Benutzerbild von michael32710

Ich habe zur Mehrbelastung beim Laufen in 10-15 cm Neu-Pulver-Schnee bei -3°C und Schneetreiben folgende Beobchtung gemacht:
Wenn ich den Durchschnittspulswert der Schneestrecke, die ich heute gelaufen bin, mit den zeitlich vergleichbaren "Schönwetterlauf"-Pulswerten in Relation setzte, kommen etwas über 20 Prozent Mehrbelastung raus. Sprich: Schneeläufe zählen bei mir mindestens 1,2-fach.

Welche Erfahrungen habt ihr zu Schneeläufen?

Liebe Grüße
Michael

bei gleichem Puls...

Das deckt sich ungefähr mit meiner "Laufleistung":
Bin ich sonst z.B. mit einer Pace von etwa 6:00 unterwegs, liegt sie jetzt (bei etwa gleichem Puls) bei 6:45... pimaldaumen 12,5% langsamer...

Gruß, Dominik
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M44/69kg/1,81
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Ähnliche.

Also mir fällt momentan ganz stark auf, dass mich die Kälte mehr belastet! Ab so -5 Grad muss ich definitiv bei gleichem Tempo mehr atmen. Allerdings hab ich keine genauen Werte, da keine Pulsuhr, aber es ist auf jeden Fall soviel, dass mans merkt, wenn man aufpasst.
Letzten Winter hab ich mir komischerweise nix gedacht... Bis jetzt war ich der Meinung, dass ich mich einfach erst wieder an die niedrigen Temperaturen gewöhnen muss, und dass das sicher bald besser wird.

Kann ich bestätigen

Am 2.12. bin ich mit einem Durchschnittspuls von 147 die gleiche Strecke wie heute gelaufen. Da brauchte ich 1:34, heute 1:55, Durchschnittspuls 149. Damals hatte ich eine Pace von 5:51, heute sagenhafte 7:01. Hinzu kam, dass meine Brille ständig zugeschneit war und ich fast nichts gesehen habe.

Gruß BrunoHastig

PS....

Guckt mal in die Gruppe "Spätstarter" (vor allem Michael)

Klar ist es anstrengender!

Aber der Kilometer ist auch bei Schnee nur 1000 Meter lang.
Ich nehms als Koordinationstraining.
Grüße, WWConny

Das schöne daran ist,....

das Training ist sehr effektiv, ohne Hubbeleis und Sturz meistens knochenschonend, wenn man vorsichtig und vernünftig läuft und man hat gezwungenermaßen nicht ewig den Zeitfaktor im Hinterkopf, weils wenig Sinn macht. Im Dunkeln sieht man mehr und der Kniehub verbessert sich automatisch. Koordination und Vorausschau sowieso.
Ich finde Schneelaufen ist perfektes Training!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

da hat de Carla recht.

da hat de Carla recht. Feststellung ist in jedem Fall es geht mehr auf die Knie und die Oberschenkel, da man bei jedem Schritt leicht nach hinten weg sackt muss das ja ausgeglichen werden. Sich im Schnee über Pace nen Kopf machen? Naja ich genieße das Lieber...und das heisse Bad danach auch..

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

ähnlich Strandlauf oder Dünenlauf

das leichte Wegrutschen kostet natürlich Kraft, und der Abdruck geht mehr oder weniger ins Leere, je nach Haftung, das kostet auch Vortrieb, den man durch erhöhte Leistung ausgleichen muss, wenn man auf ähnlich Zeiten kommen will.

Bei mir stimmten eben die Waden nach ungeräumten Streckenabschnitten (ca. 6 cm Neuschnee) und grad mal eben 15 min. Laufdauer ihren so lauten Protest an, dass ich mich zu kurzen Gehpausen hab breitschlagen lassen.^^
Und irgendwie meldeten sich auch die Knie mit etwas ungewohnten Signalen.

Zeiten zählen unter den Bedingungen kaum, wäre auch Schade, bei dem tollen Szenario. Vom Trainingseffekt ist das ganze jedenfalls umfassend fördernd.

