Hallo zusammen,

ich würde gern mal Meinungen zum Thema Zielzeit hören bzw aus welchen Trainingseinheiten ihr diese, speziell für einen 10er, ableitet, wenn ihr wirklich das Maximum rausholen wollt.

Gestern standen 6x1000m mit 500m Trabpause auf dem Plan. Pacevorgabe 4:10, da ich eine 42 im 10er ansteuern wollte und mir dieses Einheit in der Vergangenheit einen recht guten Hinweis auf meine Möglichkeiten gegeben hat.

Als ich nun das erste Intervall in 4:09 gelaufen bin, hatte ich das Gefühl, das ist zu wenig und bin die folgenden Intervalle in
4:03
4:03
4:06
4:07
4:05
gelaufen. Komme damit insgesamt auf einen Schnitt von knapp unter 4:06. Viel mehr wäre nicht dringewesen, Puls ging auch auf 187 hoch (Steigung, MaxHF ca 195-197). Ist diese Einheit, eurer Erfahrung nach, hart genug, um jetzt direkt die 41 als Zielzeit anzusetzen?

Mir ist schon klar, dass das aus der Entfernung schwer zu beurteilen ist. Grundlagenausdauer spielt hier natürlich eine Hauptrolle. Mir geht's jetzt also nicht um ein Gesetz oder eine feste Regel, sondern mehr um eigene Erfahrungen. Ich hab schon gelesen, dass 5-6x1000m in den Augen mancher keine richtige Trainingseinheit ist...10x1000m sollten es schon sein. Schwachsinn, wie ich finde, denn dafür bin ich direkt 15-20km unterwegs, was zB für einen 50 Minuten-Läufer im 10km-Training viel zu viel wäre, wie ich finde. Im niedrigen 30 Minuten-Bereich mag das anders aussehen.

Zusatzfrage: Habt ihr Einheiten im Halbmarathon- oder Marathontraining die ebenfalls eine Art "sichere" Pacebestimmung darstellen???

Also...

... ich kann 1000 m in 3:20 min laufen und habe über 10000 m eine Zeit von 36:35 min (ist ein Schnitt von 3:39 min/km).

Aus Deinen 1000 er Zeiten halte ich 42 Minuten über 10000 m schon für ambitioniert.
Ich kann mich zwar auch täuschen... Du müsstest es halt probieren. Schlimmstenfalls brauchst Du nach 3000 m ein Sauerstoffzelt ;-)

10 x 1000 sind Blödsinn!!!

Wie Gazelle

auf anderem Niveau ;-)

Packe 6x1000m in 4:30, laufe auf 10km 47 bis 48 min (4:46-4:50).

10x1000m ist Blödsinn!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Die Intervalle sind wohl

Die Intervalle sind wohl nicht ausschlaggebend. Wenn ich gut im Training bin, laufe ich die 6 x 1000 bei 400m Trabpause auch um die 4:05 min/km. Eine sub42 ist für mich jedoch definitiv unerreichbar.

Aber da du im letzten Jahr schon die sub40 gepackt hast, könnte das wohl klappen.

Gruß

Sirius
...der auch mal sub45 rennt.

Hmmm, also ein wenig

Hmmm, also ein wenig überraschen tun mich die Antworten schon. Wenn ich Intervalle 6x1000m mit ner gewissen Pace laufen kann, schaff ich diese Pace + 20 Sekunden über 10km sogar im Training (wenn auch hart an der Grenze) und ich hab auch noch nie 10er-Pläne gesehen, in denen die 1000er in Zielpace - 20 Sekunden gelaufen werden. Irgendwas passt da doch nicht zusammen!? :)

Passt schon

Ich würde mal sagen:
Mit den Intervallen sollten (wenn denn Tempohärte passt) die 42 Minuten möglich sein.

Ansonsten sind 8×1000m durchaus aussagefähig - das Tempo, das Du bei denen durchziehen kannst, klappt auch bei 10km am Stück. Das ist auch noch eine sinnvolle Trainingseinheit, was 10×1000m schon eher nicht mehr wären …

Desweiteren: Das WK-Tempo sollte man im Training mindestens über die Hälfte der WK-Strecke halten können. Also 10er geplant im 4:12er-Tempo -> 5er in 21:00 sollte im Training als Tempolauf machbar sein.

