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Sonntagmorgen 3:55 Uhr in einem Bett am Südrand von Bochum: Eine Armbanduhr schaltet auf Vibrationsalarm und weckt seinen Träger mit einem sanften Kribbeln am Handgelenk. Welchen Irren weckt diese Uhr? Wer steht zu so einer verschlafenen Uhrzeit an einem Sonntagmorgen auf und warum? Ja, der Irre bin ich, und ich habe vor zu laufen. In Belgien. 69 Kilometer und 2.200 Höhenmeter in der patentierten Matsche der Ardennen.

Frühstück. Zwei Brot und Wasser. Nix Kaffee. Der Lärm meiner alten Siebträgermaschine würde das ganze Haus aufwecken. Lauflumpen sind gepackt, der Rucksack, 5 Kilo schwer, randvoll mit Eigenverpflegung und Kleidung. Genauer gesagt, mit meinem halben Kleiderschrank. Es gilt einen kniffligen Trail mit lädiertem Knie zu laufen. Und da ich in den letzten drei Wochen nur noch weitgehend flach und auf Asphalt trainieren konnte, muss ich mich darauf einstellen, dass das Rennen irgendwann zu einem Wandertag oder, schlimmer, Wartetag eines DNFlers werden könnte, der irgendwo aus dem tiefen Wald abgeholt werden muss. Aber ich brauche diesen Lauf nunmal. Wegen dieser verschissenen Absage des Irontrails fehlen mir halt zwei Qualifikationspunkte für den UTMB.

4:45 Uhr. Ich setze mich ins Auto und mache mich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, wo ich Jens und Rolf treffe. Zwei sehr erfahrene Ultrastrategen. UTMB, Badwater, CCC, Transgrancanaria, Tortour de Ruhr 230, Triple Ironman ... . Für die würde es heute Kindergeburtstag werden, ein schöner netter Sonntagsausflug im Schlamm. Es sei ihnen gegönnt.

Meine Lauffreunde Jens und Markus (letzterer zu dieser Stunde noch irgendwo in England bei einem Hundertmeiler herumlaufend), hatten mir schon in den letzten beiden Jahren von Olne-Spa-Olne, kurz OSO vorgeschwärmt. Tolle Strecke, kleines Startgeld (10 Euro inkl. Eintopf und Finisherpräsent wie Shirt oder Jacke) und nette Mitläufer.

7:00 Uhr. Wir kommen am Parkplatz vor dem Veranstaltungsort an. Jens ist enttäuscht. Das legendäre alte Chalet ist abgerissen, statt dessen erwartet uns eine nagelneue Sporthalle mit schicker Bar. Okay, ich stehe zwar auch auf Kultfaktor, aber gegen warme Duschen hab' ich auch nix einzuwenden.

8:05 Uhr. Regen und Wind. Mit geschätzt 500 anderen Läufern stehen wir am Start vor der Halle. Die Sprecherin erzählt irgendwas von Streckenänderung. Ich bin nicht sicher. Hat die gerade was von 10 Kilometer Verkürzung gesagt? "Jens, Rolf, ich geh' dann mal wieder rein. Bei 10 Kilometer kürzer wird's nur noch einen UTMB-Punkt geben, dafür tue ich mir das mit dem lädierten Knie nicht an." Oder waren es doch 10 Kilometer länger? Wenn ich in Frankreich leben würde, wie strider, dann könnte ich mich ja problemlos verständigen, aber so? Ich werfe meinem Nachbarn zur Rechten, einem Belgier, ein paar Brocken Französich hin. Er antwortet erst in Französisch, dann in Deutsch. "Knapp 2 Kilometer kürzer". Puh, das war knapp.

8:09 Uhr. Wir starten ins regnerische Grau des aufziehenden Tages. Es geht zunächst einen abschüssigen Teil Asphalt hinunter. Das Knie muckt. Keine 500 Meter gelaufen, und das Knie macht schon Ärger. Na super. Jens fragt, was mein Knie macht. "Frag' nicht," sag ich. Und quäle mir ein Lächeln ab. Nach dem ersten Kilometer biegen wir auf einen Feldweg. Voilà, die erste Matschpassage. Die Läufer springen und hüpfen noch, um den schlammigsten Teilen irgendwie zu entkommen. Im Verlauf des Tages sollte sich das Bemühen als reichlich nutzlos herausstellen.

