Benutzerbild von rhinfo

Heute hatte auch ich eine Begegnung der "etwas anderen Art". Nicht beim Laufen, aber sonst gleicht sie doch sehr dem Bericht striders vor einiger Zeit. Um es vorweg klarzustellen, nicht der Hund war das A§$§§/&&%och, der blieb bei allem noch sehr friedlich. Aber sein Herrchen. Bloß hat man ja nie Zeugen, wenn man welche braucht...

Ich fuhr in der Innenstadt von Krefeld mit dem Fahrrad ordnungsgemäß über eine Radfahrerampel bei Grün. Kommt mir ein Fußgänger mit einem Schäferhund an der langen Leine entgegen und versperrt so den kompletten Radweg. Ich weiche auf den Fußgängerbereich aus und raune dem Hundehalter zu, dass er und sein Hund sich auf dem Radweg befinden. Worauf dieser mich anschnauzt, dass er seinen Hund auf mich hetzen wollte. Ich blieb stehen, drehte mich um, und meinte, dass ich gleich absteigen würde, was ihn aber nicht sonderlich beeindruckt hat. Ich zeigte auf die andere Straßenseite, wo sich ein Polizeirevier befand. Ich wies ihn darauf hin, dass das den Straftatbestand der Nötigung darstellte, wenn er mit seinem Hund droht. Das ließ ihn aber auch kalt, er beschimpfte mich weiter.

Ich sah ein, dass ich ohne Zeugen nichts gegen diesen Rüpel unternehmen konnte, und warf ihm noch ein paar "nette" Worte an den Kopf, bevor ich weiter fuhr. Was hätte ich auch tun sollen? Das Polizeirevier auf der anderen Seite nutzte mir wenig, solange kein Polizist das Geschehen beobachtet hatte. Absteigen, wie ich gedroht hatte? Der Kerl hätte mich tätlich angegriffen oder gar den Hund tatsächlich auf mich gehetzt. Im Wegfahren dachte ich noch daran, dass ich ein Handyfoto von ihm hätte machen können zwecks Strafanzeige, aber das hätte auch zu viel Zeit gekostet, der Kerl hätte mich inzwischen auch angegriffen. Zeugen, die den Kerl zwecks Personalienfeststellung festgehalten hätten oder zumindestens bei der Polizei hätten aussagen können, gab es leider mal wieder nicht.

Frustrierte Grüße
Renate

P.S.: Einen Troisdorf-Bericht schreibe ich noch nach Bottrop...

Bottrop

1.727275
Gesamtwertung: 1.7 (11 Wertungen)

Vielleicht

wäre es doch besser gewesen, die Polizei aufzusuchen,besonders wenn das Revier direkt gegenüber ist.
Vielleicht hätten die zumindestens die Personalien festgestellt und damit eine Meldung beim Ordnungsamt gemacht.
Selbst wenn das noch keine Konsequenzen hat, wäre das zumindestens aktenkundig und würde hilfreich sein bei der nächsten Meldung.

P.S. ist bin selber Hundebesitzer und kann solche Typen absolut nicht ausstehen. Als Hundeführer bin ich verantwortlich dafür, das der Hund keinen belästigt. So ein Verhalten spricht dem Hundeführer jegliche Eignung zur Führung eines Hundes ab-

Gruß

Horatio

Dann hätte ich erst noch einmal an ihm vorbei gemußt...

...und wer weiß, ob er mich dann doch noch angegriffen hätte. Außerdem hätte er ja gesehen, wie ich ins Revier gehe. Bis ich mit einem Polizisten wieder draußen gewesen wäre, wäre er weg gewesen. Wäre nur eine Anzeige gegen Unbekannt geblieben, aber die verlaufen meist im Sand, und außer den eigenen Ärger bliebe nichts davon übrig...

Und was den Hund angeht, da kann ich nichts negatives sagen. Dass er mit der Leine den Radweg versperrt hat, dafür konnte der Hund ja nichts. Und er blieb die ganze Zeit friedlich. Allerdings bei einem Schäferhund habe ich dennoch viel Respekt. Wenn er abgerichtet ist, kann er sich auf Kommando in eine reißende Bestie verwandeln.

Nachdenkliche Grüße
Renate

Bottrop

Ich gehe mal davon aus das

Ich gehe mal davon aus das du ohne weiteres an Hund und Rüpel vorbeigekommen bist.
Also was hat dich denn nun dazu bewegt ihn anzublubbern. Sicher war sein Verhalten ncht OK aber trotzdem... was solls. Das er sein Hund auf dich hetzen wollte ist natürlich ne sauerei und er kann froh sein das es niemand weiteres gehört hat.
Ohne ihn in Schutz zu nehmen hättest dir einfach auf die Zunge gebissen und nicht den Verkersaufseher gespielt müßtest du dich jetzt nicht aufregen.
Ach ja ich habe auch 2 von diesen Vierbeiner und ich kenne auch jede menge andere Hundbesitzer die einfach nur ein Graus für die Innung sind. Aber "he" das Leben kann so einfach sein wenn man sich nicht selbst immer unter Stress setzt und andere Masregeln muß. Und denke mal darüber nach ob "du" immer verkerstechnisch alles richtig gemacht hast.

