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Schwimmtechnik = wichtiger Trainingsinhalt

Lauftechnik = egal(?)

Nüchternlauf = Vor dem Lauf nix Futtern

Beim Lauf nix futtern = normal

Nach dem Lauf Hunger haben = s.o.

Nach dem Lauf Durst haben = s.o.

10km mit Getränk = Sauf-Orgie

10km mit Handy, MP3-Player, Garmin, Getränke-Gürtel und Gel in der Tasche = Schwerlasttransport

LongJog = langsam (wirklich!)

Tempo-DL = Quäl Dich, Du Sau!

Tempohärte = s.o.

Tempi im Training = alle!

Immer nur laaangsam = laaangweilig

Höhenmeter = Dein Freund

Trainingseffizenz(1) = wenig KM -> flink

Trainingseffizenz(2) = wenig Zeit -> flink

Wettkampf = Warum kann ich das im Training eigentlich nicht?

Dauertotterer in 4er-Reihe beim WK = unverständlich

Walking = Walking

Nordic-Walking = Gehen am Stil

(Nordic-)Walking = Sport

Spazierengehen mit Stöckchen != Nordic-Walking

Laufen = Sport

Sport = Freude

Marathon in >7h != Laufen

Marathon vor KM30 = geht's bald mal los?

Marathon nach KM30 = Au weia. jetz geht's los.

Läufer mit Hund = Wandelndes Paradoxon

Frühling = überfällig

Weiterer Schneefall = überflüssig

Begriffsdefinition = Wortklauberei

DonCarracho = jetzt fertig

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

4.166665
Gesamtwertung: 4.2 (6 Wertungen)

was ist los?? Langeweile?

was ist los??
Langeweile? Frust? Übermut?
Geh laufen!!
*grins*

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Nur so

was ist los?? Weiß nich ...
Langeweile? Frust? Übermut? Keins davon ;-)
Geh laufen!! Nachher :-)

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

:-)

Blog von DonCarracho = gefällt mir:-)

Lieben Gruß
Tame

Anfallartiges....

Brainstorming!
Hat man mal.
Hat was!
Is nix Schlimmes!
DON'T PANIC! ;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

:-))

Gefällt mir

Schwerlasttransport

minus Ballast im Wettkampf =PB?
Will sagen, ich schleppe häufiger auch auf kürzeren Strecken ein Getränk mit mir rum nur so für den Kopf (wenn ich nichts dabei habe, bekomme ich ein psychogenes Durstgefühl ;-)) Häufig trinke ich das Wasser dann auf der Strecke gar nicht. Und dann rede ich mir ein, wenn ich im Training mit Ballast laufe und im Wettkampf dann ohne, dann macht mich das im Wettkampf doch noch ein kleines bisschen schneller, oder?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

@Sonnenblume2: Du warst mein Anstoß ;-)

Nachdem ich mich ja von Dir dahingehend belehren lassen musste, dass mit "Nüchternlauf" ein Lauf gemeint sei, während dessen man nix futtert, kam ich doch ins grübeln: Ist ein solcher Lauf etwas, dass einen eigenen Namen verdient? Oder einfach nur "normal"? Und dann auch noch diesen Namen - wie nennen wir denn dann einen Lauf vor dem man nix futtert? Und ist dann ein Schlemmer-Lauf als "normal" zu bezeichnen?
So ward die Idee zum Begriffsdefinition-Blog-Entry geboren.

Zur Logik - das ist ja ein bisschen inkonsequent:
Im Training schwer, im Wettkampf leicht -> im Wettkampf schneller
Analogieschluss:
Im Training ohne Nahrungszufuhr, im Wettkampf mit -> im Wettkampf schneller

Du argumentiertest aber zuletzt genau umgekehrt:
Im Training mit Nahrungszufuhr, im Wettkampf auch -> im Wettkampf schneller
Warum?

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

und hier

klinke ich mich aus.

Das wird mir zu kompliziert.

:-)


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Ähm

Es ging mir eigentlich nicht um Nahrung, sondern nur Wasser bei Läufen bis 20km.
Aber bei längeren Strecken jenseits der 20km habe ich bislang versucht, keine Nahrung/ Isogels zumindest zu nehmen. Nach der Laktatleistungsdiagnostik wurde mir jedoch genau das empfohlen.
Ansonsten meinte ich: im Training mit 1l Wasser um die Hüften, im Wettkampf ohne (da es ja Getränke an der Strecke gibt), das heißt 1kg leichter = schneller im Wettkampf.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Nahrung bei Läufen über 20km

