Benutzerbild von Polarstern1806

Es war wieder soweit : Im letzten Jahr bin ich zum großen Fan des Kieler Hochbrückenlaufes geworden. Diese tolle Landschaft, man lief ja durch Waldgebiete, am Wasser entlang, über Brücken und durch Ortschaften. Es boten sich sensationelle Ausblicke und es war der erste Wettkampf des Jahres, der un kurz bestritten werden konnte. Bis auf das kurze Beinkleid sollte sich das alles gestern auch bieten. Ausserdem kann man diesen Lauf super in die Hamburg - Vorbereitung einbeziehen.
Mein Plan war, mich an den 2:35 er - Hasen beeker zu hängen und es ruhig angehen zu lassen. Soviel zum Plan.
Im Internet konnte ich am frühen Morgen bereits lesen, dass es wegen Schneeverwehungen und Vereisungen der Strecke zu Streckenänderungen kommt. Vor Ort konnte man dann erfahren, dass der Kanallaufpart genauso wegfällt wie der Lauf über die Holtenauer Hochbrücke . Ausserdem wurde der Lauf als Wendelauf mit entsprechendem Wendepunkt im Schinkel modifiziert und betrug daher "nur" noch 28 km. Daher wurden auch alle Hasen abgezogen, da diese an der Strecke gebraucht wurden. Beeker habe ich vor dem Lauf noch getroffen, der mir kurz mitteilte, dass man alles für einen einigermaßen vernünftigen Zustand der Strecke getan hat. Vorab : Es stimmt, Wahnsinn, was ihr möglich gemacht habt. Hut ab! Er teilte mir aber auch mit, dass die Strecke einen von selbst bremsen würde, weil sie nicht überall optimal zu belaufen ist. Dann musste ich mir ja über einen zu schnellen Beginn keine Sorgen machen.
Vor dem Start habe ich noch pax und godic getroffen, man erkennt sich ja am neongelben! Danke für die netten Gespräche, ich hoffe, ihr seid gut durchgekommen!
Dann ging es nach dem Umziehen raus in dir kühle Winterluft und erstmals habe ich mich durchgerungen, die Aufwärmgymnastik mitzumachen. So wurde man etwas locker und kam ein klein wenig auf Betriebstemperatur.
Los gings und bereits der erste Kilometer durch das schneebedeckte Waldgebiet gab einen kleinen Vorgeschmack, dass es kein lockerer Lauf werden würde. Wegrutschen und stolpern wurde verhindert, aber jeder der schon mal auf Schnee gelaufen ist, weiss, dass das schon schön in die Beine gehen kann. Dann kam eine asphaltierte Passage und endlich ging es - zuvor eine Steigung hoch - auf die Levensauer Hochbrücke. Dieser Anblick des Nord-Ostsee-Kanals entschädigt für so viel, vor allem wenn sich das Winterwetter dann noch mit Sonnenschein paart. Es ging weiter Richtung Alt - und Neuwittenbek, als mich bei Kilometer 11 ein
Mitläufer fragte, wie schnell wir eigentlich sind. es war mir bewusst, dass ich wieder mal zu schnell bin, aber als die Uhr 53 Minuten zeigte, wusste ich, dass es zu schnell ist. Naja, et wollte auch eigentlich nicht So schnell, aber das gibt sich dann auf dem Rückweg. Wir werden sehen :-)
Es ging dann weiter in Richtung Schinkel, auf dem Weg dorthin bot sich ein tolles Bild mit einer Schneewehen- Landschaft. Traumhaft. Da die Strecke ein Wendekurs war, kamen uns die Läufer der Kurzstrecke und nachher auch die schnelleren Läufer unserer Langstrecke entgegen, was aber zu keiner Zeit ein Problem war. Man wich ab und an auf die befahrene Strasse aus, was aber auch zu keinen, mir bekannten, Problemen führte.
In Schinkel gab es, wie an der Hochbrücke auch, einen Verpflegungsstand, nach einem schnellen Becher Tee ging es weiter auf den Rückweg. Ich lief immer noch meine 4:xx Pace, wohl wissend, was noch kommt. Und es kam! Der Mitläufer, der ja So optimistisch ob des Rückweges war, wurde dann schneller, ich liess ihn dann laufen. Bei Km 23 war es Zeit für ein Gel, was mir auch sehr gut tat, denn inzwischen waren die Beine doch recht schwer.Aufgeben stand nicht zur Debatte, aber eine Passage am der Bundesstraße vor der Hochbrücke war doch schon echt aufreibend, da diese sich schier endlos zog. Beim Überlaufen der besagten Brücke ging es dann wieder besser, beim durchlaufen der Unterführung kämpfte doch ein Läufer mit den Kräften und entschied sich fürs Gehen. Das kam für mich nicht in Frage, es kam aber wie es kommen musste ( ein Wendekurs eben) : der schneebedeckte Waldboden. Egal, das packe ich auch noch. Und dann kam der Banner mit den vier Buchstaben : Ziel! Die durchaus bekannte Stimme vom Moderator hörte ich schon von weitem, man wurde nicht erwähnt, aber das war egal! Geschafft! Und nach drei bis vier Bananenstücken und drei Bechern Tee konnte ich realisieren, was ich da eben abgerissen habe : Eine Pace unter 5:00! 2:19:24! Ich denke, es war ein guter Test für Hamburg. Wichtig hierbei ist dann : Auf keinen Fall zu schnell anfangen, die Strecke wird zwar länger, dafür aber auch flacher und leichter. Ich Freu mich drauf! Zu guter letzt noch ein Lob an Beeker und sein Orga-Team von der LG Albatros: vielen Dank für den Einsatz und dass ihr diesen Lauf möglich gemacht habt! Danke danke! Bei den Bedingungen ist das nicht selbstverständlich!

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Freut mich, das es Dir Spass

Freut mich, das es Dir Spass gemacht hat und Du mit deinem Ergebniss zufrieden bist.
Ich bin hin und her gerissen ob ich traurig oder froh sein soll nicht gelaufen zu sein.
Danke für dein Lob, welches ich ans ganze Team weiterleiten werde.
So anstrengend so eine Veranstaltung ist, sind wir doch immer froh wenns euch Läufern gefällt.
Gestern abend bei der ersten Abschlussbesprechung kamen wir auch zu dem Schluss, das trotz aller Widrigkeiten die Stimmung im Team sehr positv war. Samstag abend sah es da wegen der drohenden Absage noch ganz anders aus.

grüsse
beeker

Schöner Lauf!

bzw. schön, dass er stattgefunden hat!
Und noch schöner deine Zielzeit! Die 3:30 kann kommen!

Ich werde diesen Lauf auf alle Fälle auf die Agenda 2014 setzen -- denn es ist schon schade, dass ich nicht dabei sein konnte!

Gruß, Dominik
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M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Himmel, warst Du fix

Himmel, warst Du fix unterwegs und das bei den winterlichen Bedingungen. Herzlichen Glückwunsch!


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Donnerschlag!

Gib zu, der Wind hat dich drüber getragen:-) Herzlichen Glückwunsch!!!

Lieben Gruß
Tame

Vielen Dank ! Wenn der Wind

Vielen Dank !

Wenn der Wind mich getragen hat, frag ich mich, warum dann die Beine so schwer waren :-)) Auch wenn es hart war, hat die Aussicht doch für alles entschädigt...neben der Erkenntnis , in Hamburg sicher nicht so schnell anzufangen ...:-)

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