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Benutzerbild von running_with_scissors

Zum Jahreswechsel war ich im Skiurlaub in Maria Alm am Hochkönig in Österreich. Ein paar Kilometer weiter, in Saalfelden am Steinernen Meer, wurde in diesem Jahr zum ersten mal ein "Internationaler Silvesterlauf" organisiert. Kurzfristig haben meine Freundin und ich gemeinsam beschlossen, die Gelegenheit zu nutzen und daran teilzunehmen.

Vorgeplänkel

Obwohl das Wetter sehr gut für einen heiteren Skitag war, den wir aufgrund der Startzeit um 15 Uhr dann mittags vorzeitig beenden müssten, wollten wir uns das dann doch nicht entgehen lassen und so konnte ich auch ein nettes kleines Tempoläufchen einstreuen: Die Stecke war offiziell 5,2km lang (und mit 5,16km vermessen?). Ausgerechnet habe ich mir, dass ich bei meinem momentanen Trainingszustand mit einer Zeit zwischen 19:00 und 19:20 recht zufrieden sein könnte.

Strecke

Die "Nachnennung" und die Abholung der Startnummern war gar kein Problem, das lief alles sehr gut ab. So gings sehr stressfrei nach der Streckenbesichtigung mit Einlaufen zum Start.
Die Stecke ist im Prinzip 4 Runden in der schönen Altstadt. Das Höhenprofil ist mit ca. 15 Metern Höhendifferenz pro Runde gar nicht so ohne. Zumal gar nicht so einfach zu laufen: Nach der Kehrtwende geht es hinter der Kirche recht kurz und knackig bergauf, dann leicht bergab und am Kindergarten einen kleinen Weg relativ steil bergab, wo man aber im Bergab-Sprint aber direkt am Ende scharf abbremsen muss, weil es gleich eine scharfe Linkskurve gibt. Zum Glück war es nicht glatt und der Streusplit hat auch eher geholfen.

Lauf

Zu Beginn wollte ich kurz mit der Spitze mitlaufen, um deren Tempo anzupeilen. Nach ca. 250m hat mein FR305 eine 3:25er Pace angezeigt - deutlich zu schnell für mich. Also musste ich rausnehmen und in etwa auf die geplante Pace von 3:42 einstellen.
Ging dann auch recht gut und nachdem sich das Läuferfeld sortiert hatte, kamen auch bald die ersten Überrundungen der Nordic Walker, die für mich aber recht problemlos abliefen. Auch wenn nicht alle das "Hepp!"-Kommando meines Vordermanns verstanden. Blöd war's nur einmal an eben der oben erwähnten Engstelle, wo 2 Walkerinnen partout nebeneinander gehen mussten. Gut, da musste man dann ja eh abbremsen.
Im Ziel war ich dann recht erschöpft und konnte den Vorsprung zu meinem Vordermann zwar noch etwas verkürzen, aber im Zielsprint habe ich mir da keine großen Chancen ausgerechnet, weil er noch einen frischeren Eindruck machte. So lief ich mit meiner Zeit von 18:56 nur 2 Sekunden am 3. AK-Platz vorbei (was ich zu diesem Zeitpunkt freilich nicht wusste).

Siegerehrung

Gewonnen hätte ich dadurch eh nur eine Flasche Sekt, denn die richtig großen Preise wurden bei einer Tombola unter allen Finishern verlost. Das finde ich prinzipiell schon sehr gut. Es gab als Hauptpreis sogar ein Mountainbike im Wert von angeblich 2000 EUR. Ich habe nur nicht verstanden, warum man zuerst die Startnummer eines Teilnehmers aus dem Lostopf zieht, der dann das Rad nicht bekommt, weil er zwar bei der Verlosung anwesend und für den Lauf angemeldet war, aber nicht beim Lauf mitgelaufen ist. Das fand ich etwas unfair. Außerdem frage ich mich, warum man den Lauf "International" nennt, wenn es dann als weitere Hauptpreise zweimal Zugtickets für die Strecke Saalfelden - Wien und eine Jahresmitgliedschaft für ein Fitnessstudio in Saalfelden gibt. Just diese gewann dann auch meine Freundin. Als internationale Teilnehmerin konnte sie mit diesem Preis "im Wert von 800 Euro" natürlich nicht viel anfangen und ging dann auf das nachträgliche Angebot des Veranstalters ein, den Gutschein für 250 Euro an ein Saalfeldner Vereinsmitglied zu verkaufen. Gut, immerhin auch kein schlechter Gewinn.

Fazit

Mit meinem persönlichen Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auch das Drumherum war insgesamt ganz gut organisiert. Duschwertung habe ich keine, weil wir zum Duschen kurz ins Hotel zurück gefahren sind. Zur Verlosung: Natürlich müssen die Veranstalter selbst nehmen, was sie von den Sponsoren kriegen können, aber ich denke, dass man den Ablauf der Tombola noch etwas verbessern könnte. Vielleicht auch direkt im Anschluss eine Art "Versteigerung" für ungewollt gewonnene Preise? Klingt auch blöd, aber was sonst?
Zur Startzeit: Wenn der Start um 9 Uhr und die Siegehrung um 17 Uhr wäre, dann hätte man noch mehr vom Skitag. Zumindest die internationalen Gäste, die Einheimischen können ja eh auch zwischenzeitlich heimfahrn, oder?
Trotzdem waren wir im Nachhinein beide froh, den halben Skitag geopfert und am Lauf teilgenommen zu haben. Besser einen halben Skitag eingebüßt als einen gelungenen Silvesterlauf verpasst zu haben.

