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Es hätte so schön werden können: der 32. Syltlauf sollte mein erster werden, zugleich mein längster Lauf und Form-Barometer für den HH-Marathon. Die Vorbereitung lief bestens (600km seit Jahresanfang, verletzungs- und krankheitsfrei), ich fand meinen Plan gut, die Zeiten stimmten mit der ersten Standortbestimmung gut überein.
Was also ist schiefgelaufen? Was beschert mir schon ab Kilometer 13 diesen Schmerz am linken großen Zehengelenk und dieses unangenehme Ziehen in der linken Wade? Warum werde ich kontinuierlich ab Kilometer 18 langsamer und warum werden die Oberschenkel fester und fester?

Kurz zurückgespult: Die Anreise am Samstag zur Startnummernausgabe mit Pasta-Party ist schön -- Einstimmung auf den Lauf, nette Leute am Tisch, mit denen ich gleich ins Gespräch komme und ein paar bekannte Gesichter von früher treffe ich auch. Das dies ein Volkslauf ist, wird besonders durch die Staffeln der gemeldeten Sylter (Schulen, Vereine, Firmen) deutlich: ein kleines Sportfest für die Leute, die selten von diesem Knust runterkommen. Letzendlich sorgt auch diese Staffelbeteiligung an der Strecke für eine gute Stimmung (und einen Autokorso entlang der einzigen Hauptstraße).

Meine Nacht ist bescheiden: der leichte Schnupfen von vergangener Woche hat sich in beschlagene Bronchien verwandelt -- ich huste mich durch die Nacht. Irgendwie scheine ich diese Anzeichen nicht 100%ig fit zu sein in meiner Erwartung und Vorfreude auf den Lauf verdrängt zu haben. Nach dem Aufstehen fühlt sich aber alles ok an.

Shuttlebusse bringen uns nach Hörnum und so können wir schon mal die Strecke in Augenschien nehmen: kein Schnee! Nur Wind und der meist von schräg hinten. Sogar die Sonne läßt sich blicken, trotzdem bleibt es schneidend kalt.
Ich treffe beim Umziehen slowmike, der ein besonders schönes neongelbes Shirt übergestreift hat -- es war nett die Zeit bis zum Start mit dir zu vertrödeln!

Pünklich um 10:00 Uhr ist Startschuss, die Ansprache ist der antiquierten Technik zum Opfer gefallen, ich will die Stoppuhr ab Überlaufen der Matte drücken... da ist aber keine! Wozu musste ich dann einen Champion-Chip ausleihen? Egal, auf die paar Sekunden wird's ja nicht ankommen. Schön, wie sich das Feld auseinanderzieht und bunt die Straße entlangspült. Ich sortiere mich mit 5:30er Pace ein -- alles ist gut. Ab Kilometer 4 wird nur noch der Radweg zum Laufen genutzt, was dazu führt, dass es wieder etwas enger wird. Überholen geht aber ganz gut. Ich bleibe bei einer Pace von 5:20 und kann den Lauf genießen, die Stimmung ist nett. Wir laufen durch die karge Heide- und Dünenlandschaft, hier und da hat man einen Blick aufs Watt -- wirklich schön!

