Benutzerbild von Nezzwerker

Ich sitze auf der Bordsteinkante, ziehe mir in Seelenruhe die Falten aus den Socken und dann die Schuhe wieder an. Nur noch ein paar Sekunden bis zum Startschuss. Na und? Das hier ist Ultra. 76,7km. Wenn ich fünf, zehn, dreißig Sekunden später wegkomme, was macht das schon aus? Hier wird in Stunden gerechnet.

Mein Support fragt am Vorabend: "Ist das schon bei Dir angekommen, dass Du morgen so weit laufen wirst?" Nein, ist es nicht. Nachmittags hatte ich noch Angst, Angst vor dem unbekannten Land, den weißen Flecken auf der Lauf-Landkarte, aber diese Angst verschwand dann. Auf der Autobahn, bei der Startnummernausgabe, beim gemeinsamen Essen mit Heinrich, Marco, Nadine und Britt, beim Übernachtungsparkplatzsuchen: Da ist nix. "Damit warte ich bis Kilometer 60", antworte ich. Es klingt überlegener, als ich mich fühle.

Mein Respekt vor dem Lauf zeigt sich morgens in meiner ruhigen, stoischen Vorbereitung. LSF30 auf die meisten freien Körperstellen sprühen. LSF50 auf Nasenrücken, Ohren, Nacken, Schultern, unter die Augen schmieren. Bandana, obwohl ich Kopfbedeckung hasse, wenn es warm ist. Pflaster auf Brustwarzen. Vaseline überall hin, wo es reiben könnte. Etliche Notscheine in die winzige Tasche der Split Shorts: Wenn's ganz schlimm wird, brauche ich vielleicht ein Taxi. Meine Sonnenbrille ist leicht, aber billig: Wenn sie mich nervt, schmeiß' ich sie einfach weg. Mit 50 Cent bewaffnet überfalle ich noch ein Café und benutze ein richtiges Klo - wie gut, dass auf meine Verdauung Verlass ist.

Es geht los, mein Forerunner hat noch nicht genug Satelliten gefunden. Na und? Nach knapp 190 Metern, knapp über eine Minute später ist er endlich soweit - fällt nicht weiter auf. Mit Marco und Henry unterwegs. Ruhig, nicht mal 6er Pace am Anfang. Prima. Marco macht was am Begleitfahrrad und wir sind weg. Heinrich sagt, er sei in den vergangenen Jahren nie auf Empfehlung seines Körpers so langsam gelaufen, aber es scheint zu passen, zu seinen Trainingswirren in diesem Jahr, zu seiner Fast-Erkältung. Irgendwann laufen wir nicht mehr zusammen, nach etwas über einer Stunde - mein Lieblingstempo für lange Läufe bewegt sich so bei 5'20" bis 5'45", langsamer scheint auf Dauer mehr anzustrengen, weil meine Bewegungen etwas unrunder werden.

Schnell wird es recht einsam - der Müritz-Lauf ist nichts für Menschen, die primär auf Party aus sind. Eine Menge Gänse schnattern krächzend über mich und die Müritz hinweg, die Morgensonne bricht sich in dem noch regennassen leichten Wald - ein Traum in hell und klar. Mir tun spontan die Stöpselläufer unendlich leid, obwohl ich prinzipiell verstehen kann, wenn jemand mit MP3-Player läuft.

Da ich das Tempo angezogen habe, sammele ich ein paar Läufer ein, das fühlt sich allerdings heute besonders fragwürdig an - denn abgerechnet wird am Schluss. Was für den Marathon gilt, gilt für den Ultra-Marathon erst recht - man kann sich mit ein paar zu schnell gelaufenen Kilometern am Anfang das Ende ziemlich versauen. Habe ich mir zumindest sagen lassen. Nun, ich werde sehen.

Irgendwann bin ich schon bei über dreißig, ohne, dass mir das besonders aufgefallen wäre. Nur an einem bestimmten Effekt war die Besonderheit dieses Laufes hier ganz gut zu merken: Während man bei so normalen Volksläufen gerne in Sekunden rechnet, ist das hier schon ein Geduldsspiel: Ich sehe einen Läufer weit vor mir und nach eine Weile komme ich zum Schluss, dass ich wohl noch so dreieinhalb bis viereinhalb Kilometer brauchen werde, um ihn einzuholen - die Pace klafft nicht so weit auseinander, die Entfernungen schon. Und siehe, kaum 19 Minuten später bin ich tatsächlich auf seiner Höhe - freundliches Nicken, vielleicht mal eine nette oder lustige Bemerkung und jeder ist wieder in seinem eigenen Lauf.

Einer trägt helle Schuhe mit dunkler Sohle und dunklen Socken und glatte zwei Kilometer lang interpretieren das meine mäßigen Augen in Zusammenspiel mit meinem fantasievollen Sehzentrum als Sandalen - bin sehr erleichtert, als ich nahe genug bin, um zu erkennen, dass der Mann nicht mit Schlappen läuft. Er ist sehr amüsiert, als ich ihm das berichte, während ich mich langsam an ihm vorbeischiebe. Ultra-Überholvorgänge haben etwas von den Elefantenrennen der Brummis auf der Autobahn.