Finde Deine Antwort total daneben

Tut mir leid, es ist und bleibt eine Straftat, nämlich Nötigung. Egal was ich vorher gesagt habe. Warum sollte ich meinen Mund halten, wenn er mich auf dem Fahrradweg behindert? Das hat nichts mit Maßregelung zu tun und rechtfertigt in keinem Fall mit einem Hund als Waffe zu drohen.

Unverständige Grüße
Renate :-(

Bottrop

Ich möchte nicht wissen wie

Ich möchte nicht wissen wie oft du schon auf den Fuängerweg gefahren bist oder bei Rot über die Ampel oder verkehrt durch die Einbahnstraße. (einfach Radfahrer üblich) oder solltest du der Radfahrer Engel sein.
Und was er gemacht hat ist keine Nötigung sondern eine massive Bedrohung mit einer Waffe (in diesem Fall halt der Hund) Ich sag ja auch nicht das das in ordnung wäre.Ich hasse auch solche Hundhalter die meinen ihren Hund als Waffe einzusetzen.
Aber untern Strich gehe mal in dich und überlege ob dir es wert ist wegen so einer Nichtigkeit (ich meine das er auf den Radweg ging)Schließlich konntes du ihn ja umfahren und hast in diesem fall ja auch nicth korrekt gehandelt wenn du über den Fußweg gefahren bist.
Also mach mal ein Bein runter und bleib einfach mal Locker in solchen Situationen. Denn irgendwann werden solch Drohungen auch in die Tat umgesetz. Und dann ist das Geschrei groß oder es gibt im schlimmsten Fall nur noch den letzen Schrei und das alle "nur" weil man die Klappe nicht halten konnte. Frag dich mal ob es das Wert ist.

No comment

Bottrop

Ich kann dich verstehen

...hätte ganz genauso reagiert, ebenso, dass ich letztendlich "aufgegeben" hätte, genau wie du, denn "Dinge, die man nicht ändern kann..." usw.

Aber, sich hier dann den Frust von der Seele schreiben, erleichtet zumindest. Find ich gut :-)

ich sags ja immer:

Ohne Pfefferspray verlasse ich das Haus nicht mehr !!

"Passt schon..."

Nein, es passte eben nicht. Das ganze ereignete sich auf einer Verkehrinsel. Auf dem Fahrradweg war der Bordstein der Insel abgesenkt, auf dem Fußgängerbereich eben nicht. Und ich bin kein Hund, dem man einen Maulkorb verpassen kann. Ich habe nichts gegen Hunde und auch nichts gegen Hundehalter, solange sie sich ordentlich verhalten. Aber wie oft kommen mir beim Joggen Hundehalter mit ihren Hunden an der langen Leine entgegen, die die Leine über die ganze Breite des Weges spannen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern bei den teilweise dünnen Leinen, die man erst im letzten Augenblick sieht auch gefährlich für Jogger (oder auch für ältere Spaziergänger).
Dass Hundehalter sich auch vorbildlich verhalten können, sehe ich immer wieder, wenn sie ihren Hund kurz nehmen und ihnen sogar "Sitz" befehlen, sobald ein Jogger vorbei kommt. Bei diesen bedanke ich mich dann auch.
Aber Eure Kommentare gehen völlig am Thema vorbei. Nicht ich habe etwas falsch gemacht, denn es ist mein gutes Recht, etwas zu sagen, sondern der Hundehalter hat sich kriminell verhalten, indem er mit seinem Hund als Waffe gedroht hat. Also bitte nicht nur, weil ihr selbst Hundehalter seid, die Schuld, die hier ganz eindeutig verteilt ist, bei mir suchen. Mit Freundlichkeit wäre ich bei dem Rüpel ganz sicher nicht weiter gekommen.

Unverständige Grüße
Renate

Bottrop

Man belese sich unter...

...gegenhund.org - "Menschenfreunde gegen Hundehaltung". Immer wieder verblüffend, die dortigen Psychogramme der "HaltertäterInnen" im Alltag bestätigt zu finden.*g*

"Ich habe meine Hunde auch nicht immer unter Kontrolle"

Fein. Wir ziehen die Konsequenzen aus solchen Aussagen. Is´ dann halt Pech.

Allerdings zeigt dieser Faden nicht nur treffend, was von Hundehaltern, sondern auch von Radwegen zu halten ist: In aller Regel deutlich mehr Hindernisse und Gefahrenquellen als Straßen und deshalb für Radler unzumutbar.