Jahresstatistik 2012

Einen großen Rückblick spar ich mir an dieser Stelle, steht ja eh alles hier im Blog. Was für den Zahlenfetisch:

Sporttage 248*
Laufen: 3346 km**
Schwimmen: 1 km
Radfahren: 362 km
Bergsteigen: 88 km
Skifahren: 13 Tage
Wettkämpfe: 14
Gewicht: +- gehalten

*Trainingsausfall: 13 Tage krank, 7 Tage Überlastungserscheinungen, 8 Tage Schweinehundattacke

**geplant waren eigentlich 3333,33 Jahreskilometer, aber ich habe eine Laufeinheit erst vergessen mitzurechnen und dann nachgetragen.

Ausblick 2013

Gesetzt ist nach der Qualifikation dafür der NYC Marathon im November und als Vorbereitung dafür wohl der Nürnberger SportScheck-Lauf. Die weiteren Tests stehen noch nicht fest.
Im Sommer will ich mich auf den kürzeren Distanzen verbessern und will am Karlsfelder Läufercup teilnehmen. Gesetzt ist natürlich auch wieder die Garchinger Runde und wahrscheinlich auch wieder der Gautinger Gemeindelauf und dann mal schaun für was sonst noch Zeit bleibt.
Einen Frühjahrsmarathon werde ich in 2013 nicht laufen. Der hohe Trainingsumfang in der kalten und dunklen Jahreszeit schreckt mich ab.
Dafür peile ich den Ingolstädter Halbmarathon an. Als Vorbereitung dafür evtl. den Frühlingslauf Innsbruck und den Westparklauf in München.
Zuvor muss ich noch die Ismaninger Winterlaufserie zu Ende bringen.

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Ausblick 2013

Hey Mr. Scissor,

das hört sich doch alles sehr gut an - ja eine echte Punktlandung sogar, wenn ich bedenke, dass Du die 3333,33km trotz so manchem Ausfall noch aus Versehen übertroffen hast ;-)
Den Karlsfelder Laufcup habe ich (wie im letzten Jahr) auch im Visier, mit einer - wie ich finde - tollen, relativ neuen Bahn, die Bestzeiten hervorbringen kann, macht das Laufen dort besonders viel Spaß. Einen Großteil trägt auch die absolut professionelle Athmo vor Ort dazu bei (es gibt z.B. nichts außer einer Kelle Zitronentee nach dem Lauf ;-))

Freut mich, dass wir uns dort sehen...

See ya in Ismaning II
cheetah

Hört sich nach einem

guten Plan an. Viel Erfolg! Das Jahr 2012 hast Du ja auch über Deinen Erwartungen beendet.

Super Blog

und toller Lauf. Viel Erfolg für Deine Jahresplanung!

Ich wünsche Dir ein tolles

Ich wünsche Dir ein tolles Laufjahr 2013. Highlight ist dann wohl der NYC Marathon. Da ich mich wieder öfter in München und Umgebung aufhalte, sind in Deinem Blog auch ein paar interessante Lauftipps dabei.

Danke für die Zusammenfassung

...ich war eigentlich in Hannover zum Silvesterlauf gemeldet und habe nun aber spontan in Leogang Silvester verbracht. Auch ich habe überlegt, mich dann aber aufgrund der Start- und Siegerehrungszeiten dagegen entschieden. Nächstes Jahr werd ich dann nen halben Skitag opfern, denn nach deinem Blog wäre ich gern dabei gewesen.

Gutes Laufjahr für euch,
tina

Danke für die guten Wünsche

und natürlich wünsche ich euch auch allen ein gutes und gesundes neues (Lauf)jahr.

Zu den 3333 km muss ich noch sagen, dass ich die erst im November als machbares Jahresziel ausgemacht habe. Dieses Ziel hat mich dann auch vor allzu viel Schweinehundattacken bewahrt.

@proteco: Mal schaun, ob NYC die hohen Erwartungen erfüllen und Berlin toppen kann. Wahrscheinlich werde ich dort einen Genusslauf versuchen, also wirds wohl zumindest keine Marathon-Bestzeit 2013 geben.
In und um München gibt es schon sehr viele Veranstaltungen, auf den meisten war ich selber auch noch nicht. Aber neben den genannten kann ich noch die Läufe im Olympiapark von 3MUC empfehlen, z.B. die Winterlaufserie und den Frühjahrs-HM. Für Bestzeiten sucht man sich vielleicht lieber flachere Strecken, z.B. den Karlsfelder Seelauf, der leider in 2013 wieder nicht in meinen Kalender passt.

@tina: kann ich sehr gut nachvollziehen, auch wir haben erst hin und her und dann wieder hin und wieder her überlegt und uns dann schließlich trotz des guten Bergwetters doch noch nachgemeldet. Und kann gut sein, dass wir dort im nächsten Jahr auch wieder dabei sind. Bis dahin auch dir ein gutes Laufjahr.

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