Als noch gut 40 Kilometer übrig sind, muss ich mal lautstark beim Verpflegungsstand aufschlagen: "Isses noch WAAAAAIIIIIIITTTT???" rufe ich nöhlend wie ein kleines Kind, gut gelaunt kriege ich ein "hast fast die Hälfte geschafft" zur Antwort. Ich verzichte darauf, zu erklären, dass erstens die Hälfte noch zwei lange Kilometer auf sich warten lässt und zweitens eh nix zählt, weil bei langen Läufen jeder verdammte übrige Kilometer mehr zählt als die vorigen - selbst wenn zwei Drittel geschafft sind oder drei Viertel oder vier Fünftel, kann man sich sicher sein, dass das Schlimmste noch kommt.

Bei km40 klärt mich ein Mitläufer auf, dass er Nummer 40 und ich 41 bin. "Beziehungsweise jetzt natürlich umgekehrt" - Lächeln, Nicken, er und ich sind wieder im eigenen Lauf. Bei der Marathondistanz muss ich wegen meines späten Forerunner-Satellitenfindens schätzen: Es ist jedenfalls mein bisher langsamster Marathon, aber gerade noch so unter vier Stunden. 3h58'xx" oder 3h59'xx". Inzwischen hat sich mein Schnitt von 6'05" am Anfang auf 5'38" verbessert. Wenn ich - wie ich es mir wünschen würde - in unter sieben Stunden ankommen will, müsste ich wohl noch etwas schneller werden.

Ich beschließe, das nicht zu beschließen - gesund bleiben geht vor. Dann steht "Ankommen" auf der Wunschliste. Dann kommt lange nix und als sekundäres Sekundärziel steht bei mir "Keine Gehpausen" auf dem Programm. Dann kommt wieder lange nix. Dann kommt immer noch nix. Und irgendwann dann die sub7. Sieben Stunden. Irgendwie schon pervers, denke ich - sieben Stunden am Stück laufen.

Die langen Passagen durch die Felder, auch mal an autobefahrenen Straßen entlang, sind heftig. Die Sonne brät. Und zwar mich. Wie gut, dass es an vielen Verpflegungsstellen Schwämme gibt, ich hab' mir einen in Röbel mitgenommen. Da war auch mal richtig Stimmung, mehrere Klatschende und Rufende. Gleichzeitig! Ansonsten habe ich gemerkt, dass ich keine große Lust habe, an den Verpflegungspunkten länger zu verweilen. Ich bin zum laufen hier. Vielleicht mal kurz anhalten, weil man einfach nicht einen Becher Tee, einen Becher Iso, zwei Becher Wasser, getunkten Schwamm, drei Apfelschnitze, anderthalb Bananen und einen halben Teelöffel Salz laufend balancieren kann - klar. Aber an den Wasserstellen greife ich in Marathonmanier meine zwei Becher und laufe weiter.

47km ist das weiteste, was ich bisher am Stück zurückgelegt habe. In Füssen beim Marathon. Und mit der kurzen Pause dazwischen zählen vielleicht auch die 52km vom gleichen Tag. Es passiert nichts besonderes bei 47 oder 52km, ich verpasse sogar beide Meilensteine, weil ich die gepiepsten Runden meines Forerunner nicht mehr wirklich wahrnehme - hin und wieder denke ich: "Ach, 5'54" trotz großem Verpflegungspunkt - wie schön". Aber sonst? Ob km48 mit 5'36" oder km51 mit 5'24" weggeht - pffff!

Ich habe im wahren Wortsinn 55 Kilometer auf der Uhr, als sich mein Körper lautstark meldet und meinem Geist mitteilt, dass er diese ganze Scheiße jetzt hochgradig unlustig findet. Ich mache einen auf Scholle - spreche zwar nicht mit meinem Knie, aber trete in Verhandlung mit meinem Körper: "Okay, Du bist jetzt der Boss und der Kopf abgemeldet - Du gibst die Pace vor. Du bestimmst, wie, wann, was verpflegt wird. Okay?"
"K, Deal!", brummelt der Körper, beschleunigt auf 5'13", 5'04" und 5'16", greift jetzt mehr Äpfel als Bananen, dazu nunmehr Cola und Grapefruitlimo. Na gut. Wird schon stimmen.

Hier gehen immer mehr Menschen mit Müritz-Lauf-Startnummer. Ich erinnere mich an susafras' Bericht und empfehle im Vorbeilaufen Galloway - fünf Minuten Laufen, eine Minute gehen, fünf Minuten laufen, eine Minute gehen. "Damit kommst Du gut ins Ziel", sage ich einem. Der bedankt sich. Ob's was gebracht hat?

Ich renne an jemandem vorbei, er fragt halb über die Schulter: "Staffel?" Als ich verneine, ist er ziemlich außer sich: "Wo kommst Du denn her in diesem Tempo?" "Von hinten", erkläre ich mehr stolz als bescheiden und kriege von ihm noch zu hören, dass das bei mir total locker aussieht. Balsam für die Seele, die ein kleines Bisschen davon dem geschundenen Körper zukommen lassen kann.