Jens und Rolf sind gut unterwegs. 5:45 Pace zum Einlaufen auf den ersten 3 Kilometern. Ich hänge mich erstmal dran. Irgendwann würden sie ohnehin den Turbo einschalten und weg sein. Jens hat hier richtig was vor heute, das hab' ich in seinen Augen gesehen.

Dann wieder Schlamm. Und zwischen km 7 und 10 ein langer, gleichmäßiger Anstieg. Und wieder Schlamm. Meine Inov-8 Mudclaws haben zum ersten Mal in ihrer bereits einjährigen Einsatzzeit wirklich den perfekten Untergrund unter den Stollen. Da ist kein Schliddern, kein Rutschen, nur tiefes schmatziges Ansaugen.

KM 12, das Geläuf wird besser. Drei Kilometer gehen unter 6er Schnitt weg. Schneller wäre möglich, aber ich wage es nicht. Schön auf Ankommen laufen. Da steht noch einiges an.

KM 15. Ich bin jetzt exakt 1:43:00 Stunden unterwegs. Am Montag beim letzten Tempodauerlauf gingen die 15 km in 1:09 weg. Wie war das noch mit den Äpfeln und den Birnen? Genau.

KM 17. Der erste VP. Es gibt Wasser, Rosinen und ein paar Kekse. Ich nehme was und lege eine erste kurze Behandlungspause ein. Ein Läufer fragt, ob alles okay sei. Ich nicke.

KM 18-30. Ein ständiges Auf und Ab. Noch hält das Knie. Der Schmerz ist zwischenzeitlich gar nicht zu spüren. Hab' ich den Mist etwa rausgelaufen? Hmm.
Der Umgang der Läufer untereinander ist großartig. Da ist kein Drängeln auf den Singletrails sondern verständnisvolles Miteinander. Es hat inzwischen aufgehört zu regnen, und der Wind pfeift kaum noch. Also Hardshell ausziehen und im Langarmshirt weiter.

KM 31. Der zweite VP. Ich fülle meine Zusatzflasche, esse etwas Salzgebäck und trinke heißen Tee. Vier Minuten, länger gönne ich mir nicht. Es folgt ein ewiges sanftes Auf und Ab, immer wieder von Schlammfeldern unterbrochen. Ich beschließe, ab jetzt so wenig wie möglich auf die Uhr zu gucken. Einfach nicht verrückt machen.

KM 36. Ein langer Abstieg. Jetzt ist das Knie wieder voll da. Immer wieder diese Messerstiche am Sehnenansatz vom Vastus Medialis, die ins Knie ausstrahlen. Ein Läufer überholt mich und lächelt mich freundlich an. Er sieht mein schmerzhaftes Gesicht und raunt mir ein "Problems?" zu. Ich schüttele den Kopf und signalisiere, dass ich klarkomme. Ich sehe ihm hinterher, und mir fällt auf, dass er ein UTMB-Finishershirt trägt. Das passt ja.
Ein paar hundert Meter weiter. Vor mir geht ein Pärchen, sie humpelt und hat Tränen in den Augen. Er hat das Telefon am Ohr und ordert den Notfalldienst. Sie wird das Rennen leider nicht mehr zu Ende laufen können. Steht mir das auch noch bevor?

