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Dieter Baumann geht in seiner Kolumne in der Runner's World hart mit uns Durchschnittsläufern ins Gericht. Nur 896 Läufer wären beim Frankfurt-Marathon 2012
unter 3:00 h geblieben. Alle anderen sollten sich schämen. Vor 27 Jahren wären es noch doppelt so viele gewesen. Dieter sieht darin einen Niedergang der Laufszene, ja sogar eine Katastrophe! Dieter führt das auf mangelnde Trainingsdisziplin zurück. Die Läufer wären nicht mehr bereit, ihre bequeme "Ownzone" zu verlassen.
Aber es gibt doch auch Läufer, die lieber abseits von Aschenbahnen, Zeitdiktat und strikten Trainingsplänen unterwegs sind. Läufer, die neue Eindrücke und Naturerlebnis suchen. Läufer die durch Familie und Beruf nur eine suboptimale Marathonvorbereitung schaffen. Läufer die schon auf die 70 zugehen (Da dürfte Dieter auch nicht mehr unter 2:30 h finishen...) Und was ist mit den 80 oder 90 %
der Bevölkerung, die noch gar nie einen Marathon gelaufen sind und vor lauter Bequemlichkeit unser Gesundheitssystem ruinieren? Die sollte Dieter Baumann mal in den Hintern treten! Und letzte Frage: Wieviel der 896 Läufer in Frankfurt waren gedopt? Keep on running - Helmut;-)

einfach antwort

NEIN
zumindest, wenn auch ich mit "wir" und "uns" gemeint bin

aber die anderen, die fähig dazu wären und dennoch die sub 3 nicht packen :
JA !!!! klar !!!! ab in den staub !!!!!

c.

Genau!

Ich schäme mich auch nicht.
Pöh!


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Elitäre Sicht

Dieter Baumann sollte lieber die Leute loben, die jetzt den Marathon in 3:30 oder auch 4:30 "laufen" - diese blieben nämlich vor 30 Jahren noch auf dem Sofa, weil Marathon eine elitäre Veranstaltung für Leistungssportler war. Da wurde z.T. das Ziel schon nach weniger als 4 Stunden geschlossen. Er kann doch nicht ernsthaft bedauern, dass sich mittlerweile viele Tausend Deutsche auf diese Art fit halten. Also, ich schäme mich definitiv nicht.

Wo er aber recht hat: Es gibt nur noch sehr wenige Deutsche, die sich so weit quälen wollen und können, dass sie wenigstens in der europäischen Spitze mitmischen könnten. Da gibt es noch einen Fitschen oder Kah, danach klafft aber ein immer größeres Loch im Bereich von ca. 2:15 bis 2:30. Das sind Zeiten, die man nur mit sehr großem Trainingsehrgeiz packen kann, von denen aber niemand leben kann. Praktisch niemand mag es sich heute noch leisten, neben Beruf oder Studium noch so hart zu trainieren - durchaus verständlich. Selbst viele Olympioniken aus verschiedenen Sportarten stehen oft nach ihrer sportlichen Karriere vor dem Nichts, weil sie ihrem Sport alles untergeordnet haben.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://nichtnocheinlaufblog.wordpress.com/

Nein!!

ich bin am 28.10.2012 nach 6 Monaten Vorbereitung mit gut 1000 Trainings-km im Alter von 57 Jahren meinen ersten Marathon in Frankfurt gelaufen. Habe zwar indiskutable 5 Stunden 17 Minuten und ein paar Sekunden dafür gebraucht. Aber ich bin mit einem Lächeln im Gesicht über den roten Teppich in der Festhalle gelaufen und habe es genossen. Und ich bin stolz auf mich und meine Leistung. Für schämen habe ich keine Zeit, denn ich bereite mich schon auf meinen zweiten Marathon vor, den ich am 13.10.2013 in München in geplant unter 5 Stunden finishen werde.

Gruß an Dieter Baumann. (ob´s an der Zahnpasta liegt?)



manchen bei youtube

Büttenrede

Der Kommentar von Dieter Bauman hört sich schon sehr nach Büttenrede an, ist ja gerade mal wieder Karnevalszeit. Vielleicht sollten wir alle mal eine neue Zahnpasta ausprobieren dann klapps auch mit der Sub 3 in Frankfurt. Das ist wieder einmal Typisch deutsch. Der deutsche fragt nach der Zeit....der Amerikaner ob man es geschafft hat !!!!

Nicht nachvollziehbar im Breitensport!


miles and more

der baumann...

...hat sich wohl einmal zu oft die zähne geputzt, was? ;-)
____________________
laufend schämt sich lieber, als auf der couch zu versauern: happy™

wer pläne schmiedet, verhindert die zukunft!

ich habe den Artikel auch

ich habe den Artikel auch gelesen und gedacht: So, das war`s! Ich mochte Baumann eigendlich immer gerne, aber jetzt reicht`s. Wenn er das so sieht, bitte, ich sehe es nicht so. Und ich schäme mich auch nicht!!
Ich mache diesen Sport für mich und sonst niemand. Wenn ich für einen Marathon 4.30 brauche, so what?? 42km sind42km, für jeden.
Und die Frage nach Profinachwuchs?? Solange für Sport wie Fußball und Formel1 unfassbare Summen an Leute gezahlt werden, die sich eher über ihre "Skandälchen" und schöne Frauen definieren als über ihre Leistung, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn für Leichtathletik nichts mehr übrig bleibt...
Ich würde meinen Kindern jedenfalls eher raten in eine gute Ausbildung zu investieren als in eine zweifelhafte Sportkarriere, von der man nicht leben kann, erst Recht nicht, wenn sie nach ein paar Jahren zuende ist.
Und die ganzen Dopingskandale werfen sowieso ein ganz neues Licht auf die Frage...