Jenseits der 60 kommt endlich bei mir an, was ich hier gerade mache - genau, wie ich am Vorabend sagte. Als mir das bewusst wird, freue ich mich - früher wäre wahrscheinlich doof gewesen. Ich versuche auszurechnen, wie weit es noch ist, das gelingt mir nur noch halbwegs. Mein Körper findet meinen Geist jetzt richtig scheiße und drosselt das Tempo auf 5'26" oder 5'34". Zum wiederholten Male schicke ich den Schmerz nach unten, deutlich unter die Gürtellinie: da unten kannst Du bleiben, Drecksschmerz. Ich kann dich nicht brauchen im Kopf, im Herzen, im Bauch. Auch den zunehmenden Schmerz in Schultern und Oberarmen, der mir sagt, dass meine Armarbeit bisher wohl ganz gut war, schicke ich da runter.

Irgendwann geht das nicht mehr - der Schmerz kommt hoch. Plötzlich taucht sogar der Gedanke in meinem Kopf auf, zu gehen. Das erschreckt mich. Ich bin mitten in einem der weißen Flecken der Lauflandkarte und kann gar nicht mehr so wirklich schauen, wie's hier ist - halb im Delirium. Einige hundert Meter weiter lasse ich ein bisschen Schmerz raus: Ich stöhne und fluche so vor mich hin. Und grüße die Spaziergänger und Radfahrer nicht mehr.

Es läuft irgendwie, der Schmerz wird erträglicher, dann wieder stärker. Kopf: "Da kannst Du genausogut schneller laufen. Dann ist's auch schneller vorbei!" Verquer, aber wahr. Ich beschleunige wieder. Wollte eh negative Split laufen. Kann ich es eigentlich noch unter sieben Stunden schaffen? Wo bin ich hier? Das Anlaufen nach den großen Verpflegungen ist unschön. Steigung und die Dreckssonne im Nacken, Frechheit! Ich lasse einen kurzen Schrei los, damit geht's besser.

Kurzer Schnack mit dem Läufer, dessen Laufstil prima aussieht: sage ihm das. Er freut sich, fragt mich, ob wir hier noch richtig sind - lange schon kein Schild mehr. Bestimmt. Dann bin ich auch schon weg.
Und frage mich, ob ich hier noch richtig bin: Schlechter Sandweg mit Gestrüpp. Das nächste Müritzlauf-Schild zeigt auf einen Trampelpfad. Wollen die mich verarschen? Ich kann kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen, denen hinter mir geht's zum Teil noch schlechter und ihr schickt uns auf'n Trail? Mit Ästen in die Fresse und so? Da hat sich doch einer 'nen Scherz erlaubt, oder?

Kein Scherz, es geht weiter. Es läuft sogar gut. Vielleicht schaffe ich es ja sogar deutlich unter sieben Stunden. Mir kommen plötzlich die Freudentränen - das ist total geil, was ich gerade mache. Triumphal! Und das bei meinem ersten Ultra. Für den Weltfrieden! Für die Liebe, die alles zusammenhält. Euphorisch schwebe ich mit 5'17" dahin, durch das strahlende Licht des perfekten Lauf-Sommertags.

Naja, wenn man das Schweben nennen kann. Rumms, rumms, rumms, machen die Füße, jetzt wieder auf hartem Untergrund. Die Schmerzen brechen über mich herein wie ein plötzliches, pechschwarzes Gewitter. Ich kann jetzt nur noch zusammenbrechen. Fuck, nein, heul' doch! Mach' ich auch. Ich weine, jaunere, schreie. Da sind Leute, Müritz-Touristen, die schauen entsetzt auf das Ding mit der Startnummer, dass da mit verzerrtem, tränenüberströmten Gesicht langrennt. Prima, wenn die Angst vor mir haben, eiern sie mir nicht dumm im Weg rum. Schlappschwänze, verwöhnte! Verpisst Euch, Ihr Eulen!

Gefälle, unregelmäßiger Weg - Schritte werden länger und bringen mich in ganz andere Dimensionen des Schmerzes. Ich jammere und weine mich lautstark mit erhöhter Geschwindigkeit zwischen den ganz normalen Menschen durch, die mich für komplett Meschugge halten müssen. Tu' ich ja selbst auch. Aber irgendwie ist das auch ganz schön geil, als Antwort auf mehr Schmerz noch mehr Geschwindigkeit draufzupacken. Und es ist eine hervorragende Antwort, denn Laufen kann ich ja gut. Eigentlich logisch, dass ich jetzt Lauf bin. Und natürlich Schmerz. Gestatten? Schmerz mein Name. Lauf Schmerz.

Es ist nicht mehr weit: Ich brauch' jetzt nur noch Wasser. Die Wasserstellen-Helferinnen reichen mir hier hinten, in der Nähe des Ziels, meistens die Becher entgegen. Ich kündige vorher an, dass ich gerne zwei Becher Wasser hätte und nehme sie in vollem Lauf mit. Routiniert. Gestatten? Lauf. Schmerz Lauf, geprüfter Wasser-im-Plastikbecher-Aufnehmer, Trinker, Über-Schwamm-und-Kopf-Gießer. Neuerdings euphorischer Flucher und fluchend-heulender Lächler.

