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Fünfmal hätte ich an der Bramfelder Winterserie in 2012/2013 teilnehmen können, hätte ...! Bei den ersten beiden Veranstaltungen im November und im Dezember musste ich verletzungsbedingt passen. So blieben mir immerhin noch drei Wettkämpfe, um letztlich in die Jahreswertung hinzukommen. Nach überstandener Verletzung nahm ich im Januar 2013 erstmals teil.
Obwohl ich mich mit meiner Marathonvorbereitung im Rückstand befand, hatte ich mir nur zwei Runden vorgenommen. Die zehn Kilometer sollten ein erster Anfang sein. Mein Ziel war recht bescheiden: Unterhalb einer Stunde wollte ich zweimal um den Bramfelder See gelaufen sein. Das klappte auch; mit 56 Minuten und elf Sekunden erreichte ich das gesteckte Ziel. Konnte die erste Runde noch relativ schnell angegangen werden, so veränderte sich die Laufstrecke immer mehr ... es wurde richtig glatt, folglich musste man mit dem Tempo runtergehen.
Im Februar nahm ich ein weiteres Mal teil, auch dieses Mal ging es ,,nur" über zwei Runden, doch die Zeit war mit 54 Minuten und 56 Sekunden schon etwas besser, gleichwohl man das Gefühl hatte, die Strecke hatte sich gegenüber Januar 2013 überhaupt nicht verbessert. Schon wieder war die erste Runde o.k., die zweite durch die Glätte eher weniger.
Heute nun, am 17. März, der letzte Lauf. Nachdem ich vor einer Woche beim Öjendorfer Marathon die 22,66 km in zwei Stunden und 19 Minuten absolviert hatte, wollte ich dieses Mal vier Runden laufen, also erneut etwas mehr als 20 Kilometer, sechs Wochen vor dem Marathon eigentlich ein Muss.
Doch der Wintereinbruch vor einer Woche hätte dieses Vorhaben fast unmöglich gemacht. Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes sorgte für ein Antauen der weißen Pracht. Die Minustemperaturen in der Nacht sorgten für Eis.
So machte der Veranstalter, die BMS Laufgesellschaft, alles richtig: Die Läufer konnten starten, doch aufgrund der Glätte verzichteten sie auf eine Wertung.
Auch ich ging an den Start und benötigte für die 20,46 Kilometer letztlich eine Stunde, 56 Minuten und 39 Sekunden. Es war unterwegs wahnsinnig glatt, ab und zu verlor man den Stand, doch zu einem Sturz kam es glücklicherweise nicht; auch sonstige Verletzungen blieben mir erspart.
Schade nur, dass anschließend beim Duschen das Wasser genauso kalt war wie außerhalb das Wetter. Ebenso enttäuschend war nach dem Duschen der Blick auf den Tisch der Veranstalter; ein paar Waffeln konnte man sich noch nehmen, ein, zwei Apfelstücke, doch von den Riegeln war nichts mehr übrig.
Aber gut, vielleicht hatte die Veranstalter-Crew nicht mit so einem großen Andrang und Hunger der Teilnehmer gerechnet. Bei der nächsten Winterserie wird sicherlich auch für die Langläufer das Angebot etwas reichlicher sein.
Fazit: Froh bin ich, dass ich nach den 22,66 Kilometern vom 09. März 2013 nun auch am 17. März 2013 mehr als zwanzig Kilometer geschafft habe; kommenden Sonntag findet in Wandsbek der Halbmarathon statt. Erneut etwas mehr als zwanzig Kilometer, hoffentlich bei etwas besseren Laufbedingungen.

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