+ + +
Vergesst nicht den Hund!

Mao Tse Tung

Lästlinge und Schädlinge

...wow, was sich Menschen alles so ausdenken . Bin echt beeindruckt! Wenn ihr sonst nichts tun habt, dann wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Aufregen über Hunde und ihre Halter

Nun, bis auf die wenigen tatsächlichen Nutz- und Gebrauchshunde sind Koter einfach Lästlinge und Schädlinge. Dies wird ja auch von Seiten der staatlichen Administration ganz offen so gehandhabt, weshalb es nun eben eine Hundesteuer gibt, die darauf abzielt, die Zahl des Schadgezüchts im noch "sozial verträglichen" Rahmen zu halten, während man von Katzen-, Wellensittich- oder Meerschweinchensteuer noch nie gehört hat.

Btw.: Daß deine Hunde nicht auf dich hören, wundert mich überhaupt nicht,hihi. :P

+ + +
Vergesst nicht den Hund!

Mao Tse Tung

Genau!

Also mach mal ein Bein runter und bleib einfach mal Locker in solchen Situationen. Denn irgendwann werden solch Drohungen auch in die Tat umgesetz. Und dann ist das Geschrei groß oder es gibt im schlimmsten Fall nur noch den letzen Schrei und das alle "nur" weil man die Klappe nicht halten konnte. Frag dich mal ob es das Wert ist.

Z.B. auch so querulantische Rentner, die meinen, in der U-Bahn qualmende "Fachkräfte" auf das Rauchverbot aufmerksam machen zu müssen, sind einfach nervig. Die müssen sich über ein kleines bischen Haue dann auch nicht wundern!

(Ironie!)

Deine Logik ist so bestechend wie deine Orthographie. Beides spricht Bände.

+ + +
Vergesst nicht den Hund!

Mao Tse Tung

Wow

Z.B. auch so querulantische Rentner, die meinen, in der U-Bahn qualmende "Fachkräfte" auf das Rauchverbot aufmerksam machen zu müssen, sind einfach nervig. Die müssen sich über ein kleines bischen Haue dann auch nicht wundern!

Redest Du bei Deiner Arbeit auch so daher?

Ich habe am Rad ne Klingel

Ich habe am Rad ne Klingel . Früh genug betätigt hat sie bisher jeden auf mich aufmerksam gemacht und bisher habe ich noch keinen Hundehalter oder Fußgänger erlebt, der sich mir und meinem Fahrrad extra in den Weg gestellt hat. Im Gegenteil. Wenn einer seine Leine über den kompletten Bürgersteig gespannt hat, weil er vielleicht in Gedanken war, hat er sich hektisch zum Hund begeben.
Gibt es aber sicher auch andere. Wie es halt alles gibt.
Beim Laufen reichte bisher ein freundlich gerufenes "Vorsicht bitte" und auch da wurde mir von allen Hundehaltern, Spaziergängern, Walkern ... problemlos Platz gemacht. Gefolgt von einem "Dankeschön" aus meinem Mund.
Entspanntes Leben. :-)

Glaubst Du im Ernst...

...dass einer, der seinen Hund auf mich hetzen will, ein so freundlicher Zeitgenosse ist, der mir höflich Platz macht, wenn ich klingele?
Ich verstehe gar nicht, dass mir so viele die Schuld zuschieben wollen, wenn mir auf ein einfaches "Das ist ein Radweg" mit einer Drohung mit einer Waffe (Hund) gedroht wird? Hat von Euch schon einmal etwas von Verhältnismäßigkeit gehört?

Nachdenkliche Grüße
Renate

Bottrop 50 km (heute absolviert)

Verhältnismäßigkeit

...ist doch ein super Stichwort. ;-)

Juristisch gesehen hast Du völlig Recht gehabt. Praktisch gesehen war schon der zweite Spruch, ob Du erst absteigen sollst, sinnlos. Zudem eskalierend. Sinnlos deshalb, weil Du als Frau aufm Fahrrad wohl - wie Du im Nachhinein erfahren musstest - einfach keinen Eindruck bei so einem Assi machen kannst. Ab der Stelle wird es einfach lächerlich und unverhältnismäßig. So wie meine extreme Wortwahl hier auch gerade.

Eigentlich wollteste aufn Arm und gestreichelt werden, und nun stehste als ursprünglich Geschädigte auch noch am Pranger.

Das Leben kann manchmal richtig Scheiße sein, obwohl man im Recht ist. ;-)

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

was ich weiß

ist, dass zu einem Streit immer zwei gehören.
Wärst du kommentarlos weitergefahren wäre nichts passiert.

Und nebenbei: Striders' Hunde-Erlebnis hat eher wenig mit Deinem gemein.

Fällt mir nur grade ein, da du sie erwähntest.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links