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Wenn man sich nicht nur sportlich, sondern auch beruflich körperlich und geistig anstrengen will kommt man einfach irgendwann um die konsequente Ernährung nicht mehr herum. Vor allem, wenn es nicht nur gesund sein soll, sondern auch noch global verantwortlich. Puhhh.
Nachdem ich das basische, vollwertige, trennköstige oder schlaf dich schlankige ausprobiert habe und über Jahre beobachten konnte, was mir gut tut und was mich schlapp macht werde ich nun, natürlich angeregt durch Attila Hildmann, das vegane Leben ausprobieren.

Hier mein erstes Rezept mit Wirsing und Tofu

Wirsing-Tofu-Juliennes
ca. 5 Blätter Wirsing und 200g weichen Tofu in ganz zarte Streifen schneiden.
Ca. 2 h in Marinade aus: Öl, Essig, Salz, Pfeffer, Kardamom, Zitronenzesten, Zimt, Kurkuma einlegen.
Anschließend ca. 5 – 10 min scharf anbraten.
Mit frischen Koriander garnieren
Kann man auch kalt genießen, am nächsten Tag im Büro oder so...

und hier noch ein krasser link:
http://www.bund.net/fleischatlas

2.846155
Gesamtwertung: 2.8 (13 Wertungen)

Glaube versetzt Berge

aber wenn es scheeeen macht und offenbar glücklich, bitte.

Aber wie global verantwortlich das ganze Sojazeugs angebaut und transportiert wird.... *unschuldigguck*

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ui. Und wenn alle Biobauern

Ui. Und wenn alle Biobauern nur noch "bewusst vegan" anbauen, wo bekommen die dann ihren tierischen Naturdünger her?

Gott sei dank, es gibt ja noch die Chemie!

Staun...

... und damit kann man täglich 2000 durchs Laufen verbrauchte Kalorien auffüllen?

Ich glaube nicht, dass ich mit so einer Ernährung auch nur annähernd meine Kilometer in den letzten Jahren geschafft hätte, geschweige denn gesund geblieben wäre, aber wie strider schon geschrieben hat: "Glaube versetzt Berge"

Viel Erfolg beim Umsetzen in die Tat... bin gespannt, ob es klappt.

2000 Kalorien sind doch nicht schwer

Hallo Gazelle,
die Frage von 2000 kcal zusätzlich pro Tag ist prinzipiell unabhängig von der Grund-Art der Ernährung. Egal ob vegan, vegetarisch oder alles essend, es gibt immer eine Fülle von Nahrungsmitteln, mit denen man schnell und leicht seine plus 2000 kcal aufnehmen kann. Auch vegan oder vegetarisch kannst Du sehr kalorienhaltig kochen/essen.

Wer mag, der/die nehme z.B. _neben_ den normalen Mahlzeiten über den Tag verteilt zum Beispiel zu sich:
1 Dose Cashew-Kerne (150 g) = 950 kcal
1 Tafel Bitterschokolade = 550 kcal
1 Avocado (nur das Fruchtfleisch) = 350 kcal
1 Viertel Wein = 200 kcal

und ist schwuppdiwupp bei über 2000 kcal zusätzlich (in diesem Beispiel auf vegane Art). Keine Kunst und wirklich nicht anstrengend, ich kann das aus vielfältigen freiwilligen Selbstversuchen bestätigen ;-)

Grüße,
waldboden

soja und leistung und so globales

1. mein Veganseinwollen ist ein Versuch: ich kreiere für uns ein paar nette Rezepte
2. genau, Soja, wie auch andere Futtermittel werden für Tiere angebaut - rauben also Anbaufläche für Pflanzennahrung, global für die Menschen
3. 1 ha Land pro Kuh oder ca. 10 Menschen...Milch ist für Babies und Kleinvieh da
4. man ist viel leistungsfähiger mit lebendigem Futter, sprich Obst, Gemüse, Kräuter, Hülsenfrüchte ...
5. Jeder muss wohl seine ureigene Ernährung rausfinden und wie gesagt, ich bastel uns ein paar schöne Rezepte...

ja, kann man!

Also ich praktiziere das vegetarische Leben schon über Jahre, das vegane nun auch schon einige Monate. Und mir fehlt nix, im Gegenteil. Man fühlt sich viel gesünder, vitaler und insgesamt besser. Und außerdem bin ich nicht Teil dieser katastrophalen Massentierhaltung, die inzwischen zu 99 Prozent praktiziert wird. Wobei: Fleisch von glücklichen Tieren. Kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Mensch über seine Tötung mit anschließender Schlachtung so glücklich wäre.