Als die Uhr mir sagt, dass der letzte Kilometer unter fünf Minuten weggegangen ist, grinse ich von einem Ohr zum anderen. Da, der Campingplatz von HenryIIX, da vorne kommt der Kletterwald, die Schrebergärten, das ist schon Waren, Ziel in Spuckweite. Da ist einer hinter mir, seine Fahrradbegleitung kommt auf meine Höhe. Nä, Freundchen. Ich bin nicht 72 oder 74 oder irgendsowas Kilometer gelaufen, nur, damit Du mich jetzt ein paar Meter vor dem Ziel überholst. Ich beschleunige. Und da klatscht mal ein Passant und ein anderer will aufmuntern: "Gleich bist Du durch".

Jaja, weiß ich, nerv' nicht rum. Der da hinter mir ist mein Problem, der darf nicht vorbei und ich weiß nicht, ob ich noch genug Energie für weitere Steigerung und für einen Endspurt habe. Da vorne ist der Parkplatz, da steht mein Auto. Dann der mittlere Stadthafen, knapp anderthalb Kilometer. Mehr Armeinsatz! Ich kann noch schneller. Die Fahrradbegleitung von dem Typ hinter mir erklärt: Nur noch um die Ecke, dann sind wir gleich da. Naja, nicht ganz. Aber es ist nett gemeint, nicht in die Irre führend, das merke ich. Mein Forerunner piept und sagt, dass ich den letzten Kilometer mit 4'17" gelaufen bin. Surreal. Das ist fast 3h-Marathon-Tempo.

Da vorne Zielgerade. Ich kann noch viel schneller. Viel Armarbeit, ganzer Körper. Der Lautsprechermann vermutet, ich sei ein Staffelläufer und ist ganz außer sich, als er an meiner Startnummer erkennt, dass ich die volle Distanz hinter mir habe. Alles ganz klar, ein bisschen wie in Zeitlupe, ich sehe alle Zuschauer der Zielgeraden genau, dass hatte ich noch nie bei einem Zieleinlauf. Sogar ein einzelnes bekanntes Gesicht, da ist Britt, aber auch schon wieder vorbei. Ich spüre, dass ich mir fast in den Arsch trete, wie beim Sprint - ich spurte 10k-Tempo. Da, die Matten. Ziel. Ziel. Ziel.
Ziiiiiieeeeeeellllllll!

Freudentränend drehe ich mich zu meinem Jäger um und verschlucke mich vor plötzlichem Lachen: Natürlich ist es ein Staffelläufer. Vielleicht neun Kilometer gelaufen oder sowas. Ich lache darüber, dass ich mich von ihm habe ins Ziel jagen lassen, Laktat am Ende des ersten Ultras, bekloppter geht's nun wirklich nicht. Aber ich bin ihm auch dankbar - geiler hätte der Lauf nicht zuende gehen können. Die Zeit: 6h51'28".

Da, wieder Britt, kurzes Lächeln, kurze Berührung, aber ich muss jetzt erst mal an Ihr vorbei ins Verpflegungszelt, stelle fest, dass ich vor völlig übertriebener Anstrengung erst mal nichts außer Wasser zu mir nehmen kann. Dann geht alles seinen Gang - Chip aus den Schnürsenkeln, zurückgeben, 10 Euro wieder, Schuhe aus, auf Massagebank warten. Dort angekommen bin ich soweit: Es gibt Bier im Mini-Becher, eine von den unfassbar freundlichen, mitdenkenden, zuvorkommenden Helferinnen, die schon an der Strecke so toll waren, bringt mir eins.

Dann die Massage und noch eine surreale Erfahrung: Jetzt bekomme ich einen Wadenkrampf. Masseurin sagt eindringlich: "Nicht den Fuß strecken!", ich antworte "ich strecke den Fuß nicht!", sie besteht darauf: "Nicht den Fuß strecken!", ich beteuere lautstark: "Ich mach' nix!" und das noch drei Mal, bevor sie mir endlich den Fuß in Richtung Schienbein biegt und damit den Krampf beendet. Boah!

Danach bin ich da. Wirklich angekommen. Und barfuß. Schaue auf meine Füße. Die sehen wunderbar aus - als wäre ich gerade bei der Fußpflege gewesen. Hätte ich keine Medaille um den Hals und Startnummer ohne Punkt auf der Brust, es würde mir keiner glauben, dass ich gerade einen Ultra gelaufen bin. Geil. Geilgeilgeil. Barfuß geht's zum Auto, auf dem Rückweg kann ich dann auch endlich per SMS von meinem Sieg berichten. Das Grinsen tackert sich auf meinem Gesicht fest. Mann, wie geil. Ja, netterweise hab' ich auch einen Ultra geschafft, aber das Erlebnis, die Gefühle währenddessen, die Konfrontation mit meinem nackten Selbst - Hammer. So kann ich sein? So bin ich? Das ist echt gut. Den mag ich! Mit dem bin ich einverstanden - mit dem würde ich jederzeit wieder laufen. Auf dem stolzen Grinsen manifestiert sich ein weiteres, zufriedenes Grinsen.

