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Bin zwar nicht katholisch, aber eine Laufbeichte muss ich jetzt doch mal los werden. Dass die IV letzte Woche schon daneben gingen, konnte ich ja noch auf's Wetter schieben, aber das, was heute war, hätte nicht passieren dürfen! Da will man es 100%ig richtig machen und dann geht der Schuss nach hinten los! Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere in folgendem Vorfall wieder:

Auf dem Programm stehen 5 x 1000 IV, die idealerweise in 4:30/km (hahaha!) absolviert werden sollen. Eine Laufuhr war mir ja schon immer sehr suspekt, aber zum Intervalle stoppen, kommt man da ja nicht umhin und Dank eines Schnäppchens kann ich sogar ein Garmin 305 mein Eigen nennen. Doch ich konnte mich bis jetzt immer noch nicht wirklich damit anfreunden, weil ich lieber meinem eigenen Gefühl vertraue, das mich bis jetzt kaum getrogen hatte.

Nun ist eine andere Situation, denn jetzt ist ja höggschde Disziplin angesagt und die Tatsache, dass so viele Jogmapper mit Sportuhren unterwegs und auch voll des Lobes sind, stimmt einem schon etwas nachdenklich. Denn falsch können diese Aussagen also nicht sein, schon gar nicht, wenn es so viele Übereinstimmungen gibt. Ebenso erstaunlich finde ich, dass so viele Jogmapper offensichtlich auch ohne Ingenieursstudium ihre Uhren programmieren können. Kurzum, Aufgeschlossenheit für Neues hat noch keinem geschadet und mit einer fast schon wissenschaftlichen Neugierde wagte ich mich nun doch noch an das virtülle Experiment.

Einlaufen, abbiegen auf die Bahn, noch 'ne Runde einlaufen (wegen Schweinehund)... Du läufst los, bist natürlich schon nach ersten paar Zentimetern hinter der Startlinie neugierig auf die Zahlen - wenn man denn schon so hochgerüstet herumrennt und je mehr man sich mit der Uhr auseinandersetzt - Pace 6:30. Du liebe Zeit, gib Gas! Wenige Meter später ***guck*** 4:10. O.k.'n bisserl langsamer! ***freu**** 4:20...4:28 schön. Es folgt eine Kurve, 4:44... los, schneller! 4:20... schön... und rein in die böige Nord-Ost-Kurve, die sich wie eine unsichtbare Wand anfühlte. Macht das was aus? Natürlich ***guck*** Pace 4:50... uuuuuäääähhh! O.k., weiter... wieder 4:30...., auf der windgeschützten Geraden sogar 3:58. Boah! Geil! Um Jottes Willen, nimm' heraus, das hältste doch nie! Zielgerade: 4:20 wieder ****freu*** und ***guck*** ... 4:34 Knapp daneben ist auch vorbei! Das gleiche Spielchen wiederholte sich - 4:37 ***grummel*** Na gut, guck' weniger auf die Uhr, denk dafür an deinen Armeinsatz! Wobei ich wohl zu viel gedacht hatte, denn der Quäl-Faktor kam zu kurz, als ich nach 4:44 min stoppte.

Auch das nächste Intervall lief viel zu ungleichmäßig, da ich viel zu oft die Uhr im Blick hatte und sinnigerweise dieses Mal immer zum falschen Zeitpunkt. Denn jedes Mal, wenn ich darauf guckte, war die Pace < 4:30, so dass ich mir sicher war, dass es dieses Mal reichte, zumal ich jetzt auch wirklich in die Schnappatmung geriet. Doch Satz mit X - 4:45!! Ich bin eine Beckenrandschwimmerin und somit ein Fall für heulmap! Ich hätte mir in den A.... beißen können. Doch der Piri übernam energisch diese Aufgabe, so dass ich das 5. IV lieber mal abgebrochen hatte, denn eine Verletzung hätte mir jetzt gerade noch gefehlt. Was nicht krank macht, macht hart! Auch Kuschelintervalle??? Nach dem Mut-zur-Langsamkeit-Prinzip bin ich wieder zurück ins Büro, respektive Dusche, getrottet.