P.S.:
Ich bin zuletzt 42:44 gelaufen und mit etwas mehr Mut wären wohl auch noch ein paar Sekunden drin gewesen und ich wäre sicherlich eher einen Tick langsamer als Du bei 6×1000m - als ich das im September 2012 das letzte Mal gemacht habe, war ich sogar recht deutlich lansgsamer - ob ich da "besser" war als aktuell, weiß ich auch nicht so recht.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

@DonDanke dir! 42 Minuten

@Don

Danke dir! 42 Minuten stehen hier garnicht zur Debatte, denn die peil ich auf jeden Fall an, ich will ja nicht lachend und singend ins Ziel laufen, sondern mit Schweiß auf der Stirn. ;)

Ich denke auch, wenn ich nochmal auf ne 10km-Bestzeit trainieren sollte (dann würde ich wohl ne 37-38 anpeilen), werde ich auf Nummer sicher gehen und 8x1000m zur Standortbestimmung laufen. Aber das ist Zukunftsmusik, die vlt im Jahr 2014 laufen könnte und heute war das die letzte grenzwertige Intervalleinheit (Di vor dem Wettkampf nochmal 4x1000m) und ich muss auf dieser Basis ne Entscheidung treffen, wie schnell ich die ersten 5km angehe (4:05-4:06 oder 4:10-4:12).

Den TDL als Gradmesser hab ich auch schon im Kopf gehabt. TDLs sind aus meiner Sicht die brutalsten Einheiten (zumindest die brutalsten, die ich absolviere) im Training. Ich bin vor meinem besten HM mal 14km im anvisierten Tempo gelaufen, weil ich sicher gehen wollte (ziemlich übertriebene Einheit, denk ich mir heute). Ergebnis war, dass ich bei gleichem Puls 2 Wochen später im Wettkampf 8 Sekunden schneller pro km gelaufen bin und mich dabei, dank Adrenalin usw nehm ich an, wesentlich besser gefühlt habe als bei dem Trainingslauf.
Grundsätzlich hätte ich lieber ein Intervalltraining als Einordnungshilfe (vorallem bei 10km und HM), weil TDLs in diesen Tempi mir einfach zu sehr auf die Knochen gehen. Meine TDLs laufe ich normalerweise bei 10km-Pace + 30 Sekunden und dann eben über 8-10km.

Kilometerzeitenrechner

Der Kilometerzeitenrechner spuckt für die angepeilte die 41er Zielzeit als Empfehlung für die 1000er-IV eine Pace von 3:58 bis 4:06 aus. Da wärst Du ja drin, wenn auch knapp.

Gruß, Dominik
_____________________
M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Lauf doch

ich denke mit den Intervallen bist Du ganz gut dabei und vielleicht findet sich ja auch noch einmal Zeit für 8x1000 und die dann in 4:03 oder so.

Vielleicht findet sich ja jemand an den Du Dich dran hängen kannst, der das als Trainingslauf sieht und die 41/42 gut läuft.

Ansonsten würde ich es einfach einmal drauf ankommen lassen, also mit 4:04 starten und sehen wie es geht. Wenn es nicht geht kannst Du halt die letzten KM austrudeln und bist dann immer noch gut in der Zeit.

Danke auch für die weiteren

Danke auch für die weiteren Antworten. Lauftipps.ch bringt ein paar nette Infos, da hab ich mir schon das ein oder andere abgeschaut, das bestätigt mich schon ein wenig.

@protecto: Auch aus deiner Info zieh ich ne Menge Motivation. Wir haben ja letztens erst festgestellt, dass wir ähnlich trainieren.

Für 8x1000m ist leider keine Zeit mehr, aber zu sicher wäre ja auch langweilig! ;)

Wenn ich mich gut fühle, geh ich auf 41 Minuten los und sollte es am Ende nicht passen, komm ich wohl noch in 42 durchs Ziel.

Sehr interessante Frage.

