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um die stelle genauer zu beschreiben:
der schmerzherd scheint im bereich der arschbackenfalten (NICHT der senkrechtschlitz ;-))zu sein und zieht in den hinteren oberschenkel.

letztes jahr im winter und im sommer hatte ich das gleiche problem im rechten bein,
nach einigen wochen war das wieder weg.
jetzt hauptsächlich im linken, rechts kaum.
am grössten schmerzt es, wenn gerade ein wettkampf war oder auch nach dem training.
ich dehne zwar nicht regelmässig aber wenn, dann schmerzt es auch und kann nicht zu sehr dehnen.

ist zwar aushaltbar, nervt aber und irgendwie meine ich, die beine sind schwerer.
ausserdem "schleifte" der linke fuss beim aufsetzen auf den boden etwas, als die schmerzen noch schlimmer waren.
ganz komisch...

dachte das seien die hüftgelenke aber der arzt meinte, dann müsste es vorne rum weh tun, im unterleib.
er verschrieb mir diclofenac (soll ja nicht so toll sein), da es wohl die sehnen
betrifft, die da hinten vom gesäss zum oberschenkel laufen.
ausserdem soll ich weniger trainieren.
aber ich lauf ja schon seit jahresbeginn mit angezogener handbremse, komm unter anderem wegen der sache nicht in form.

was sagt ihr denn zu der ganzen geschichte; zum medikament, wie ich mich trainingsmässig verhalten soll; vielleicht noch mehr dehnen?

bin etwas ratlos und hoffe auf ein paar gute ratschläge, denn zur zeit laufe
ich meinen wettkampfzeiten um etwa zwei bis drei minuten hinterher, werde von leuten geschlagen, die ich eigentlich "im sack habe", kann im endspurt nicht mehr zulegen usw.

Piriformis

oder wie das Ding heißt, würde ich ganz spontan tippen.
Da hilft wohl doch nur dehnen, dehnen, dehnen.
Hatte und habe das Problem auch hin und wieder, macht mir dann vor allem beim Sitzen/Autofahren Probleme.

Mach ein Bein lang nach oben, lege das andere angewinkelt drüber und drück den Kniewinkel nach unten. So müsstest du eine Dehnung auf der angewinkelten Seite im Po merken.
Was auch noch hilft, ist der Aufbau dieses Muskels. Googel mal.

Viel Erfolg und gute Besserung!


Laufen formt Körper, Geist und Seele.

Hey Dr. Betze,...

...ich habe letzte Woche eine ganz ähnliche Frage gestellt.
Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Kannst du nachschaun.
Mir hat ein total genialer Chiropraktiker weitergeholfen.
Ob es Bestand hat, kann ich aber erst nach meinem langen Lauf am WE sehen.

Viel Erfolg und alles Gute,
Thomas

Aaaaaah,.....

.....
ein Leidensgenosse!
habe das Problem seit August letzten Jahres und war seitdem bei 21 Orthopäden, 2 Neurologen, 1x zum MRT und bei 2 Physiotherapeuten gewesen!
Und jeder TIPPT auf etwas anderes.

Macht keinen Spass. In einer Woche ist Marathon und vom 12-Wochen-Plan habe ich mindestens 7 pausiert (ohne Erfolg). Ich habe keinen einzigen langen Lauf gemacht und ca 400 Fehlkilometer. Der Testhalbmarathon letzte Woche hat auf Sparflamme erstaunlich gut funtioniert - mal sehen, wie's nächste Woche wird.

Aber zurück zum Thema: Die einleuchtendsten Diagnosen waren Piriformis (was aber sehr, sehr selten sein soll) und ein vernarbter Muskelfaserriss. Ich werde also bei Gelegenheit noch einen dritten Orthopäden aufsuchen, um ein Ultraschallbild zu machen, denn das hat bisher niemand für nötig gehalten...

Halt mich bitte auf dem Laufenden, wie's bei dir weitergeht.
Gruß
Sebastian

@Leidensgenossen: ich kann

@Leidensgenossen:
ich kann mich leider nur anschließen - auch ich habe dieses kleine Problem. Bemerkbar meist nach langen langsamen Läufen. Wenn ich hingegen schnelle Kurze Läufe mache ist der Schmerz praktisch nicht da.

Ich versuche seit einigen Wochen mit Dehnen, Dehnen und Dehnen dagegen anzugehen.
Der Erfolg bleibt bisher jedoch aus - aber zumindest wird es nicht schlimmer.

Bei mir zieht es hauptsächlich beim bergauf laufen, fühlt sich an als ob da eine Sehne irgendwie kürzer ist als die andere - ob das Stimmt kann ich nicht sagen.
Auch eine längere Pause brachte nicht viel, nach dem ersten Lauf war das Problem wieder da.

time waits for no one ...