"Aber bei längeren Strecken jenseits der 20km habe ich bislang versucht, keine Nahrung/ Isogels zumindest zu nehmen. Nach der Laktatleistungsdiagnostik wurde mir jedoch genau das empfohlen."
Genau darauf hebe ich ja ab, dass Dir das empfohlen wurde und dass ich eben das merkwürdig finde, während Dir das ja offenbar ganz eingängig war.
Deren Logik (also doch nicht Deine) war ja, dass man die Nahrungsaufnahme bereits im Training so wie im Wettkampf durchführen solle - woraus sich für mich dann die Frage ergibt, wie und wann der Körper eigentlich das Auskommen mit wenig bis gar keinen Glykogen-Reserven üben soll. Und beim Wettkampf kann man ohnehin nicht so viel "nachkippen" (bzw. es resorbieren), wie verbrannt wird.
Ich würde ja meinen, dass im Training (bei den langen Läufen) eben der Körper so weit wie möglich dazu gedrängt werden sollte, die Energie per FSW bereit zu stellen. Und wenn's dann im WK Zückerchen oben drauf gibt, kann er sich ja freuen.
Genauso, wie er sich freuen kann, dann 1l Wasser weniger rumschleppen zu müssen.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

Ich hab es so verstanden

Wenn die Glykogenreserven aufgebraucht sind, dann läuft man nur auf Fettstoffwechsel. Für die Fettverbrennung braucht man aber etwas Glukose. Und wenn man gar nichts zuführt, macht der Körper Glukose per Glukoneogenese, indem er die Muskeln anknabbert (welcher Läufer will aber schon gern was vom wertvollen Muskeleiweiß abgeben?). Damit genau das nicht passiert, sollte man etwas Energie zuführen, aber weniger als imWettkampf. Sozusagen um die Muskeln zu schützen. Das ist aus biochemischer Sicht einleuchtend, finde ich.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Hmmm ...

"Wenn die Glykogenreserven aufgebraucht sind, dann läuft man nur auf Fettstoffwechsel."
Eben - und darum darf es bei einem Marathon nie so weit kommen!
Der Körper muss lernen, das Soll-Tempo in einem Glykolyse-FSW-Verhältnis zu bewältigen, dass dazu führt, dass die Glykogen-Reserven (die "pur" nach max. 90min verbrannt wären) für die gesamte Dauer des Marathons reichen.
Nur so kann der "Mann mit dem Hammer" vermieden werden, der nichts anderes ist, als das Umschalten auf FSW nach Glykogen-Brennschluss. Der FSW reicht "pur" auf gar keinen Fall um das Soll-Tempo zu halten. Da kann man soviel Glykogen mitverbrennen, wie man will.
Der Versuch es dennoch zu halten, führt zur Glykoneogenese ("Der Ofen verbrennt sich selbst"). Das braucht wirklich niemand. Es reicht ohnehin nicht, um den Bedarf an Glykogen des Körpers in diesem Moment zu stillen und verlängert die Dauer der Regeneration ins Extreme.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

Aber...

...verbrenne ich dann im Training nicht auch meine Muskeln, wenn die Glykogenvorräte aufgebraucht sind? Ich merke das nämlich ziemlich deutlich, dass im Training beim langsamen Laufen so bei 22-23km plötzlich ein "Flasche leer"-Gefühl eintritt, beim schnelleren Laufen schon bei etwa 18km. Und dann bin ich ja auch schon um die oder über 2h unterwegs. Wenn ich dann ohne Zuckerzufuhr von außen weiterlaufen, macht doch mein Körper wieder Glukoneogenese, oder?
Habe gerade diesbezüglich nochmal bei Steffny und auch bei Marquardt nachgelesen. Steffny äußert sich da nicht eindeutig. Marquardt schreibt in seiner Laufbibel hingegen: "Es ist also nicht unbedingt erforderlich, bei jedem Lauf auch noch zu essen oder Kohlenhydrate in der Trinkflasche mitzuführen. Nur bei höheren Trainingsumfängen von mehr als zwei Stunden wird zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit eine Nährstoffzufuhr sinnvoll sein. Aber müssen es bei niedrigen Trainingsintensitäten immer Kohlenhydrate sein? Sicherlich sind diese am besten verträglich, aber wem danach zumute ist, der kann bei langen Trainingseinheiten auch gern Nüsse oder Käsebrote essen."
Wäre es also sinnvoll meinen "kleinen Hammermann" im Training auch durch leichte Kohlenhydratzufuhr zu verhindern? Oder lernt mein Körper dann wirklich nicht, den Fettstoffwechsel zu optimieren?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Glukoneogenese - FSW - Tempi

Ich glaube, Du bewertest das "Thema Glukoneogenese" wirklich über.
Bis es soweit kommt, muss der Körper schon wirklich ziemlich weit (hinüber) sein.
Das tritt eigentlich nur auf, wenn man seinen Körper mit äußerster Willensanstrengung(!) versucht mit hohem, nicht durch FSW stillbarem Tempo weiter zu treiben - etwa am Ende eines Marathon-WKs. So viel Härte bringt im Training niemand auf ... Das tut nämlich weh! Auch nach dem Lauf!

Dass man bei einem schnelleren Lauf nach 18km am Ende seiner Kohlehydrat-Speicher ist, kann natürlich sein, ist kein Wunder und normal - genau das ist ja der limitierende Faktor für hohe Tempi auf langen Strecken.
Ernsthaft schnelle Läufe über 20km haben aber in einem Marathon-Training (und in jedem anderen eigentlich auch) wenig zu suchen.
MRT bis 15km dürfte das maximal sinnvolle sein.

