Benutzerbild von MagnumClassic

Einerseits ist die Lage unseres Ortes sehr "alpin", so dass man schon auf den allerersten Metern mit irgendeinem dusseligen Anstieg konfrontiert wird und somit andererseits meinen sollte, meinereiner hat sich längst daran gewöhnt! Haha, schön wär's! Zwar komme ich diese Berge hinauf, aber fragt nicht, in welchem Tempo! Der Puls ist am Anschlag, doch ich komme kaum vom Fleck!

O.k., für HH brauche ich das Bergtraining wohl eher nicht, sondern werde während der Marathonvorbereitungszeit für meine langen Läufe ein Stückchen fahren, um auf der flachen Nagoldtalstrecke trainieren zu können, wobei es auch dort nicht völlig ohne Rampen abgehen wird.

Trotzdem, so ganz ad acta legen möchte ich die Bergläufe nicht, denn es kommt ja noch die Zugspitze und auch der ***hüstel*** Trans Alpine ist gemeldet. Liegt's vielleicht am Laufstil? Was ich momentan versuche, sind noch kleinere Schritte bei fast aufrechtem Oberkörper und (noch) aktiverer Armarbeit. Beuge ich meinen Oberkörper zu weit vor, rutsche ich leichter im Schnee weg. Inzwischen mache ich auch Berg-Intervalle (10 x 150 m) , die jedoch diese Woche leider wegen der Eisglätte und somit zugunsten von Schneeläufen ausfallen mussten, weswegen ich ja kürzlich so herumgeheult hatte! Smilie by GreenSmilies.com

Ebenso probiere ich es mit einbeinigen Kniebeugen, so dass auch wirklich beide Beine belastet werden. Gibt's sonst noch Ideen/Vorschläge, was ich ändern könnte?

:-)

Für die Zugspitze....

war das Treppentraining sehr effektiv und das Stuhl besteigen der Frau mainrenner simuliert das hervorragend Daheim! ;o)
Den Muka vom Treppentraining, genau den hatte ich auch nach der Zugspitze.
Und für diese alpine Geschichte werde ich definitiv dieses Jahr Stöcke mitnehmen, vor allem für den Kälber- und Jägersteig abwärts!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Steigungsmemme: ha!

Das größte Understatement, dass ich je hörte (las)...

Liebe MC; ohmmmmmm ;-)))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Öhmm...

du hättest gestern bei unserem Lauftreff dabei sein müssen! Wie die alle gleich den ersten Anstieg hinaufgedüst sind! Auch diejenigen, die kaum Wettkämpfe laufen! Ich hatte echt zu tun, da hinterher zu kommen! Kein Witz! Erst bei den ebenen Abschnitten und bergab war ich wieder gut dabei, zumindest bis zum nächsten Anstieg! Hinzu kommt natürlich, dass ich in dieser Gruppe die einzige Ultröse bin. Ausdauer ist zwar mehr als reichlich da, aber meine Schwäche ist tatsächlich der Berg und daran muss ich arbeiten!

Mein Fehler war wohl, dass ich mich in den letzten beiden Jahren zu sehr auf die Steigungen festgelegt hatte. Statt des erhofften Gewöhnungseffekts bin ich dadurch nur langsamer geworden. Den einzigen "Fortschritt", den ich inzwischen gemacht habe, ist der, dass mir - wenn auch langsames - Durchlaufen besser bekommt, als eine Gehpause. Mit Letzterer mache ich nämlich alles nur noch schlimmer, d.h. das Wiederanlaufen fällt umso schwerer.

Inzwischen habe ich schon mehrfach gehört und gelesen, dass selbst in der Vorbereitung eines Berglaufs nicht nur bergig, sondern auch im Flachland trainiert werden sollte. Vor allem das Demboo. Dazu passt, dass die Flachlandtiroler immer so gut abschneiden! Wie so oft, ist es wohl die Mischung, die es macht oder ist es mal wieder individuell verschieden. ***grübel***

Treppentraining habe ich übrigens auch schon geplant. Ganz in der Nähe meines Büros steht ein 11-stöckiges Hochhaus, das ich nun gerade jetzt in der Schietwetterphase öfters entern werde.

:-)

Bergtraining

Mit Folgenden Einheiten wurde ich schon mal konfrontiert.