Ultra ist wirklich ultra. Und nicht nur Respekt, sondern wirklich Angst davor zu haben, finde ich durchaus angemessen. Am Sonntag viel Muskelkater im ganzen Körper, Oberschenkel vorne und hinten, Waden, Hüfte, Zwerchfell, Brustkorb, Schultern, Oberarme. Bauch vom vielen Lachen im Restaurant Etna danach. Die Füße tun weh - wäre ein Wunder, wenn Sie es nicht täten. Ich schwitze ohne erkennbaren Anlass. Mein Wasserhaushalt ist völlig durcheinander.

Montag morgen bekomme ich aus heiterem Himmel Nasenbluten in der S-Bahn - sowas hatte ich zum letzten Mal vor dreieinhalb Jahren, als mir ein meine Hausärztin vertretender, komischer Allgemeinmediziner ein Cortison-Nasenspray aufgeschwatzt hatte. Später zittere ich. Und muss dauernd aufs Klo. Mein Herz schlägt hin und wieder bis zum Hals. Dieser erste Ultra war schon sehr, sehr heftig und ich kann jede Reaktion meines Körpers verstehen. Das passt. So weiß ich wenigstens: Da ist einiges an Regeneration fällig.

Und ich weiß: Ich war gut vorbereitet. Ich habe ihn gut überstanden. Ich habe wieder mal reichlich Glück gehabt. Ich war mir sehr nah.
Und ich weiß:
Ich werde es wieder tun.

4.972975
Gesamtwertung: 5 (37 Wertungen)

Super...

...schöner Bericht, muss ein toller Lauf gewesen sein und ein tolles Gefühl... ich will auch Ultra :)... evtl. näxtes Jahr

Danke und noch gute Erholung =:o)

P.S. Bei Nasenbluten drücke die Nase immer mit einem Taschentuch zusammen, so dass die Adern verschlossen werden.

I'm not big boned, I'm fat ;)

Dass Ding mit der Startnummer *lach*

Ich seh die skurrile Szene förmlich vor mir und das Zielfoto erklärt sich jetzt auch von selbst!!!
Hammermäßig gelaufen und wie nicht anders erwartet auch auf dem selben Niveau in Buchstaben gefasst und hier geposted! Danke!

Zitat Rü: Das ist echt gut. Den mag ich! Mit dem bin ich einverstanden - mit dem würde ich jederzeit wieder laufen. Am Samstag ist es schon so weit! Geilgeilgeil

Gruß maecks


Wir sind BORN - Laufen wie bekloppt!

Du bist Da

Schön, dass Du angekommen bist. Nicht nur in Waren.
Bist ja richtig-richtig schnell gelaufen. Konnte Dich ja auch nicht zwischendurch stören.

Die Nachwirkungen finde ich aber schon ein bisschen krass. Mal ein paar Wannenbäder mehr in dieser Woche sollten drin sein.

Den Typ mit der Ironman-Mütze wirst Du bestimmt noch in seinen Träumen verfolgen.

Ich nehm mir mal 2 Sachen mit.
- Ist es noch weit??!!! gehört auf ein Ultra-shirt gedruckt

und das Dramulett "Staffel? - Nö!"
muss bei jedem Ultra aufgeführt werden.

bis in ein paar tagen denn

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 10. Cospudener Seelauf am 26. August, 18 Uhr)

Foto-Erschöpfung

Die Iron-Man-Mütze ist im Hintergrund dann noch komplett zerstört.

He's haunted!

Laufen in Leipzig (z.B. beim 10. Cospudener Seelauf am 26. August, 18 Uhr)

Angekommen.

Bin ehrlich sprachlos.

Sagenhaft.

Gruppenduell BORN vs. Ruhr
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Du hattest recht...

..man kann das kaum in Worte verpacken...aber Dir ist es gänsepellentauglich gelungen!

Haste super gemacht und die Zeit geht ja mal gar nicht.
Glückwunsch Großer!

...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

das Gruppenduell: RUHR vs. BORN

DAs einzige vor dem ich

DAs einzige vor dem ich Angst habe, ist deine Leistung. Was du in den letzten 2-3 Jahren rausgehauen hast, ist mehr als beängstigend :-) Unglaublich. Ein wahnsinnig fesselnder Roman, den du uns hier vorlegst. Bei solchen Berichten werde ich hin- und hergerissen zwischen "ich auch, ich auch" und meinem Schwur, nie wieder Ultra zu laufen.
Aber egal wie es kommt, ich hoffe, deine Regeneration läuft so gut voran, dass du in Wolfenbüttel dann die Dreistelligkeit angehen willst :-)

BEste Grüße
Sascha, der mit der Ruhri-Fahne läuft

Jogmap Ruhr feiert & läuft bei den 24 h in Jägermeister City

Fast ohne Worte

Der Bericht und der Kerl sind echt gut. Den mag ich! Mit dem bin ich einverstanden - mit dem würde ich jederzeit wieder laufen.
Gruß, Marco
You´ll never beisichangekommen alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Phaenomenal

Der Kerl. Der Lauf. Der Bericht. Phaenomenal. Einzigartig. Erstaunlich. Danke.

s:)

Glückwunsch

zu deinem ersten Ultra und danke für den tollen Bericht.

