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Hallo,
hat irgend einer schon Erfahrungen mit Wiederholungsläufen gesammelt?
Ob positive oder negativ. Bestimmt gibt es jemanden der diese Trainingsform schon ausprobiert hat und kann etwas darüber berichten.

Mein Lauf heute sah so aus:

Einlaufen
3 x 300m Vollgas mit je 5min Pause dazwischen
Auslaufen

Die 5 min Pause habe ich mit ganz langsamen Gehen (rumstehen war mir zu kalt) überbrückt bis der Puls wieder komplett im Keller war.

LG

Ich mache das einmal in der

Ich mache das einmal in der Woche. Allerdings sind die Pause wesentlich kürzer. Mir hat es Vorteile bei der Tempohärte gebracht in Testläufen auf 10km und 20km ist meine Pace von 6:30 auf 4:45 herunter, allein mit GL und lockeren Läufen wäre es nicht machvbar gewesen.

6-8x300m fast auf Anschlag, dann jeweil 1-2 Minute Pause.

Gruß
Markus

Verständnisfrage

Was ist der Unterschied zwischen Wiederholungsläufen und Intervallen?
Das fragt sich WWConny

Was sind

Was sind Wiederholungsläufe? Was meinst du damit?

Unterschied

zwischen Intervalle und Wiederholungsläufen sind im Grunde die Pausen (Intervalle)
Beim Intervalltraining soll die Fähigkeit der maximalen Sauerstoffaufnahme erhöht werden. Dazu bedient man sich der nicht vollständigen Erholung während den Pausen. Auch ist das Tempo hoher als beim WHL. Beim Wiederholungslauf dagegen ist das Ziel die Schulung von Kraft und Koordination. Die Pausen hier führen zu einer vollständigen Erholung.
Kann auch als Pyramide trainiert werden.
Ich habs noch nicht trainiert, ich mach Intervalltraining, Fahrtspiel oder Crescendo

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Intervalle rennst du nicht

Intervalle rennst du nicht am Anschlag.
Bei den Zeitberechnungen von Intervallen gehst du von deinem Renntempo aus.
Du nimmst je nach Wettkampfart ( 5km / 10 Km / HM / Marathon) deine aktuelle Wettkampfzeit und die ist dann deine Grundlage für die Intervalle. Die Intervalle legst du immer so aus dass du den letzten genauso schnell wie die anderen davor auch packst. In Intervallen gehst du Leistungsmäßig nicht an die Grenzen und der Sinn von Intervallen ist meist der dass du ein Gefühl für das angestrebte Wettkampftempo bekommst. Durch den Wechsel von Belastung und Entlastung wird die Tempohärte für den Wettkampf geschult. Die Pause dazwischen ist nicht allzugroß und sollte überwiegend durchgetrabt werden. Der Puls darf in den Trabpausen nicht zu sehr abfallen.
Bei Wiederholungsläufen läufst du im maximal möglichen Tempo auf einer sehr kurzen Strecke mit ganz wenigen Wiederholungen und absoluter Ruhepause dazwischen. Die Pause dazwischen sollte möglichst stehend, sitzend verbracht werden. Die Pause hast du auch dringend dann nötig um den Puls wieder ganz in den Keller zu bringen. Nach einem Sprint bist du auch nicht mehr in der Lage weiter zu Laufen. Ansonsten warst du nicht am Maximaltempo gewesen. Damit sollte die Sprintfähig und die Grundschnelligkeit geschult werden. Bei Leichtathleten kann man das oft auf der Bahn beobachten. Da diese diese Trainingsform oft einsetzen.

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

@runandbike1

Die Intervalle sind bei mir auch die am meist verwendete Form des Schnelligkeittraings, neben dem Tempodauerlauf. Wenn man einen Marathontrainingsplan sich ansieht besteht der immer aus diesen beiden Einheiten und einem langen langsamen Lauf. Diese Pläne schulen die Ausdauerfähigkeit ein gewisses Tempo über die Wettkampfdauer zu halten.
Ich war auf der Suche nach einer Trainingsform um meine Grundschnelligkeit zu verbessern. Durch das Lesen eines Buches bin ich auf Wiederholungsläufe gestoßen und wollte dies mal ausprobieren. Viele erreichen eine Verbesserung der Grundschnelligkeit durch das erhöhen der Dauer des langen Laufes. Das wollte ich aber vermeiden da ich schon genug Kilometer sammeln tue und mit weniger Kilometern den gleichen Effekt erzielen wollte.

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

probiers mal aus

dein Feedback würde mich interessieren

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Ich lauf Intervalle

nicht nach aktuellen oder geplanten WK-Leistungszeiten, sondern nach Puls. Sowas wie 20*200m oder 10*400m wird bis K-Grenze gelaufen. Und natürlich mit dem Ziel am Ende noch genau so schnell wie am Anfang zu sein. Heißt bei mir: "locker" anfangen, k frühestens bei 18 bzw. 8 und dann gehen noch zwei in dem Tempo. Erholungspause 100m bzw. 200m - und den Anfang davon gehe ich. Bei den 1-km-Intervallen GAT3, noch länger (wie 2 oder 3 km) und TDL GAT2.

