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ändere dein Leben.

Den anderen Spruch von wegen: Wenn du dein Leben ändern willst, laufe einen Marathon., der gibt mir nichts. Der hat mich nie tangiert. Wenn ich drüber nachgedacht hätte über den Umkehrschluss ... . Ich fühle mich in meinem Leben wohl, ich muss da nichts ändern und laufen gehört eh dazu - mein Denken.

Vorbei ist das im Moment. Die Umfänge, die das Training in Vorbereitung auf meinen gewünschten ersten Marathon annimmt, ändern mein Leben. Und ich frage mich, ob ich das will. Ob das Laufen wirklich meine Alltagsplanung derart dominieren soll. Ich bin überrascht, dabei habe ich den Trainingsplan selbst ausgearbeitet, ich wusste, wieviel Zeit das ist. Und auch sonst, hätte ich es wissen müssen. Es gibt ausreichend Blogs hier, die es einem mitteilen. Schon bei den Blogs zur Vorbereitung der Brocken-Challenge vom Nezzwerker wurde es immer und immer wieder deutlich. Zeitmanagement.

Aber welche Priorität will ich dem Laufen geben? Wo steht die Familie und was bin ich bereit zu opfern? Ich weiß es noch nicht. Momentan trainiere ich weiter, suche Möglichkeiten, teste. Aber es beschäftigt mich sehr. Denn hier ist der Scheideweg und ich bin dran mit Entscheiden.

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Du hast da Recht, es sollte

Du hast da Recht, es sollte gut überlegt sein. Ich habe diesen Spruch "wenn Du Dein Leben verändern willst, lauf einen Marathon" auch nicht wirklich begriffen. Nein, ich habe einfach angefangen mit dem Sport und Laufen war da das angenehmste. Es kam dann einfach, als man mich fragte auf was ich denn trainiere. Na gut, ich habe etwas am Anfang übertrieben, das vermittelte dann schon mal ein falsches Bild von mir. Doch dann lief ich tatsächlich meinen Marathon und von da an war es um mich geschehen. Ohne Planung, ohne es für die Zukunft ins Leben einzuplanen. Es war dann einfach da .... als ob man ein Kind geboren hat und es nicht mehr los wird (auch nicht los werden will :-) ) Mach einfach so Dein Ding und horche in Dich hinein. Schreibe doch Deine Laufeinheiten in einem Kalender auf oder noch besser hier auf jm eintragen. Dann siehst Du wie viele Km Du in der Woche absolvierst, wie viel Du überhaupt trainierst usw.

warum quälen?

Wer gibt dir Umfänge vor, wenn nicht zu selbst? Was willst du erreichen? Wenn es um das Ankommen geht, da reicht es völlig aus in der Woche soviele Kilometer zusammen zu laufen wie der Marathon hat. Das ist in drei Tagen zu schaffen. Und 5 bis 7 35er im Vorfeld, oder was hier auch immer rumgeistert, ist für Anfänger sowieso Unfug.
Vor meinem ersten Marathon war mein längster Lauf EIN 25km Lauf. Bin in 4:44 gut durchgekommen und habe Spaß gehabt. Mit Familie und Job. Es geht.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Warum willst du Marathon laufen?

Wenn du dir darüber nicht wirklich klar bist, dann ist es natürlich auch schwierig, einen Plan dafür mit gutem Gefühl einzuhalten.
Falls du aber genau weißt, warum du einen Marathon laufen willst, dann sollte der Umsetzung eines ZEITLICH BEGRENZTEN erhöhten Laufumfanges eigentlich nichts groß im Wege stehen.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Denke das selbe!

Hi,
ich werde mein erst Marathon bald in Königsforst laufen!!!!
Jetzt nachdem ich leider eine Gripalle auszeit nehmen mußte fragte ich mich ob ich das schaffen kann und auch wie du habe ich über die Zeit nachgedacht die ich schon investiert habe und noch werde.Du hast recht das ist echt eine schwere frage mit Fam und ob mann überhaupt soviel zeit dafür investieren möchte????hm???
Ich möchte denn Traum meine Traum verwirklichen :-)) habe einen rissen respekt vor meine ersten.Ich wünsche dir die richtige Entscheidung es wird schon richtig sein.
lg papabata

Marathon

Ja das habe ich mir auch gesagt....

und habe mich im letzten Jahr spontan für den Berlin-Marathon angemeldet. Das jetzige Laufjahr habe ich bescheiden angefangen. Liege derzeit gegenüber dem letzten Jahr mit meinen bisherigen Läufen in Rückstand. Was aber nicht heisst das ich zu faul war, das Wetter hat abends einfach nicht immer zugelassen zu laufen. HAbe gestern morgen noch einen 16km hingelegt.

Geträumt vom New York, den Kölner vor der Haustüre (hier bin ich bisher immer nur den halben gelaufen), Sohn zieht nach Berlin zum Studium, Übernachtung sicher.....

Ich versuche soweit es geht mich vorzubereiten und eines weiß ich, verrückt mache ich mich nicht, sondern irgendwann ankommen.