KM 42. Der Marathon ist voll. Die Zeit mag ich gar nicht sehen, guck' aber trotzdem hin. 4:58 Stunden, meine Güte, wie gruselig. Das ewige Auf und Ab der Strecke erregt weiter und zunehmend das Missfallen meines Knies. Wieder eine Matschpassage, dahinter ein See. Der Läufer vor mir geht rechts zur Kuhwiese hoch, robbt unter dem Stacheldrahtzaun durch und läuft ein paar hundert Meter parallel zum Weg, pardon, zum See. Gute Idee. Ich folge ihm, und nehme dabei mit dem Rücken auch ein paar Stacheln mit. Scheix drauf. Sollte nicht bald schon der nächste VP kommen? Ich bin in Gedanken, achte einen Moment nicht auf den Weg und sacke mit dem linken Bein in eine Mulde. Wie ein Pfeil schießt ein höllischer Schmerz ins Knie und klettert bis in die Leistengegend hoch, Tränen schießen mir in die Augen. Zum ersten Mal verfluche ich mich dafür, dass ich den Start gewagt habe. Aber ich hab' mich zum Glück wieder schnell unter Kontrolle. Was ist dein Ziel? Ankommen! Ankommen! Ankommen! Am nächsten VP machst du einfach 'ne längere Pause, dann geht's weiter.

KM 47. Endlich. Der dritte VP. Und was für einer! In der niedrigen Garage eines alten Fachwerkhauses gibt es heiße Gemüsesuppe, Tee, Salzgebäck und ... eine Weinprobe. Sancerre, Gigondas – Donnerwetter, die haben hier richtig was zu bieten. Soll ich, oder soll ich nicht? Ich soll. Mach's aber nicht. Kein Wein gegen die Pein. Es ist erst km 47 erreicht und nicht km 60. Und es hängt zu viel dran an diesem Lauf. Aber ich gönne meinem Knie 15 Minuten Pause. Mann, ist das schön hier. Zum ersten Mal kann ich Momente des Laufs genießen. Wenn auch nur stehend. Und zum ersten Mal ist da mehr als nur vage Hoffnung, das Ding tatsächlich erfolgreich zu Ende bringen zu können.

KM 50. Ich laufe ein Stück mit einem etwa 60-jährigen Teilnehmer aus Antwerpen. Er fragt mich, woher ich komme, ob ich Trails mag und erzählt, dass er solche Läufe nutzt, um für episch lange Aufgaben im Gebirge zu trainieren. UTMB? Nee, er läuft solche Sachen lieber auf eigene Faust. Potzblitz. Ich sitze auf dem Arsch. Oder besser, ich rutsche. Ein etwa 1,5 Meter hoher Absatz, der vom Trail auf den Waldweg führt, hat sich als Falle herausgestellt. Ja, ja, Falle kommt von fallen. Springen war mit dem Knie nicht drin, also hab' ich's anders probiert. Keine Frage, das gibt Abzüge in der B-Note.

KM 55. Die stundenlange Schonhaltung und das mangelnde Training in den letzten Wochen macht sich jetzt auch zunehmend in der Muskulatur bemerkbar. Und dann ist da dieser Schmerz am linken Zeh. Stein? Blase? Normalerweise sind Blasen kein Thema für mich. Den gesamten TAR kam ich ohne diese Dinger aus. Es hilft nix, aber da muss ich jetzt ran. Bis zum Ziel sind's noch reichlich 10 Kilometer. Ha, was für ein Erlebnis, auf einem Baumstumpf sitzend, einen unförmigen Schlammbrocken, der nur noch entfernt an einen Schuh erinnert, aus- und wieder anzuziehen. Mist, der Socken hatte eine Falte geworfen und den Zeh malträtiert. Aber Himmel, wie sieht denn der Rest vom Fuß aus? Egal, Augen zu und durch. Socke wieder an, Schuhklumpen wieder an. Natürlich ziehen bei so einer Aktion Krämpfe in Füße und Waden. Fünf Minuten Hampelei, aber merkwürdigerweise lache ich. Bin das noch ich? Lachen? Jetzt? In dieser Situation? Bin ich etwa schon dem Wahnsinn anheim gefallen?

KM 56-60. Jetzt ist es mehr Wandern als Laufen, weil auch die Muskulatur zumacht. Die Pace pendelt sich irgendwo zwischen 8er und 9er Schnitt ein. Noch dazu biege ich zweimal im Wald falsch ab, weil ich Läufern vor mir einfach hinterher trabe. Zum Glück werden wir von anderen Läufern schnell zurückgepfiffen.