Achso, nochmal zu: "Ich glaube nicht, dass ich mit so einer Ernährung auch nur annähernd meine Kilometer in den letzten Jahren geschafft hätte, geschweige denn gesund geblieben wäre"

Ich laufe im Jahr mind. 4 Marathons und meistens so 1 - 2 Ultramarathons. So ungesund und schädlich für die Leistung kann es also nicht sein...

Es gibt einige vegane

Es gibt einige vegane Ausdauerraketen. Mein Vorbild in dieser Beziehung ist Scott Jurek, der Meister aller Ultras und Veganer! Ich würde nicht sagen, dass die einen oder anderen die besseren Sportler wären, es zeigt lediglich das es geht.
Die Entscheidung vegan oder vegetarisch zu leben hat wie ich finde drei Facetten, zum einen die Gesundheit, zum anderen die Tiere und drittens die Umwelt. Jeder der sich aus einem der drei Gründe dazu entscheidet merkt schnell, dass auch die anderen beiden Faktoren "gute Gründe" sind.
Und wer heute mal in eine Buchhandlung geht und in der Kochbuchecke guckt, da wimmelt es von Rohkost, vegan, vegetarisch, Naturkost etc. Das ist nicht nur ein Trend, das ist ein allgemeines Umdenken in der Bevölkerung, und das ist gut so!

Das Soja

für Tofu und Co ist in den allermeisten Fällen Bio und wird in Europa angebaut. Die Regenwälder werden für Massentierhaltungsfutter-Soja abgeholzt

Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Woran erkennst Du, dass

Woran erkennst Du, dass Deine Freunde vegan leben?

2% ernähren sich anders als Du.
98% reiben es Dir ständig unter die Nase.

;))

Ooooch...

... und jetzt ein leckeres Steak! Yam! Smilie by GreenSmilies.com

***duckundjanzjanzschnellwech***

;-))

Danke fürs Rezept

Klingt interessant, zumindest, wenn man dieses seltsame Tofu durch ein schönes Stück Fleisch ersetzt ;-)
Kann ja bei Bedarf auch Biofleisch sein.

Ich lese grade ein schlaues Buch über Paläo-Ernährung im Ausdauersport. Da ist von Vegetariertum keine Rede - ganz im Gegenteil. Nur so als Empfehlung, wenn mal wieder jemand auf der Suche nach einer neuen Ess-Religion ist.

Ich finde es duchaus angebracht, mal ein paar Gedanken an die Herkunft unserer Nahrungsmittel zu verschwenden. Und wer dann zu dem Schluss kommt, vegetarisch/vegan/ohne Getreide/ohne Zucker/ ohne.... was weiß ich leben zu wollen, dann soll er es tun! Ist doch jedem selbst überlassen!

In diesem Sinne: Guten Appetit, ich gehe jetzt abendessen. Salat mit Thunfisch.

Ich will gar nicht auf die

Ich will gar nicht auf die Ganze Diskussion zum Für und Wider veganer Ernährung aufspringen, aber einen Punkt kann man entkräften:

@ Gazelle
Die Befürchtungen, dass sich ein hohes Laufpensum und vegane Ernährung dahingehend nicht vertragen, dass man den Bedarf an Kalorien und Proteinen nicht abdecken kann sind unbegründet.
Ich werfe dafür AUCH mal das Beispiel Scott Jurek in den Raum, der in seinem sehr lesenswerten Buch "eat & run" diese Lebensweise ausführlich darlegt (und zudem auf eine Reihe von (Top-)Ultraläufern hinweist, die ebenfalls diesen Lebensstil pflegen).

Viele Grüße von einem Flexitarier,
Norman

---
Ziele:

Badwaterrun :P

Ernährungsumstellung

Wenn du deinen Plan durchhältst und sich daraus eine langfristig haltbare Ernährungsumstellung entwickelt, alle Achtung! Denn die Schwierigkeit ist meines Erachtens nicht nur der oftmals hektische Alltag, sondern auch die Familie. Denn dieser muss es ja auch schmecken! Obiges Rezept könnte ich daher niemandem vorsetzen, denn das wäre ein Scheidungsgrund! ;-) Hinzu kommt, dass es insbesondere nach einem anstrengenden Tag schnell gehen muss.