Muss jetzt etwas mein wöchentliches Laufpensum erhöhen und etwas "Winterspeck" abbauen.

Schönen Tag

freiwillig

Klar hast du die Wahl -- und gut, dass du noch testest, was möglich ist.

Vor ein paar Tagen schrieb ich:
"Marathonvorbereitung ist ja echt mal ein anderer Schnack!!
Gedacht hab ich mir das zwar schon vorher, aber selber machen ist eine neue Erfahrung! Wie gut, dass das freiwillig ist!"

Nicht nur der erste Marathon selbst, sondern auch der Weg dahin bietet die Möglichkeit sich dieser (selbst gewählten) Herausforderung anzunähern.
Eines meiner stärksten Argumente für diesen Lauf ist genau das: ich will diese Erfahrung machen (und sehen, was es mir gibt, wie ich damit umgehe, etc...)!

Sollten sich bei dir Gründe ergeben, warum es besser ist, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen und stattdessen andere Dinge mehr wertzuschätzen (z.B. in dem du ihnen mehr Zeit widmest), dann bist du (vorerst) an der Herausforderung Marathon gescheitert, hast aber andere (vielleicht viiiel wichtigere) Erkentnisse gewonnen!
Es liegt tatsächlich bei dir!

Gruß, Dominik
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M44/69kg/1,81
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Vorbereitung

Das genannte Beispiel mit der Brocken Challenge (ein äußerst anspruchsvoller Ultra) kann man nicht mit einem flachen Marathon (davon gehe ich jetzt mal aus) vergleichen, da in ein solches Ultratraining wesentlich mehr Zeit investiert werden muss als in ein Marathontraining mit dem Ziel Ankommen. Bei einem Mittelgebirgsultra wie der Brocken sind die einzelnen Trainingseinheiten um einiges länger, denn es müssen Kilometer gefressen werden und das lange auf Beine sein trainiert werden. Das Marathontraining ist zwar intensiver wegen der Intervalle und der Tempoläufe, aber unterm Strich ist die gesamte Trainingszeit kürzer, was einem gerade jetzt, wo es noch früh dunkel wird, entgegen kommt.

Du musst den Marathon wollen. Wenn der Wunsch nur so halbherzig da ist, dann lass' es und tu das, was dir wirklich am Herzen liegt. Denn es ist eine Sache "so" zu laufen oder sich tatsächlich zu einem Wettkampf anzumelden. Bei erster Variante ist es egal, wenn du mal nicht laufen kannst oder schon wieder ein Wintereinbruch kommt. Bei letzterer Variante sieht das ganz anders aus. Schließlich hat man sich ein Ziel gesetzt und will dies auch erreichen. Dass sich ein gewisser Druck aufbaut, der einem manchmal auch etwas stressen kann, lässt sich insofern nicht ganz vermeiden. Das macht's andererseits auch wieder spannend. Auf dem Weg zur Arbeit fühlte ich mich heute morgen wie auf dem Weg zur Schlachtbank, bzw. ich fühle mich immer noch so, denn heute Mittag sind Bahnintervalle 3 x 1000 m angesagt. Ebenso erneuter Schnee. Hoffentlich hält das Wetter noch bis zum Training, hoffentlich schaffe ich die Intervalle... Hinterher schmunzelt man(hoffentlich) darüber! ;-))

Alles andere kommt auf dein Umfeld an. Wenn z.B. kleine Kinder da sind, aber kein Babysitter vorhanden ist, ist's um einiges schwieriger im Vergleich zu Kindern, die aus dem Gröbsten schon draußen sind. Letztere sind sogar froh, wenn sie mal sturmfrei haben! ;-))

das Wollen ist der Knackpunkt

Danke für eure Kommentare.

Nein, kein flacher Marathon, ich gehe auf den Rennsteig. Ich mag das Auf und Ab, kann an Stadt oder flach nicht soviel Freude finden. Und wenn es vielleicht auch gleich der letzte wird, dann erst recht Rennsteig. Eigentlich für den Zieleinlauf unter den Augen meines Vaters. Nach seinem Tod hatte ich beschlossen, dennoch zu laufen. Im Training stellt sich nun die Frage, ob ich das auch für mich will.

Zeitlich begrenzt, ist gut. Und Zeitfenster zum Trainieren sind da. Scheitern ist nicht mein Begriff in diesem Umfeld. Wie meine Entscheidung ausfällt, ist egal, ich muss sie nur treffen. Die Frage nach dem Wollen. Aber ich denke schon, dass ich das auch für mich will. Einmal den Rennsteig laufen, die 43,5km mit all den Höhenmetern und Traditionen.

Ja, wahrscheinlich ist es das dann, wissen wollen, ob ich das stehen kann, einfach so für mich.

@MC Und hat das Wetter gehalten?

Komm Schweinehund - wir gehen laufen.

Jau!

Wetter hat gehalten, aber kaum als ich vom Duschen zurückkam, ging's schon wieder los mit dem ollen Schnee!
;-)

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