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Ernährung ist das A und O, um gute Ergebnisse erzielen zu können - egal ob es um Regeneration, Carbo-Loading vor dem Wettkampf oder schlichtes Überleben im Wettkampf geht.
Heute behandel ich 'mal das Thema: "Richtige Ernährung vor den Tempointervallen". Aus Lektion 2 ist ja bereits bekannt, dass die Größe der Portion vor dem Training die Pausendauer bis zum Training beeinflusst. Wenn das Training also 45-60 Minuten nach der Nahrungsaufnahme beginnen soll, darf die zugeführte Menge nicht zu groß sein. Bereits bei früheren Läufen habe ich festgestellt, dass ein Snickers-Riegel innerhalb dieses Zeitraumes sehr gut verdaut wird. Diesmal stand aber nicht ein einfacher Lauf auf dem Programm, sondern Intervalle (3*1600m - das ist nicht die Welt, ich weiß, aber immerhin Intervalle). Deshalb sollte eine zweite Energiequelle getestet werden, die möglichst optimal mit den Erdnüssen des Snickers harmoniert. Ich entschied mich für den Wunderbar. [Für die Zahlenfetischisten unter den Läufern hier die Kurzbeschreibung: 1 Riegel (54 g)enthält kompakte 273 Kalorien die sich aus folgenden Makronährstoffen zusammensetzen: Protein: 5,5 g; Kohlenhydrate: 27,5 g; Fett: 15,5 g.]

Nun, was soll ich sagen: Es war super - sowohl der klebrig-nussige Geschmack vor dem Training als auch die Intervalle selbst. So einfach und mit einer solch massiven Endbeschleunigung bin ich schon lange keine Intervalle mehr gelaufen!

Völlig verzückte Grüße sendet
die_alternative

4.666665
Gesamtwertung: 4.7 (3 Wertungen)

Klingt lecker ;D

Das Thema kommt mir bekannt vor, ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich die perfekte kleine Mahlzeit so 1 h vorm Laufen für mich gefunden haben:
1 Banane + 1 kleinen Joghurt :D
Seltsamerweise krieg ich von einer Banane allein immer Seitenstechen ^^ der Joghurt machts! ;)
Aber der Wunderbar klingt gut, vllt probier ich sowas auch mal... xD

Natürlich überhaupt nicht zu empfehlen ...

... und von allen klugen Leuten als falsch hingestellt kann man die Intervalle aber ganz gut auch mit ner Stulle zum Mittag am Abend absolvieren.
"Überdimensionierte" Energiezufuhr ist für mich nur im Wettkampf zulässig. Im Training gibts so was nicht. Da hat der Körper gefälligst mit dem auszukommen, was grad so da ist. Mag sein, dass dann ein Ergebnis des Trainings auch nur aufgrund dessen "schlechter" ausfällt. Aber wenn man das nicht so überbewertet, gehts wieder.
Und falsch ist das ja sowieso.
Deshalb mach ichs ja auch.
;-)
PS: Es hilft bestimmt das eigene Leistungsvermögen besser einschätzen zu können und vor allem weißt du nun besser, was vor dem Wettkampf geht und was nicht. Das ist ja schon mal was.

bin absolut Schalks Meinung

meine Trainingseinheiten sind zu nem hohen Prozentsatz nach einem Arbeitstag, und zwar ohne vorherige Energiezufuhr. Auch getrunken wird während des Trainings nicht, davor und danach, fertig.
Bin vor einer Woche sonntags 47 km im für mich nicht langsamen Tempo gelaufen, verpflegt hab ich unterwegs mit Nüssen und Sojamilch, das wars, lief bombig und mein empfindlicher Magen hat nicht einmal rebelliert.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Geht auch!