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Alle Finisher sind Sieger

Ich schäme mich nicht wenn ich gerade mal nur unter 4 Std und ab und zu vielleicht auch mal über 4 Std brauche um ins Ziel zu kommen. Dafür komme ich gesund und mit einem mega entspannten Lächeln ins Ziel, muss mich nicht gleich in die nächste Ecke werfen weil mein Körper vielleicht zu kollapieren anfängt und kann mit Stolz sagen das ich es alleine, ohne Doping geschafft habe.

Ich bin 2011 in Frankfurt gelaufen - weil es Jubiläum war. Dummerweise hatte ich in 2011 schon 2 Marathons (darunter auch einen Bergmarathon) absolviert und 14 Tage davor noch einen 25 Km Berglauf. Beim letzten Lauf habe ich mir dann eine Erkältung eingefangen, die ich am Tag X Frankfurt Marathon deutlisch spürte. Ich wollte an dem Tag nur durchkommen, anständig. Ich wusste das es falsch ist und meine Gesundheit noch mehr gefärdet, aber ich habe es geschafft ins Ziel zu kommen.

Vielleicht sollte Baumann mal hinterfragen, wieviele von den Teilnehmer in dem Jahr insgesamt an Marathons gelaufen sind. Es ist doch bekannt, dass man mehrere Marathons in einem Jahr nicht auf ein selbes Niveau laufen kann, meistens ist der Letzte im Jahr der schlechteste. Aber für die Meisten geht es auch um den Spaß an der Sache und ums finishen und diese Ziel erreichen ganz sicher mehr als das was Baumann aufstellt.

Ich bin stolz eine Läuferin zu sein und bin stolz auf meine Leistung. Ich habe mich zwar nicht in der Schnelligkeit gesteigert, aber dafür an der Häufigkeit wie viel ich doch tatsächlich im Jahr schaffe.

Deshalb: solche negative Berichte lese ich am Anfang und schmeiß sie gleich in den Mülleimer, wenn nichts positives drin steht. Denn runter ziehen lassen muss man sich von so einem Dummschreiber sicher nicht.

Ja, ich schäme mich

...gute 4 h zu benötigen, bin aber dafür auch nie - im GegenSatz zu D.B. - ausgestiegen und putze Zähne nur mit Colgate...
Dieter Baumann kann sich mit Peter Greif verloben, der auch im Chor der Alten singt, wie schnell früher alles war, wahrscheinlich als man im Winter noch barfuß 3Stunden zur Schule über den zugefrorenen See lief und Eisenkugeln als Fußbälle benutzte...
Dieter Nuhr hat ja eine goldene Lebensregel empfohlen:
Einfach mal die Fresse halten.
Grüße von Fritze, der Schnecke

"To finish, you have to start!!"

Nun ja...

... manchmal frage ich mich auch, weshalb sich die Leute so quälen, also nicht mit Trainingsumfängen, sondern mit der Teilnahme an Events, für die sie eigentlich nicht gut genug vorbereitet sind. Wenn sich einer nur die Landschaft ansehen will - bitte schön! Sich fit halten - klasse! Aber dazu finde ich den Marathon eher nicht geeignet. Der ist erwiesenermaßen nicht gesund, nicht davor und nicht während dessen. Dieses "Abhaken" von anspruchsvollen Leistungen finde ich auch zweifelhaft. Vielleicht ist es zu schwer, das eigenen Leistungsvermögen einzuschätzen, um sich eine nette Veranstaltung auszusuchen, die ebenddiesem Leistungsvermögen entspricht und der dafür erforderliche Trainingsumfang auch in den Tagesablauf passt... Weshalb hört man nicht auf, wenn es weh tut oder hilft gar nach? Weshalb läuft man im Schneegestöber halbnackt in den Alpen herum, weshalb muss man 10 Stunden 100 km durch Biel laufen oder einen Ironman in 15 Stunden finishen? Ich habe keine Ahnung! Insgeheim denke ich, dass uns ein bisschen Hungersnöte oder andere lebensbedrohliche Situationen fehlen, die ja Menschen in anderen Teilen der Erde des Öfteren an die eigenen Grenzen bringen. Ich habe auch schon Vorschläge gehört, z. B. Ultraläufern, Extremsportlern und ähnlich Interessierten gleich hinter der Ziellinie einen Job bei der Bundeswehr anzubieten und sie direkt in Krisengebiete auszufliegen ;)

Get faster or die trying

Fremd schämen müssen wir

Fremd schämen müssen wir uns allenfalls für Leute die solche Aussagen machen wie Dieter Baumann. Dem anscheinet jeder Respeckt vor dem Breitensportler fehlt.
So lange jemand so trainiert ist das es ihm wärend und nach dem laufen gut geht ist es völlig egal welche Zeit nacher auf der Uhr steht.
Ich war jedenfalls mega stolz letztes Jahr meinen ersten Mara mit 04:42 beendet zu haben.

Locker bleiben, der Dieter macht Kabarett ...,

... und deshalb sehe ich seine Beiträge in RW als Unterhaltungsprogramm. Ich fühle mich auch überhaupt nicht angesprochen. Er will wohl die ambitionierten Läufer ein bisschen kitzeln. Und einer wie Baumann darf das, finde ich.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Für Dieter Baumann und

Für Dieter Baumann und seine Zahnpasta habe ich mich schon mehr als genug fremd schämen müssen. Der Typ ist ganz lustig und so aber ich würde keine Minute meiner Zeit damit verlieren, um zu lesen was er schreibt. Er ist eine Schande für den Sport, alles Andere als ein Vorbild. Ich empfinde viel mehr Respekt für jede/n 5h-Marathonläufer/in als für D.B.

