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Draußen ist kein Wetter!

Was habe ich mir für den März nicht alles vorgenommen. Die Saisoneröffnungsfahrt vom Radverein, die erste Tour über 110 km… Satz mit X.

Ohnehin war klar, dass der März von Dienstreisen geprägt sein würde und ich Kompromisse beim Training machen muss. Die Radtouren mit dem Verein sollten die Highlights sein. So also nun ein März ohne Highlights.

Wenn ich in mein Trainingstagebuch schaue, dann war ich meistens im GA1-Bereich unterwegs. Manchmal war ich sehr erstaunt, dass ich sogar bei den etwas schnelleren Läufen nicht in den GA2-Bereich kam. Traingseffekt möche ich das mal nennen.

Trotz Dienstreisen sind dann doch einige Einheiten auf den Wecker gekommen. 8x Schwimmen,
9x Radfahren, 14x Laufen, 3x Krafttraining und 7x Stretching.

Mein Jammern zeigte Wirkung: Restfamilie ist mit dem Trainingslager im Frühjahr 2014 am Mittelmeer einverstanden.

Trainingstagebuch

Vom Lesen des eigenen Trainingstagebuchs kann ich auch was lernen:

“Harter langer Lauf nach langem Tempodauerlauf gestern. Werde mich wohl länger erholen müssen.“ Also: Langer Lauf nach langem Tempodauerlauf ist nicht gut für mich.

“Trainingsfrei"… ist kein böses Wort, sondern eine Notwendigkeit (ab und an).
Im März waren es 9 trainingsfreie Tage. Das allerdings finde ich zu viel. Werde die Dienstreisen also besser in mein Training integrieren müssen. Denn so wird ein Schuh daraus: Die Arbeit muss sich dem Training anpassen, nicht umgekehrt.

“Fußschmerzen… Fußgewölbe?“… können von alleine wieder weggehen. Außerdem habe ich jetzt die Faxen dicke: Kaufe nur noch Asics. Mir doch egal, dass die doof aussehen!

“Treppenhaus Rauf-und-Runter… FUN. Guter Trainingstag auf der Dienstreise!!!“ Geht doch. Ich muss mir nur noch ein gescheites Springseil kaufen und dann bin ich endgültig auf den Spuren von Wigald Boning.

“Mir tun durch den langen Schneelauf beide Achillessehnen weh. Ich denke, Marathontraining und LD-Training vertragen sich nicht. Also 2014 kein Marathon.“ … außer dem in der LD - klar.

Und sonst?

Stretching tut mir gut. Ich mache die Makoho-Übungen aus dem Shiatsu… sonst wäre es mir zu profan. ;-)

Meine Swolf-Werte sind nun dauerhaft um die 47. Habe mich also um Einiges verbessert. GOING LONG sagt ja, dass ich grundsätzlich an meinem größten Begrenzer arbeiten soll. Das ist bei mir die Wasserlage. Beintraining, Paddles, Flossen, andere Schwimmtechniken sollen im Training Abwechslung bringen. Brauch ich alles nicht: Ich habe keine Probleme damit 70 Bahnen nur zu kraulen. Finde ich nicht stumpfsinnig… anscheinend bin ich doch simpler gestrickt, als ich immer angenommen habe... (Wer das kommentiert, wird getaucht!)

Fazit dritter Trainingsmonat

Ich bin bedingt zufrieden. Lief nicht optimal, aber was läuft schon immer optimal…???

Swim: 14 km
Bike: 251 km
Run:155 km

Aussicht (kurzfristig)

Ich hoffe nun auf den April mit dem Bonn-Marathon. Mal sehen, ob man wirklich mit diesen lächerlichen Lauf-km einen Marathon finishen kann. Das Bibel-Wissen wird also auf Alltagstauglichkeit hin überprüft. Da wird ja geschrieben, dass man mit einer kurzen und einer langen (max. 20 km) Laufeinheit den Marathon in der LD finishen kann. Ich versuche wieder die 4 Stunden zu knacken. Ist mein erster Wettkampf in 2013.

Ende April dann die Sprintdistanz in Aachen-Brand. Endlich ein Triathlon…

„Als ich meinen Schmerz auf den Acker der Geduld pflanzte, brachte er die Frucht des Glücks hervor.“ – Khalil Gibran

… geduldig sein…

3.142855
Gesamtwertung: 3.1 (7 Wertungen)

Merkste was?