Und irgendwann ab Kilometer 12 fängt mein Fahrgestell an zu mucken: ein recht penetranter Schmerz im linken Großzehengelenk. Wie kommt das? Hatte ich noch nie! Geht das nochmal weg? Die Antwort ist leider "nein". Ich versuche mich trotzdem zu entspannen. Aber es klappt nicht: der Schmerz zieht von Kilometer zu Kilometer höher, immerhin nur im linken Bein. Es brennt regelrecht. Ich habe regelemäßig getrunken, sogar etwas Power-Riegel gemampft... Woher kommt das also?
In Westerland an der Promenade ist tolle Stimmung -- für kurze Zeit werde ich von dieser Welle getragen, leider ist diese Stelle nur recht kurz.
An den Verpflegungsstationen lege ich nun Gehpausen ein. Das Anlaufen ist keine Freude.
Ich sehe meinen Puffer zur Zielzeit schrumpfen, der Halbmarathon geht schon 5 Minuten langsamer durch als geplant. Mir wird klar, dass es nicht mehr um die sub3h geht: ich stelle mich darauf ein, dass es ab jetzt nur noch ums Ankommen geht. Na -- da hab ich ja meinen Vorbereitungslauf für Hamburg!
Hinter Kampen geht es zunächst etwas abwärts, dann kommen ein paar Dünen, danach wird es still auf der Strecke: hier kommt niemand so leicht hin. Ich bin auch ziemlich allein mit mir und meinen Ausfallerscheinungen. Wenn sich so Marathon anfühlt, dann will ich das nicht! Zwei rüstige M60er ziehen locker trabend an mir vorbei. Auch nicht wirklich aufbauend... und der anstrengenste Teil kommt noch: das einzige Teilstück, auf dem wir richtig Gegenwind haben sind die letzten vier Kilometer vor List. Und es geht bergauf.
Mittlerweile hab ich Hüfte, Oberschenkel, Waden und immernoch linken Zeh!
Bei einer Pace von nunmehr 6:30 liefere ich mir ein lustiges Duell mit einem Läufer, der regelmaßig geht (wie viele andere auch) und dann wieder antrabt, ich versuche durchzulaufen und schaffe es auch, nur schneller bin ich nicht ;-)
Die Luft fühlt sich wie eine breiige Masse an, durch die meine Beine schneiden müssen -- es fehlt allerdings die Kraft. Ankommen!
Endlich ist die Steigung geschafft, die letzten 500m sind Rückenwind -- ich werde ankommen! Und als der Sprecher meinen Namen aufruft bin ich stolz, es geschafft zu haben, auch wenn mit der Zeit von 3:08 deutlich meinen Plan verfehle. Trinken, sitzen, Medallie abholen, mehr Trinken -- alles ziemlich in Trance.

Heute hat sich die Erkältung Bahn gebrochen: nennt sich wohl "open window" -- ich bin platt und wenn ihr euer Ohr an den Bildschirm legt, könnt ihr mich sicher husten hören!

Der Syltlauf als Vorbereitungslauf für HH -- die Konsequenzen:
1. Auf Körpersignale achten und nur gesund starten!
2. Zeilzeit korrigieren -- ankommen heist die Devise!

3.875
Gesamtwertung: 3.9 (8 Wertungen)

oh je

manchmal merkt man erst hinterher, dass man eigentlich krank ist, kenne ich auch.

Hut ab, du hast es geschafft! jetzt gesund werden und dann geht es weiter!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Schade! Deinem Vorbericht

Schade! Deinem Vorbericht zufolge hätte der Lauf echt klasse werden können. Und dann nur 500 m mit Rückenwind statt 33.333 m? Manchmal läuft es einfach blöd.

Gute Besserung und alles Gute für HH wünscht

Sirius

Rückenwind

@ sirius: Rückenwind war auch in Teilstücken davor, aber ins Ziel wurde man immerhin richtig geschoben.
Wie ich gerade gesehen habe, hatten aber auch die Sieger zu kämpfen... Video von Sylt-TV
Gruß, Dominik
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M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

wie schade

och Mensch, das tut mir leid!

Nein, so macht es sicher keinen Spaß!
Ich hätte nicht durchgehalten glaube ich.

Nun pflege Dich gut und werde schnell wieder gesund!

...wieder was gelernt?! :-/

Alles Liebe und Gute Besserung!


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Aua!

Das klingt schmerzhaft und sehr anstrengend. Werd schnell deinen Husten los, und vielleicht kommt dann der Zeh einfach nicht wieder?
Wünscht dir jedenfalls
yazi

mach keinen schxxx

pass jetzt bloß auf dich auf. Ausfälle haben wir Neon-Gelben ja schon genug.
Kurier dich gut aus.
Dann wird alles wieder gut.
Bis spätestens in HH.

Gruß
Gerald

Gute Besserung!

Wenn die Generalprobe so danebengeht, dann kann das Hauptevent nur großartig werden. Kuriere Dich gut aus und dann lege Feinschliff an die Maravorbereitung!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Nein

So fühlt sich Marathon nicht an! Zumindest nicht der in Hamburg! ;-)
Manchmal passt's einfach hinten und vorne nicht. Nicht umsonst müssen sich so viele Läufer so lange gedulden, bis mal wieder eine PB oder eben die gewünschte Zielzeit herausspringt! Es sind einfach zu viele Faktoren, die darauf Einfluss haben, so dass sich kurzfristige Zielkorrekturen nicht vermeiden lassen. Das ist zwar doof, vor allem, wenn man so gut im Training war, aber gesundes Ankommen und vor allem der Erhalt der Lauffreude steht immer noch vor einer "Traumzeit" oder gar Verbissenheit. Lass' dich also bloß nicht entmutigen!