Hoffentlich bleiben wir noch eine Weile von Glatteis verschont. :-)

^*i*i*^ Adventliche Grüße²,
K.

~~~~~~~~~~~
Erst mal easy, und dann so richtig tief durchatmen ...

Der Mehrbelastung kann ich

Der Mehrbelastung kann ich voll zustimmen. Bin heute im Wettkampf bestimmt 20sec/km langsamer gewesen, dafür ist der Puls immer in die Drehzahlbegrenzung bekommen. Man sollte bei den Bedingungen lieber langsame lange Läufe machen.
Bei schnellen Dingern ist die Verletzungsgefahr einfach zu hoch.

grüsse
beeker

Keine Prozente

Also mit Prozenten oder Pulsen kann ich nicht aufwarten - aber ich hab das dumpfe Gefühl, ich krieg das erste Mal in diesem Jahr sowas wie Muskelkater....

Die mit dem Hund läuft

Danke für die Ausrede

Gut, dass ich meine Wadenkrämpfe heute ab KM 18 auf den Schnee anstatt auf das fehlende Training schieben kann.:-)

LG cnijogmap

Mehrbelastung der Bänder.

Mehrbelastung der Bänder. Vor 2 Jahren habe ich mich dadurch ganz schön außer Gefecht gesetzt.

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Running through the winter wonder land

Klar, die "Schnelligkeit" bleibt auf der Strecke. Aber irgendwie bringt es mir doch totalen Spaß im Schnee zu laufen. Ab und zu mal schliddern und über Schneehaufen zu springen.
Bisher bin ich zum Glück von Stürzen verschont geblieben und genieße weiterhin das Winter wonder land. Euch ne tolle Winterzeit und fallt nicht in den Schnee!!!

Schneelaufen ist anstrengender ...

aber herrlich , man kann die ganzen unbeleuchteten Strecken
laufen , die sonst im Dunkeln nicht gehen ,und bei Neuschnee
morgens die ersten Spuren machen ist wie ne kleine Ent-
deckungsreíse in ein unbekanntes Land.

Grüsse von der verschneiten Küste am Strelasund

Ich bin beeindruckt! ...

... 20% Mehrbelastung! Schneehöhe und -beschaffenheit sind erfaßt.
Und mit welchem Faktor geht die Tagesform in diese Betrachtung ein?
Ich bin am Sonntag schnelle 30km bei normalen Bedinungen gelaufen und gestern 25km durch kreuz- und quergetretenen Neuschnee. Die 25km waren irre anstrengend. Ich war völlig platt. Die 30 vom Vortag waren kein Problem.
Läufst du dann 20% weniger wegen des Schnees?
Klar ist das Laufen im Schnee schwerer. Wie das zählt? 30km sind 30km und 25km sind 25km. Egal ob mit oder ohne Steigung und egal ob durch Matsch, auf Asphalt oder im Schnee. Im Winter werden km gesammelt. Da schaue ich nicht auf irgendwelche Zeiten oder Pulswerte. Einfach sammeln.
;-)

ohne dem Threadstarter in

ohne dem Threadstarter in die Parade fahren zu wollen:
sein subjektives Empfinden über eine Mehrbelastung bei Schnee hat er in Pulswerte ausdrücken können und wollte unsere Erfahrungen dazu hören. Mehr hat er doch gar nicht geschrieben?!
Ich glaube nicht, dass er sich jetzt 20% mehr pro Lauf einträgt...

Andere haben ihre Erfahrungen beigetragen und es ist doch schön zu wissen, wie die Leute da draußen damit umgehen.
Klar kann man das auch bei Matsch, Gegenwind, Tagesform oder Bergen machen, aber nun liegt zur Zeit mal Schnee...
Dass 1000m immernoch 1km lang sind dürfte wohl allen klar sein, oder?

Gruß, Dominik
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M44/69kg/1,81
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Danke Nicksdynamics

Nicksdynamics, da hast Du Dich sehr gut in mich hineingedacht.

Mir geht es nicht ums Kilometerzählen. Mir geht es nur um eine Verifizierung meiner Beobachtung. Subjektiv habe ich die Mehrbelastung nämlich zunächst gar nicht wahrgenommen. Erst nach dem Lauf, nach Auswertung der von der Pulsuhr erfassten Daten, bin ich drauf gestoßen.

Daraufhin wollte ich mich einfach mal mit anderen abgleichen.

Vielen dank für Eure Rückmeldungen.

Liebe Grüße

michael

aktuelle Zahlen

Beim 7-Gebirgs-HM war letztes Jahr "normale" Laufbedingungen, dieses Jahr geschlossene Schneedecke. Unterschied der Spitzengruppe in der Ergebnisliste: ca 10 Minuten (1:20/1:30).
Beim Marahon ist der Unterschied schwerer zu beziffern die ersten 10 lagen 2011 bei 2:41-3:08, in diesem Jahr bei 2:46-3:22.
Grüße, WWConny

Schon OK und auch so verstanden.

... ich für meinen Teil setze ja nicht umsonst immer am Ende des Blogs einen augenzwinkernden Smiley. Also alles nicht soo ernst nehmen - habt ihr sicher auch nicht.
;-)
PS: Alles wird gut, außer Tiernahrung. ;-)

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