Bananen kann ich bis unmittelbar vor dem Lauf essen. Das wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen. Da ich aber nur noch 2 Bananen hier hatte und nicht wusste, wann der Bananen-Nachschub kommt, wollte ich sie mir lieber für einen anderen Tag der Woche aufheben.
Ach ja, und Seitenstechen bekomme ich zum Glück nicht von ihnen.
Joghurt habe ich allerdings noch nicht vor dem Lauf probiert, nur manchmal hinterher - mit Quark und frisch pürierten Früchten.
Viele Grüße sendet
die_manchmal satte_alternative

@ schalk:

Was meinst du mit "überdimensionierte Energiezufuhr"? Der Wunderbar hat 270 Kalorien und das Snickers auch so-um-den-Dreh-rum - zusammen sind wir dann also bei etwa 540-550 Kalorien. Laut meinem Gremlin habe ich aber irgend'was in die 740 Kalorien anschließend verbraten -> ich habe also ein sattes Kaloriendefizit von etwa 200 Kalorien aufgebaut!!! (Warum fühle ich mich gerade nur schon wieder so hungrig?)

Naja, meine Energiespeicher sind am Abend (trotz Stulle am Mittag) manchmal schon sehr leer - speziell im Winter, wenn ich 45min für den Heimweg auf meinem Radl brauche. Ich höre dann halt einfach in mich rein und entscheide, ob ich Energie zuführe und - wenn ja - was.
Aber dass es mir später bei (bzw. vor) Wettkämpfen helfen könnte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen (bin noch nicht so der Wettkampf-Typ). Das gibt dem Ganzen ja tatsächlich einen strategischen Anstrich - super.
Viele Grüße sendet
die_dankbare_alternative

@ runandbike1:

Dass man unterwegs Nüsse findet, kann ich ja noch verstehen - aber wo kam denn plötzlich die Sojamilch her???
fragt
die_neugierige_alternative

das

gabs an Verpflegungspunkt 1 bis 6, war ein Wettkampf

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Ich will auch

auf 3*1600m über 700 Kalorien verbrauchen! Brauche dringend Tipps um dem Hüftgold entgegen zu wirken.

hab keine Tipps

aber die 700 verbrauchten Kalorien geben mir auch schon mächtig zu denken.
Habe jetzt mal gerechnet: Körpergröße 180 cm, Gewicht 75 kg, 1600m in 4:20 min/km, ergibt einen Verbrauch von ca 120 kcal pro Einheit, das wäre dann 360 kcal für das Training. So viel bleibt vom Riegel nicht mehr über, was den Überschuss angeht.
Zumindest bei meinen Werten, aber ich bin alt, lahm und fett.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Intervalle bestehen nicht nur aus Intervallen

Naja, also zusätzlich zu den 3*1600m habe ich mich dann ja noch irgend'was über 1km warmgelaufen und hatte das Vergnügen, am Ende noch irgendwas in die 3km nach Hause laufen zu dürfen(die ein-bischen-in-die-100m-Trabpausen zwischen den Intervallen kann man wohl wirklich vernachlässigen). Die exakten Kilometer-Angaben könnte ich auf Wunsch heute abend nachliefern (sind noch auf meinem Gremlin und der liegt zu Hause)...
...spielt alles aber eigentlich keine Rolle. Denn selbst wenn ein paar Kalorien hängen geblieben wären, dann wäre das zum einen kein Schaden und zum anderen hatte ich viel Spaß beim Energy-Loading und dann auch beim De-Loading.
Viele Grüße sendet
die_manchmal unvernünftige_alternative

Soviel hatte ich mir schon gedacht

Bei mir sieht es so aus, dass ich egal bei welcher Geschwindigkeit pro km etwa gleich viele Kalorien verbrauche. Mhm, das heißt dann 1km in 4:30 braucht genau so viel wie 1km in 5:30. Bin nur beim ersten Tempo kürzer unterwegs.

Um auf 700 Kalorien zu kommen muss ich schon mehr laufen. 3*1600 mit 800 TP und 2km ein- und auslaufen würden da lange nicht reichen (sind immerhin über 10km)!

Genau!!!

Laut Faustformel sind die Kalorien das Gewicht [kg] multipliziert mit der Entfernung [km]. Es bestehen also zwei Möglichkeiten die Anzahl der verbrannten Kalorien zu erhöhen: längere Strecke oder mehr Gewicht.
Ich höre gerade ein paar Schokoriegel rufen "Iss mich, iss mich!" - muss also los.
;-)
Bis demnächst
die_alternative

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