Das mit der Erkältung, die sich im Nachhinein als Erklärung für das Herumgeeiere herausstellt, hatte ich auch schon! Denn wer denkt sich schon bei einem leichten Schnuppen was? Wegen des Hustens hätte ich mich da wohl auch nicht anders verhalten. Wenn's denn morgens wieder gut ist... Von daher gesehen war ja die Umgebung mit der jodhaltigen Luft perfekt! ;-)

Das meint zumindest eine MC, die die Insel Sylt ebenfalls überbewertet! Zumindest abgesehen von Westerland! ;-)

Kommt mir bekannt vor

Moin Dominik
ersteinmal mein Mitgefühl für dein Leiden.

In der Vorbereitung auf HH hatte ich am 24.2. auch einen langen Kanten auf dem Zettel. Es steckten 3 Wochen Renovierungsarbeiten, etliche Trainingskilometer und eine kleine grippale Unpässlichkeit in den Knochen, bzw im Körper. Ich wollte wegen des Schietwetters auch mal die Variante mit dem Boxenstopp und Klamottenwechsel ausprobieren.
Eigentlich war ich positiv Grundgestimmt.
Aber es lief nicht so wie gedacht. Die Wege glatt und rutschig, der Schnee der fiel war mehr nass, die Klamotten wurden kalt und schwer und die Stimmung sank gen Null. Die rsten 14km bis zum Boxenstopp liefen so lala, aufgetankt und mit neuer Ausrüstung versehen ging es auf den zweiten Teil. Doch schon nach 3km machte der Körper nicht mehr mit. Die Gelenke schmerzten, die Muskeln waren hart und stellten ihren Dienst ein, die innere Einstellung war total zum Erliegen gekommen. Schrittweise und mit vielen Gehpausen quälte ich mich nach Hause. Heisse Dusche, Ofen und Sofa, und ann ging es so richtig los: Krämpfe in der Oberschenkelmuskulatur von Feinsten, mit Tränen in den Augen und machtlos wurde ich von meinem Körper abgestraft.
Ja, es war wohl alles etwas viel in den letzten Wochen!

Es folgte eine Woche der Regeneration und des Ausruhens, und siehe da:
der Körper dankte es mir mit neuer Lust und Laufbereitschaft.

Nimm es als Warnschuß deines Körpers und mach mal etwas weniger, du wirst sehen wie gut es tut, und dein Körper dankt es dir.

Aufmunternde Grüße vom Lurch

Regenfetischisten = die "normalste" Laufgruppe im Universum
wird nur von NEONGELB getoppt!

Aufmunternde Worte

von Euch tragen bestens dazu bei, dass ich heute schon deutlich entspannter auf diesen Lauf schauen kann. Danke dafür!

Ich buche es tatsächlich unter "verpatzte Generalprobe" ab und kümmere mich in den kommenden Tagen um die komplette Regeneration. (Das Fragezeichen mit dem Zeh bleibt allerdings... kann es sein, dass eine zu feste Schnürung dazu führte???)

Mit dieser Erfahrung wird mir klar, dass zum Laufen und zur Lauffreude einiges mehr beträgt, als nur ein erfolgreiches Trianing: wie ihr mir bestätigt ist z.B. Geduld genauso wichtig wie die richtige Selbsteinschätzung und -beobachtung.
Letztendlich ist es ja auch schön zu wissen, dass Erfolgserlebnisse nicht auf Knopfdruck zu haben sind, was die ganze Sache noch etwas spannender macht!

[edit] ach ja: nur für die Statistik: mit einer durchschnittl. Pace von 5:38 und Platz 210 von 467 (bei den Männern) kann ich natürlich unterm Strich absolut zufrieden sein. Ich bin eben -- wenn überhaupt -- nur an meinen eigenen Ansprüchen "gescheitert"...

Gruß, Dominik
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M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Sei stolz und zufrieden !!!