Inzwischen esse ich ja auch viel mehr Obst und Gemüse als früher und mein Fleischkonsum hält sich schon seit Langem in Grenzen (d.h. 1-2 x/Woche). Wurst versuche ich dagegen ganz zu meiden. Ist ja auch schon mal was. Von Schokolade werde ich allerdings wohl nie die Finger lassen können... ;-))

Von daher gesehen, ist es wohl sehr individuell, was machbar ist und was nicht!

ich

die Gedanken sehr gut nachvollziehen und habe in meinem Umfeld einige vegane Läufer. Bei unseren Lauftreffs und Veranstaltungen bieten wir auch vegane Kost an, von der Brühe bis zum Kuchen. In Deutschland gibt es einen Pro Kopf Verbrauch von 60 kg Fleisch, wie es produziert wird weiß jeder. Ein Bsp. wäre daß zum ein kg produziertes Hühnerfleisch 1500 l Wasser benötigt. Die Antibiothika resistenten Keime in der Nutztierhaltung nehmen stark zu, all das sind Probleme die uns sehr direkt betreffen.
Eine Möglichkeit wäre den Fleischverbrauch über den Preis zu regeln, denn Vernunft war noch nie des Menschen Stärke, erst recht nicht wenns um Fressen geht.
Ich esse (noch) Fleisch und Fisch, allerdings kauf ich nicht beim Discounter, und zahle gerne mehr dafür.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

vielleicht Radikale Gedanken aber so ist es nun mal...

Nur der Mensch macht sich darüber Gedanken, dass die Nahrung evtl. Gefühle hat und sich nicht wohl fühlt. Wir haben vor Jahrhunderten die Tierhaltung angefangen, damit wir nicht mehr jeden Tag jagen müssen. Es wurde dadurch also Zeit für andere Dinge frei, wie z. B. technischer Fortschritt usw...
so und jetzt sind wir im 21igsten Jahrhundert und man könnte sagen die Tierhaltung ist auf seinem höchst möglich effektiven Niveau angelangt. Es ist nun mal so, dass um die Nachfrage zu befriedigen, die Massentierhaltung in letzter Konsequenz eingeführt werden musste.
Der Wermutstropfen daran ist, dass die Umwelt leidet und Tiere nur noch mit Medikamenten gehalten werden können. Was wiederrum uns schadet aber so ist es nun mal willst du das eine bekommst du das andere. Für mich hat sich nie die Frage gestellt ob es dem Tier dabei gut geht.
Ich möchte mein Ei, mein Schnitzel und meine Wurst. Obwohl ich davon wenig esse, möchte ich kein Vegetarier werden, ist mir einfach zu aufwendig gewesen und vor allem stressig, weil du dir ständig einen Kopf machst was da grade drin ist. Habe es dann sein gelassen und einfach den natürlichen Weg gegangen, so wie wir Menschen nun mal sind nämlich Allesfresser, basta...
Und mit dieser Gefühlsdusellei von wegen Arme Tiere braucht mir auch keiner zu kommen, es sind Tiere und wir Menschen. Und weil wir Menschen sind können wir das, wir können Tiere züchten, halten und töten. Wenn jemand einen Hund hält macht er sich auch meist keinen Kopf darüber das der "arme" Kerl ja in einer Wohnung lebt...
Für mich ist dabei immer noch wichtig, wie es denn mit dem drumherum aussieht, der Mensch ist im Fortschritt sehr unnachsichtig für seine Umwelt, bei uns in Dtl. scheint es langsam vorwärts zu gehen mit Umweltschutz und so...allerdings müsste man es erweitern, die Zucht und Haltung von Tieren verlangt der Umwelt einiges ab und bedeckt uns mit Risiken(Antibiotika), ich will das jedenfalls nicht haben und deshalb verzichte ich größtenteils auf Fleisch und esse meist Eier vom Biobauernhof um de Ecke...

Rezepte wären übrigens schön, da ich selbst auch gern mal Vegan koche. Tofu ist bei mir immer im Kühlschrank.