Kurzum, das Feierabendtraining war beschissen! Beim nächsten Mal also die Zeit höchstens 1x/Runde kontrollieren. Also so wie früher, als meine Aldi-Uhr noch funktioniert hatte. Andernfalls leidet die Gleichmäßigkeit darunter. Experimente können auch mal schief gehen. Versuch und Irrtum. Wer weiß, wie viele Glühbirnen Thomas Edison geschrottet hatte, bis die eine endlich zuverlässig geleuchtet hatte? Es braucht eben viel Ausdauer und weiterhin höggschde Disziplin, bis auch mir endlich das richtige Dembo-Licht aufgeht! Oder 10.000 Trainingsstunden... oder vielleicht doch besser wieder das eigene Gefühl?
;-))

2.666665
Gesamtwertung: 2.7 (3 Wertungen)

du willst doch Marathon

dann musst du dich doch nicht mit so wenigen schnellen Intervallen quälen, sondern lieber mit viel mehr langsameren.
Und dann lieber nach Gefühl und hinterher gucken, ob es deinem Plan entspricht.
Und Pläne werdn sowiwso total überbewertet.
Sagt einer, der zur Zeit nicht laufen darf und in knapp 5 Wochen auch in HH den Marathon laufen will (ohne Intervalle ohne Zielzeit).
Viel Erfolg - und bis bald

Sag mal,

kann es sein, dass du dir von deiner Garmine nur die "Pace" anzeigen lässt und nicht etwa die "Pace Runde"? Das wäre ja fast die einzige Möglichkeit, wenn deine Pace so doll springt.
Ich lasse mir immer nur die "Pace Runde" bei den Intervallen anzeigen, und in den Nachbarfenstern die "Aktuelle RD"(=Zeit) und die RD-Länge und die "Pace letzte RDE", damit ich in der Pause auch gleich nochmal kontrollieren kann, wie schnell denn durchschnittlich das letzte Intervall war.
Auf den ersten 50-100m des Intervalls ist die "Pace Runde" meist noch nicht so exakt, aber dann sehr sicher zu verwenden.
Mut zur Techniknutzung, MC! Du packst das!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Zuviele Knöpfe und Einstellungen

1. Wo warst Du dieses Jahr beim Petit Ballon? Lieber auf der Bahn rumgetrieben? Gute Idee. Hätt' ich auch vielleicht machen sollen. Aber nein, doch eher nicht. War trotz Extremwetters irgendwie cool.
2. Zur Frage: Als alter Landschaftsläufer kämpf ich mit demselben Problem. Ich bin sicher: Die Bahn ist nicht mein Freund. Und am FR305 gibts einfach zuviele Knöpfe, Starten, Lap, dann Displayeinstellungen, Parameter wie Verzögerungen usw., das ging bei mir erstmal schief. Passiert mir manchmal immer noch. Vorschlag: Wenn Du auf der Bahn unterwegs bist, weißt wenigstens, wie weit 100m ist. Dann rechnen: 100m bei 4:30 sind 4x60+30 = 270s / km, also 27s für je 100m. Und dann nicht auf die Uhr nach dem Tempo schielen, sondern nach der Zeit, daß Du je 100m in 27s, 200 in 54s hinkriegst, oder eine Runde in 1:48. Ist am Anfang trotzdem ein Drama; um das Ungleichmäßige (nein, zu schnell, nein, zu langsam) rauszukriegen, brauchst Du ein paar Einheiten, so nach 5 TEs hast den Bogen langsam raus.
Viel Spaß noch beim Training und einen guten Lauf in HH.

Auch wenn die Einstellung...

