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Seit dem letzten Event in München habe ich mich etwas zurückgezogen. Warum? Keine Ahnung – irgendwie war die Luft raus. Wenn ich so auf das Jahr 2012 zurück blicke, dann war vieles nicht so gelaufen wie ich es gerne wollte.
Angefangen mit der Gesundheit meiner Mutter – das geht über alles. Ich würde niemals gut Trainieren können, mit dem Wissen das es meiner Mutter schlecht geht. Das hat vor meinem Hobby natürlich höchste Priorität.

So verlief das Training Anfang 2012 erst einmal zaghaft, aber dennoch mit ein wenig Spaß.

Das erste Event HM in Ingolstadt April lief schon mal nur mit halben Herzen und das weil ich einen Kurzurlaub in London machte

und mir dort eine schwere Bronchitis und Kehlkopfentzündung einholte. Da musste ich schon mal meinen Eröffnungslauf 5 km Brooks-Run von der Liste streichen und gerade mal etwas gesund, startete ich in Ingolstadt den HM.

Dort lernte ich auch noch meinen Freund kennen. Auch solche Beziehungen müssen gepflegt werden und so konnte man das eine oder andere Wochenende nicht so trainieren wie man es gerne wollte.

… auch wenn er selbst Läufer war – aber eben nur für kurze Distanzen. So starteten wir gemeinsam unser nächstes Event in München beim Sportchecklauf einen HM.

Dann war auch noch die Bewerbung von Tiger Balm Team. Ich wollte so gerne das Event Hawaii Honolulu Marathon gewinnen. Also gab man auf Facebook alles, machte Werbung für sich um ein paar Likes zu erhalten, aber das klappte nicht wirklich. So bestand noch die Hoffnung für die Kreative Bewerbung, aber auch da war ich nicht gut genug und so blieb noch ein Funken Hoffnung beim Samstag Event in München – ein Tag vor dem München Marathon, den ich von Tiger Balm Team gesponsert bekam. Aber das später.

So trainierte ich wie es eben ging, schaute immer wieder nach meiner angeschlagenen Mutter, versuchte die Beziehung zu meinem neuen Partner aufrecht zu erhalten und auch noch nebenbei arbeiten gehen und Freundschaften zu pflegen. Es war nicht immer einfach, am meisten litt am Ende meine Begeisterung zum Training. Die Motivation ging immer wieder verloren und doch – wenn wieder etwas Luft war, kam sie wieder.


Training mit Freunden


Training mit Freunden und Partner


Vorbereitungs-Training für den bevorstehenden Allgäu Panorama Marathon

Das nächste Event war dann der Bergmarathon in Sonthofen APM. Ich glaubte gut vorbereitet gewesen zu sein, aber das war wohl wieder ein Fehlgedanke. An diesem Tag waren es 38°c und die Hitze hätte mich zum ersten Mal dazu gebracht den Marathon bei 34 km abzubrechen. Aber ich kämpfte mich durch und kam ins Ziel, aber gefrustet über die erreichte Zielzeit. Danach hatte ich auch noch 2 Tage lang Magenprobleme. Aber letztendlich zählte dann einfach, das man ins Ziel gekommen ist. Mein Freund war dabei, aber er lief nur den HM dort, denn er wollte sich nicht „töten“ ;-). Er baute mich dafür anschließend wieder auf und war stolz auf mich und meine Leistung.


dem Gipfel entgegen mit ganz netten Leuten…..


noch voller Freude und Spaß


da ging es mir dann schlecht….


Zieleinlauf – einfach glücklich darüber

Es wurde nach einer kurzen Regenerationsphase wieder weiter trainiert. Das nächste Event stand an – HM in Ulm, gesponsert von der Firma meines Laufkollegen Michael. Auch mein Freund machte da mit. Und auch dort war ich nicht zufrieden mit meiner Leistung. War das Event zu früh nach dem Bergmarathon? Ich weiß es nicht.

Gleich zwei Wochen später folgte dann ein Vorbereitungslauf mit meinem Freund. Er wollte ebenfalls in München den Marathon laufen, hatte aber bisher noch keine langen Läufe absolviert. Zuerst wollten wir ohne Event einen 30er Lauftraining machen, aber dann entschieden wir uns für den Voralpenlandschaftslauf in Kempten (30 km 750 Höhenmetern) Für ihn war der Lauf die Hölle und auch ich bekam kurz vor dem Ziel auf einmal Krämpfe. Ich bekam meine sehr schnell wieder in den Griff, mein Freund leider nicht. Dennoch hatten wir zwar unsere geplante Zieleinlaufzeit nicht geschafft, aber jede Menge Spaß gehabt.


vor dem Start…

Eine Woche später – zufällig mal wieder bei meiner Mutter gewesen, weil wir dort den Fußboden in der Wohnung renovierten, nahm ich kurzerhand auch an dem Kocher Cup Event teil. Ich hatte etwas Zeit, zwar war ich von den Events davor schon recht müde und dann auch noch das Renovieren, irgendwie hatte ich eigentlich gar keine Power mehr. Dennoch wollte ich dort mitlaufen und irgendwie war es das Läuferherz, das zu mir sprach „mach mit“. Was war das für ein Glück für mich. Wenig Teilnehmer und ich machte den Platz 1 – in der Gesamtwertung Frauen und in der AK. Das lohnte sich wirklich, denn ich bekam ein paar neue Laufschuhe und das auch noch meine Marke.