...und für alle, die ein

...und für alle, die ein Steak wollen:

http://www.youtube.com/watch?v=trmbChAPLUI

Nährstoffe

Ich möchte jetzt nicht bewerten, ob vegane Ernährung richtig oder falsch ist. Hat mich ja auch keiner nach gefragt. Habe mich früher mal eine zeitlang vegetarisch ernährt und bin davon abgekommen, weil mir ein saftiges Stück Fleisch vom Grill eben doch schmeckt oder Käse. Aber ich habe meinen Fleischkonsum deutlich reduziert. Massentierhaltung ist ein Greuel gegenüber den Tieren und der Antibiotikaeinsatz ein Problem. Es gibt ja auch viele leckere Alternativen. Eine meiner Schwestern hat sich eine zeitlang auch vegetarisch ernährt, bekam Mangelerscheiningen und gesundheitliche Probleme. Weil platt gesagt die Umstellung auf vegetarisch oder vegan eben nicht nur im weglassen von tierischen Produkten besteht. Ich rate dir deshalb außer auf leckere Rezepte auch auf die Inhalte zu achten. Zum Beispiel auf eine gute Versorgung mit Eisen und Vitamin B12. Das kann funktionieren, aber man muß darauf achten.

@WWConny

ich stelle mir gerade vor, wie Du mit Speer bewaffnet durch den Wald rennst, um ein Reh zu erlegen, oder vielleicht doch lieber ein Schaf ?!?!
Obst und Gemüse hat den Vorteil, dass es nicht stiften geht ;o)

LG,
Anja

@Anja

Aber Obst wehrt sich ggf. Versuch einmal eine Kokusnuss mit dem Speer zu pflücken: Sprinter leben länger ;-)

Hofpoet

Tofu schmeckt besser, wenn man es kurz vor dem Servieren durch ein kleines Steak ersetzt...

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Obst und Gemüse

hat den deutlichen Nachteil, dass es in unseren Breiten für einen beachtlichen Teil des Jahres nicht frisch zur Verfügung steht, weshalb unsere Vorfahren eben Allesfresser waren und für die Wintermonate hauptsächlich Fleisch (oder getrocknetes Zeug) zur Verfügung stand. Selbstverständlich nutzen wir heute die modernen Möglichkeiten uns über das ganze Jahr hinweg mit Obst und Gemüse zu ernähren: von eingeflogenen Exoten über Treibhaushaltung, Tiefkühlkost oder Dosenfutter; alles sind Alternativen, aber eben zu Lasten der Umwelt und der Nährstoffe.
Übrigens litten unsere Steinzeitvorfahren nachweislich unter Mangelernährung: Rachitis und andere Vitaminmangelerscheinungen, was in unserer Zeit kaum noch ein Problem darstellt.

Ich kann mit Fundamentalismus nichts anfangen, weder in der Religion noch im Essen. Esse was mir schmeckt ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Als wichtigsten Punkt aus der verlinkten Studie

fand ich "Nach China ist Europa der größte Importeur von Soja!" Also: wir essen den Asiaten den Soja weg als Vegetarier oder Veganer. Und: er muss eingeführt werden, weil der Bedarf gestiegen ist (bestimmt nicht nur im Tierfutterbereich).

Und mal ganz ehrlich: warum gibt es inzwischen soviel "Tofusteak" oder "Tofuwurst", wenn man das ganze Zeugs eigentlich nicht essen will?

Von obigem Rezept würde ich nicht satt - krieg ich höchstens Blähungen von. Da gehören mindestens noch Kartoffeln rein :grins:

Ich hab letztens noch von einer Sportlerin gelesen, die sich vegan ernährt, aber während der Wettkampfphasen B12 und Eisen in Tablettenform nimmt. Und das wird in der Chemie produziert. Umweltschäden, gesundheitliche Folgen?

Selbst in "Bio" hat man die normalen Umweltgifte drin. Da kann man noch so sehr auf Chemie verzichten, etc. - das Zeug ist doch schon in der Luft!

Die Ernährungsberater erzählen was von "moderatem" Fleischkonsum (1-2 mal pro Woche eine Portion Fleisch ODER Wurst) und wenn wir mal zurückschauen, dann gab es zur Zeit unserer Großeltern den "Sonntagsbraten" - und das war's an Fleisch für die Woche. Außerdem war das Gemüse aus dem Bio-Anbau (was anderes gab es gar nicht) und saisonal (weil nichts anderes zur Verfügung stand).

Jeden Tag Fleisch und Wurst kann auch nicht gesund sein und verursacht eben die Massentierhaltung, ...

Ich hab letztens das Buch von Andreas Butz "Vitale Läuferküche" gelesen und er schreibt auch von "Milch nur für Kleinkinder und Säugetiere", hat aber Rezepte mit Sahne, Naturjoghurt, Quark, etc. drin.