... eine weitere technische Höchstleistung erfordert, so läufst Du die Intervalle am besten gegen den virtuellen Partner! Dem gibst Du als Tempo die 4:30 min/km vor und dann siehst Du auf dem Display die beiden Männchen auf dem Display gegeneinander laufen. Wenn Du vorne bist, ist der Displayhintergrund hell, wenn Du hinten liegst dunkel.

Wenn Du dann noch einstellst, dass Du alle 1000 m eine Zwischenzeit angezeigt bekommst, ist es perfekt.

Leider habe ich den 305er nicht mehr, sondern den 310XT, sonst hätte ich Dir explizit beschreiben können, wie Du es einstellst, also wann Du welchen Knopf drücken musst, aber vielleicht kennst Du ja jemand in der Nähe, der sich damit auskennt.

siehe Seite 13-15
Bedienungsanleitung FR305

Sonnenblume hat Recht!

Du wirst immer auf die aktuelle Pace geschaut haben, die springt fix hin und her, wobei man das auch irgendwo einstellen kann. Deine IV sind schick, sehr schick! Ich guck immer nur auf "Pace Runde", sonst würd mir schwindelig werden bei den Temposprüngen;-) Ach ja, das letzte IV breche ich übrigens sehr gerne an....überliste mich, indem ich meist immer gleich 6 anpeile:-)

Lieben Gruß
Tame

Alternativ-Vorschlag

Hier ist die "Garmin", die Du für Intervalle brauchst ;-)

Zwischenzeit-Alarme für alle 200m rein - gut iss!

Wenn ich recht verstanden habe, hast du eigentlich ein prima Tempo-Gefühl ("das mich bis jetzt kaum getrogen hatte"). Dann versau es Dir doch bitte nicht mit diesem Garmin-Murks. Das mag ja für normale Läufe alles seine Berechtigung haben - aber für Intervalle? Leute, die nur noch ferngesteuert ein Tempo treffen, gibt's doch echt genug …

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

Genau!

Wer viel misst, misst Mist! :o))

Hatte bei meinen letzten Intervallen (erinnere mich kaum noch dran) auf der Bahn das GPS ausgemacht und nur immer Zeit/Pause gestoppt und mir die Intervallzeit direkt beim Abdrücken zur Pause angeschaut.
Nach Gefühl hab ich versucht, gleichmäßig zu laufen...die erste Runde Vollgas und schaun, wo es schwer wird, dann mal etwas verhaltener angefangen und zum Schluss was geht, dann was in der Mitte und die letzten beiden Intervalle noch mal alles, was geht (waren jedoch 400m-Intervalle).

Bei diesem (für mich) hohen Tempo kann ich nur eine Gleichmäßigkeit nach Gefühl finden.
Dieses ewige Beschleunigen und Bremsen wegen Gucken verfälscht alles und für mich sind Intervalle dafür da, alles rauszuhauen, was geht....deshalb gehn se bei mir wohl auch so auf die Knochen?!

Ok, solche 1000er-Intervalle hab ich erst einmal gemacht, nicht auf der Bahn, sondern im Gelände....auch mit Gucken, klappte irgendwie gar nicht und da hab ich lieber TDLs und Fahrtenspiele gemacht...machte mehr Spaß und ich wusste nachher sicher, dass ich das angestrebte Tempo halten kann.

Wenn der Trainingsplan es so sagt und Du höggschde Disziplin walten lassen willst, mach mal....und dann mach mal nach Gefühl...:o)
Macht doch nix, wenn die Intervalle dann schneller sind, als gefordert, oder??

Du schaffst das!!!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Noch eine Möglichkeit.

Geb ich halt auch noch meinen Senf dazu.

Wer viel misst, misst Mist trifft meiner Erfahrung bei der Pace-Kontrolle auf kurzen Strecken mit der Garmin absolut zu. Außerdem misst meine Garmin (310XT) auf den Sportplatzrunden auch mal 420m oder sogar 430m (und ja: ich laufe auf Bahn 1).