Das Thema ist nicht neu

und war bislang eher Kritik an den deutschen Profiläufern bzw. an ihren Trainern und der wenig professionellen Unterstützung, die Leichtathleten in Deutschland erhalten und weniger auf die Volksläufer gemünzt.
Allerdings hatten wir auch in einem lokalen Forum hier schon Deppen, die meinten, wer den Marathon nicht unter 3 Stunden schafft, könnten ja zu den Wanderern gehen. Ich frage mich immer, warum sich die Schnellen vorne darüber aufregen wer wie lange hinter ihnen braucht. Aber bitte, Idioten gibt es überall.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

jaja...

Früher war alles besser! Da haben wirs mal wieder.
;-)

Der ein oder andere möge sich seine Entrüstung über die Baumannschen Äußerungen im Hinterkopf behalten, wenn er das nächste mal auf Walker trifft. Oder auf Parfümbojen im Schwimmbad.

Schönen Gruß, WWConny, die morgen 4 von 6 Athletinnen die Zeit beim Staffelmarathon verderben wird.

Da hat doch mal einer

Da hat doch mal einer gesagt:

Die Letzten werden die ersten sein!!!

Ergo lasst die mal alle schön rennen....sie haben demnach doch sowieso keine Change

Schöne langsame Läufe wünscht

Dat Mammut

genau aus dem Grund vielleicht

also mal ganz abgesehen davon, dass es mir an Talent fehlt natürlich ;-)) ist mein Interesse sehr begrenzt, mich permanent in die Obhut zweifelhafter Trainer, Manager und Ärzte zu begeben, die mir vorschreiben, was ich wann wie zu tun habe und mit welchen Mittelchen um dann einen Marathon abzubrechen, nur weil ich die vorgegebene Zwischenzeit nicht schaffe und es wohl nichts wird mit der Bestzeit.

Nö, da laufe ich lieber den Marathon um 4h und auch mal länger, wenn es eben länger dauert. Und die 100km in Biel in 14h, weil es einfach nicht lief. Und einen Ironman in unter 15h würde ich auch gerne mal schaffen, irgendwer muss auch Letzter sein und da hinten geht es meist viel entspannter und kollegialer zu als vorne, wo ein selbsternannter Spitzenläufer einen armen Volksläufer in den Getränkestand schmeißt (und samt Getränkestand den Helfern vor die Füße), nur weil der Langsame ihm nicht schnell genug aus den Füßen kam (so passiert!). Nö, kein Interesse und vor allem keins für meine Kinder, solange und so gut ich es verhindern kann.

P.S.: @ Conny, viel Erfolg von einer, die morgen die rote Laterne beim Crosslauf tragen wird und damit gut leben kann ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Nun meli...

... Interesselosigkeit kann man so auch nicht im Raum stehn lassen!... Es sind mehr Deutsche schlechthin unterwegs, ob "gut oder schlecht" als noch vor ein paar Jahren, sich körperlich (im Breitensport) zu betätigen... In den Großstädten boomt der Drang nach Bewegung(Martathon, HM, Firmenläufe)! Der Deutsche wurde wach gerüttelt, was die körperliche Gesundheit angeht... Vergessen darf man auch nicht, dass Läufer wie Baumann und Co. auch von den hohen Startgeldern bezahlt wurden/werden... Mitspielen würden schon gerne viele, sie werden aber neben Familie/Beruf nicht mehr so speziell gefördert... Selbst bei Bund, Polizei und Feuerwehr, stehen die Gelder nicht mehr so locker wie einst D. Baumann Zeiten zur Verfügung... Das lässt die Interesse schmelzen...

@kaesbe66... hast du schon mal einen von der Bundeswehr ehrenamtlich ins Krisengebiet fliegen sehn!? Es wird auch keiner gezwungen, obwohl ich mit diesen Jungs, für kein Geld der Welt wirklich tauschen wollte!?!

;0) Kaw.

Respekt!

Obwohl ich den Marathon relativ locker unter 3 h schaffe (zuletzt 2:102:26 h ), habe ich höchsten Respekt vor jedem, der 5 h oder auch länger benötigt. Ich weiß nicht, ob ich in der Lage bin, mich über einen so langen Zeitraum sportlich zu betätigen.

Gruß

Sirius
...der den Marathon sub 3 rennt.

Das muss noch raus...

... eigenltich ist ja zu dem Thema jetzt alles durch.
Als Schwabe (der nicht in Berlin wohnt) darf ich zum Thema Zahnpasta noch hinzufügen: "I han nix g'nomma!"

Als Nicht-Abonnentin

konnte ich diesen Bericht zwar noch nicht lesen, aber ein oder zwei Ausgaben vorher gab's 'nen interessanten Bericht von der Mocki, wonach ihre Eltern (selbst Läufer) sie sehr bei ihrer Karriere unterstützt hatten und es auch immer wieder Diskussionen gegeben haben soll, dass man sich eben entscheiden muss. Soll heißen, wer sich für den Hochleistungssport entscheidet, entscheidet sich gegen das "Dolce Vita" und gegen das sprichwörtliche "Sex, Drugs and Rock'n Roll"! Dann also doch lieber den Ball etwas flacher halten und das Leben genießen, bzw. im Selbigen bestehen zu können, anstatt später im Dschungelcamp zu landen!
;-))

Gibt es vielleicht einen

Gibt es vielleicht einen Link zu dem Artikel? Ich hab da leider nichts gefunden.
Möchte das doch erst lesen und dann was dazu schreiben.

Einen schönen Sonntag noch.

Nöööö

dafür schäm ich mich auf gar keinen Fall,ganz im Gegenteil.