Und ja:
Ich fürchte Du (Dein Stoffwechsel) hast bisher wirklich effektiven FSW nicht gelernt. Ich denke, Du bist bei den langen Läufen tatsächlich zu schnell! Nicht zu langsam! Das darf bei einem langen Lauf im Marathon-Training einfach nicht auftreten, dass man sich die Glykogen-Reserven leer läuft. Läuft man langsamer, wird ein signifikanter Anteil der Energiebereitstellung (zum Zusammenbasteln von ATP) durch den Fettstoffwechsel dargebracht, was dann die Glykogen-Reserven schont, so dass diese nicht "alle werden".

Zwei Dinge gilt es dem Körper für Marathon beizubringen:
- Beim MRT den Anteil des FSW hoch zu halten.

- Den FSW effizient zu bekommen - das ist etwas, was man dem Körper antrainieren muss, das kann er nicht von sich aus perfekt, zumal da diverse Enzyme beteiligt sind - aber das (z.B. welche) solltest Du (als Medizinerin) besser wissen als ich ...

Mal so als Beispiel:
Ich bin (vor langer Zeit, '98-2000) mehrfach Marathon unter 3 Stunden gelaufen -> MRT ~4:10min/km.
Meine langen Läufe >30km in der Vorbereitung bin ich mit 5:30 - 6:30/km gelaufen.
Purster FSW und natürlich hab ich dabei nix gefuttert. Das ist anfangs schwer, sich zu zwingen, so langsam zu Laufen und bei den ersten Malen ist der Puls auch höher als er das eigentlich bei dem geringen Tempo sein sollte. Das gibt sich dann aber - ist eben, wie fast alles, eine Frage der Übung.

Dafür darfst (und kannst) Du Dich dann bei den flott zu laufenden Trainingseinheiten auch mal richtig reinhängen.
Das ist das, was die meisten beim Lauf-Training falsch machen:
Der eigentlich langsame Kram wird zu schnell gemacht (wär ja sonst viel zu easy, wir sind die Harten) und beim schnellen Zeug wir dann rumgeluscht.
Und dann rennen alle immer Intervalle im M-Training - weil: Das bringts ja und ist ein Zeichen für mit äußerster Härte durchgezogenes Training. Aber Tempo-DLs macht dann keiner, obwohl die es wirklich brächten. Hier letztens noch gelesen: Intervalle ja und viel, aber TDLs - ooooh, die sind ja so brutal ...

Kurz gesagt: der Fehler ist zu geringe Tempo- & auch Qual-Bandbreite im Training.

Tut mir Leid, aber ich halte das einfach für falsch, was die Dir da beim Laktat-Test geraten haben (nämlich im Endeffekt ein Zusammenschnurren der eben von mir hochgelobten Bandbreite) - aber wer bin ich schon?
Jemand, der seit mittlerweile 34 Jahren durch die Gegend rennt (mal mehr, mal weniger) und seine Marathonziele immer auf den Punkt erreicht hat.
Bis auf beim 1. Mal, wo ich die LongJogs sowohl zu kurz als auch zu schnell (ich hatte einen 30er im geplanten MRT dabei!) gelaufen bin. Manfred Steffny und sein Sub3-Plan to blame!
Oh, was hat's mich damals erwischt -> ab KM37 mehrmals Gehen ... -> 3:07h.
Und - ach ja! - jemand, der bereits für 2 Damen (darunter meine Frau) den Marathon-TP für den Ersten (mit-)ausgearbeitet hat, die dann jeweils knapp Sub4 endeten.

Also gib Deinem Body die Chance FSW zu lernen - "Nüchternläufe" (nach meiner Definition) müssen's dafür nicht wirklich sein, aber lange und langsame ...

P.P.P.P.P.S.:
Ich hab mich vor einem Weilchen mal zum Wert des LDLs ausgelassen.
Das wäre hier zu finden.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho


DON'T PANIC

Ich danke dir, Don,

für deine umfassenden Ausführungen! Langsam Laufen kann ich übrigens gut, ist gar kein Problem für mich. Bin den ganzen Winter über gemütlich gelaufen. Bin dieses Jahr z. B. schon einmal 3h gelaufen und war so langsam, dass ich nur 25km geschafft habe (irgendwas über 7er Pace). Alles nur mit Wasser übrigens. Aber die letzte Stunde davon war sehr hart, weil ich dieses "Flasche leer"-Gefühl hatte. Hatte mich aber damit motiviert, dass ich ja meinen FSW trainiere ;-).
Es ist und bleibt ein spannendes Thema. Und im Moment habe ich das Gefühl, zwischen Baum und Borke zu stehen. Habe vorhin gerade noch mit meinen Triathlon-Kollegen darüber diskutiert. Und gerade einer der gestandenen Iron Men erklärte, er laufe 3h-Läufe immer mit Verpflegung (1Gel nach einer, das 2.Gel nach zwei Stunden), damit sein Körper auch wirklich nicht seine Muskeln angehe und sein Körper durch die LDLs Schaden nehme und die Regenerationszeiten sich verlängern.
Vielen Dank jedenfalls für deine Gedanken und dein Wissen zum Thema!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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