BORN - sind sie zu stark, bist du zu schwach!

???

Tja, Rü, was soll man dazu noch schreiben? Ich durfte IHN kennenlernen, ich mit IHM sogar mal gelaufen! Toller Kerl, toller Läufer, toller Bericht; ehrlich, ungeschminkt, echt Rü halt. Super zum Mitfiebern und nächstes Jahr probiere ich auch Müritz; wenn auch so etwa 3 Stunden langsamer als du mindestens ;-))

Macht weiter so, du bist richtig!

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Mit Herzblut geschrieben

mit Herzblut eine Hammerzeit erreicht! Meinen Allerherzlichsten an dich, dem ultra-super Läufer!

Bei deiner Tränenpassage musste ich mir beim Lesen selbst ein Tränchen aus den Augen drücken, weil ich mich an meinem Zieleinlauf in Biel erinnert fühlte und damals auch Tränen in den Augen hatte - wenn auch Freudentränen! Ultra ist etwas ganz besonders, vor allem Emotion pur! Man hat Höhen und Tiefen, bzw. was besonders faszinierend ist, ist die Tatsache, dass man nach Überwinden seines Tiefpunkts plötzlich wieder Gas geben kann! Allerdings: soviel Gas entsprechend dem 10er-Wettkampf-Tempo - das schaffst nur du! Du bist wirklich nicht normal! ;-)

Herzlichen Glückwunsch auch zum Treppchenplatz!!!!

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Wiederholung

Und wieder muss ich wiedeholen, was schon mehrfach kommentiert wurde: Ein toller Bericht, zunächst dachte ich: Oh, ganz anders als beim Hamburgmarathon, so ganz ohne Wettkampffieber. Aber dann kam ja doch noch ganz anders.
Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung - und noch mehr vor der Laufleistung ;-)
Bei den Schmerz- und Selbstbeschimpfungs- und Spaziergängerbeschimpfungspassagen musste ich doch lachen - und das nicht aus Hohn.

Vielen Dank für den Bericht und bis Samstag!
der Esel

24 h in Jägermeister City - Jogmap Ruhr läuft wie bekloppt

orientierung

moin nezzwerker ,

hat mich doch neulich einer meiner buddies gefragt ob ich auch den wm-mara gesehen hätte ,
"zur motivation inspiration und orientierung
für dein spätsommertraining "
ja , isch ´abe

aber bester nezz ,dein bericht toppt das um längen !!
DAS ist das wahre leben

herzlichen glückwunsch und hut ab
und ein megagroßes dankeschön
daß du uns alle hier miterleben lässt was einen menschen und ultra ausmachen kann ,
in genau dieser reihenfolge

viele grüße
christine

DER HAMMER

Aua - mir tut ja schon beim Lesen alles weh ...
Und der Gedanke an Ultra irgendwann, den verbanne ich mal ganz schnell aus meinem Kopf ! Nie !!! Dann bin ich eben ein Weichei, egal.
Aber dir - höchsten Respekt und Gratulation !!
CU am Samstag, freu mich drauf,
Mone

fast sprach(schreib)los...

...hinterlässt mich dieser umwerfende, gänsehaut verursachende bericht!
DANKE nezzi!
das war großartig. glückwunsch und respekt für beides: den megatollen lauf und den wunderbaren bericht.
____________________
laufend beeindruckt grüßt: happy

Ohne Worte

Bewundernd staunend, ungläubig, nicht von dieser Welt!

Einfach Spitze!

ZüperOli

*Wer schneller läuft, ist früher fertig!*

Inspiration..

toller bericht, super inspiration. danke!

Ultragratulation

Mein lieber Hessenbub,

auch von mir eine Ultragratulation zu deiner Superleistung. Rai hat ja schon gleich erzählt, was du da wieder abgeliefert hast. Du hast das Potenzial und nutzt es und du wirst sicherlich noch viele solche Läufe machen, in denen du und dein Körper zeigen, was alles menschenmachbar ist.

gglg deine Ute-Buddy

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

angelrunner-Certified Members Of Born

Respekt,

kann ich da nur sagen. das ist ja eine Hammerleistung.
Sehr,sehr ausfürlich und witzig geschrieben.
Ich mußte beim lesen oft lachen und bekam sogar Gänsehaut.

Zitat:Das Grinsen tackert sich auf meinem Gesicht fest. Mann, wie geil. Ja, netterweise hab' ich auch einen Ultra geschafft, aber das Erlebnis, die Gefühle währenddessen, die Konfrontation mit meinem nackten Selbst - Hammer. So kann ich sein? So bin ich? Das ist echt gut. Den mag ich! Mit dem bin ich einverstanden - mit dem würde ich jederzeit wieder laufen. Auf dem stolzen Grinsen manifestiert sich ein weiteres, zufriedenes Grinsen.