Ich auch -

leider auch schon viel zu lange. Besonders beim Bergauflaufen oder wenn ich lange Schritte mache (um mit GöGa mithalten zu können). Dehnen tu ich, bringt aber leider nicht wirklich was.
Bin gespannt, ob hier noch jemand mit einer Patentlösung ums Eck kommt.

LG,
Anja

Klingt für mich nach Ischiasnerv

Die Beschreibung deines/eures Leidens kommt mir sehr bekannt vor. Ich hatte genau die gleichen Syntome und habe auch ewig gebraucht bis ich von einem Sportorthopeden auf Ischiasnervprobleme diagnostiziert wurde. Der Ischiasnerv kann Schermzen vom Rücken bis hinunter zur Wade verursachen. Demzufolge ist der Schmerz nicht mit irgendwelcher Dehnung von Po (Piriformis) oder dem Oberschenkel zu begegnen. Viel mehr sollte man auf seinen Rücken schauen. Große Verspannung oder zu schwache Muskulatur (wobei es sein kann, dass die rechte Seite kräftig genug ist und die linke zB.nicht) könnten das Problem verursachen. Genauso kann die seitliche Bauchmuskulatur (schräger Bauchmuskel) verantworlich sein.

Zum Testen, ob irgendeine Seite "unterentwickelt" ist, kann man ganz einfach Balanceübungen machen (zB. auf ein Beinstellen und mit dem Rest des Körpers in die waagerechte gehen usw.). Wenn es mit einer Seite schwerer ist die Balance zu halten oder man allgemein Schwierigkeiten hat die Balance zu halten, könnte es sein, dass am unteren Oberkörper etwas nicht stimmt.

Ist das Problem eine Verspannung hilft zum einen Wärmesalbe oder ähnliches an der verspannten Stelle. Auch Dehnübungen für den unteren Rücken und den Bauchmuskeln sind sehr hilfreich.
Ist das Problem eine Unterentwicklung irgend eines Muskels(Bauch oder Rücken), dann helfen für diesen Muskel eben Kräftigungsübungen (Situps, schräge Situps, Strecke des unteren Rückens usw.). Dazu kann man sich ja Hinweise aus dem Netz suchen. Problem ist natürlich, dass man selber sowas schlecht lokalisieren kann. In solch einem Fall hilft der Physio des Vertrauens deutlich weiter, auch wegen der Übungen. Weiteres Problem ist, dass wenn man nur eine einseitige Unterentwicklung eines Muskels hat und man aber beide Seiten trainiert, die Gefahr besteht, dass sich die ein Seite nie auf das Niveau der anderen anhebt und man immer trotz Training diese Unterentwicklung mitschleppt, weil die starke Seite automatisch mehr arbeitet als die andere.

Hat man einmal diese Ischasnervprobleme bekommt, ist man sozusagen immer anfällig für Rückfälle. Das heißt, man muss, wenn man Sport treiben will, immer Stabilitätstraining für ein gleichmäßig kräftigen Oberkörper mit einbauen.

Alles was ich geschrieben habe beruht natürlich nur auf meinen Erfahrungen. Der Physio hat bei mir eine harte Verspannung am unteren rechten Rücken festgestellt, die wiederum von unterentwickelten schräger Bauchmuskeln auf der linken Seite verursacht wurden. Das wiederum klemmt den Ischiasnerv ein und verursachte Schmerzen in der Periformisgegend bis in den hinteren Oberschenkel auf der linken Seite. Geholfen haben Wäremesalbe am unteren Rücken, zusätzliche Situps der linken schrägen Bauchmuskeln (dabei machte ich jahrelang schon Situps) und Kräftigungsübungen des unteren Rückens.

Hoffe ich konnte vielleicht dem einen oder anderen helfen.

Gruß Kasperle

ISG

Da um's Steißbein herum. Wenn sich da auch nur millimeterweise etwas verhakt/verschiebt zieht's bis runter in den Fuß. Daher kamen 2012 meine Knie/Fuß/Oberschenkelbeschwerden. ISG vom Physio ein paar Mal maltraitiert, fertig. Dehnen hilft auf jeden Fall, bis es weh tut:
leicht gehockter Stand, re Fuß auf li knie, nach außen drücken und nach vorne beugen. Geht alternativ auch in Rückenlage: li Bein in der Luft anwinkeln, re Fuß auf li Knie, hinter den li Oberschenkel/Kniekehle fassen und Knie mit beiden Händen und zum Körper ziehen. Haltenhaltenhalten.
LGRE

Alles wird gut.

Noch ein Tipp...

... ok, eigentlich wurde ja schon fast alles gesagt.
Ich selbst habe seit fast zwei Jahren ein ähnliches Problem (linker Oberschenkel, Rückseite... fühlt sich an wie eine Zerrung).

Für eine Ischias-Reizung gibt es viele verschiedene mögliche Ursachen.
Pseudo-Ischias durch den verspannten Piriformis oder eben echte Probleme in der unteren Wirbelsäule, etc.

