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Hallo zusammen,

2 Wochen vor dem Bonn Marathon kam gestern der Schreck. Auf dem Weg die 30km zu knacken, bin ich im schönen Harz auf- und ab gelaufen (sonst nur Rheinläufer und damit flach). Auf einmal hatte ich Schmerzen im linken Knie, wie noch nie, aber wirklich gefühlt fast ganz außen, wo weder Bänder noch ein Meniskus sein kann (aus meiner naiven Sichtweise).

Kennt das jemand? Erfahrungen? Bin ein großgewachsener Läufer, daher sicherlich mit dem Hoch- und Runter eher weniger happy... ABER? Wasn da los?

Danke für Tipps (auch was kann ich in den 2 Wochen nun tun?)

Außenband???

würde ich mal tippen, kommt von der ungewohnten Belastung des Bergablaufens. Genaueres kann dir ein Arzt oder besser noch Physiotherapeut sagen. Halt das Knie mal ein paar Tage ruhig, kühlen ist immer gut.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Schätz ich auch!

Sehnen und Bänder sind da überall und fiese Schleimbeutel auch.
Bei meinem ersten Berglauf hatte ich mir sofort ne Überlastung der Patellasehne/Kniescheibe wegen ungebremsten Bergablaufen geholt.
Mit Kinesio (am Knie sehr leicht anzubringen) konnte ich fast schmerzfrei weiter trainieren.
Immer schön die Außenbänder dehnen, Stelle Kühlen und ein Kinesiotape ist nie verkehrt.
Bei einem Crosslauf hatte ich mir allerdings auch mal eine Blockade im ISG geholt, die mir unsägliche Knieschmerzen außen direkt nach dem Zieleinlauf bescherten.
Mein Orthopäde ahnte sofort, was passiert war und deblockierte mir das ISG und nach drei Tagen waren die Knieschmerzen Geschichte.
Das ISG ist bei Frauen instabiler/weicher, als bei Männern, aber auch da kann so ewas vorkommen durch einen falschen Auftritt (in ein Loch treten oder so).
Wenns nach drei/vier Tagen nicht besser wird, würd ichs nachgucken lassen.
Gute Besserung!

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Würde ich ähnlich sehen

und evtl. die schon erwähnten fiesen Schleimbeutel näher in Betracht ziehen. Ist der Schmerz relativ weit oben? Da sitzt so ein fieser Beutel ziemlich tief, so dass man auch keine Schwellung o.ä. sieht. Meckert bei mir momentan auch nach etwas mehr auf und ab als gewöhnlich. Traumeel und etwas ruhiger machen
lg

Euer Feedback

Hallo zusammen,

danke für die Anmerkungen.

War nun wieder "im heimischen Gefilden" unterwegs und muss sagen, dass der Schmerz dermassen erträglich ist, dass man es fast nicht mehr merkt. Klar, ich achte natürlich besonders drauf:

Werde genauer drauf achten, kaufe mal das Tape, das klingt ja spannend.

BEsten Dank und viele Grüße!!!

Detaillierung - Schmerzen werden eher mehr

Hallo zusammen.

Nochmal ich: Gestern laut Steffney 6km (ohne Probleme), heute sollten es 20km werden, nach 17 war ich beim Auto und auch ganz happy damit.

Wenn ich "Druck mache", also Gas gebe und den Oberkörper nach vorne schiebe, dann fängt es an zu schmerzen. Genauso, wenn es Berge runter geht, dann wird es eng, man merkt wirklich, wie der Körper in Schonhaltung geht.

Flach und hoch: Kein Problem (bisserl ziepen "muss man einfach schlucken") - eine Woche noch bis Bonn und ich bin gerade unsicher. Sehr unsicher.

Tape wird morgen in der Apotheke gekauft, gekühlt wird s jetzt.

Tipps?

Cheers und Danke

Knieschmerzen (dauerhaft) ohne MRT Befund - pes anserinus?

Hallo zusammen,

hatte vor einigen Wochen bereits gebloggt (siehe unten) - als zigfacher Marathonläufer habe ich noch immer Knieprobleme. Trotz Einlagen Physio, Sportverbot, Cortison, Kniebandage, etc. etc.

Bis heute habe ich Schmerzen beim normalen Gehen (unterhalb der Kniescheibe), sogar beim leichten Radfahren (dann innen, Richtung Meniskus).

Da ich seit Juli letzten Jahres keine Therapie angeschlagen hat, trage ich mich mit den Gedanken an eine Arthroskopie, um vielleicht einen Knorpelschaden (der beim MRT nicht sichtbar war - sowas gibts wohl...) doch auszuschließen.

Eine Idee eines erfahrenen Sportlers brachte mich jetzt zur Osteopathie, es wurde vermutet, dass eine Entzündung des pes anserinus vorliegen könnte.

Gibt es Erfahrungsberichte hierzu ?

Sind die Chancen nach Behandlung auch dauerhaft wieder Laufen zu können, realistisch?

Danke!

Tom

********

Eintrag vom Februar 2013:

Vielleicht hat jemand von euch eine Idee zur Therapierung.

Nach ca. 12 Marathonläufen (ohne Probleme) in den letzten paar Jahren hab ich 2012 die Intensität deutlich erhöht, und 2 Marathonläufe zur Vorbereitung auf einen Alpin -Ultra Trail gemacht.

Alles lief wunderbar, Vorbereitung und Wettkampf ohne Schmerzen. Ca. 4 Wochen nach dem Berlauf-Wettkampf traten erste Schmerzen in der Knie-Innenseite auf und es wurde immer schlimmer.

Dachte mir erst, dass es von der Überbelastung durch den Alpenlauf kommt (bin Flachländer!!) und hab lauftechnisch deutlich redziert. Aber nichts da, ein dauernder Schmerz, beim Sitzen, Stehen, Laufen.

Diagnose: Reizung im Knie, nix Ernstes.

Nur besser wurde es auch nicht.

Dann kamen nacheinander:
- Röntgen (alles OK)
- MRT (kein Befund!)
- Physiotherapie
- Kniebandagen
- Einlagen
und nun: Laufverbot!

Der Alpinlauf liegt nun schon 7 Monate zurück, seit 2 Montan laufe ich gar nicht mehr.

Leider noch immer keinerlei Verbesserung.

Bin mittlerweile ziemlich verzweifelt, da die Schmerzen täglich grüßen und mir jeder Arzt sagt, dass eigentlich alles in Ordnung sein müsste.

passt vllt. nicht so hundert pro hier hin, aber egal...

Nach gut 10Wochen ITBS, läuft es im Moment wieder. Seit 4 Wochen habe ich das Knie bei den Läufen immer getaped. Damit hatte ich keine Probleme. Gestern der erste etwas kürzere Lauf ohne Tape - war ok, aber nicht so gut wie mit Tape.
Jetzt meine Frage: Macht es Sinn, das Knie über einen längeren Zeitraum beim Laufen (nicht nur im Wettkampf, sondern auch beim Training) zu tapen? Hat es irgendwelche Nachteile?

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