Sehr schön...

Ich für meinen Teil bin auch eine kleine Kampfsau, aber ob ich soweit gehen würde weiß ich nicht.
Meine 70km habe ich mal beim Bund irgendwo in Eggesin in 14 Std absolviert. Über Nacht. war aber mehr schnellgehen mit überdenSeehangeln, kurz den Schnuffi auf und Verpflegungspausen.
Kann man aber nicht mit deiner Leistung vergleichen...

Na dann erhole dich mal gut.
Grüße aus Greifswald Heiko

Wahnsinns Leistung!!!! Echt

Wahnsinns Leistung!!!! Echt klasse gemacht!!!

Danke für den schönen Bericht und ich kann mich da Laufzicke nur anschließen, Ultras würden für mich nicht in Frage kommen, mir reicht ein Marathon.
Aber als mein Freund davon hörte, fand er Gefallen daran und würde das auch mal gerne laufen. Kann er, ich werde ihn tatkräftig dabei unterstützen. ;-))

LG,

Melanie

Du bist

wirklich der Oberhammer.
Auch wenn ich so eine strecke wohl nie unter die Schuhe nehmen werde, fühle ich mich von dir mit auf die Strecke genommen. Hammerleistung!!! Du läufst wie vom anderen Stern.
----------------------------------
LG Inumi
Wenn du es eilig hast, geh langsam

Wir sind BORN - laufen wie bekloppt

Klasse

Genau so isses.
Besser kann man seine Gefühle beim Ultra kaum beschreiben.

Hans-Uwe

Buch!

Hey Rü,

ich danke dir für´s Teilen. Ist schön mit dir! Tu uns allen einen Gefallen - tacker deine Berichte zusammen und finde einen Verleger - RÜ RENNT - Verfilmung nicht ausgeschlossen.

Lieben Gruss

Flitzfritz

jeder zieht hier mal den Hut

vor Dir. keine Frage solche Berichte zu lesen und solche Leistungen mitzubekommen ist schon was aussergewöhnliches. Aber genau deswegen sind wir ja wohl hier, um zu laufen und uns zu freuen wie schön das sein kann.

Was bleibt ist doch, dass es geilgeilgeil war, auch die Begegnung mit sich selbst.

Viel Spass in der Regeneration und nochmals Glückwunsch zu der Leistung.

erbärmlich

ehrlich ein supertoller bericht

ich werd das nächste mal dran denken, wenn ich mit ner 7min pace übern feldweg krieche und mir überlege ob ich jetzt nach 5 km noch ne kleine gehpause mache oder durchlaufe - klingt irgendwie ziemlich erbärmlich dagegen -.-

wenn ich "groß" bin, dann lauf ich auch irgendwann mal ultra, aber bis dahin guck ich noch viel elbwasser beim davonfließen zu!

Als Reg-Badezusatz empfehle ich Kaisernatron 100g auf ein Vollbad ;)

Laßdiesen Bericht doch


Laßdiesen Bericht doch als Buch binden, ich wettedas verkauft sich megamäßig. Hut ab vor Deiner Leistung und Deiner Schreibfähigkeit. Es macht SpaßDeinen Blog zu lesen. Danke, riesenrespekt Silke

Respekt. Merh kann ich dazu

Respekt. Merh kann ich dazu nicht sagen. War ein sehr eindrücklicher Bericht. Wobei ich für mich derzeit sagen würde - muss ich nicht haben. Aber das ändert ja nichts an Deiner Leistung.

Super!

Der erwartet geile Bericht nach einer tollen Laufleistung und trotzdem bin ich sprachlos und hab Gänsehaut. Erhol Dich gut!
Grüße, Petra.

Herzlichen Glückwunsch

Hallo Nezzwerker

Auf diesen Bericht habe ich gewartet und ihn gerade gespannt und bewegt gelesen. Ja, du bist im Schreiben begabt und doch vermute ich, dass so eine Erfahrung nur schwer mit Worten begreifbar gemacht werden kann.

Danke für dein Anteilgeben und virtuelles Mitnehmen auf einen Höhepunkt deines Lebens!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem erfolgreichen ersten Ultra und einer super Zeit!!

lg
volki

Himmhochjauchzenden Respekt

... hab ich; vor deiner Wahnsinnsleistung sowieso, aber auch lesend, mitfühlend vor deiner Fähigkeit die berührenden Worte für Erfahrungen von Blut, Schweiß, Tränen, Glück, Triumph und Selbstüberwindung zu finden.

Ich freu mich, dass ich Anreger sein durfte für dich/euch, diesen Lauf zu machen. Und fühle mich in vielen deiner detailreichen persönlichen Beschreibungen an meine Müritz letztes Jahr erinnert. Z. B. dieser LKW-Vergleich beim Überholen ;-))

Ich werde es auch immer wieder tun - wenn auch im Schnitt so 60 Sek langsamer als du.

Lass dich ultraherzlich grüßen
Rai

BORN to run

angelrunner - Certified Member Of BORN

absoluter Hammer!