Sehr interessante Frage. Meine Erfahrung ist, dass die Intervallzeiten -wie eigentlich alles Andere- etwas sehr Individuelles ist. Ich bin ziemlich sicher, dass ich z.B. ein viel schneller „Intervallläufer“ als „WK-Läufer“ bin. Schnelle 1km-Intervalle sind für mich persönlich kein großes Problem. Das geht bei mir immer, auch wenn ich relativ kaputt bin. Aber das liegt daran, dass meine Schnelligkeit deutlich besser als meine Ausdauer ist. Bei anderen Läufern ist es sicher anders rum. Deswegen trau ich mich nicht, dir anhand dieser Tr.-Einheit irgendwelche genauere WK-Pace zu empfehlen. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie du diese 500m trabst. Wenn du so langsam trabst wie meine Intervall-Tr-Gruppe dann wäre es eine verdammt lange Pause mit fast kompletter Erholung. Wenn du in der Trabpause langsam läufst, dann ist es eine komplett unterschiedliche Pause.

Meine 10k-Zielzeit habe ich 2-3mal mit 8x1000 Intervallen (ca. 7-10 vor dem 10k-WK) entschieden. Am besten erspare ich dir meine Zeiten, weil wir ev. unterschiedliche Läufertypen sind und ich bestimmt eine ganz andere Pause gemacht habe.

Meine Frage wäre: Warum wäre deine Temposteigerung gleich eine Minute schneller? Das sind 6sek. schneller pro Km und das ist ein verdammt großer Unterschied. Warum startest du nicht mit einer Pace für 41:30? Da kannst du am wenigsten falsch machen. Sollte dich dieses Tempo unterfordern, dann kannst du das Tempo nach 5-6km steigern.

Hallo, ich schließe mich

Hallo,

ich schließe mich der Frage von Biketime in Hinblick auf Halbmarathon-Zeiten einmal an.
Mein letzter HM verlief so ungefähr bei 1:50. Intervalle habe ich eigentlich nie benutzt und habe mich auf Ausdauer konzentriert, egal ob schnell oder langsam. Ich möchte mich vom durchschnitt cirka 5:10/km als nächsten Schritt auf 5:00 / 4:55 verbessern. Jetzt bot man mir einfach mal an 5-6x1000 Meter 1 x die Woche laufen zu gehen. Über längere Distanzen kann ich meinen Pace vom HM halten, (inkl. Steigungen). Die Frage ist jetzt, wo müsse man ansetzen um die Schnelligkeit bei des gewünschten Pace zu erhalten? Muss man hier, neben dem Ausdauertraining die Messlatte höher ansetzen ?

Lieben Gruß
Marc

@marceu12

Deine HM-Zeiten sind ungefähr so wie meine im letzen halben Jahr (Oktober 1:49, im Februar dann 1:45).
Habe (u.a.) 1000er-IV in 4:45 bis 4:30 absolviert. Wahrscheinlich ist aber auch der gesteigerte GA1-Umfang "schuld" an der Verbesserung.

Gruß, Dominik
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M45/69kg/1,80
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

@Laufloser Über diese

@Laufloser

Über diese unterschiedlichen Typen habe ich auch schon nachgedacht. Das spielt sicher mit rein. Deswegen war ich auch über die ersten Antworten auf meine Frage so verwundert. 1000m Intervalle so weit unterhalb der 10er Zeit wären für mich nicht drin.

Die 500m Trab ich so grob mit 9km/h, Puls geht zB nach dem ersten auf ca 70% runter, nach dem voletzten eher so auf 80%.

Hmm, 41:30 ist keine schöne Zielzeit... :) Nachher komm ich noch mit 41:04 oder so ins Ziel...wie sieht das denn aus?
Ernsthaft, kein schlechter Gedanke und schützt mich auch davor noch Abenteuer Richtung sub40 zu unternehmen, falls ich die ersten 3-4 km mit 4:03 oder so absolviert hab und übermütig werde!

Was ich irgendwie nicht

Was ich irgendwie nicht raffe ist, wenn ich Deine angegebenen Zeiten im Profil sehe, dann läufst du seit 2 Jahren konstant sub40er. Erstens, warum zerbrichst Du Dir den Kopf ob du eine 41 oder 42 laufen willst? Warst Du zwischendurch verletzt? Zweitens, wie bist du denn die ganzen sub40er gelaufen? Da müsstest Du doch auch drauf hin trainiert haben und ein paar Intervalle gekloppt haben - eine 38:xx läuft man ja nicht so aus dem Stand. Hast Du da nicht schon längst die Erfahrung Dein Tempo Intervalle --> WK einzuordnen? Und nochwas, wenn ich Deine jüngsten HM-Zeiten ansehe und mit den 10ern vergleiche. Da geht noch was. 10 Minuten solltest Du auf einem HM schon schneller laufen können. Dazu musst Du nur ab und an mal die Laufschuhe für etwas länger schnüren. 10x1000 halte ich auch dafür für Blödsinn.

