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Ich bereite mich aktuell auf den Transalpin Run 2013 vor und würde gerne wissen, wie lange die u.a. Etappen 2012 im einzelnen waren. Wer kann mir helfen? Perfekt wären dann auch noch jeweils die Zeitlimits.

Ich weiß, dass 2013 eine völlig andere Passage gelaufen wird, möchte aber dennoch ungefähr die geforderte Tagesleistung 2012 in Erfahrung bringen :-)

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Mit sportlichen Grüßen,
dieLunge

1. Ruhpolding - St. Johann
2. St. Johann - Kitzbühl
3. Kitzbühl - Neukirchen
4. Neukirchen - Prettau
5. Prettau - Sand in Taufers
6. Sand in Taufers - St. Vigil
7. St. Vigil - Niederdorf
8. Niederdorf - Sexten

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Schau dir doch einfach ...

... die Etappen aus 2011 an. Da hst du eher einen Überblick, da das ebenfalls die Westroute war. Die Ostroute ist hinsichtlich Schwierigkeit und Entfernungen doch etwas anders.
Habe gerade mal geschaut. Die Westroute ist doch "etwas" geändert worden.
Lech-St. Anton wurde glaube ich 2009 schon gelaufen.
Die ersten drei Etappen klingen technisch recht anspruchsvoll. Das kannst du einfach auch mit der Ostroute nicht vergleichen. 2011 hatten wir auf den ersten Etappen andere Leute um uns, als dann. Ab Scoul waren die mit uns unterwegs, die schneller Laufen können, aber bei technischen Bergabpassagen einfach nicht schnell waren. Bereite dich auf schmalen, technisch anspruchsvollerne Gebirgstrails vor - Das Wettersteingebirge liegt ja fast vor deiner Haustür. Ich meine nicht zwingend Klettersteige. Die hast du da eh nicht! Obwohl, von Hammersbach zur Zugspitze hochlaufen klingt auch gut als Vorbereitung. Solltest nur zeitig genug an der Höllentalangerhütte vorbei sein. ;-)
Lustig fand ich 2011 Leute, die meinten zwei Berge in einer Etappe wären nicht ihr Ding. Die ließen dann echt auch vor dem zweiten Anstieg nach. So was hast du garantiert von St.Anton nach Samnaun. Die anderen Routen hab ich nicht "vor Augen".
Trainiere in der Woche Distanz und Geschwindigkeit, am Wochenende Distanz und mindestens einen Tag mal in die Berge, um Distanz in Kombination mit Höhenmetern zu üben. So weit ist das für dich ja nicht. Ich hätt mich riesig gefreut die Berge so dicht zu haben. Wo deine Schwächen in dne Bergen sind, wirst du selber wissen. Daran würde ich dann gezielt arbeiten.
;-)

Neue Streckenbeschreibung

Alternativ zur Betrachtung der 2011er Strecke kannst Du auch nach vorn blicken und Dich mit der vorläufigen Route für 2013 beschäftigen. Karten habe ich dazu nicht entdeckt, aber mit den Höhenprofilen und den eingetragenen Streckenpunkten kannst du die Route nachvollziehen. Die Distanzen und Höhenunterschiede jeder Etappe sind darin enthalten.

Klicke hier:
Neue Route

Wenn Du Fragen hast, darfst Du Dich gern an mich wenden. Ich war, ebenso wie Schalk, 2011 dabei. Allerdings eher in Deiner Tempoklasse, so weit die sportliche Historie vergleichbar ist. ;-)

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Die dritte Etappe ...

... sieht seeehr interessant aus. Von Ischgl aus hoch ins Skigebiet ist wirklich noch mal ein schöner Anstieg. Aber die Ecke da, vor allem dann hinten runter nach Samnaun ist wirklich sehr schön!
Ansonsten sehen die Etappen recht angenehm aus. Eine hübsche, machbare Tour.
;-)

Wie Schalk schon schrieb ...

... die von dir aufgezählten Etappen markieren die in diesem Jahr gelaufene Ostroute, die von den Kilometern her deutlich länger, aber vom Quälixfaktor, wie ich das immer gerne nenne (also Höhenmeter im Verhältnis zur Streckenlänge) weniger anspruchsvoll als die Westroute ist. Allerdings hat's bei der Westroute wiederum eine Art Ruhetag durch den 6 km Bergsprint, den es bei der Ostroute nicht gibt.

Was die Cut Offs angeht, so kann ich nur aus diesem Jahr von der Ostroute berichten. Wenn euer Team gut vorbereitet ist, sollten die cut offs nur dann relevant werden, wenn ihr die ersten Etappen zu schnell angeht und dann ab Etappe 3 oder 4 Überlastungsprobleme an den Sehnen und Gelenken bekommt. Mein Tipp: Schaut erst mal nicht auf die Platzierungen, so schwer das vielleicht fällt, sondern nur darauf, dass ihr die ersten Etappen immer noch mit etwas Reserve ins Ziel kommt. Und mindestens jeden zweiten Tag eine Massage nehmen, das hilft auch.

Ansonsten kann ich nur viel Spaß bei der Vorbereitung wünschen. Im Rennen habt ihr den sowieso. Der TAR ist einfach eine megageile Veranstaltung, top organisiert, emotional, landschaftlich und sportlich atemberaubend. Irgendwann werde ich auch wieder dabei sein.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Transalpin Run 2013

Hi cherry65,

genau das wollte ich ja machen :-). Aktuell sind zwar zu den Etappen 2013 jeweils Start, Zielort, Streckenlänge und Höhenprofil verfügbar, aber leider eben nicht die Zeit, die man für die Etappen zur Verfügung hat. Lediglich die Startzeit ist immer angegeben, aber nie die Zeit, zu der man spätestens im Ziel sein muss ...

Aber nicht so tragisch, das werde ich schon noch rechtzeitig erfahren ;-)

Bereite mich jetzt erst einmal auf den Rennsteig-Ultra Ende Mai vor und dann anschließend viel Training und Höhenmeter in den Bayerischen Alpen.

Viele Grüße,

DieLunge
80809 München

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