Normalerweise schließe ich mich ja wirklich ungern an, wenn schon so viele Leute einer Meinung sind, aber _dieser_ Bericht ist wirklich absolut mitreißend - und dies, obwohl hier nur die wenigsten Leser dieses "Ultra-Gefühl" wirklich nachvollziehen können. Klein und mikrig fühlt man sich mit seinen Laufleistungen dagegen und trotzdem inspiriert... SEHR GEIL! Danke!

Und den allergrößten Respekt vor der Leistung.


Das Wörterbuch ist der einzige Ort, an dem "Erfolg" vor "Schweiß" kommt!

EINFACH SUPER,

Diese Beschreibungen - einfach Genial!
Und seien es doch nur so triviale Dinge, wie das Wissen vorm Start die nächsten 6-8h lediglich mal etwas Wasser wegschaffen zu müssen, sei es die Geduld oder Ruhe, wenn man auf Leute aufläuft, irgendwann überholt, das hadern, das irre Gefühl, wenn man sich sicher ist, dass man ankommt,... Herrlich! Anstrengend!
Und doch so, als dass man sich das noch mal antun muß!
Sehr schön! Gratulation!!
Auch vom Schalk

Hammer...

ist ja schon alles geschrieben.. aber ich komme nicht drum herum meinen "virtuellen Hut" zu ziehen .. Wahnsinn!!!!

Ich kann nur sagen:

WOW

Außerhalb meiner Vorstellungskraft

Umso größer ist mein Respekt vor Deiner fantastischen Leistung. Und ich Weichei heule letztens nach 32 Km rum, weil ich ein bisschen schwitze. Danke für den schönen Bericht, liest sich faszinierend!

Gruß aus New York, Docrob

Chapeau

Respekt !

Adieda
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!
GPSies - Tracks of Spindoc

Alter Schwede!

Boah - heftig. Danke für deinen Report. Glückwunsch zum ersten Ultra. Ich hoffe, du hast dich wieder einigermaßen erholt. Wir werden uns wahrscheinlich nie sehen, weil du immer wegrennst. Aber wenn, wäre es ja nett!

"Verpisst Euch, Ihr Eulen!" - gerade lauthals gegackert... ;-)))

fnord - korrekt-laufen.de

Atemberaubend

Danke für`s "mitnehmen" auf deinen ersten Ultra.

Klasse, Gratulatonion so´n

Klasse, Gratulation so´n pace schaffe ich noch nicht mal beim Marathon, viel weniger beim Ultra.
Astrid

Hallo Rü,

Gänsehaut ist noch eine Untertreibung!!!!! Danke für den tollen Bericht und das Du uns daran hast teilhaben lassen. Ich wusste schon warum ich auf einen ruhigen Abend gewartet habe umd Deinen Bericht in aller Ruhe zu lesen. Ganz, ganz große Schreibe!!! Und natürlich eine tolle Leistung!!!!

Ich freu mich auf ein Wiedersehen am Wochenende.

Liebe Grüße
Ulli

"Das Leben geschieht einem, während man damit beschäftigt ist, andere Pläne zu schmieden", John Lennon

Wir sind BORN.Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Ungeduldig und doch gelassen

wartete ich auf deinen Bericht, da ich eine gesteigerte Erwartung in ihn legte; ihr wurde nicht nur entsprochen, ich bin dank dir meinen ersten(und letzten?)virtuellen Ultra gelaufen.. Danke dir, dass du uns alle hast teilhaben lassen an dem Auf-und-Ab einer Grenzerfahrung.
Es zeigt sich, dass manchmal das Ergebnis mehr bedeutet, als die Summe der einzelnen Teile erwarten lässt!
Dein nächstes Ziel hast du ja schon vor Augen, sodass nicht die Gefahr besteht, in das Ich-habe-mein-Ziel-erreicht-Loch zu kippen..
Bleib´ gesund und erhol´ dich lange.
Dir gratulieren und mich vor deiner Leistung verneigen möchte ich an dieser Stelle selbstverständlich auch noch!!!

Danke für den Bericht(siehe Wertung)!

Gruß supergrobi

Erste Sahne

Wenn`s läuft,läuft`s!dein Bericht,motiviert mich nicht so schnell aufzugeben,wenn mein Kopf mal keine Lust zu mehr verspürt.DANKE! kiki

Hey Rü,

Du geile Sau!

Dazu: Bester Laufbericht ever. Gänsehaut.

Alles Liebe

Lutz

Gruppenduell Bornies vs. Ruhries

DER OBERHAMMER

Dein emotionaler Bericht ist der Oberhammer, Deine Leistung sowieso. Das ist kein großes Kino - es ist viel besser.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Herzlichen Glückwunsch

Du kannst unwahrscheinlich gut schreiben. Hab richtig mitgefiebert.

"Verpisst euch, ihr Eulen"!?!?!?! Musste herzlich lachen. Jetzt schon ein Klassiker!
Klar, was beim nächsten Lauf auf Deinem T-Shirt steht, oder!?

Grüße,
Maria

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links