Die (momentan) neuesten Erkenntnisse sagen: 5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag (optimal 2 Obst, 3 Gemüse). Nur: unser Obst und Gemüse hat durch Lagerung fast keine Vitamine mehr. Und durch Zubereitung verliert man dann nochmal einiges davon.

Wie man es dreht und wendet: keine Ernährungsform darf zur Religion ausarten. Und mal etwas mehr auf die Umwelt achten schadet sicher nicht.

Auf leckere vegane Rezepte bin ich gespannt. Ich koche auch vegetarisch und vollwertig (und manchmal auch vegan - rein zufällig).

Es gibt viel einheimisches

Es gibt viel einheimisches Obst und Gemüse, welches auch in dieser Jahreszeit frisch zur Verfügung steht. Wir haben nur verlernt es zu konsumieren.
Z.B Grünkohl, bester Eisenlieferant, Rosenkohl unendlich viel Vitamin C. Feldsalat, Rauke, Wurzeln und Knollen, selbst Äpfel können wir bis in den März frisch genießen.
Vegan bedeutet Ernährungsumstellung, dazu gehört auch ein Minimum an Wissen, um dann sogar abwechslungsreicher zu essen als Fleisch mit Kartoffeln, Nudeln oder anderen Weizenprodukten.
Und was hier der eine oder die andere bezüglich Mehraufwand denkt: So ist es nicht, auch vegane Speisen können schnell und einfach zubereitet sein, es fehlt in den meisten Fällen nur an Übung. Es ist ungewohnt und neu, daher für viele Menschen eine Überwindung und ein Grund um Ausreden zu finden.
Was ich sagen will: Es ist immer eine persönliche Entscheidung, es gibt keine äußeren Gründe sich nicht vegan zu ernähren.

Zwar kann ich

leider nur den Songtest auftreiben, aber reinhören kann man hier!

;-))

"viel einheimisches Obst und Gemüse"

und du führst Äpfel an, die wir bis März frisch genießen können. Wo lebst du? Bei uns hängen keine Äpfel mehr an den Bäumen. Und gelagertes Obst ist nicht "frisch".

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@strider: Richtig, wenn Du

@strider: Richtig, wenn Du mit frisch, frisch vom Baum meinst. Allerdings unterscheiden wir bei Äpfeln Pflück- und Genussreife. Das hat nichts mit den CA-Lageräpfeln zu tun, die Du aus dem Supermarkt kennst. Es gibt tatsächlich Apfelsorten, die ab Ende Oktober geerntet werden und ab Dezember als genussreif hinter dem Tresen landen. Bekannte Vertreter der s.g. Winteräpfel sind hier z.B. Boskop oder Granny Smith.

Soja

übrigens lieber soja anbauen für uns, als für schweine etc. da geht dann erst noch soja zusätzlich durchs schwein - und sojabohnen reichern den boden mit stickstoff an - wir brauchen also nicht unbedingt tiermist...

aber es ist toll, dass ihr hier so herrliche viele Kommentare habt - danke euch - das regt das hirn an und ich weiß ja auch noch nicht ob ich jetzt für immer vegan sein will - die willkürliche Mischkost, die ich sonst so gerne esse bringts leider nicht - und dann gibt es ja leute die vertragen mischkost und mir gehts mit getreide, sprich nudeln nicht so gut... auch wenn käsebrot super ist...

hängt

... hängt übrigens auch an meinem Baum in Garten bis in den Oktober. Ist ein Glockenapfel. Der bleibt aucb bei Lagerung lange knackig. Aber wieviel Vitamine noch im März drin stecken, wüßte ich jetzt nicht.

Genussreife...

... ist ja sowieso ein Privileg des Alters ;-))
Äpfel dieser Kategorie von den Streuobstwiesen des Siebengebirges
habe ich bislang im kühlen Keller (neben dem Bier) gelagert und heute einen leckeren Apfelkuchen davon gebacken. Die Äpfel waren noch richtig schön knackig.

Natürlich gibt es auch schöne Äpfel vom örtlichen Obsthof, aber die sind natürlich in Co² Umgebung gelagert. Wie es da mit den Nährwerten aussieht, ist mir nicht bekannt. Lecker sind die aber allemal...