Aber das mal alles ganz außen vor. Mit 4:06er Intervallen solltest Du in Richtung 41/42 schon ganz gut unterwegs sein. Deutlich sub41 wird es aber wahrscheinlich nicht werden. Und dann war da ja noch der Faktor Tagesform...wenn wir alle aus den Intervallen exakt die Zielzeit des nächsten 10er berechnen könnten, wäre doch dodal langweilig, oder?

www.mitRADgelegenheit.de - Die 40 schönsten Jedermann-Radrennen der Welt

Vielleicht...

... ist bei mir der Unterschied der Kilometerzeiten zwischen 1000er Intervalle und 10000 m auch nur so groß, weil ich 1000er Intervalle nur im Training auf einen Marathon gemacht habe. 10 km und Halbmarathon bin ich immer nur aus dem Training heraus gelaufen.
Eigentlich müsste ich aufgrund meiner HM und Marathonzeiten über 10 km deutlich schneller sein.

@dfrobeen Stimmt so ziemlich

@dfrobeen

Stimmt so ziemlich alles, was du schreibst. Der Reihe nach:

Natürlich habe ich aufgrund der vorigen 10er gewisse Erfahrungen bzgl der WK-Zeiten. Es ist nicht so, dass ich keine Ahnung hab, ob ich die 41 überhaupt knacken könnte oder nicht, die Frage entstand mehr aus der Verwunderung über die Intervallzeiten von Dienstag und eine leichte Unschlüssigkeit, wieviel Gewicht ich diesen geben soll.

Verletzt war ich in dem Sinne nicht, aber ich bin 2012 aufgrund äußerer Umstände ein wenig außer Form gekommen. Wie du schon bemerkt hast, vorallem was die längeren Läufe angeht. Durch die 10er hab ich mich noch durchfoltern können und noch 2x die 40 geknackt, auf dem HM die 90er Grenze zu packen, ging dann einfach nicht mehr. Die Form lag eigentlich irgendwo zwischen 90 und dem, was am Ende rauskam, beim einen HM war ich krank und beim anderen bin ich als Begleitung mitgelaufen.

Formtiefpunkt war dann grob Richtung Weihnachten bzw hab ich 2013 dann frohen Mutes das Training wieder strukturiert und langsam erweitert. Ich bin noch nicht in sub40-Form und auch wenn es somit keine Bestzeit wird, will ich bei jedem WK das Maximum rausholen, daher zerbrech ich mir auch den Kopf über 41/42. :)

Achso und im April geht dann auch das HM-Training wieder los. Erstmal die 90 wiedersehen und falls ich dieses Jahr Marathon laufen sollte (geplant Anfang September), würde ich auch eine neue HM-Bestzeit zum Abschluss der Saison anpeilen...Zukunftsmusik, in 10 Tagen ist erstmal ein 10er zu laufen!

Ihr Jungs ...

... müsst ja wohl komplett anders als Frauen ticken ... Ich für meinen Teil kann 6x1000 knapp unter 4er Pace laufen und bringe auch den HM kurz unter 90, aber die 10 sub40 laufen ist mir trotzdem nicht möglich, mit 41:20 PB bin ich nicht mal nah dran... Heul* Selbst der Greif-Rechner sagt, ich bräuchte noch ein weiteres Jahr (auf der Basis der bisherigen Entwicklung) ... es ist echt gemein, wie ihr Jungens das immer so macht bzw. machen könnt.

Viel Glück!

Get faster or die trying

@kaesbe66

... nicht ärgern... es gibt Leute, die können zwar unter 40 Minuten auf 10 Kilometern laufen, kriegen aber im Marathon keine 3:18 h hin ;-)

Don ich sollte dich als Trainer anstellen

Zitat:
"Ich würde mal sagen:
Mit den Intervallen sollten (wenn denn Tempohärte passt) die 42 Minuten möglich sein.