KM 61. Anstieg. Auf dem Asphalt in weißer Farbe aufgepinselt: "Sorry, 18%". Entschuldigung angenommen, denn hinter der Kurve taucht der vierte und letzte VP auf. Ich nehme heißen Tee und Früchtebrot und mache mich auf den letzten Abschnitt.

KM 64. Tiefe Abenddämmerung. Ich schaue aus dem Wald hinaus auf die Lichtung. Am Horizont der Schatten eines Läufers vor dem letzten Licht des Tages. Spektakulär! Für dieses Motiv würden Fotografen mindestens ihre Oma verkaufen. Ich habe nur die Handykamera mit, aber bevor ich versuche, den Moment wenigstens einigermaßen abzubilden, atme ich tief ein und brenne mir den Anblick auf die innere Festplatte. Mir steigen Tränen in die Augen. Wenn ich schneller gewesen wäre, hätte ich das hier nicht gesehen. Was für eine Belohnung!

KM 65. Das Handy klingelt. Jens ist dran. "Wie sieht's aus, wo bist du? " – "Ich schätze, noch 2-3 Kilometer werden's sein." Jens setzt zum besten Satz des Tages an: "Hast du schon diesen schlammigen Feldweg hinter dir?" – "Schlamm? Hatte ich den ganzen Tag noch nicht. Also, ich steh' mitten drin. Bis gleich." Ich biege um die nächste Ecke, und schlagartig wurde mir klar, welchen Weg Jens gemeint hatte. Heidewitzka! Da wartete noch mal ein standesgemäßes Finish auf mich. Ich überlegte auch gar nicht lange und lief einfach durch. Dreihundert Meter Fango, scheix drauf. Dann die nächste Biegung. An der nächsten Ecke steht ein Mann in roter Jacke und winkt. Als ich herankomme, ruft er "Flamme rouge! Flamme rouge!" Nur noch einen Kilometer. Vor mir zwei Läufer, die auch zu kämpfen haben. Dann sind wir drin. Ich bin drin. Das Knie schmerzt, die Muskeln machen Terror, aber ich bin drin. Nach zähen 9:15 Stunden, 67,4 Kilometern und 2.276 Höhenmetern. Aber mit wirklich schönen Momenten zwischendrin.

Der Rest ist schnell erzählt. Duschen, Eintopf essen, belgisches Bier trinken und das patentiert irreste Finisher Shirt meines Lebens in Empfang nehmen. In Pink! Mit Werbung vom örtlichen Altersheim drauf! Als wir um 18:30 Uhr die Halle verlassen, tröpfeln immer noch ein paar Läufer ins Ziel, deren Stirnlampen zitternde Lichtspuren ins Dunkel zeichnen. Auch sie haben es geschafft.

Ich war selten so zufrieden mit einem Lauf, obwohl ich so langsam unterwegs gewesen bin. Ich habe genau die richtige Einstellung zur anstehenden Aufgabe gefunden und unterwegs abrufen können. Ich war zwar vorher sehr nervös und unsicher, im Rennen dann aber absolut auf die Aufgabe fokussiert. Leute, das fühlt sich genauso gut an, wie eine neue PB. Echt gezz!

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

einmal mehr Bewunderung

für das, was du geleistet hast, und Knie kann ich nun nach Davos usw. wirklich nachfühlen. Wahnsinn! Deine Zähigkeit möchte ich haben, auf ein pinkfarbenes Finishershirt mit Werbung vom Altersheim verzichte ich allerdings lieber, da ist das vom K 78 schöner ;-))

Also, ich drück mich mal aus der Ferne und gratuliere dir ganz herzlich zu deinen zwei hart erkämpften Punkten!!!! Und kurier für den UMTB mal dein Knie aus, verd... nochmal, da möchte ich dich nämlich auch in der Finisherliste sehen!!!

Und eine Bemerkung zum Schluss: strider wohnt nicht in Frankreich und kann deshalb auch kein Französisch, denn strider ist in der anderen Ecke Deutschlands zur Schule gegangen ;-)))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Vielen Dank ...

... nach Quasi-Frankreich, wo man sprachlich offensichtlich nicht besser dran ist als im schulfranzösischen Ruhrgebiet (in den 1920er Jahren, war hier ja alles von den Franzosen besetzt, aber da war ich noch zu klein ...) ;-).