Ich mache es so: 4:30 Pace, also 270 Sekunden, macht nach Adam Riese 27s/100m. Also gucke ich nach der Geraden auf die Stoppzeit und nach der Kurve wieder. Meistens habe ich dann das Tempo so gut eingestellt, dass ich nach der kompletten Runde nur noch eine Abweichung von 1 bis maximal 2 Sekunden von der gewünschten Zeit (in deinem Fall 1:48) habe.

Gruß
Uli

P.S. Nicht, dass ich meine Garmin nicht toll finde. Ich will nicht mehr ohne. Aber für die 400m-Intervalle ist sie nicht ideal.

Miss MC misst mysteriösen Mist meist mittags

So, und das sagst du jetzt 5 x 1.000 mal ganz schnell hintereinander auf. Danach liest du dir genau die Bedienungsanleitung des 305ers durch, und ich wette, bei den nächsten Intervallen fluppt das auch mit den Zeiten besser ;-).

Manchmal packt mich beim Barfußlaufen auf dem Sportplatz spontan eine Art, ähem, Intervallwürgreiz. Dann lauf' ich allerdings ohne GPS. Denn eine Runde auf amtlich vermessener Bahn ist nun mal 400 Meter lang. Da plane ich also 90 Sec. für eine Runde, 45 Sec. für eine halbe Runde und 22 kommaschlagmichtot für das erste Viertel bis hinter die Mitte des Fußballtors. Nach der ersten Runde bin ich dann meist schon feinjustiert. Funzt viel besser als mit GPS.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

:-)

Lustig erzählt!

Bei Intervallen gebe ich nur über den Trainingscenter, den Du Dir auf den Computer laden kannst, die Länge der Strecke an. Und die der Trabpause.
Das wiederholst du für jede Intervalle und dann hast du da 5x deine 1000 m stehen, unterbrochen von den Trabpausen.
Vorher kannst du noch einlaufen eingeben, das dann ganz ohne Vorgaben. Das gleiche mit Auslaufen.

Und wenn du das dann per USB auf deine Uhr geladen hast, brauchst du nur noch auf “Training“ , “erweitert“, “alle anzeigen“, dieses Training öffnen und starten.

Dann spult die Uhr dein Training ab.
Du gibst Gas und sie zählt runter wenn das Ende des Intervalls kommt, genauso wenn das Ende der Trabpause kommt.
...und wenn du auch noch deine Wunschpace eingegeben hat, piept sie auch noch, wenn du zu schnell (Glückwunsch!) oder zu langsam bist.

Und mit “Lap“ beendest du das Training.

Somit renne ich los, trabe wenn sie piept, renne wieder los wenn sie erneut Laut gibt und schaue eigentlich gar nicht groß drauf sondern gebe Gas. ;-)

...und am Ende werte ich es aus. (Dass 4:30 sehr schnell sein muss, weiss man auch ohne Uhr, ne? ;-) )

Ohne Ingenieurwissenschaften studiert zu haben.

...Aber ich habe das Handbuch im Internet runtergeladen.

Sie kann schon einiges und wenn man sich und ihr eine Chance gibt, hilft sie sehr.

Viel Spaß beim Testen! :-)


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Alles klasse Tipps und sehr gute Einwände! Vielen Dank dafür!!

@gpeuser
Pläne werden überbewertet, den Beweis habe ich ja geliefert! :-) Nur... ganz ohne Dembo geht's leider nicht, wenn man schneller werden möchte. Gute Besserung, werd' bald wieder fit! Wir sehen uns in Hamburg! :-)

@Sonnenblume2/Tame
Hier dürfte wohl der Hund begraben liegen, denn mich hatten diese Schwankungen auch sehr gewundert. Bei meinen Demboläufen fällt mir das Ignorieren der Werte wesentlich leichter, da man ja noch aufpassen muss - sei es auf andere Verkehrsteilnehmer oder auf Schlaglöcher. Was erklärt, dass mir diese Läufe wesentlich besser gelungen sind.