Naja,

das kommt wohl auch ganz auf die persönlichen Ziele an, ich wiederum würde mich eher schämen wenn ich den Körperbau eines Dieter Baumann hätte...

Der Baumann...

muß gerade labern! Er hat doch bislang im Marathon noch keinen Hund hinter dem Ofen hervorgejagt - diese Lusche! Als 5000 Meter Bahnläufer, mit Zahnpasta gedopt, kann man im Marathon ja wohl mehr erwarten.

Der und Vorbild für den Breitensport, da lache ich aber! Wenn wir alle unter drei Stunden laufen würden, wäre Baumann doch wieder letzter und müßte vor Ende des Rennens aussteigen - wie so oft schon - mit fadenscheinigen Ausreden, wie Waden-, Magen- und Darmkrämpfe oder ähnliches!

Grüße vom 3:43 Std. Läufer in Dresden 2013, ohne Zahnpastadoping,

Jörg

Ich verstehe nach wie vor

Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso sich überhaupt jemand dafür interessiert, wie die anderen Ihr Hobby betreiben. Sollte ich jetzt anderen vorschreiben, wie ambitioniert sie Skat spielen sollen? Oder Garten pflegen? Bier trinken?:))) Solche Probleme hätte ich gerne...

Vor 27 Jahren hatten auch

Vor 27 Jahren hatten auch viel Läufer noch die Hoffnung richtig weit vorne zu liegen bzw son Lauf noch zu gewinnen. Heute werden zu jeden größeren Lauf die dunkelhäutigen Gazellen eingeladen. Sie bekommen alles in den Arsch gesteckt und gehen als sichere Sieger von dannen. Otto Normal Läufer bezahlt immer höherer Startgelder damit diese Sptizensportler hier am Sart gehen und die Kohle mit nach Hause nehmen.
Vieleicht liegt es ja auch ein wenig daran das es einfach nur Frust der hiesisigen Spitzenläufer ist.

@Edelhocker: Jaja, der böse Neger ist schuld! / @OP, @All

Sicher, sicher:

"Heute werden zu jeden größeren Lauf die dunkelhäutigen Gazellen eingeladen. Sie bekommen alles in den Arsch gesteckt und gehen als sichere Sieger von dannen. "

Jetzt mal davon abgesehen, dass ich derart fremdenfeindliches Geschwurbele Gott-Sei-Dank sehr selten bei JogMap zu lesen bekomme(!):

Wäre es nicht womöglich gerade die Aufgabe deutscher oder europäischer Spitzenläufer dafür zu sorgen, dass sie schneller sind als die "dunkelhäutigen Gazellen" auf dass diese nicht "als sichere Sieger von dannen" gingen?
Mit all den Möglichkeiten, die hiesige Läufer hätten, wie Leistungsdiagnostik, Tartan-Bahnen, gesicherte Lebensumstände, etc.
Aber womöglich ist es eben diese "Sättigung", die den hiesigen den Biss nimmt.

Und eben das kritisiert Baumann dann wohl - und nicht ganz zu unrecht, wie ich finde. Er selbst hat ja gezeigt, was da möglich ist - gut, in Anbetracht der "Zahnpasta-Nummer" womöglich auf fragwürdige Weise …
Aber diese Fragwürdigkeit betrifft ja nicht nur ihn, sondern den kompletten Leistungssport in fast egal welcher Disziplin …

Dass er sich wünscht, dass die Zahl derer, die unter 3:00 bei einem M bleiben, größer wäre, kann man ihm wohl nicht übel nehmen. Das ist mit vertretbarem Aufwand zu erreichen, auch noch Job-/Family-Kompatibel, wenn man es denn wirklich will … (Früher®, als noch alles besser war, ging das ja auch ;-)
Dass nun alle Sub2:30/2:40 bleiben sollen hat er ja wohl nicht geschrieben, was dann der Bereich wäre, der normal im Leben stehenden Menschen kaum noch offen steht.

Dass sich alle, die über 3h bleiben, schämen müssten ist natürlich Quatsch - aber hat er das tatsächlich so geschrieben?

Auf der anderen Seite ist es aber meiner unmaßgeblichen Meinung nach ein fragwürdiger Erfolg, wenn man einen Marathon in 6-7 Stunden "gelaufen" ist, da hätte man auch schnell gehen können. Von der ewigen Warterei der Streckenposten am Ende des Kurses und der Notwendigkeit die Straßen so lange zu sperren mal abgesehen.
Wer also auf einen Marathon in, sagen wir 6:30, unbedingt stolz sein möchte, dem sei das unbenommen. Ob mir das nun gewaltigen Respekt abnötigt, wäre dann wiederum meine Sache - und ich sag nein!
Größeren Respekt hätte ich, wenn derjenige die Vernunft besessen hätte es bei 10km/HM zu belassen und den Marathon 2 Jahre später in einer Zeit zu bewältigen, die die Bezeichnung "Lauf" auch rechtfertigt.
In Anbetracht der Tatsache, dass ein Marathon (und noch nicht einmal das konsequente Training dafür) an sich nicht allzu "gesund" ist, zieht auch das Argument "Hauptsache sie bewegen sich" überhaupt nicht. Dafür würde auch ganz simpel 3-4 mal die Woche 30-45 Minuten laufen gehen reichen - an Wettkämpfen jeglicher Art muss dafür niemand teilnehmen.
Nun ist es natürlich so, dass die Teilnahme an solchen Wettkämpfen an sich ein Event ist und auch als Motivation für kontinuierliches Training dienen, kann, was ja nützlich und begrüßenswert ist und von vielen wohl auch so gehandhabt wird. Aber muss es dafür Marathon sein?
Sollte man sich dann nicht einfach dementsprechend vorbereiten, dass man es in meinetwegen 4:30 (Männer) oder 5:00 (Frauen) schafft?
Oder es eben andernfalls einfach bleiben lässt.
In meinen Augen ist das "Überstehen" eines Marathons an sich keine bewundernswerte Leistung. Wo soll man da die Grenze ziehen? Ist das Ganze in 20 Stunden mit Übernachtungspause dann auch noch ganz toll, *schultertätschel*, "prima, wie Du das geschafft hast!"