Alles gut, Dominik , du hast bei widrigen Umständen - körperlich und Wetter- in einer wie finde sehr akzeptablen Zeit gefinisht.
Regeneriere Dich gut, schließlich wollen wir es ja in HH richtig krachen lassen, oder ;-)
Schön Dich kennengelernt zu haben.
Bis die Tage
Der Micha

DER WILLE IST AUS STAHL

nicht immer LÄUFT alles nach Plan ...

... das kann das Training betreffen und vor allem gilt das für einen WK !

Bevor ich dir grossen Appetit auf de(i)n Hamburg Marathon (-Debut) mache, erst mal zum Sylt-Lauf.

Hast du beim Sylt-Lauf irgendetwas neues an deinen Füssen gehabt ( Socken, Schuhe, Einlagen, etc.) ?
Wenn ich es richtig sehe, war es dein bisher längster WK-Lauf; Richtig?
Ich habe, auch Probleme mit den Fuss-Zehen, wenn ich bei langen Läufen ( > 25Km ) Kompressionsstrümpfe trage.

... sieh den Sylt-Lauf einfach als "langen Vorbereitungs-Lauf" für Hamburg an.
Bei dem du schon einmal folgendes geschafft hast:
- Kampfgeist bewiesen und durchgebissen, trotz deiner Probleme
- durchgelaufen ( an den VP's darf man(n) "gehen" um vernünftig zu trinken/essen )
- gefinished !!! ( in einer guten Zeit, wie ich finde )

In Hamburg, beim Marathon wirst du etwas ganz anderes erleben:
- ganz, ganz viele "Jogmap-Läufer/innen"
- ein sehr tolles Publikum, das dich puschen wird !
- du musst mehr Selbstdisziplin haben um nicht zu überpacen
. (such dir auf der HH-Marathon-PastaParty Zielzeit-Mitläufer/innen !)
- viel besseres (wärmeres) Wetter ;-))

Glückwunsch zum Finish unter diesen Umständen !!!
Kurier die Erkältung ordentlich aus und erst dann geht das HH-Marathon-Training weiter !

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Dem kann ich mich nur anschließen ...

... und noch mal betonen:

1. Kopf hoch!
2. Erkältung auskurieren - aber richtig!

Außerdem scheinst du fit genug zu sein, so dass dich die paar Tage bis zur völligen Genesung nicht zurückwerfen werden.

Gruß

Volker



Jogmap Schleswig-Holstein - neongelb beflügelt

Danke, ihr Lieben!

Ich bin ja noch in der Phase des Läuferlebens in der es ständig etwas "zum ersten mal" passiert. Positives wie Unangenehmes... bisher hatte ich eigentlich nur gutes zu berichten -- da kommt so ein Dämpfer wohl zur rechten Zeit.

@runner-hh: ich hab nichts "unerprobtes" angehabt. Lediglich die Füße hab ich mir vorher leicht eingecremt... Beim nächsten langen Lauf ziehe ich die gleichen Sachen nochmal an und werde sehen, ob wieder etwas klemmt.
Vom Tempo her hätte ich die angepeilte Pace drauf haben müssen... (02.12. Ratzeburg 26km 5:06; 20.01. Lümmellauf 19km 5:10; 23.02. Kiel HM 4:58).

Und klar: Hamburg wird ganz anders... (@ slowmike und selbstverständlich gerockt!)

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

sei nicht...

...enttäuscht! denn: du hast - trotzdem da schon ein infekt im körper war - noch ne klasse leistung abgelefert.
wenn du gut auskuriert und durchtrainiert in hh an den start gehst, wirst dich wundern, was du drauf hast!
mir ist das letztes jahr in kiel passiert: losgelaufen und bis km 28 alles gut. danach war's als ob nen schalter umgelegt wurde.
alles lief plötzlich so schwer. ich dachte erst, es sei der hammermann. aber als ich später unter der dusche schüttelfrost bekam,
da wusste ich was los war...
____________________
laufend wünscht gute besserung: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

Mach dir keinen Kopf,

der nächste Lauf wird wieder deinen Leistungen entsprechend ausfallen. Du bist nicht der erste, der mit einem Infekt gestartet ist. Man schiebt die ersten Anzeichen meist auf die Aufregung und merkt gar nicht, dass man im Grunde neben der Spur ist. Geht man den Wettkampf normal an, bricht man natürlich ob des Infekts nach ein paar Kilometern ein, wobei man es sich just in dem Moment nicht mal erklären kann. Hinterher ist man immer schlauer. Und Sylt ist es bestimmt wert, wiederzukommen;-)
Mund abwischen, weiter.

