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Also mit meinem Trainingsplan bin ich ja super zufrieden. Ohne diesen hätte ich wahrscheinlich den gestrigen 20 km Lauf gar nicht gemacht, so wie es bei uns pausenlos geregnet hat. Doch ich wollte nicht schwach werden und so zog ich mich wenigstens den Verhältnissen entsprechend an und lief. Laut Plan sollte ich die 20 km in 2 Std. absolvieren – ein angenehmer 10er schnitt. Nur bin ich nicht mehr so auf dieses langsame eingestellt und so fällt es mir schon immer wieder schwer so zu laufen. Dennoch schaffte ich es in 2 Std – und nicht weniger.

Heute waren 15 km – auch wieder in 2 Std angegeben. Ich wusste schon das es mir schwer fallen wird, vor allem weil ich ja schon mal gar kein Gefühl für ein 8:00 Schnitt habe. So überlegte ich mir immer wieder, was für ein Tempo das wohl sein mag. Die Beine noch müde und ich auf dem Sofa, hin und her überlegend.

Also gab ich mir einen ruck, zog mich entsprechend an, heute mal kein Dauerregen, und schon ging es los.

Anfangs noch schön gehend, aber dann – irgendwie zeigte meine Uhr immer wieder einen 6:15 an. Ich machte dann langsamer, aber irgendwie wurde ich nicht wirklich langsam, denn dann zeigte meine Uhr lediglich 6:34 an. Wie langsam muss man denn noch werden überlegte ich mir so auf der Strecke, bis ich dann eben mal ein paar Meter ging. So knipste ich auch ab und zu ein paar Bilder – das hilft super um das Tempo tatsächlich mal zu drosseln.

Doch der Wind war etwas eisig und so hielt ich mich nicht lange auf mit dem Gehen. Die Beine wurden auch schon etwas fitter und so joggte ich wieder in einem angenehmen Schritt. Ich glaube ich hätte eine ganze Mannschaft unterhalten können, so langsam war ich. Nur meine Uhr sagte – 6:15 Schnitt. Ich wieder „nee, oder“ und verstand es nicht. Wie oft habe ich mir solche schöne gemütliche langsame Läufe gewünscht und es war eigentlich langsam. Aber sooo langsam dann auch wieder nicht. Mmmmh, dachte ich mir, was tun. Ach was soll´s, eigentlich zählen doch diese 15 km und nicht wirklich die 2 Std. oder vielleicht doch?

Ich kam auf einigen landwirtschaftlichen Höfen vorbei, die Schafe und Kühe schauten mich etwas verdutzt an, na ja würde ich sicher auch tun wenn da so eine Verrückte mit einem Tuch vor dem Mund vorbei kommen würde.

Fast schon geschafft – 10 km in 1 Std. 07. Etwas zu schnell und nur noch 5 km zu Laufen oder Gehen. Ich machte nochmals langsamer und ging ein paar Schritte. Doch dann wurde es etwas heikel. Ein anderer Läufer kam mit seinem Hund an mir vorbei und irgendwie wollte sich der Hund an mich halten und nicht an seinem Herrchen. Es war ein toller Hund, aber man sollte auch solchen nie trauen. Er nahm ihn dann glücklicherweise an die Leine und lief weiter. Der Hund sah sich immer wieder nach mir um. Mmmmh, er litt sicher unter dem Tempo seines Herrchens.

Ich lief dann auch wieder in einem angenehmen Tempo, aber immer noch nicht den 8:00 Schritt. Aber so lange es mir dabei gut ging, sollte es eigentlich keine Rolle spielen.
Zuhause angekommen, war ich doch sehr froh wieder im warmen zu sein und meine 15 km laut Trainingsplan habe ich mal wieder eingehalten. Das Jahr fing für mich wirklich schon gut an und ich hoffe es wird sich weiter so durchsetzen.

Vielleicht kann sich ja der eine oder andere an meinem Beispiel festhalten. Ein Trainingsplan ist dazu da, dass man was macht. Der innere Schweinehund hat da großen Respekt vor und lässt sich kaum blicken.

3.2
Gesamtwertung: 3.2 (5 Wertungen)

Langsam laufen

ist wirklich total schwer, wenn man es nicht gewohnt ist. Vllt nimmst du dir das nächste Mal nen Player mit nem Hörbuch mit? Oder langsame Musik?

Ansonsten... Laufen nach Plan in WK-Vorbereitung hat was. Nur deshalb habe ich im Dezember 2012 295km zurück gelegt, bei Wind und Wetter und tw unwegsamen Geläuf.

Wünsch dir weiter so tolle Erfolge!


Laufen formt Körper, Geist und Seele.

geht mir genauso! Mir fällt

geht mir genauso!
Mir fällt es auch total schwer, langsam zu laufen. Ich verfalle immer wieder in meinen Wohlfühltrott, der so zwischen 6:15-6:30 liegt. Alles was drunter oder drüber ist, ist anstrengend!
Aber auch ich habe einen Trainingsplan und versuche, mich daran zu halten. Zumindest hält er auch hier den Schweinehund in Schach ;)
Und ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wobei Musik nur bedingt hilft, die ist meistens ein Ticken zu schnell. Und wenn ich in Gedanken bin, ertappe ich mich auch immer wieder dabei, das ich zu schnell werde....
Also es besteht weiterhin Trainingsbedarf :)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Hum

Also bei mir ist das Erstellen eines Trainingsplanes, meistens dann, wenn das normale la-di-da Training gut läuft und ich ein gutes Gefühl hab, der sicherste Grund für mich die Laufschuhe erst wieder anzurühren, wenn der Trainingsplan vom Zeitplan her abgelaufen ist.

Meinen Trainingsplan im Fitnessstudio dagegen halte ich seit Monaten problemlos, hochmotiviert und rigeros ein.

Ja bin ich denn als einzige so bescheuert?

In tiefer Bewunderung

das Stollentrollweibchen

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