Wiederholungsläufe finde ich in dieser Jahreszeit zu kalt für die Pause. Geschwitzt rumstehen oder sitzen - übel.

Mache ich derzeit sehr gerne

Solche (wirklich nur sehr kurzen) Sprints mache ich derzeit sehr gerne und recht häufig! Dabei geht es ausschließlich um die Koordination. Durch recht lange Regenerationspausen ist der Kreislauf nicht so belastet. Auf einen entspannten Gesichtsausdruck achten, die Hände schön locker lassen, die Knie heben. Die hohe Kadenz ist wichtig, schaue was geht. 300m-Sprints finde ich persönlich recht lange, ich komme auf vielleicht 70m. Diese Einheit bette ich gerne in die Joggingrunden mit ein, also nach ein bisschen Jogging folgen 3-4 Sprints, dann geht es im Jogging-Tempo weiter, usw... Das bringt auch ein wenig Abwechlung in die Einheiten!

thebestcoach,für welche

thebestcoach,

für welche WK-Distanz trainierst du z.Zt.? Wenn ich dich richtig verstanden habe, trainierst du wie fast alle hier für irgendwelche Ausdauerstrecke. Für Ausdauerstrecken werden dir 3 Serien mit kompletter Pause und so schnell wie mögich nichts bringen, weil es überhaupt nicht WK-nah ist. Mit 300m trainierst du eigentlich Schnelligkeitsausdauer (nicht Grundschnelligkeit, auch nicht reine Schnelligkeit oder Koordination), was total wichtig ist für WK über 200m/400m/800m. Für 1500m ist es auch sinnvoll, obwohl 3x300m hat für die nicht sehr viel Ermüdungscharakter und ist zu lang für reines Schnelligkeitstr. Wie gesagt, das ist Schnelligkeitsausdauertraining was Hobbyausdauerläufer eigentlich am wenigsten brauchen bzw anwenden werden.

Wenn du deine Grundschnelligkeit für eine längere Distanz verbessern willst, dann bringt so eine Einheit so gut wie nichts. Warum? Erst mal, die Technik beim Sprintlaufen ist eine ganz andere, die kannst du nicht übertragen auf eine längere Distanz. Die Bewegungsabläufe, -amplitude, -frequenz, in Anspruch genommene Muskelanteile sind viel zu unterschiedlich. Du würdest Bewegungsabläufe verbessern, die du im WK überhaupt nicht anwenden würdest.

Dann kommt es, dass du diese Serien im ausgeruheten Zustand läufst. Beim Ausdauer-WK muss du deine Lauftechnik immer unter einer gewissen Ermüdung durchbringen. Da ist die Kunst trotz Ermüdung eine gute Technik zu behalten. Zusammenfassend, für so ein Ziel sollte das Training etwas WK-näher sein, sprich nicht maximal schnell laufen, 3 Serien sind zu wenig etc. Einige Intervallformen sind dafür geeignet. Intervalltraining ist nicht nur im WK-Tempo. Du kannst Intervalle in jedem beliebigen Tempo (z.B. schneller als im WK, das ist verdammt effektiv), beliebige Streckenlänge, mit völlig unterschiedlichen Pausendauer und -gestaltung... alles ist Intervalltr. Mit Intervallen kann man Unterschiedliches trainieren je nach Tempo, Strecken, Wiederholungen und Pause.

Ich weiß nicht, für welche Distanz du trainierst. Aber für die Grundschnelligkeit für eine längere Distanz kannst du viele Intervallformen verwenden. Meine Vorredner haben einige Bsp. genannt. Wenn es 300m-Intervalle sein sollten, dann aber ohne komplette Pause, mit mehr als 3 Wiederholungen (damit am Ende du diese Technik unter einer gewissen Ermüdung trainierst) und auf keinen Fall maximal schnell sondern einfach schneller als im WK aber kein Sprint. Reine Schnelligkeit/Koordination zu trainieren ist natürlich auch was Sinnvolles. Dafür brauchst du komplette Pausen aber die Serien dürfen nicht länger als 40-60m sein.

komplett verwirrt....

...habt Ihr mich jetzt, runandbike und coach.
Aber ich glaube, für mich ist es auch egal, wie das Kind heißt, Ich machs sowieso nicht regelmäßig genug - weder die Intervalle, noch die Wiederholungsläufe noch die kurzen Sprints.
Danke trotzem für Eure Erklärungsmühe :-)
Viele Grüße, Conny

Ist gerade wieder Thema bei

Ist gerade wieder Thema bei Greif. Einfach im Aktuellen Newsletter nachlesen.

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Gänseblümchenpflücker

@ bestcoach

vielen dank bestcoach..
"JETZT" habe "ICH" ezwas wichtiges bzgl. sprint(intervalltraining für mich gelernt..
mit bestem dank dafuer..

lg

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