Lieben Gruß
Tame

das Großzehengelenk, das kenne ich!

Das geht wieder weg, aber es dauert und du solltest am besten die Wade gleich mitbehandeln (die Muskulatur der Wade verstärkt den Druck unter dem Zeh noch)- sprich mit einer Hartschaumrolle ausrollen. Die Fußunterseite rollst du am Besten mit einem Golfball durch. (Fuß auf Golfball draufstellen, dann mit leichtem Druck kreisförmig rollen- es ist schmerzhaft). Bisschen Creme, zB Traumheel und ein Wärmekissen sind auch nicht falsch. Dann überprüfst du deine Schuhe, ob sie an der Stelle wo das Gelenk ist, durchgelaufen sind. Meine waren es, dann empfiehlt sich die Mülltonne. Wenn du das nächste Mal läufst, kontrollier mal deine Abrollbewegung. Läufst du über den Zeh? Ich tu das wenn ich schlapp bin- deshalb Bewegungskontrolle während des Laufens und sporadische Änderung der Laufbewegung. Das hilft dann wiederum auch gegen spannendene Oberschnekel.
Schade, dass dein Syltlauf nicht so toll geworden ist, wie du es dir vorgstellt hast, aber bis HH ist noch eine Menge Zeit und die Erfahrungen, die du jetzt daraus ziehst, sind bestimmt wertvoll. Kurier dich gut aus und dann gehts mit neuer Kraft zum Marathonziel.
...Mut zur Langsamkeit!...

Das wird schon wieder! Hey,

Das wird schon wieder!
Hey, hab den Blog eben erst gelesen, sowas kann passieren, auch wenn es echt ärgerlich ist. Ich habe (un)glücklicherweise einen kleinen Wachhund zu Hause, die mich mit Schnupfen wohl nie einen Wettkampf bestreiten lassen oder längere Zeit nicht mehr mit mir sprechen würde :-) Zu oft wurde mit schon aufs Brot geschmiert, wie gefährlich sowas ist. Aber ich kann dich verstehen : Das Training, die Vorfreude, die Stimmung... Das wird schon gut gehen! Verbuch es als Erfahrung und wir meine Vorredner schon sagten : Die Zeit ist trotzdem doch echt gut. Nicht auszudenken, was auf der Uhr im fitten Zustand gestanden hätte. Jetzt komplett auskurieren und auf Hamburg vorbereiten. Mach Dir da mit dem Debut auch keinen Stress. Wie schon gesagt wurde, es gibt So viele Faktoren, die da reinspielen. Ich habe das in Bremen erlebt, zu schnell ob der Euphorie das Rennen angegangen und dafür nachher auf den letzten Kilometern gebüßt. Ich wollte 3:30 laufen, am Ende war es für mich eine tolle 3:46! Aber spatestens als ich am Anfang den Herren im "Ultra-Trail-Marathon " - Shirt überholt habe, wusste ich, dass ich etwas falsch mache. By The way : Welche Zeit hast Di Dir denn für Hamburg vorgenommen?

Also, gute Besserung und sieh es mal So : Die Entscheidung, ob Di Sonntag

UPS, zu schnell ;-) ..ob du

UPS, zu schnell ;-)
..ob du Sonntag beim Hochbrückenlauf bist, sollte Dir abgenommen worden sein, es sei denn als Support! :-) Hab einen netten Tag! Gruss Björn

Zielzeit

Ich trianiere nach dem (leicht modifizierten) Steffny-Plan für 3:45, was am Ende eine Sub4h ergeben sollte.
Der Test in Kiel war ja entsprechend positiv und jetzt hab ich gerade mal geschaut, was die Sylter Zeit im Zielzeitrechner ergeben hätte: eine 4h:04min.
Also heist das Ziel a) ankommen und b) Pace auf 3h:55min auslegen.

Morgen werde ich wieder einsteigen in das Programm für die letzten 4 Wochen.

Gruß, Dominik
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M45/69kg/1,80
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