Ansonsten sind 8×1000m durchaus aussagefähig - das Tempo, das Du bei denen durchziehen kannst, klappt auch bei 10km am Stück. Das ist auch noch eine sinnvolle Trainingseinheit, was 10×1000m schon eher nicht mehr wären …

Desweiteren: Das WK-Tempo sollte man im Training mindestens über die Hälfte der WK-Strecke halten können. Also 10er geplant im 4:12er-Tempo -> 5er in 21:00 sollte im Training als Tempolauf machbar sein."
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jetzt bin ich auch schlauer warum es letztes Jahr nicht mit den geplanten Vorgaben klaptte. und ich werde jetzt keine 10x1000m knüppeln..aber warum eigentlich nicht? was ist eigentlich an 10x1000m nicht sinnvoll?

@Biketime. Ich habe einmal die 10 km in 40 min geschafft und könnte sie jederzeit wieder erlaufen, auch weil ich weiss das ich es kann. Du musst dir nur immer wieder sagen du kannst das, weil es schon mal geschafft hast. ;) ich tippe darauf du schaffst 41 Min weil du es kannst...

Was mir noch einfällt, mache dir doch Planvorgaben nach den Regeln:
bestes Ergebnis 41 min
Ergebnis mit dem du noch zufrieden wärst 42 min
Ergebnis das Ok ist 43 min

Gruß
Sven

Blog auf www.SchnelleGurke.de/blog
tweet @SchnelleGurke

nicht ärgern

ich kriege weder das eine noch das andere hin *ganzbreitgrins*

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@biketimeangenommen, du

@biketime

angenommen, du hast genau vermessene Kilometermarken (sonst kannst du vergessen, das Tempo so genau zu steuern): wenn du auf 41:30 startest, wärest du bei Km 5 nur 15 Sekunden langsamer als ein 41:00-Tempo. Wenn du die 41 drauf hast, dann holst du diese 15 Sekunden in den letzten Km auf. Wenn du die 41 im Moment noch nicht drauf hättest, dann ist egal welches Tempo du wählst. Die Gefahr, dass du am Ende einbrichst und dadurch eine schlechte Zeit rauskommt, wäre dadurch kleiner als wenn du gleich 6sek pro Km schneller startest.

Alles Theorie und Rechnerei. Am Ende findest du vielleicht eine Gruppe, die dich zu einem bestimmten Tempo mitzieht und vergisst deine ganzen Pläne. Mir geht's öfter so:)

Dass du 14km im HM-Tempo gelaufen bist, fand ich sehr interessant. Ich bin jetzt in der Vorbereitung meiner HM-Premiere und überlege, ob ich mal 15km im HM-Tempo mache. Ich würde es jedoch nicht 2 Wochen sondern mind. 3 Wochen vor dem WK machen. Ich finde es selbst übertrieben, aber hätte auch gerne diese gewisse Sicherheit, weil ich noch nie so einen langen WK gelaufen bin. Du meinst im Nachhinein war es ein bisschen übertrieben, sollte ich das lieber nicht machen? Bei mir wäre es wie gesagt ca. 3 Wochen vor dem WK und ich glaube, ich hätte sogar eine kl. Gruppe von schnelleren Läufern, denen ich im Tr. einfach hinterher laufen könnte. Ich glaub, ich werd die Frage hier auf Jogmap stellen. Bin auch nicht so sicher, ob es eine gute Idee ist.

Ich glaube einfach, dass

Ich glaube einfach, dass dieser Lauf bei jemanden (und dazu zähle ich mich) dem Wettkampfatmosphäre einen gewissen Schub gibt, nicht möglich ist.
Bei mir war es einen Riesenquälerei dieses geplante HM-Tempo über 14km zu halten und im Wettkampf lief ich dann 8 Sekunden schneller pro km.
Wenn du also dein maximales HM-Tempo wirklich perfekt einschätzt, wirst du mit diesem Trainingslauf nur eine Enttäuschung erleben, denke ich, denn im wirklichen HM-Tempo, welches ich dann gelaufen bin, hätte ich die Einheit nicht geschafft.