Physio hat bei mir nichts gebracht.
Ich gehe seit 1 1/2 Jahren zum Rückentraining (Gerätetraining), die Rückenmuskulatur war ziemlich schlapp.
Das hat das Problem aber nicht gelöst, wirklich besser wurde es bei mir nur beim Osteopathen.
Nach 4 Sitzungen keine Probleme mehr gehabt und danach fast ein halbes Jahr Ruhe gehabt. Jetzt geht es gerade wieder leicht los, ich werde also wieder hingehen.

Ich denke bei mir was es die Kombination: Mehr dehnen und Rückenkräftigung. Die eigentlichen Schmerzen hat aber erst der Osteopath erledigt.

Gute Besserung... kann ein langer Weg werden... nicht aufgeben!

Nehmt doch mal eine dicke

Nehmt doch mal eine dicke Malerrolle und rollt auf dem Ding hin und her und massiert so die entsprechende Stelle. Google nach BlackRoll. Vielleicht "öffnet" ihr so den Muskelansatz und es tut nicht mehr weh. Ist nur eine Idee an euch. Ich mach sowas nach fast jedem Training und fühle mich beim nächsten mal wieder fit. Ich lauf auch nicht wenig. vor 3 Tagen waren es 10000km in 3 ein viertel Jahren.

Super Idee!

Ich habe eine solche Blackroll auch.
Am Anfang tut es einfach nur höllisch weh, aber die Muskeln werden locker und es hilft!


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Mal ne Frage...

bist Du irgendwann mal auf den Hintern gefallen ? Hast Du Dir so weh getan, dass Du Deinen Po ein paar Tage danach noch gemerkt hast ?
Wenn Du wirklich die untere Pofalte meinst, dann kann es nicht primär der Piriformis sein, der liegt höher ( das heißt nicht, dass er reflektorisch mit verspannt ist ).

bin zwar mal gestürzt aber

bin zwar mal gestürzt aber nicht auf den hintern gefallen, soweit ich mich erinnern kann. hab aber auch schon gedacht, ob das ganze von einem sturz herührt.
glaub ich aber auch nicht, da ich das ganze im winter und sommer 2012 auch hatte,
allerdings im rechten bein.
pausen haben damals auch nichts geholfen, hab das ganze dann quasi einfach wegtrainiert bzw. nach einigen wochen war das ganze von selbst wieder weg.

ich nehm jetzt mal jeden tag eine von diesen tabletten und im alltag merk ich den schmerz im moment nicht mehr.
am sonntag fahr ich zu einem 18km-lauf, mal sehn, wie es danach ist.
werde vor dem lauf eine tablette einwerfen und dann mal sehn.
zum dauerzustand soll das aber nicht werden aber vielleicht gibt sich das ganze ja jetzt, wenn man schmerzfrei läuft und eine gewisse schonhaltung nicht mehr da ist, obwohl ich nicht bewusst eine einnehme.

vielleicht reib ich mir die stelle(n) vor läufen mal mit wärmesalbe ein, gute durchblutung kann auf jeden fall nichts schaden.

Wettkampf mit Schmerztabletten ?

Kann ich Dir nicht empfehlen.

Nochmal zu der schmerzenden Stelle.
Teste mal etwas : Setz Dich auf einen harten Stuhl oder den Boden. Verlager Dein Gewicht so, dass Du Druck auf die Sitzbeinhöcker ausübst. Und zwar rechts und links. Kannst Du einen Schmerz auslösen. Ist der Knochen druckempfindlich ?

nee, da merk ich eigentlich

nee, da merk ich eigentlich nichts.
ich sitz aber immer etwas ungünstig (verdreht) und lange am pc.
mir ist jetzt aufgefallen, dass es dann beim aufstehen besonders
weh tat.

die schmerzen sind inzwischen fast weg.
ausser wenn ich versuche zu sprinten, da melden sie sich wieder.
die letzten läufe die ich machte, fielen mir recht schwer.
schwer im warsten sinne des wortes.
meine oberschenkel fühlen sich beim laufen an, als hätte ich gewichte
dran hängen. dementsprechend fällt mir das laufen derzeit echt schwer.
weiss jemand was das sein könnte, vielleicht eine folge der oben beschriebenen probleme?
was könnte ich dagegen machen?

Eine Patentantwort hab ich leider nicht...

Mein letzter Rat wäre zum Physio zu gehen. Und wenn der Dir nicht helfen kann, einen Osteopathen aufsuchen. Die haben bei besonders hartnäckigen Beschwerden gute Methoden nach der Ursache zu suchen. Eventuell liegt das ursprüngliche Problem gar nicht im Bewegungsapparat sondern im Nerven- oder Organsystem. Auch wenn die schmerzende Stelle am Po liegt, stimmen Entstehungsort und Symptomort nicht immer überein. Besonders, wenn die Beschwerden schon lange bestehen.
"Pain is great liar" !

Viel Erfolg!

Conny

danke dir!

danke dir!

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