Bergsprints: 10 x 150-200m von Beginn an auf Anschlag. Achte auf eine ganz kurze Bodenkontaktzeit. Das geht bämbämbämbäm. Vorfußlauf. bämbämbämbämmm!
Bergintervalle: 800m. Sollte ca. so lange dauern wie Deine schnellen 1000er-Intervalle auf der Bahn.
Sprunglauf bergauf: 30-40 Meter. Technik kommt vor Anzahl kommt vor Geschwindigkeit. Sprungläufe sollen schön aussehen. Das vordere Bein hat Kniehub und 90 Grad und das hintere Bein ist schön langgestreckt. Du bist eine Berggazelle, du bist eine Berggazelle.
Ausfallschritte bergauf. Ganz böse. Ebenfalls 30-40 Meter.

Bei allen Einheiten schön Läuferdreieick mit den Armen. Die Arme sind immer oben und ziehen Dich mit.

Prinzipiell kannst Du einen schönen Laufstil auch bergauf anwenden, es gibt keinen Grund in diesen Ultraschlurf zu verfallen. Der macht nur langsam.

Viel Erfolg beim schöner laufen.

mk

kaum zu glauben...

...dass du solche probleme hast. und dass flachländler da 'besser' sind, trifft auch nur bedingt zu.
ich gehör leider nicht zu denen :-/
hab das gleiche problem wie du. während einige unseres lauftreffis locker hochlaufen, schnaufe ich
und mein puls geht hoch. hab jetzt aber auch angefangen, berg zu üben, wg. rennsteig. streue zunächst einmal die woche
kleine bergsprints ein, so wie markus das beschreibt. hab auch schonmal versucht, den puls niedrig zu halten
beim bergauf. da musste ich schleichen. vom kopf her hatte ich das gefühl, dass das nicht soviel bringt.
ja und in der muckibude mach ich seit kurzem mehr kraftgeräte speziell für die beine.
hab das gefühl, es hilft...
____________________
laufend memmt auch am berg: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

@mk

Welch ein schönes Mantra! Ich bin eine Berggazelle! Smilie by GreenSmilies.com

Kurze Bodenkontaktzeit... klingt plausibel!

:-)

Trans Alpin

Brauchst Du noch eine Laufpartnerin :hüstel:? Die wäre Flachlandtirolerin und könnte Dir dann bergauf in den "Allerwertesten" treten (von hinten natürlich)!

Du alte Untertreiberin, nur weil Dein LT da so'n paar Jungspunde hat mit denen Du bergauf nicht mitkommst? Phhhh.

Du bist eine Bergziege, Du bist eine Berggazelle, Du bist eine Berggemse!

Teampartner

hab' ich zwar schon, aber trotzdem vielen Dank für dein klasse Angebot! ****freu***
:-)

Kommt Zeit, kommt Quälixfaktor

Einfach immer schön Anstiege in möglichst jedes Training einbauen, dann kommt das Berggazellentempo von ganz alleine. Gelegentlich ein paar Intervalle einstreuen ist auch nicht schlecht und alternativ zum Lauftraining mal hügeliges MTB- bzw. Rennradtraining machen, dann passt das bis zum Sommer. Einfach dranbleiben. Ach ja: Sei froh, dass du Steigungen vor der Haustür hast ;-).

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Säggssche Undorschdüdsung

Schalk, sag' doch auch mal was dazu!
;-)

Als (Möchtegern-)Berg-Gazelle

habe ich nun versucht, mk's Tipps (vielen Dank dafür!!!) umzusetzen, insbesondere dieses bämbämbämbämmm und dabei kräftig abzustoßen. Das geht aber doch nur mit kurzen Schritten? Egal, ich hab' versucht, auch schon beim Warmlaufen schön zu laufen und mich dabei schön abzustoßen. Letzteres habe ich in letzter Zeit tatsächlich vernachlässigt. Ebenfalls fiel mir der Tipp eines Kletteres ein, wonach man den Körper an den Fels drücken muss, um Kraft zu sparen. Im Umkehrschluss heißt das für mich, Hüfte gegen den Anstieg drücken und A...backen aktivieren. Zumindest gefühlt schien das gar nicht mal so falsch zu sein. Schließlich bin ich eine Berggazelle! ***hüstel***

Ausfallschritte hatte ich dann am Mörderanstieg (200 m, 29 HM) probiert, doch hier hatte irgendein Oberschenkelmuskel verdächtig gemeckert, so dass ich dann lieber nicht mehr weitergemacht hatte. Hab' dann stattdessen lieber 3 Intervalle angehängt. Mehr ging leider nicht, da es schon wieder dunkel wurde und das Hochhaus zu war. Aber ich bleibe dran! Bei jedem Lauf ein bisschen Bergtraining klingt gut! Vielen Dank euch allen! :-)

Als Alternative

bietet sich auch Sprinttraining im Flachen (Bahn) an. Damit trainierst Du schön die Pomuskeln und den Abdruck und die Streckung und und und...