Wenn ich mir die restlichen Meinungen so ansehe, hab ich mich jetzt prima unbeliebt gemacht, war "typisch Deutsch" und so gar nicht amerikanisch relaxed, wie ja die ganze, so gar nicht leistungsorientierte amerikanische Gesellschaft und ihr "way of life" ach so leistungsfeindlich, bzw. indifferent ist.
Erzähle mir einer, dass ein US-Amerikaner, dem man erzählte, man sei einen Marathon gelaufen, nicht früge, welche Zeit man benötigt hätte, schon aus purem Interesse. Und wenn - wir sind numal nich in den US of A …

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

P.S.:
Um die Frage zu beantworten:
Nein, schämen müssen wir uns nicht - warum auch? Baumann hat ja schließlich nicht verlangt, "wir" sollten alle Sub3 laufen.
Und wenn, wäre er eine moralische Instanz, die bei "uns" Scham" induzieren könnte?
Andererseits kann man seine Worte ja ruhig mal auf sich wirken lassen ohne gleich zu meinen, man müsse sich nun ums Verrecken über ihn aufregen.
Außerdem, wie hier schon jemand anmerkte: Der Mann ist mittlerweile Kabarettist - er soll, kann und muss überspitzen - das kan, soll und muss man von ihm erwarten, zumal in einer solchen Kolumne.

das ist gut auf den Punkt gebracht

Wenn ich in 6 Stunden einen Marathon finishen würde... ja, dann würde ich mich schämen. Darum laufe ich auch keinen.

Dabei schäme ich mich aber nicht für meine fehlende Schnelligkeit. Muss ich auch nicht. Muss keiner.
Ich finde nur auch, man sollte sich realistische Ziele setzen.

Und dass die Gazellen immer gewinnen liegt an den langsameren anderen.
Stimmt auch.

Ich habe den Artikel nun auch gelesen. Naja, aufregen konnte ich mich nicht.
Aber das fällt mir eh schwer. ;-)


& "bekloppte Verl(k)äufer"

@yakimas. Danke für den Zuspruch

Eine Sache über die ich mich tatsächlich etwas aufrege (mir fällt das nicht so schwer wie Dir ;-) ist folgende:
Hier posten einige Ihre Marathon-Zeiten, nicht ohne es besonders geistreich zu finden, voller Stolz dabei zu schreiben, dass sie das immerhin ohne Zahnpasta-Doping geschafft und wenigstens Spaß dabei hätten.
Klar, Zeiten Sub3 sind selbstverständlich nicht ohne illegale Hilfsmittel zu erreichen, gewiss, gewiss.
Ich sollte wohl doch mal schauen, was in der Zahnpasta, die ich vor 13-15 Jahren benutzt habe, so alles drin war - die will ich wieder haben ;-)
Kann ja nur daran gelegen haben …
Und Freude am Laufen an sich bzw. beim Marathon kann man selbstverständlich nicht haben, wenn am Ende 2:xy stehen - ist doch klar!

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

auch ein Marathon in 6 Stunden

...ist 42 km lang.
Ich brauche deutlich über 5h und schäme mich NICHT!

Hab ich gesagt ...

... irgendwer solle sich für irgendwas schämen?

Ich denke, nicht ...

Aber ja auch ein Marathon in 3 Tagen ist 42km lang. Und was sagt uns das jetzt?

P.S.:
Oh, sorry, Du antwortetest yakimas - hab ich verpeilt.
Aber sie hat auch nur geschrieben, sie würde sich schämen, wenn ...
Das ist wohl ihr Privatvergnügen und betrifft ja wohl nur sie selbst.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Stimmt ja

... ein Marathon wird nicht kürzer wenn ich länger brauche.
Da hast du völlig recht, Conny.

Ich finde aber, für mich ganz alleine, dass ich einen Marathon laufen sollte, nicht gehen.
Auch nicht schnell gehen.
Auch nicht kriechend joggen.

Laufen, in einer Pace von sagen wir einmal, 7,30.
Und das finde ich, für mich alleine, schon langsam genug.
Dann brauche ich immer noch über 5 Stunden, aber nicht 6.

Aber diese Pace würde ich höchstens für einen HM durchhalten und da bin ich mir noch nicht mal sicher. Aber das weiß ich bald.

Darum laufe ich halt keinen Marathon. Wie Don schon erwähnte:
Die armen Streckenposten.

Nee, möchte ich nicht.
Ich übe lieber noch was ;-)


& "bekloppte Verl(k)äufer"

Lasse doch laufen!

Ich bin der Ansicht, dass jeder das machen kann, wozu er Lust hat, sofern er niemand anderen behindert, belästigt oder sonst wie stört.

Der eine läuft im Monat über 600 Trainingskilometer ohne erkennbares Ziel. - Manch einer hält das für blöd.

Ein anderer läuft 200 km und mehr durch Wüsten, Canyons oder Eislandlandschaften. Manch einer hält das für blöd.

Ein Dritter läuft einen Marathon und braucht dafür 6 Stunden. Manch einer hält das für blöd.

Na und?

Bei den meisten Marathons gibt es einen Zielschluss, meistens nach 6 Stunden. Das bedeutet das offizielle Ende der Veranstaltung. Und sofern jemand in dieser zulässigen Zeit den Lauf schafft, ist alles in Ordnung. Es wird kein anderer behindert, belästigt oder gestört. Sogar die Streckenposten werden vorher informiert und stellen sich darauf ein. Dafür hat derjenige ein Erfolgserlebnis, wenn vielleicht auch ganz allein für sich. Gönnen wir’s ihm doch!