Hofpoet und Hofapfelkuchenbäcker

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

lagerfähiges einheimisches Obst/Gemüse

Weißkohl, Rotkohl, Pastinaken, Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, Schwarzwurzel, Knollensellerie, rote Beete.... kann man recht lange im kalten Keller lagern. Genauso wie wie einige alte Apfelsorten, die leider der Granny-Smith- und Grüner-Grässlicher-Invasion zum Opfer gefallen sind.
Machen die Händler auch nicht anders (nur das die Keller da Kühlhaus heißen).
Ansonsten steht in vielen Haushalten in Mitteleuropa auch ein Tiefkühlgerät, was Lagerung und Erhalt der meisten Vitamine in dieversen Obstsorten durchaus erleichtert. Für mich persönlich ist das "frisch" genug.

Also: wer will, der schafft das auch. Ist eben die Frage, wieviel Aufwand man betreiben möchte und ob man aus dem Essen 'ne Wissenschaft machen will oder ob man einfach nur essen möchte.

der vielzitierte Wasserverbrauch...

... bei der Fleischproduktion ist zwar hoch, aber m.E. erst dann bedenklich, wenn in wasserarmen Gegenden produziert wird. Deutschland ist aber ein wasserreiches Land (außer Brandenburg und die östliche Lausitz)! Daher ist der Frischwasserbedarf bei uns (fast) egal.
Antibiotika sind wirklich ein Riesenproblem, haben aber EIGENTLICH in der Tierhaltung nix zu suchen. Lösung: Bio kaufen. Da ist sowas nicht drin (sollte zumindest nicht).

Der Fleischverbrauch wird über den Preis geregelt. Klar. Der Gesetzgeber hat aber leider zuviel Schiss vor der Bauernlobby, sonst wären die Rgelungen für den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung viel strenger, die Kontrollen dichter, die Tier-Bestände dafür verdichtet (dann verbreiten sich Keime nämlich nicht so schnell) und das Fleisch wäre demzufolge viel teuerer. Die Leute würden dann "automatisch" weniger davon essen.

Es könnte so einfach sein, wenn die Entscheider mal sachgerecht und nicht Klientel-geleitet entscheiden würden.

Mahlzeit!

Schau mal Conny,....

der Kawi spielt mit Deinem Essen! ;o)))) (sein Avatar)

Lieben verpetzten Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

klare Entscheidung

Wenn ich mich nur noch von

Wenn ich mich nur noch von Grünzeug ernähre was essen dann die Tiere?

Wenn wir schon bei dem Öko oder Bio Getue sind. Die Gewürze aus deinem Rezept, wie Pfeffer, Kardamom, Zimt, Kurkuma und Koriander werden bestimmt auch nicht im heimischen Garten angebaut.
Diese werden im fernen Land liebevoll durch Kinderhände gepflückt und rein Biologisch mit dem Ökoflugzeug über tausende von Kilometern durch die Luft geflogen. Hier könnte man dann auch mal ansetzen und sagen brauch ich so viele Exoten oder reichen mir meine heimischen Kräuter nicht auch aus. Diese kann ich mir im Frühjahr in den Garten setzten und für den Winter ins TK-Fach schieben.

Ich wünsch euch noch viel Spaß beim Diskutieren!

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Hey Leute!!!...

... hier will doch keiner einem was, was die Essgewohnheiten angeht, so habe ich jedenfalls hier das Gefühl, dass irgendwer was beim Essen zuführen falsch macht!?
Eigentlich verdrücke ich alles ;0), vom zarten Grünwuchs des Gemüsegartens bis zum schlachtfrischen Tierkadaver vom Metzger... ich will damit sagen, ich, Kawitzi, habe überhaupt keine Ahnung was Ernährung angeht :0(...
Ich mag aber diesen Blog, weil doch einige ihre Erfahrungen uns mitteilen und wohl wissen ob es ihnen gut tut oder nicht. Egal erst mal, ob kleine Kinderhände oder unglückliche Tiere im Spiel sind!?! Hunger bekomme ich immer wieder ;0)
Und das finde ich persönlich gut, den Blog hier...

LG, Kaw.