Das wird ein spannendes 2013. Mit sehr intensiver Vorbereitung. UTMB ist natürlich noch ein ganz anderer Schnack als OSO und hat nur 50% Finisherquote. Schon am Start zu stehen und sich für diese Herausforderung bereit zu fühlen ist reichlich Aufgabe. Finishen wäre dann das Sahnehäubchen.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Boah...:ó)

ich war grad wieder in Luxemburg....danke Klada :o))
Dass Du das durchziehst, war mir klar!
Gratuliere zur gefühlten PB!!
Gut gekämpft, harter Hund!;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Wow,

ein toller Bericht! Man spürt richtig, wie du gekämpft hast. Herzlichen Glückwunsch! Dann kann der UTMB ja kommen.

COOL! Ehrlich! Ich bin froh

COOL! Ehrlich!
Ich bin froh über deinen blog, er lässt mich hoffen...
Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, du hast die Punkte bekommen. Ich wünsche dir jetzt schon viel Spaß beim UTMB!!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Saustark!

Die Trails in den Vogesen und Ardennen können sich "Von" schreiben.
Und wie geht das jetzt weiter mit dem Knie?
Auf Dauer ist das ja echt Mist.

Tolle Freunde!!!

Tolle Freunde hast Du!!! Die waren naemlich genau da wo ich auch war, und haben da mit Matsch, Schlamm, Regen, Kaelte und einer ueber die Ufer getretenen Themse gekaempft, und am Sonntag Morgen kam dann auch noch heftiger eisiger Wind dazu. Nicht lustig. Ganz und gar nicht lustig. Ich war auch da, am Samstag, zwar nur auf Spaziergang und nicht auf "irgendeienem 100Meiler irgendwo in England". Gar nicht lustig. Echt nicht lustig bei dem Wetter!!
Meine allergroesste Anerkennung geht an beide, unbekannterweise. Am Ende ist jeder ein Gewinner. Die drop-out Rate lag bei deutlich ueber 50%!!!!

Und ein Lob geht natuerlich auch an Dich!!!! Vorbildliches Emotions-Management!!!!

Gute Besserung fuer den Scheix Muskel

cour-i-euse

Es reicht völlig, ...

... wenn er endlich mal aufhören würde sich andauernd selber zu demolieren, Dietzrun. Dann wird das auch. Wo kommt das denn her? nich vom Laufen. So wie auch schon die ganzen anderen Karambolagen.
Aber vermutlich wäre das dann nicht mehr Klada. Das fände ich persönlich schon schade. Ich find klada schon so ganz gut wie er ist. (Aber mir tut das ja auch nich weh, was er sich immer wieder antut.) ;-))
;-)
PS: Klada, mir kommen glatt die Tränen bei ner 9er Pace. Echt jezz. Das gibt trails, da bist du froh, wenn du den 10er in 2Stunden schaffst. Gewöhn dich schon mal dran. Und frag mal Markus wie lange man so beim UTMB für den letzten Marathon brauchen kann...
Klasse gekämpft. Punkte im Sack. Nix anderes zählt.
Laß das Knie verheilen, bevor du dir die nächste Baustelle zulegst.

so ne Scheixxe

da ist mir dieser tolle Lauf durch die Lappen gegangen, nur weil Olne so nach Polen klingt. Gut, dass du wenigstens da warst und erfolgreich den Schlamm aufgewühlt hast.
Da will ich nächstes Jahr auch hin- aber nicht wegen der Punkte...die kannst du dann gerne haben;)
...stop continental drift-run counter clockwise...

Frau mainrenner,...

darf isch mit???;o)
Isch möscht auch wieder ne Schlammpackung!
Isch weiß jetz auch, wo Belgien is!;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Da hast Du so hart gekämpft

für ein pinkes Shirt mit Altersheimwertung? Hammer!

Tu was für die Muskeln, dann zuckt das Knie vielleicht nicht mehr. Hört sich nach einem richtig guten Trail an. Ich hör noch meine Tochter nach dem Wörthersee sagen "Wie, so langsam?" - denn die Zeit war natürlich unterirdisch verglichen mit der Strecke auf flach gerechnet!