Denn er hat etwas geschafft, was sehr viele Menschen nie in ihrem Leben packen werden. Es schafft nämlich nicht jeder, 42 km in 6 Stunden zu bewältigen. Auch nicht durch schnelles Gehen.

Und wenn das Ganze auch nicht so gesund ist. Sind die beiden erstgenannten Beispiele etwa gesünder?

Lass' sie doch alle machen!

Gruß

Sirius
…der wie er will rennt.

@ Sirius... danke sehr gut

@ Sirius... danke sehr gut und treffend geschrieben.

@Sirius: Ich hindere niemanden ;-)

Klar, jeder nach seiner Facon - ich will bestimmt niemanden an irgendwas hindern.
Ich schrieb nur, dass mir dieses "über 6h für M" keinen rechten Respekt abnötigt - vielmehr würde ich mir mehr Respekt vor der Strecke wünschen.

Ähnlich, wie beim Everest, muss da jeder sich hochschleifen lassen, der gerne will und es bezahlen kann?
Wäre es nicht ein Zeichen von Respekt, wenn jeder der da hochkraucht das Bergsteigen entsprechend vorher "gelebt" hätte? Sich innerlich und äußerlich (körperlich) wirklich darauf eingelassen und vorbereitet hätte?

Es hätte in meinen Augen vieles dafür gesprochen, dass der Marathon was "elitäres" geblieben wäre - als Breitensport taugt er eigentlich nicht so recht.
Und Halb-M. oder meinetwegen 25km durch eine Großstadt soll ja auch ein prima Event sein ...

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

P.S.:
Noch zu den Streckenposten:
Meine Eltern haben geschätzt ein Jahrzehnt lang immer beim Köln-Marathon als Streckenposten rumgestanden - mittlerweile haben die da aber auch keinen Bock mehr drauf, hunderten schlecht- oder unvorbereiteten dabei zuzuschauen, wie sie sich dann doch noch irgendwie gen Ziel schleppen und dabei Ewigkeiten teils in Kälte oder/und Regen rumzustehen. Das dürfte so manchem so gehen - Streckenposten zu finden, wird sicherlich nicht einfacher, wenn das irgendwann heißt 8h so zuzubringen, weil nun wirklich jeder meint, er müsse da mittun.
Aber es besteht ja ohnehin eigentlich kein Grund zur Aufregung:
Der Trend - zumindest in Köln läuft ja eh in die vernünftige Richtung:
Seitdem es da auch HM gibt, laufen bei dem immer mehr mit & beim M immer weniger - davon wird "die Breite an der Spitze [aber auch nicht] dichter".
Um es mit dem großen Philosophen Berti Vogts zu sagen ;-)

Trotzdem!

Es ist doch noch nicht einmal gesagt, dass jemand, der 6 Stunden für die Strecke braucht, keinen Respekt vor ihr hätte. Kann man einem 70jährigen wirklich unterstellen, er hätte sich ungenügend vorbereitet, nur weil er mit einer Pace von 7:00 min/km unterwegs ist? Klares Nein. Meinen Respekt hat er sich jedenfalls verdient. Der 70jährige, der eine halbe Stunde schneller ist, natürlich noch mehr.

Das mit den Streckenposten ist Sache des Veranstalters. Dieser wird in Zeiten, in denen leider immer weniger Bereitschaft für die Übernahme von ehrenamtlichen Arbeiten besteht, vielleicht ein Problem bei Rekrutierung seiner Hilfskräfte in den nächsten Jahren bekommen. Aber in diesem Jahr, bei dieser Veranstaltung? Alles im vorgegebenen Rahmen.

Ich finde es toll, dass sich Marathonlaufen zum Breitensport entwickelt hat. Der Marathon hatte mich schon als Kind unheimlich fasziniert, weil ich mir nie vorstellen konnte, wie Menschen eine solche Distanz laufend überwinden konnten. Die Fernsehbilder aus den Siebzigern habe ich heute noch vor Augen: Total erschöpfte Läufer im Ziel, die ihre Blasen an den Füßen kühlten.

Obwohl ich damals mit Laufen noch gar nichts am Hut hatte, war ich doch schwer beeindruckt. Erst 35 Jahre später sollte ich mit dem Laufsport beginnen. Und letztendlich hat die Erkenntnis, dass es nicht nur für die Eliten, sondern auch für normale Menschen möglich ist, das zu schaffen, in mir den Wunsch geweckt, selbst das Abenteuer Marathon in Angriff zu nehmen. Und ich bin dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen.

Gruß

Sirius
...der nicht so elitär rennt.

Nee jetzt! Die Zahnpasta-Sache hat so'n langen Bart!

O.k., man hatte damals dem Dieter Baumann eine verbotene Substanz nachgewiesen, was er trotz vehementer Gegenwehr nicht entkräften konnte. Er hat seine Strafe bekommen. Kann man es von daher gesehen nicht mal gut sein lassen? Wenigstens solange er nicht bei Oprah Winfrey auftaucht und sein "Yes" nachreicht? ;-))

Solange die Zielschlüsse so ausgelegt sind, dass man einen Marathon auch erst nach 6:30 h finishen kann, ist regliche Aufregung müßig. Wer weiß, vielleicht ist es profittechnisch günstiger, lieber die Straßen zwei Stunden länger zu sperren, als auf zusätzliche Startgelder zu verzichten?