Vegan

naja....

früher gabs sowas auch nicht, menschen waren einfach darauf angewiesen zu essen, was es gab. da wurden tiere einfach erlegt, so ist das nun mal.

daran ist auch nichts verwerflich. wie das ganze allerdings gemacht wird, ist traurig und auch grauenhaft. v.a. weil die geiz ist geil mentalität skandale wie gammelfleisch o.ä. mit sich zieht.

insofern kann ich durchaus nachvollziehen, dass man zu einer vegetarischen ernährung wechselt.

vegan ist allerdings grenzwertig, denn alles was übertrieben fabriziert wird, sollte man mal genauer betrachten..

denn auch dieses gedöns ist ein fabrikat unserer heutigen zeit. hinter diesen ganzen empfehlungen und vermeintlichen "global verträglichen" ideen steckt nur eines: eine industrie, die nur ihren eigenen gewinn erwirtschaften will. sei es in diversen tv-sendungen oder in den verlägen, die entsprechende bücher und zeitschriften vermarkten.
würde sich das zeug nicht gut verkaufen würden die verfechter dieser veganen lebensweise sicherlich auch nicht sooo nach globaler verträglichkeit streben.

got it?

ach ja, dieses permanente "ich lebe vegan" unter-die-nase-reiben zeugt doch nur von der eigenen unsicherheit heraus, weil man doch immer wieder hören will "ooooooh is das toll".

wenn man hinter der ganzen sache steht, super. dann auch stillschweigend durchziehen. aber dieses hausieren gehen damit, nig** pleaze..

natürlich kann man das

Gazelle die vegane ernährung ist eine sehr fettlastige ernährung, zwar alles hochwertige fette, aber das ist dem körper relativ egal kalorien sind eben kalorien.
ich hatte mich fast zwei jahre rein vegan ernährt und eine zehn kg gewichtszunahme erreicht, zudem muss man mit der jodaufnahme B12 eisen und zink aufpassen, dass man nicht in einen engpass gerät, für mich war es insgesamt unterm strich zu stressig und aufwendig da ich in meiner famililie (mein Mann und meine Kinder ernähren sich von mischkost) die einzige war und alles extra kochen musste..... nun lebe ich vegetarisch und fühle mich rund um wohl

Hausieren

tut sie ja nicht. So lese ich das zumindest. Sie propagiert das ja nicht, sondern probiert es allenfalls aus.

Doch egal wie man es dreht und wendet, wenn man wirklich alles 100%-ig richtig machen wollte mit der Ernährung, dürfte man überhaupt nichts mehr essen. Schließlich sind Pflanzen auch Lebewesen. Jetzt mal bewusst provozierend formuliert, wie sehr mag es den Kopfsalat wohl schmerzen, wenn er geköpft wird? Oder die Gurkenpflanze, die ihre Gurken amputiert bekommt? Ob der Löwe sich wohl Gedanken über die Gefühle der armen Gazelle macht, die er gleich verspeisen wird? Oder die Schlange, über die des Hasens, den er sich in freier (!!) Natur geschnappt hat? Oder das arme Ungeziefer, das vom Nutztier verspeist wird? Denn was kann die arme Blattlaus dafür, dass sie eine Blattlaus ist? Erklär das mal dem Marienkäfer! Kurzum, in der freien Natur ist Fressen und gefressen werden an der Tagesordnung und der Mensch, immerhin auch ein Teil der Natur, muss ja auch von etwas leben, weil er nicht nur durch Luft und Liebe existieren kann.

Das, was einige geschrieben hatten, kann ich bestätigen, denn auch ich hatte nach einigen fleischlosen Monaten die Quittung in Form von Eisenmangel erhalten, die chemisch in Form von Ferrosanol "bezahlt" werden musste. Von daher gesehen, dürfte mal wieder der goldene Mittelweg der Beste sein.

:-)

MagnumClassic....

...genau so seh ichs aus.

Die Natur, wie du eben richtig mit dem Löwen aufgezeigt hast, macht uns so vieles genau richtig vor.

Deshalb meinte ich oben ja auch, am Fleisch essen ist überhaupt nichts verwerfliches dran.
Nur leider meint der Mensch er wisse alles so tausendmal besser und müsse jetzt nen neuen Trend erschaffen. Alles Geldmacherei.

Man muss zwischen den ganzen Diät-Gedöns eben aufpassen, die richtige Einstellung ggü. Essen nicht zu verlieren, nicht damit man im Essen selbst nicht irgendwan mal den Feind sieht. Dann wirds gefährlich...

Aber, und da versteh ich eben, dass man sich vegetarisch ernährt, wie die tierhaltung mittlerweile genandhabt wird, ist neben der spur.

und da wären wir wieder beim punkt: alles was übertrieben fabriziert wird, ist falsch.