Aber
a) haben es die Strecken und
b) die Höhenmeter
irgendwie in sich!

Erhol Dich gut - und dann auf ins Training für den UTMB!

Respekt

Gratulation zu den 2 gewünschten Punkten !!!
Die hast du dir verdient !

Das Foto im Gegenlicht ist wirklich toll!

Dein Kampf sowieso.
Könntest du noch ein Bild vom pinken Finisherhirt mit Altersheimwerbung reinstellen? Musst es ja nicht anziehen ;-) Oder hast du es schon entsorgt?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

So ein Shirt...

darfst Du nicht entsorgen, damit bist Du der Oberhammer auf dem nächsten Traillauf...garantiert!
Die Stöcke dazu...genial!;o)
Und dann rast Du allen davon!!!
Wenn Dus nicht mehr haben willst, nehm ichs!
:o)

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

jau Carla, das machen wir!

aber echt jezzz, und dann ham wa den Schlammmassel- und vielleicht jibs ja da Mützen...
...stop continental drift-run counter clockwise...

Du bist echt ohne Kaffee los?

Ich hätte das ganze Haus aufgeweckt, wäre mir egal, das kannst`e wissen;-)
Man klada, welch ein Kampf, *kopfschüttelundfreudewiegutesmirdochgeht*!!! Und alles nur für ein pinkfarbenes Shirt mit Werbung vom Altersheim??? Das hättste doch auch einfacher haben können...so mit Knie wärst einfach mal vorbeigehumpelt und hättst freundlich angefragt...;-))
Super, ich freue mich sehr für Dich, dass die Punkte im Sack sind. Ganz fetten Glückwunsch und großen Respekt, wie Du das gepackt hast!!! Jetzt sei bitte mal nett zu Deinem Knie, es hat sich eine Pause verdient.

Lieben Gruß
Tame
PS: stell doch bitte mal nen Foto vom Shirt rein;-)

Wegen der vielen Nachfragen und Fotowünsche ...

... zum pinkfarbenen Finishershirt, liebe Carla und Sonnenblume, hier ein Foto:

Natürlich wird das Teil bei jeder unpassenden Gelegenheit angezogen, ist doch klar.

Die bereits grob abgebürsteten Schuhe hab' ich mal neben das Shirt gestellt. Das gibt noch Arbeit ;-) ...

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Ja, tolle Freunde!

Markus schrieb, es sei teilweise sogar auch schön gewesen beim Lauf an der Themse. Kein Wunder, wenn man als Gesamtsechster reinkommt, kann nicht alles schlecht gewesen sein ;-).

Und danke cour-i-euse für das Lob für mein vorbildliches Emotionsmanagement.

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Ja, Schalk, ich bin der Self Demolition Man

Eine kleine Bestandsaufnahme der Demolierungen durch Sport VOR meinem Start ins Läuferleben 2007. Damit ihr eine Ahnung bekommt, auf welcher Basis ich durch die Gegend renne, laufe, hinke.

Kopf: Nasenbeinbruch
Torso: Schultereckgelenkssprengung II. Grades links und III. Grades rechts, Doppelter Bandscheibenvorfall
Beine und Füße: 3 Meniskus- und Kreuzband-OPs rechts und links, Innenbandriss links, Außenbandriss Fuß links, Mittelfußbruch links

Dazu diverser Kleinkram wie Muskel- und Sehnenverletzungen z.B. Bizepssehnenentzündungen, Muskelfaserrisse usw.

Demolierungen durchs Laufen: Ein Bänderriss, eine Sprunggelenks-OP, ein Muskelbündelriss und etwas Kleinkram wie Zerrungen, mehr nicht.

So, und dieser Schrotthaufen läuft noch ;-). Ihr seid dran ....

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Mainrenner ...

... Olne klingt tatsächlich wie gepuzzeltes Polen ohne P. Aber Spa :-)? Nächstes Jahr sind so viele Punkteläufe als Vorbereitung auf den UTMB geplant, dass ich mir darüber wohl hoffentlich keine Gedanken machen muss. Ja, komm' nach Olne und nimm' Carla mit. Wahrscheinlich werd' ich auch wieder hin.