Andererseits wundere ich mich auch immer wieder, wer sich da über die Marathonstrecke schleppt. Ich spiele da jetzt nicht auf's Tempo, sondern auf den Laufstil/Körperhaltung an. Da bekommt man schon vom Hingucken Rückenschmerzen!
Da denke ich so manches Mal, Mensch, bleib' lieber daheim! Ebenso kritisch sehe ich solche Hauruck-Aktionen wie von 0 auf 42 km, bei welchen Sportmuffel innerhalb kürzester Zeit "fit" für den Marathon gemacht werden sollen. Meines Erachtens braucht eine evtl. Marathontauglichkeit Zeit, und zwar mind. 1,5 Jahre, um überhaupt erst mal mit dem entsprechenden Training anfangen und das auch orthopädisch gut verkraften zu können. Dies nicht einzuhalten finde ich nicht respektabel, sondern vom orthopädischen Standpunkt betrachtet, äußerst bescheuert! Aber gut, das muss jeder selbst wissen.

:-)

Danke Sirius!

Du sprichst mir aus der Seele.
Ich würde ja gern mal einen Don Carracho sechs Stunden lang im lockeren Dauerlauf faufen sehen. Erst dann kann er sich ein Urteil drüber erlauben, welche Leistung es für Langsamläufer ist, einen Marathon zu schaffen.
Mein lockeres Dauerlauftempo reicht in 6 Stunden auch nur für nur wenig mehr als die Marathondistanz (theoretisch). Und wenn ich mal 70 bin und dann hoffentlich immernoch laufen kann, wirds wohl noch weniger sein.
Na und?

@Sirius: Knackpunkt

Tja, das ist zugegebenermaßen ein Knackpunkt in meinem (womöglich wackeligen) Meinungsgebäude: Ältere Läufer. Natürlich, die möchte man eigentlich nicht von diesem "Erlebnis Marathon" ausschließen und von ihnen fantastische Tempi erwarten kann man natürlich auch nicht.

Ansonsten unterläuft Dir aber ein schwerer Rechenfehler:
6h auf 42,195km sind 8:31min/km oder etwa 7km/h das ist (schnelles) Gehen. Es entspräche etwa einer Leistung von 1:20h auf 10km, womit man üblicherweise bei den Letzten eines 10ers ist. Ist es zuviel verlangt, dass sich jene, die einen Marathon laufen wollen, zunächst mal über diese kürzere Distanz in Richtung eine Stunde verbessern, bevor sie unbedingt meinen Marathon laufen zu müssen.
Für mich zeugt das von "den letzten Schritt vor dem ersten tun" und gesund ist das wohl auch kaum.
Jemand der 10km in etwa einer Stunde laufen kann oder ganz knapp drüber, ist dann auch - wenigstens potentiell - in der Lage, den Marathon im 7er-Schnitt zu überstehen - und das sind dann schon knapp unter 5 Stunden, was ja prima ist.
Es ist halt doch etwas befremdlich, dass es doch viele gibt, die meinen, sie müssten als allererstes in ihrer "Läufer-Karriere" sich auf einen Marathon stürzen. Weil Marathon gelaufen sein, ist ja was ganz tolles! In meinen Augen wäre ein mit "Würde" absolvierter 10er bedeutend ehrenvoller.

Ich hab ja nix dagegen, dass "jeder" das möchte, also Marathon-Laufen - aber dann doch bitte auch die Mühen vorher nicht scheuen und eben auch die Geduld aufbringen, die es nunmal erfordert, dass ganz auch noch in einer halbwegs erträglichen Zeit und vor allem auch nachhaltig gesund hinter sich zu bringen.

Ich bin im Rückblick sehr dankbar, bei meinen ersten Marathon daran gescheitert zu sein, direkt unter 3 Stunden zu bleiben. Ich wollte einmal einen schnell laufen, das Thema Marathon damit quasi mal eben so abhaken, sollte der erste und letzte sein. Mangelnder Respekt vor den 42,195km eben. Danach hatte ich ihn und wusste meinen Erfolg ein Jahr später viel mehr zu schätzen.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

@WWConny

"Ich würde ja gern mal einen Don Carracho sechs Stunden lang im lockeren Dauerlauf faufen sehen."

Wirst Du wahrscheinlich nie - kann er nämlich nicht.
Aber wenn er es wollte, würde er sich darauf entsprechend vorbereiten und es erst dann versuchen, wenn er sich halbwegs sicher sein könnte, das er's kann.

Ein Marathon ist aber kein Wettbewerb im 6-Stunden-Lauf, sondern einer über 42,195km. Und auch die werde ich nicht nochmal wieder angehen, bevor ich weiß, dass das in unter … - sag ich nicht - klappt. Bis dahin lass ich's einfach.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

@MagnumClassic: signed

In allen Punkten so zu unterschreiben. Speziell der letzte Absatz.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Es kommt auf die Aufgabe an!

Der „Rechenfehler“ war beabsichtigt und war eigentlich gar keiner. Ich habe nur eine andere Aufgabe gerechnet. In Anbetracht der von dir vorgeschlagenen Pflicht-Zielzeit von 4:30 h für Männer wollte ich dich bzw. deine Meinung tatsächlich ein wenig zum Wackeln bringen. Erst hatte ich eine Pace von 7:30 da stehen, habe es dann, vielleicht etwas provokativ, geändert. Es war halt noch Luft. Es ist aber auch egal, ob Opa nun 7:00 oder sogar 8:30 min/km läuft. Solange der Lauf bis zum offiziellen Zielschluss gelaufen ist, ist das in Ordnung. Regeln eingehalten, ok. Da mag man mich für "typisch Deutsch" halten. Oh, da sind wir uns ja ähnlich! :-)

Darüber dass ein Marathon nicht die erste Laufveranstaltung im Leben sein sollte, sind wir uns einig. Auch Magnum Classics Verwunderung über den Laufstil mancher Marathonabsolventen teile ich. Aber das Thema Gesundheit hatte ich schon mal angeschnitten. Ich glaube, dass jährlich mehr Verletzungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Skiunfälle entstehen als durch Laufen. Ist nur meine Vermutung und nicht belegt. Ein Schätzfehler meinerseits wäre tatsächlich unbeabsichtigt. ;-)

Gruß

Sirius
…der (geschätzt) weniger geht als rennt.