Ich würde sagen, wenn du mehr Sicherheit willst, reichen 10km im HM-Tempo dicke aus...

Danke für den Tipp. Mein

Danke für den Tipp. Mein max. HM-Tempo kann ich nicht einschätzen, weil mir diese Erfahrung fehlt. Das ist mir nicht so wichtig, weil ich einfach die Zielzeit erreichen will, die ich mir vor ein paar Monaten vorgenommen habe. Es ist eine für mich schon sehr anspruchvolle Zeit, die ich ohne extra HM-Training nie schaffen würde. Schneller als das brauche und möchte ich nicht werden. Sollte ich am WK-Tag unerwartet Reserven haben, werde ich dann nicht 100% sondern nur 98% geben:) Aber das ist unrealistisch. ich bereite mich schon mental darauf vor, dass ich 100% geben muss und bin auch gar nicht so sicher, dass es reichen wird...

10km im HM-Tempo habe ich schon einmal gemacht. Dazu neulich ein WK-10k ca. 10 sek. schneller als HM-Tempo. 12km im HM-Tempo werde ich garantiert machen. Die Frage ist, ob ich sogar bis 15km mache, ev. 5 sek langsamer als HM-Tempo. Alleine würde ich so was nie machen, aber ich kenne eine Laufgruppe, die ungefähr für dieses Tempo trainiert und könnte mich anschließen.

Na ja, ich werde die Frage demnächst auf Jogmap stellen. So eine Einheit ist sicher sehr übertrieben aber schaffen tue ich das schon. Das würde mir mentale Sicherheit geben und ich hätte diese Tr-Pulswerte als Orientierung. Hauptsächlich geht es mir darum zu sehen, wie meine Waden auf so was reagieren. Das Tempo ist nicht meine größte Sorge. Bis zum 15. Km bin ich sicher, dass ich das Tempo halten kann aber ich bin überhaupt nicht sicher, dass meine Waden 21 schnelle Km durchhalten.

HM-Tempo ...

bei einem Lauf länger als 10-12km ergibt nun wirklich keinen Sinn, weder trainingstechnisch noch was die Einschätzung angeht. Wenn Du im Training ein Tempo über 15km ziehen kannst, darfst Du davon ausgehen, dass Du beim HM-WK schneller(!) sein kannst. Also wärest Du doch wieder nicht Dein HM-WK-Tempo beim 15km-Trainingslauf gelaufen ...

Was ich nicht täte, ist den Tempo-DL- zu Abschätzzwecken mit einer Trainingsgruppe zu laufen, wie Du das wohl vor hast. Mach den mal schön alleine.
Sonst wirst Du durch das Mitlaufen in dieser Gruppe in einer WK-Situation sein, die der des echten WKs nicht ganz unähnlich ist. Das passt dann alles wieder nicht.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

Don Carracho, vielen Dank

Don Carracho, vielen Dank für deinen Rat! Ich hab noch ein bisschen Zeit zu überlegen, wie lang mein längster HM-Tempolauf sein wird (mind. 12km, max. 15km).

Nur eine Sache. Es geht gar nicht darum, "mein" HM-Tempo einzuschätzen. Das Tempo ist längst entschieden und ich möchte keine 10 Sekunden schneller als das sein (sollte ich beim WK wider Erwarten Reserven haben, dann komme ich halt weniger kaputt ins Ziel aber schnller als die geplante Zeit werde ich beim HM definitiv nicht laufen, mindestens nicht vor Km 18 oder so). Es geht mir gar nicht darum, die bestmögliche Zeit zu schaffen. Das ist nicht mein Ziel.

Von einem -ziemlich sinnlosen- 15km-HM-Tempolauf erhoffe ich mir auch keinen Tr-Effekt. Es geht mir nur um die mentale Sicherheit, die mir als "Kurzstreckenläufer" und HM-Anfänger momentan total fehlt. Sollte ich (und meine Waden) so ein Tr. gut überstehen, dann würde ich vieeel entspannter die letzten Vorbereitungswochen angehen. Es würde bedeuten, dass meine Zielzeit im Normalfall doch zu schaffen ist. Das ist der einzige Grund, warum ich es machen möchte. Alleine kann ich diesen Tr-Lauf aber nicht absolvieren. Das wäre mir schon ein bisschen zu krass.

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