb trainiere ich im Schnee umd jetzt hier in der Sonne langsam reinzulaufen.

Hammer, da stehen die Freunde, die Eltern - alle sind happy, noch vor dem Ziel eine Umarmung hier, eine Umarmung da. Breites Grinsen, bei 4:12:53 bleibt die Uhr stehen, voll okay! I take it - kann s gar nicht glauben.

Hatte Spaß, bin durchgelaufen, ich genieße das Laufen, das Miteinander, die Stimmung, die Herzlichkeit und das Miteiander und komm okay ins Ziel - nach was soll man noch fragen? Nichts, die Sonne scheint, die Hasen waren toll - ich komme wieder!

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Glückwunsch

nach nicht ganz optimaler Vorbereitung eine klasse Zeit.
2 Runden - echt tapfer :-)
Mir reicht immer die Eine.
VG, KS

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