3:45, dafür sauber

Vielleicht laufe ich etwas langsamer, dafür garantiert Dopingfrei.

Es ist ja auch nicht so dass jeder problemlos die 3 Stunden erreichen kann wenn er sich etwas mehr anstrengt. 3 Stunden ist eine Marke die manch einer auch mit riesigem Trainingsaufwand und perfekter Vorbereitung nie erreichen wird.

Der nächste bitte …

<Sarkasmus>Sub3 ist selbstverständlich nur mit Doping möglich und Baumann schrieb natürlich, dass alle Sub3 laufen müssen.</Sarkasmus>

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

schnelles Gehen

Soso. Ich finde es ganzschön anmaßend, wenn andere - heute mal Du - meinen, beurteilen zu können, was für andere LAUFEN ist?
8:30 kann kein Laufen sein? Das mag DEIN Maß sein. Aber es ist gewiss nicht das Maß aller Dinge.
Ich beispielsweise kann ganz entspannt 8:30ger Schnitt laufen. Ich kann sogar 8:45, dann LAUFE ich immernoch. Und wenn jemand in diesem Tempo (nach ausreichender Vorbereitung versteht sich) Bock auf einen Marathon hat, warum soll er/sie denn KEINEN laufen?

P.S: Und jetzt versuchste mal noch, in weniger als 5 Sätzen zu antworten ;-)

@WWConny - Versuch in unter 5 Sätzen ;-)

1. Satz:
Ich schrieb nicht "8:30 kann kein Laufen sein", sondern "8:30 ist Gehen", was insofern dumm war, zumal wenn man es auch noch per Kursivschrift betont, als ich eigentlich sagen wollte, dass man dieses Tempo auch (schnell) gehen kann, womit der Vorwurf der Anmaßung hoffentlich wenigstens in Teilen hinfällig ist, zumindest in denen, wo ich mich angeblich zum Herren über Laufen/Nicht-Laufen aufschwinge, was blödsinnig wäre, da "Laufen" ja ganz eindeutig über die Flugphase definiert und vom "Gehen" unterschieden ist.

2. Satz:
Warum soll er nicht in diesem Tempo Marathon laufen, fragst Du und ich antworte, dass ich ihm das mit keinem Wort verboten habe - was mir auch gar nicht anstünde, denn ich bin kein Laufveranstalter und habe infolgedessen keinen Einfluss darauf, wann Zielschluss ist - sondern vielmehr meine persönliche Meinung geäußert habe, dass ich das für keine besonders glorifizierungswürdige Tat hielte und bei jenen, die dieses Tempo laufen, weil sie die Mühen der Vorbereitung scheuten oder die Geduld nicht aufbrachten, mit ihrem Marathon wenigstens noch bis ins 2. oder 3. Läufer-Jahr zu warten, sogar für eine unsinnige, womit ich mit Dir ja sogar einig bin, denn auch Du schreibst ja "nach ausreichender Vorbereitung versteht sich".

3. Satz:
Na, wie fein das ging, erst der 3. Satz, in dem ich mitteilen möchte dass es mir Leid täte, da nun jemandem und im speziellen Dir "ans Bein gepinkelt" zu haben - nichts für ungut!

;-)

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Das hätte man aber auch mit

Das hätte man aber auch mit einem Satz schreiben können.

Gruß

Sirius
...der mit vollem Einsatz rennt.

OK - Mit vollem EIN-Satz - Bitteschön ;-)

1. Satz:
Ich schrieb nicht "8:30 kann kein Laufen sein", sondern "8:30 ist Gehen", was insofern dumm war, zumal wenn man es auch noch per Kursivschrift betont, als ich eigentlich sagen wollte, dass man dieses Tempo auch (schnell) gehen kann, womit der Vorwurf der Anmaßung hoffentlich wenigstens in Teilen hinfällig ist, zumindest in denen, wo ich mich angeblich zum Herren über Laufen/Nicht-Laufen aufschwinge, was blödsinnig wäre, da "Laufen" ja ganz eindeutig über die Flugphase definiert und vom "Gehen" unterschieden ist, womit wir nun zu Deiner Frage kommen, warum er nicht in diesem Tempo Marathon laufen sollte, worauf ich antworte, dass ich ihm das mit keinem Wort verboten habe - was mir auch gar nicht anstünde, denn ich bin kein Laufveranstalter und habe infolgedessen keinen Einfluss darauf, wann Zielschluss ist - sondern vielmehr meine persönliche Meinung geäußert habe, dass ich das für keine besonders glorifizierungswürdige Tat hielte und bei jenen, die dieses Tempo laufen, weil sie die Mühen der Vorbereitung scheuten oder die Geduld nicht aufbrachten, mit ihrem Marathon wenigstens noch bis ins 2. oder 3. Läufer-Jahr zu warten, sogar für eine unsinnige, womit ich mit Dir ja sogar einig bin, denn auch Du schreibst ja "nach ausreichender Vorbereitung versteht sich" und schau, wie fein das ging, immer noch der 1. Satz, in dem ich nun auch noch mitteilen möchte dass es mir Leid täte, da nun jemandem und im speziellen Dir "ans Bein gepinkelt" zu haben - nichts für ungut!

;-)

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Perfekt! :-D

Perfekt! :-D

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