Da ich auch in einem Leichtathletik Verein bin und dort das Tri-Team den Buxachtal Lauf organisieren, lief ich eine Woche später auch dort mit. Und wieder hatte ich kein gutes Gefühl über meine Laufleistung. Ich kam mir so k.o. vor und ich wusste, dieses Jahr ist abzuhaken. Aber dennoch schaffte ich wie im letzten Jahr den AK Platz 2. Leider gibt es dort keine AK-Preise für den 2. und 3.Platz.

Und dann kam der Tag X, der alles entscheiden soll wer noch für das Event Hawaii Honolulu dabei sein soll. Die Spiele waren ja mal nicht schlecht, aber einen Tag vor dem Marathon war es sicher nicht Vorteilhaft. Und so wurde auch für mich der Marathon danach eine Qual. Aber wie heißt es doch so schön: Es ist nicht die Zeit die zählt, es ist Deine Leidenschaft. Und genau dieser Spruch halte ich mir bis heute noch vor Augen.


beim Kuh melken


beim Rodeo reiten


hau den Lukas


Marathon München am Start


Marathon München auf der Strecke


Marathon München bei ca. 30 km


Marathon München Ziel vor Augen…


Marathon München g´schafft. Auch mein Neffe Christian hat seinen ersten 10 km Lauf ohne Training in 1:03:… g´schafft. Wahnsinn.


Marathon München Urkunde


Marathon München so sehen Sieger aus J

Zur Zeit laufe ich wieder und trainiere auch wieder, aber nur auf halber Flamme. Es ist für mich Winterzeit und das bedeutet für mich immer etwas Winterpause. Natürlich mache ich keine Pause, sondern mein Training wird systematisch aufgebaut – aber ohne Stress, ohne Wettkämpfe. Alles was so im Jahr vernachlässigt wurde, will ich nun jetzt nutzen um es wieder aufzubauen. Krafttraining, Regeneratives Training, Erholungsphasen, Laufstil etc. – all die Dinge, wofür man weniger Zeit hat wenn es um Laufevents geht und im nächsten Jahr soll es für mich wieder gut weiter gehen.

2013:

April:
14.04.2013: Kempten Laufsporttag Saukel – 5 km Brooks Run
21.04.2013: Hamburg Marathon

Juli:
07.07.2013: Nebelhornlauf
21.07.2013: Königschlösser Marathon Füssen (offen)

August:
18.08:2013: Allgäu Panorama Marathon Sonthofen – Ultra (offen)

September:
Termin noch nicht bekannt: Kocher Cup 7,5 km

Oktober:
20.10.2013: Tui Marathon Mallorca

2.666665
Gesamtwertung: 2.7 (3 Wertungen)

cool!

Schöner Jahresrückblick! Aber es geht ja noch was!

chris

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Tsts -

da hat das Jahr noch knapp 2 Monate für uns übrig - und die Leutz schreiben schon Jahresrückblicke...
Aber schöner Bericht, doch.
Und weiterhin viel Spaß beim Laufen, Freund sein, Freund haben, Mutter pflegen, Pläne schmieden!

g.

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

ganz viel Hochachtung

bei soooo viel Action immer noch positiv grundgestimmt zu sein,
und immer wieder weiter zu laufen.

Riesenrespekt & beide Daumen hoch

Lurch

Regenfetischisten = die "normalste" Laufgruppe im Universum
wird nur von NEONGELB getoppt!

nur aus sportlicher Sicht

sicher etwas früh dran um es als Jahresrückblick zu schreiben, aber für mich gibt es in diesem Jahr kein Event und ich schrieb diesen erst mal aus der sportlichen Sicht aus. Ich mach nur noch meine Traininseinheiten um drin zu bleiben, aber nicht um noch einen Wettkampf in diesem Jahr zu bestreiten. In privater Hinsicht muss ich noch warten - denn es kann noch soooo viel passieren. Meine Mutter hatte ihren Schlaganfall zeitgleich mit einer meiner Lauffreunden Mutter. Diese Mutter bekam vor 3 Wochen wieder einen Schlaganfall und verstarb gestern. Und da bekommt man natürlich auch wieder die Sorge um die eigene Privaten Verhältnisse.

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