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Ein interessanter Bericht, wie ich finde...

http://www.laufcampus.com/wissen/tagestipps/index.php?we_objectID=31423

Der Hauptaspekt ist meiner Meinung nach Überschätzung

... schlicht und einfach zu schnell für seinen Leistungs- und Trainungsstand loslaufen. Das steht ja so auch drin.

Wenn man in der Marathonvorbereitung einen 10er oder HM läuft, kennt man seinen aktuellen Stand und wenn man den Trainungsplan vollsändig absolvieren konnte, man am Wettkampftag gesund ist und kein extremes Wetter ist (wie bei dir beim OEM), sollte es auch klappen. Man muß halt gefühlt sehr langsam loslaufen und das können nicht alle. Ich bin in Dresden 2:12/2:14 Stunden gelaufen und mit dem Split ganz zufrieden.

Interessant, aber . . .

ich finde nichts Neues darin. Wenn ich so in mich gehe, stelle ich fest, dass ich mehr oder weniger instinktiv die meisten Fehler vermieden habe. Auf das Honigbrötchen vor dem Mara verzichte ich aber trotzdem nicht :o)

Rosamia kann ich nur zustimmen, wobei es nicht immer Überschätzung ist, sondern wohl auch häufig zu wenig Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Ich kenne genügend Läufer (eher nicht die Frauen), die bewusst am Anfang zu schnell laufen in der Hoffnung, so viel Vorsprung gegenüber der Marschtabelle herausgelaufen zu haben, dass sie damit das Einbrechen im letzten Drittel kompensieren können ;-) Und das geht dann regelmäßig schief. Ist ja auch eine einfache Rechnung: Um im letzten Drittel 1 Min. langsamer als Marathonrenntempo laufen können, muss ich ja die ersten 2/3 30 sec. schneller als das geplante Renntempo sein. Bei mir ist das fast 10km-Renntempo!

Die Steffnys & Co. haben ihre Erfahrungen dazu längst aufgeschrieben.

Den Bericht...

...habe ich mir auf die elektronische Pinnwand gesetzt und wenn ich wieder mal denke, alles richtig zu machen, schaue ich in mir erneut an.

Herzliche Grüße aus Düsseldorf,
Holger



...
28.04. Düsseldorf-Marathon
11.05. Bödefelder Hollenlauf 67 oder 101 km
25.05. Rennsteiglauf Supermarathon
...
10.11. Marathon-Athen-Marathon

Steffny

Ich denke auch, wenn man das Laufbuch gelesen hat und verstanden hat, warum welches Training und wann, müßte es eigentlich passen.

Soweit ist die Theorie. Die Praxis ist 0 Wochenkilometer (letzte Woche 10 km und nächste Woche jagt ein Termin den anderen) und in 6 Wochen einen Marathon laufen wollen. Hahaha...

Auf jeden Fall interessant,

Auf jeden Fall interessant, man kann es nicht oft genug hören!
Eigentlich weiß man alles und versucht sich danach zu richten -stimmt.
Die Praxis bei mir in Berlin dieses Jahr:
1. Hälfte: 1:56:53 (5:33)
2. Hälfte: 2:28:29

Und ich dachte sicher, dass ich nicht zu schnell losgelaufen bin.

Schöne Weihnachten!

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