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dietzrun 100% richtig ...

... die Trails können sich "Von" schreiben. Und es gibt davon so viele und so gnädig kalkuliert. Und Dnake für den Glückwunsch.

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boah klada...

...isch werf nienienie wieder matsch 'nach dir hin' und sach matschmemme ;-)
holla, das liest sich wie ein krimi und so muss sich wohl auch der lauf angefühlt haben!
das war brain beats body - du wolltest es und hast es geschafft. klasse!
ich freu mich sehrsehr für dich und mit dir. nu kurier dein blödknie...
____________________
laufend will den klada nu auch bald mal bei nem lauf treffen: happy™

Das gilded aber nich!

Du musst schon das Shirt in angezogenem Zustand pos(t)en!
Wenn de das machst, biste jetzt schon der UTMB-Finisher der Herzen!

So ein Fangoläufchen würde mir auch gefallen! Muss ich mir merken!
;-))

OK, OK!

Fällt bei mir bissl kürzer aus:
Pollerknie.
Aber du kannst wenigstens Erfahrungen weitergeben. Ich hab die nicht. ;-(
;-)

Glückwunsch

...und danke für`s Mitlaufen (Kopfkino).

LG
Many

Petra, ich wusste ...

... dass irgendjemand aufpasst und merkt, dass die linke Seite sehr viel mehr abgekriegt hat als die rechte ;-).

Weicheier sind die, nicht wieder versuchen aufzustehen. Zu denen gehörst du ganz bestimmt nicht.

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fazerBS, die Altersheimwertung ...

... wird bestimmt auch bald in Deutschland eingeführt ;-).

Im Ziel hab' ich echt gedacht, ich wär' als nahezu letzter reingekommen. Aber nein, da trudelten doch tatsächlich noch rund 100 Teilnehmer hinter mir ein, von den DNFlern gar nicht zu reden. Gäbe es eine Selbstdemolierungswertung, wäre ich möglicherweise weiter vorne gelandet ;-).

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Tame, ich bin wirklich ohne Kaffee los ...

... kenne ich aber von meinen langen Samstagsläufen. Nur, dass da um spätestesn 10.30 Uhr Kaffee nachgetankt werden kann. Am Sonntag ging das nicht. Und am Abend zum Rest vom Tatort mochte ich zur Feier des Tages dann lieber Prickelwasser trinken. Danken für die Glückwünsche!

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Liebe MC ...

... du willst mich doch wohl nicht ernsthaft zu einer derart heiklen öffentlichkeitswirksamen Handlung nötigen. Mein Manager killt mich.

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happy, datt iss gezz aber ganz ...

lieb von dir, datte nich mehr matschmemme zu mir sagen tuß ;-)

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Glatzek, bei mir ...

... setzt Kopfkino auch immer einiges in Bewegung ;-). Und danke!

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so...

...bin ich. immer ganz dschäntlwummän ;-)
____________________
laufend zwinkert: happy™

ich bring dann

nächstes Jahr Kaffee für Dich mit. Tze, ohne Kaffee! Das geht ja gar nicht...wenn du nicht shirt und Schuhe präsentieren könntest, könnte man ja glatt glauben, du hast gelogen. Ohne Kaffee, das macht einen mistrauisch (und Spa- du hast scho recht wenn man die Formel1 verfolgt, weiß man das. Tut Frau aber nicht. Mea culpa) Also aufn Kaffee in Olne
...stop continental drift-run counter clockwise...

Wenn es Dir leichter fällt,

darfst Du das Shirt für das Foto auch mit Matsch besudeln, aber maximal zu 75%.

Spa hört sich ja so dermaßen nach Kur und Wellness an und dann bekommst Du auch noch so eine ausgeprägte Fangopackung. Wenn sich damit das problematische Knie nicht beruhigt, bist Du nicht tief genug eingetaucht.

Glückwunsch zum anpruchsvollen Matschlauf und zum vollen Punktekonto.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

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