@Scotti
Ja, ich hatte geschwänzt! Einerseits weil mein Certificat nur wenige Tage vor dem Ballon ausgelaufen ist und ich das dummerweise erst NACH dem diesjährigen Check-Up beim Doc bemerkt hatte und andererseits, weil HH eher keine Berge hat! ;-))

nochmal@Scotti/Uhrli
Das war jetzt Gedankenübertragung, denn das Hochrechnen der Runden-/Halbrundenzeiten kam mir auf dem Nachhauseweg auch in den Sinn! Übrigens bin ich gestern auch auf der Innenbahn gelaufen, also exakt 1000 m, lt. Garmin jedoch angeblich 1,07 km! Kurzzeitig hatte ich die Hoffnung, dass dann auch die Zeitmessung entsprechend ungenau ist, aber da scheint er unerbittlich zu sein!

@Gazelle
Technische Höchstleistung... Smilie by GreenSmilies.com
du hast recht, die Bedienung der Garmin ist so beschissen und stresst wesentlich mehr als ein 1000er-IV! ;-)
Danke auch für die Anleitung incl. des Servierens der richtigen Seitenzahlen auf dem silbernen Tablett! Ich werde da gleich heut' Abend reingucken - s. auch Sonnenblume's Kommentar! :-)

@Carla
Das ist ja interessant! Selbst eine der ganz Großen hier ist trainingsanarchistisch unterwegs??? Cool! Ist das vielleicht auch den Trails geschuldet, weil es da ja solche und solche Steigungen/Abstiege gibt, die man eh nicht miteinander vergleichen kann? Fahrtspiele (gemessen in Minuten) scheinen mir da nämlich auch mehr Sinn zu machen als starre Kilometervorgaben.

@klada
90 sec/Runde barfuß???? Du bist bekloppt! ;-))

einen Versuch war es wert!

Hätte ja auch gut funktionieren können. Aber manchmal gehts mit ohne Technik vielleicht besser. Höggschde Diziplin ist aber auf jeden Fall hilfreich- dein Hamburg Intervall wird 42,2km lang und da brauchste auch nicht so oft auf die Uhr schauen- was das an Zeit spart!!!
...Mut zur Langsamkeit!...

MC....

*pruuuuuuust*
(ich musste mir die jetzt mal ausleihen)
"...eine der ganz Großen...????"
Ich bin nur 1,74m und garantiert nix Großes, echt nicht...das wollen wir hier doch mal festhalten!!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ich sprach von Größe!

Nicht von Länge!
Da kann ich eh nicht mitreden!
;-))

Schwester im Geiste

ja, das ist so und ging mir mit meinen 1000er gestern genauso. Sch.. drauf. Ich lauf die kleinen Intervalle meist nach Gefühl und lass mir hinterher von der Uhr sagen wie es gelaufen ist; macht mich sehr viel ruhiger, und im Ernst, wen interessieren Abweichungen von wenigen Sekunden im Marathon ;-)))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@MagnumClassic

Einen Haken gibt es bei meinem Vorschlag schon :-(

Der virtuelle Partner kann nur ein Tempo, d.h. wenn Du nach dem ersten Intervall Deine Zeit bzw. die vom Partner erreicht hast, wirst Du während Deiner Trabpause zurückfallen, weil der Kerl rennt ja im 4:30er Tempo weiter. Er hat zu Beginn Deines 2. 1000er Vorsprung. Du musst dann auf Deinem 2. 1000er zusehen, dass Du den Rückstand gleich hältst, dann stimmt auch wieder Deine Intervallzeit... Trabpause von 1000 m wäre ideal, denn sonst kriegst Du noch zusätzlich durcheinander mit der Autolap, die alle 1000 m eine Zwischenzeit anzeigt.
Alternative zu dem Chaos... Du startest die Uhr für jeden 1000er neu oder wirfst das Ding in die Tonne und läufst, wie Du es gemacht hast, bevor es einen Forerunner gab ;-)

@mc

Also erst mal sehr diszipliniert. Viele Tipps bzgl. Einstellung und Programmierung der Garmin gab es ja schon. Ich mach's normalerweise auch über das Trainingscenter. Wobei so stinknormale IVs auch einfach manuell gehen (Anleitung schon bekommen).