Dräner, Dräner! ***fingerschnipp****

Haha! Toller Witz, bester Coach! Du kennst wohl unsere vielen Nacktschnecken nicht??? Ich meine, gerade DU müsstest da ja jetzt Bescheid wissen!

;-))

hi freaks ne woahh

hier is ja was los...habe nich alles gelesen..
aber nochmal für alle die es von mir noch nich gelesen hatten.

ich bin nun im 5ten monat vegan (zu ca 95 % ).
habe letztes jahr 2250 jahreskilometer gemacht,und habe
erstens seit beginn der veganen ernaehrung ungewollt abgenommen
zweitens mich besser gefuehlt
drittens tierleben geschont + ihnen das leid vor dem tod erspart
viertens meine laufleistung um ein vielfaches gesteigert

also mir geht es körperlich besser als jemals zuvor..

uebrigens war der staerkste mann deutschlands 2011 glaube ich entweder vegetarier oder veganer, sowie als auch das auch profi sportler teilweise zumindest eine gewisse zeit vor den wettkämpfen vegan leben. nur ma so als info

i hob feddisch...ne woah
ah so ja gnau...
man muss natuerlich schon darauf achten es abwechslungsreich zu gestalten scho wgen der vitas und der spuris und der mineralis un so ne woah..:-)

ps: seit dem geh ich auch weniger einkaufen...
die liefern gleich vor die tuere ne woahh
bleibts halt mehr zeit zum rum -laufen odda ? gnauu!

www.veganwonderwonderland.de

Die Natur macht es vor... naja

aber es sollte doch einleuchten, dass das Töten von Mitgeschöpfen ethisch nur dann zu rechtfertigen ist, wenn es notwendig ist.

Wann diese Voraussetzung vorliegt, mag unterschiedlich interpretiert werden.

Dass ein Schweinewürstchen besser schmeckt als ein Tofuwürstchen, würde ich persönlich nicht gelten lassen.
Mit anderen Worten, allein der Spaß am Fleisch sollte kein Grund sein, einem Mitgeschöpf das Leben zu nehmen, bzw. es "am Fließband" zu diesem Zwecke zu züchten.

Daran kann ich auch nichts Fundamentalistisches finden.

@79runner

Da stimme ich dir vollkommen zu, es ist überhaupt nichts radikales daran, abzuwägen was in unserer heutigen Überflüssgesellschaft wirklich noch notwendig ist oder nicht, dass problem an der ist nur, dass man hier in endlosargumentationsschleifen kommt, denn du und ich und andere Menschen die aus ethischen gründen vegetarisch leben, dazu zähle ich alle formen des vegetarismus, immer wieder argumente bringen warum das töten falsch ist und die Menschen die sich Mischköstlich ernähren werden immer wieder argumente finden die ihren Fleischkonsum rechtfertigen, somit dreht man sich im kreis....

Hmm...

... an alle ethische(Moralphilosophierern) Vegetarier! Ursprünglich habe ich diesen Blog so wahrgenommen, dass mit "Veganer Kost", die körperliche Fitness bei sportlicher Betätigung sich verbessern kann!?!? Oder nicht?
Und nicht um über die Vernunft, Bedürfnisse und Emotionen, irgendwelcher (pseudo)wissenschaftlichen Vermutungen zu untermauern, eine gnadenlose Diskusion zu führen.
Sonst würde (sind Vegetarier bessere Lebewesen) als Überschrift dort stehn,

Also, sollte ich bei der gekochten Zunahme von diesen Rezepten sportliche Vorteile erhalten, warum nicht!?

Ich will Rezepte sehn ;0)...

Kaw.
P.S. Hier mein Rezept für beide Parteien...

"Fleischtomate" :0))))))))...

Für die....

Innereienliebhaber sind Salatherzen mit Fleischtomatenfilets vielleicht auch was leckeres mit einer Balsamicosoße und gerösteten Pinienkernen....jamjam..;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Also vegan geht auch ganz schnell

ein frischer Salat ist fix gemacht und ein paar Kartoffeln schnell dazu gekocht - Pellkartoffeln sind super gesund.

Kohlsorten gibt es gerade jede Menge. Äpfel haben wir früher beim Bauern gepflückt und im Winter im Keller gelagert. Boskop ist sehr lecker und schmeckt auch als Apfelkuchen :grins:. Ebenso war es mit Kartoffeln - die kamen zentnerweise in die Kiste. Leider ist mein Keller zu feucht dafür. Also heißt es das Zeugs "frisch" im Laden kaufen.

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