Keiner will hier kommentieren. Haben alle Angst, getaucht zu werden ;-)

Stimmt nicht,

mein Mund steht noch offen, vor so viel Zielstrebigkeit - da darf man dann auch einfach gestrickt sein. 70 Bahnen? Ich befürchte auch noch 50m Bahnen, oder?

Respektvolle Grüße,
Karen

....Nur wer sich auf den Weg macht, wird etwas Neues entdecken.....

Karen

für die 50m Bahn stimmt seine Zeit nicht. Dann wäre er nämlich Olympiateilnehmer.
Wahrscheinlich werde ich jetzt für die Antwort getaucht ;-)

Was bitte sind Swolf-Werte?

tun die weh?
Ansonsten finde ich Dein abwechslungsreiches Training sehr bewunderswert.
Echt jetzt!
LG, KS

Es entwickelt sich!

langsam und kontinuierlich steigern nach Befinden und Gefühl.
Der Weg dahin ist nie grade.
Mit Geduld kommst du dem Ziel immer näher.
Ab jetzt, wenn der Frühling kommt, wird es einfacher! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Swolf

Wenn ich das richtig gegoogelt habe, ist Swolf ein Kofferwort aus "Swim" und "Golf".
Es geht darum das (wie beim Golf) eine niedrigere Zahl besser ist (= effektiver).
Die Zahl setzt sich zusammen aus den Zügen pro Bahn plus den Sekunden pro Bahn.
Die Swolfzahl von 47 kann also 17 Züge + 30 Sek. bedeuten (oder 19 Züge und 28 Sek.)
Ziel ist es im Training bei gleicher Anzahl Züge schneller zu werden.
Soweit die Theorie =)
Ich würde daher sagen: JA, eine niedrige Swolf-Zahl tut weh! ;-)

Ansonsten bin ich bei solchen Umfängen auch eher sprachlos...
Respekt!

Gruß, Dominik
_____________________
M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

@nicksdynamics ...

... Hier in JM soll keiner als Deppen sterben :0)...
Sehr gute Swolf-Analysis Definition von dir.
Jetzt muss der Herr Theoretiker "Eifelsteiger" das ganze nur noch umsetzen :0)... also Praktisch... nicht unmöglich

Gruß, Kaw. ;0)

Wigald Eifelsteiger

mit Springseil beim Swolfen im Treppenhaus, während sich die Arbeit dem Training anpasst. Ach ja.
Alle warten auf den Frühling. Ich freu mich auch schon so auf die erste Vereinsausfahrt der Saison mit dem Rennrad... Im April wird sie stattfinden, deine und meine, da bin ich sicher.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

du sagst es: Geduldig

du sagst es: Geduldig sein!
Hab Geduld mit dir selbst, dein Training ist ok!
Du hast trotz schlechtem Wetter viel geschafft. Unter diesem doofen langen Winter haben wir doch alle gelitten und so ganz ganz langsam ist ja auch Land in Sicht.
Du hast ja auch außer deinem Training noch mehr um die Ohren, vergiss das nicht. Arbeit, Familie, Dienstreisen... ambitioniertes Tria Training ist da schon eine Herausforderung.
Das wird! Ich weiß es!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

so ganz spontan...

...kam mir der gedanke, dass du in deinem ersten leben lehrer gewesen sein musst! vielleicht für deutsch und mathe? dein quartalsrückblick klingt so nach - hmmm *überleg* "analytischer interpretation" - ich bring da jetzt einfach mal ne neue wortschöpfung rein *lach*
egal, unter dem strich scheint das erste viertel des jahres - wenn man bedenkt, dass der winter seeeeehr lang war - sich zumindest auf der ebene der grundlagenausdauer gut entwickelt zu haben. der rest kommt jetzt mir steigenden temperaturen!
und was du in bonn laufen wirst, darauf bin ich echt auch gespannt...
____________________
laufend findet auch, dass sich die arbeit dem training anpassen sollte: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

Danke für Eure Kommentare - sie motivieren mich sehr. :-)

Und Gott sei Dank hat Nicksdynamics "Swolf" erklärt. Falls nochmal Fragen dazu auftauchen, werde ich seine Erklärung einfach kopieren. :-)

Ich finde die Umfänge der Trainingseinheiten noch reichlich klein. Aber die Anzahl stimmt schon. Daher hat CarlaSantana Recht, wenn Sie sagt, dass es sich entwickelt.

Iris, ich bin Betriebspädagoge. ;-)

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