Dann noch die richtigen Einstellungen im Display - und fertig ist. Für IVs würde ich den virtuellen Partner nicht empfehlen, zumindest nicht mit TP. Und Bahn? Was'n das?

Ich lauf auch eher nach Gefühl. 4:30 ist halt "schnell rennen". Bei km-Intervallen heißt es halt "anstrengend" rennen und so das es bei den letzten beiden bis zur K-Grenze kommen kann. Hinterher die Zeiten auswerten - fertig. Wenn's dann mit der Vorgabe passt: umso besser. Wenn nicht: auch gut.

Momentan passt nix bei mir. Letztes Jahr um diese Zeit lief's einfach besser. Aber jammern hilft nicht - weitermachen! Hast noch gut 4 Wochen Zeit. Bleib locker und werde kein Sklave des Plans!

Sklave des Plans

Nee, das muss man bei mir nicht befürchten, zumal so "Kleinigkeiten" wie der Alltag oder der lange Winter schon dafür sorgen, dass man nicht alles 1:1 umsetzen kann.

Zwar stimmt es, dass ich mal wieder 'ne PB versuchen möchte und dass ich, die ja zuvor ultrabedingt das Dembo sträflich vernachlässigt hatte, diesbezüglich nun disziplinierter sein muss. Denn Dembo gommd von Dembo! Oder wie sagt unser Schinderhannes: "Von nix kommt nix!" Das ist der Grundgedanke zu meinem Projekt "Höggschde Disziplin". Hinzu kommt der Wunsch nach Vermeidung von Übertraining. Trainingspläne sollen ja auch davor schützen - sofern man sich am richtigen orientiert.

Stichort Yakimasen's Kommentar: "sich und der Sache (hier: der Uhr) 'ne Chance geben. Ja, ein Versuch war's wert. Vielleicht ist es sogar gut, auch mal solche Erfahrungen zu machen. Dazu ist ja das Training da und Kommunikation hilft auch, um zu sehen, ob diese oder jene Methode zu einem passt! :-) Diese hatte definitiv nicht zu mir gepasst, bzw. Don's Kommentar ("das gute Tempogefühl nicht mit dem Garmin-Murks versauen") hat daher voll ins Schwarze getroffen. Insofern hatte Gazelle's Schlusssatz Alternative zu dem Chaos... Du startest die Uhr für jeden 1000er neu oder wirfst das Ding in die Tonne und läufst, wie Du es gemacht hast, bevor es einen Forerunner gab ;-) so richtig befreiend gewirkt! ;-))

Nochmals vielen Dank euch allen!
:-)

Dnake Uhrli! ...

... Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Die pace-angabe auf Garmin ist für so was nicht geeignet und so wie du, mach ich das auch. 20-21s/100m und los. 20/40/60/1:20 - das kann man auch noch nach dem zehnten Intervall im Kopf.
Aber MC, genau das stand hier auch öfter schon. Du mußt den Test für dich natürlich noch mal explizit bestätigen. Kannst doch von uns Laufuhrhörigen lernen. Für die langen Distanzen sind die Dinger gut. Auf der absoluten Kurzstrecke sind satelittengestützte Systeme dann wohl doch leicht überfordert - na, zumindest Garmin ist es.
Aber die Intervalle klingen schon mal schick. Kannst hier vorbeikommen und das gleiche noch mal in 15cm Neuschnee probieren.
;-)
PS: Ist nicht schon Frühlingsanfang vorbei?

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