20*200m sind nett - Kotzgrenze natürlich - 100m TP. Oder 30*100. Also so gaaanz fiese kurze schnelle. Ich mein ja nur mal so zur Abwechslung.

Für die langen Läufe nach HH kannst Du dann nett durch Deine Gegend joggen - das paschd.

Und Rumpfstabi nicht vergessen.

ich kann Stuhlsteigen

empfehlen oder Treppenstufenspringen mit Abdruck im Wechsel oder :
Man nehme einen 400 m langen Anstieg
markiere das erste Drittel
markiere das zweite Drittel.
Dann renne man wie bekloppt bis zur ersten Markierung
dann wieder runter.
Und dann rennt man bis zur zweiten Markierung und
wieder runter.
Am Ende, du ahnst es, rennt man bis nach oben, um dann erst mal bis zur zweiten Markierung runterzurennen,
wieder hoch, dann bis zur ersten Markierung, wieder hoch und dann ganz runter und wieder hoch. So oft man es ertragen kann:) Habe ich es schon gemacht? 1000x in der Theorie aber in der Praxis noch nie...
...stop continental drift-run counter clockwise...

Als Trittbrettfaher

sage ich danke für die Anregungen an Euch alle.
Die Tipps sind schon mal an die Watchlist genagelt, nun muss ich sie nur noch anwenden.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

30 x 100??

Um Jottes Willen! Smilie by GreenSmilies.com

Aber hast ja recht! Wetterbedingt ist leider das Sprinttraining fast schon wieder im Keim erstickt worden, weshalb ich auf die Berg-IV ausgewichen bin. Diese "darf" man ja jetzt eher. Zumindest wenn der Untergrund mitmacht. Ich will Früüühüüüühling! Menno!

Stuhlbesteigen
Das hatte ich an meinem zwangspassiven Sonntag (wegen Blitzeis) sage und schreibe 10 x durchgehalten. Da kannst du bestimmt mehr bieten! ;-))

Trittbrettfahrer
guter Witz!
:-))

Sorry, ...

... habs erst heute gelesen.
ich kann da eigentlich nicht so mitreden. Mein Ansatz ist irgendwie etwas anders. Für mich besteht mein Geheimnis in der Entwicklung des Tempogefühls am Berg. das kann man nicht vermitteln. ich habe es neim wandern in dem alpen gelernt. jeden Anstieg schätze ich ab wie schnell ich in dem moment in der verfassung an dem anstieg wandern/laufen kann ohne mich anzuknocken. limit fühlen und leicht rausnehmen. so gehe ich hoch. und nachjustage ist natürlich nicht nur zulässig, sondern notwendig.

beim TAR hab ich einen kennengelernt, der ist viel achneller als ich. er kam jede etappe nach uns rein - zerschossen im anstieg. ich glaube, er hat dieses tempogefühl noch nicht.
keine Ahnung, ob das hilft. aber das ist mein kredo im training wie im wettkampf.
später vielleict noch malmehr. aber auf dem tel. ist das schreiben einfach nur ätzend.
;-)

davon...

...sehr gerne mehr, schalk!
ich hab nämlich auch das problem: entweder ich hau zu sehr rein am berg und zerschieß mich, oder ich bin ZU vorsichtig und hab dann im ziel noch sehr viele körner übrig, so wie beim letzten hermann...
____________________
laufend kann auch noch bergnachhilfe brauchen: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

Auch per Delephön gilt's! Danke! :-)

So ähnlich versuche ich es ja auch, zumal man das ja auch an der Atmung merkt. Wenn ich bei jedem Schritt hechele, ist das definitiv zu viel, bzw. wenn es so jeden 3./4. Schritt ist (jetzt mal so als Hausnummer) fühlt sich das richtiger an. Gerade wenn man noch eine gewisse Distanz vor sich hat, kalkuliere ich da lieber etwas vorsichtiger.

Nach allem, was ich bis jetzt so zusammengetragen habe und auch aus euren Aussage herauslese (reininterpretiere), hakt's bei mir in erster Linie an der Schnellkraft. Da ja momentan noch Hamburg Priorität hat und sich dieser sch... Winter immer noch hartnäckig hält, gucke ich, dass ich jetzt erst mal die Dembooläufe im relativ flachen Gelände ausbaue.

:-)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links